Simon's  Reisen    🌴🌞🌋🐘🦓
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Sardinien 2023

Veröffentlicht: 26.09.2023

Unsere Sardinien-Reise beginnt im Süden der Insel. Schon beim Landeanflug nach Cagliari am späten Nachmittag, lässt beim Anblick der Küste erahnen, welch wunderschöne raue Landschaft uns die ersten Tage erwarten wird.

Wir werden unsere Tour entgegen dem Uhrzeigersinn fahren,  so dass wir die nächsten Tage den Südosten anschauen. 

Unser erster Stopp führt uns zur angeblich größten Höhle Europas.  In die Grotte di Su Marmuri kann man 850 Meter weit reinlaufen, und ist in mehere große Hallen unterteilt.  Schon allein die Ausmaße der ersten Höhle sind beeindruckend. 


auf dem Weg zur Felsnadel "Pedra Longa"

Pedra Longa ist ein Dolomit-Kalksteinblock und (abgebrochener) fester Bestandteil des riesigen Baunei-Plateaus. Seine „felsnadelartige“ Form erhebt sich bis zu einer Höhe von 128 m aus dem Meer: Er ist eine der höchsten direkt aus dem Meer ragenden Felsspitzen der Insel und wurde 1993 zum Naturdenkmal erklärt.

Ein neuer Tag beginnt...


Sonnenaufgang am Strand vor unserem Hotel 


Cala Goloritzè

Cala Goloritzè ist eine kleine, wilde Bucht mit weißem Kieselstrand. Bekannt ist sie insbesondere für die 100 Meter hohe Felsnadel L'Aguglia aus Kalkstein – auch Punta Caroddi genannt.

Zu Fuß kann man die Bucht nur erreichen,  wenn man 500 Höhenmeter absteigt, und danach wieder rauf. 🥾😎

Den Nachmittag genießen wir in unserem schönen Hotel 

unsere kleine Terrasse 
Den Pool haben wir für uns alleine 😀

Orgosolo, ein sardisches Banditendorf.

Die Geschichte dieser Gemeinde ist eine Chronik des Schreckens. Zugleich gilt das Städtchen als Widerstandsnest, als Zentrum der Aufsässigkeit gegen die italienische Regierung. Die Bewohner von Orgosolo legen sich mit jedem an - auch mit Staat und Militär. Obendrein handelt es sich um ein wegen auffälliger politischer Wandgemälde beliebtes Touristenziel.

Die Gola Gorropu ist eine der tiefsten Schluchten Europas mit bis zu 500 Meter hohen Steilwänden im zerklüfteten Supramonte-Gebirge. Desto tiefer man in die Schlucht vordringt,  desto schwieriger wird der Weg und nach und nach versperren immer größere Felsbrocken den Weg. 

Abendausklang in der Bottega 

Der Nordosten, auf dem Weg nach Norden. 

Vorbei an Stränden,  kleinen Dörfern und schönen Landschaften.

Schönes Dörfchen,  San Pantaleo 
Es gibt schlechtere Plätze um zu frühstücken 😉
Unser Ausblick auf die Rena Bianca 

Der Norden

Unser kleines Hotel liegt ganz im Norden der Insel, mit Blick auf Korsika, und direkt am Strand Spiaggia Rena Bianca.

Die Stimmung bei Sonnenaufgang ist phantastisch 
Mit Blick auf den Torre Longonsardo

Nach so einem traumhaften Sonnenaufgang genießen wir unser Frühstück auf der Terrasse. 

Das Capo Testa an der Nordspitze von Sardinien kann guten Gewissens als Naturwunder bezeichnet werden. Mächtige Granit-Formationen, durch Wind und Wetter in bizarre Strukturen geformt, durchbrochen von einzelnen Buchten und Tälern, säumen hier die schöne Küste. Der Leuchtturm Faro di Capo Testa, das Tal Valle della Luna, aber auch  die schönen Strände zählen zu den Highlights der Halbinsel. 

Leuchtturm Faro di Capo Testa 

Auf dem Weg nach Porto Torres kommt man an unzähligen kleinen Buchten mit kristallklarem Wasser und bizarren Felsen vorbei. 

Wenn man bereit ist, ein bisschen über die Felsen zu klettern,  gehört einem die Bucht ganz alleine,  und lädt geradezu ein, sich im Meer abzukühlen.

Auf der Suche nach unserer einsamen Bucht...
.. gefunden 👍  Hier wollen wir runter 😀 
Ein Traum 😎🌞 kein Mensch weit und breit 

Sardischer Abend-Ausklang 🍷🍴🍗🥘

Ganz im Norden der Halbinsel La Pelosa,  hat die Natur bizarre Felsen geschaffen. Manche sind Messerscharf, einige glitzern in den unterschiedlichsten Farben,  und andere sind durchzogen von weißem Granit. 


Der Strand La Pelosa ist bekannt für seinen feinen, hellen Sand. Dieser sorgt für spektakuläre Farben des Wassers, das hier zumeist ein kräftig leuchtendes Türkis annimmt. Leider ist er meistens hemmungslos überlaufen, und man bedient sich einer noch nirgendwo erlebten zusätzlichen Einnahmequelle. 

Um den hellen Sand zu schützen ist es nicht gestattet, Handtücher direkt aufzulegen. Man muss eine Bastmatte als Unterlage verwenden – die natürlich durch fliegende Händler angeboten werden. Diese Anordnung wird streng kontrolliert und Verstöße sind mit Geldstrafen von 100 € belegt.

Spiaggia La Pelosa 
Spiaggia di Balai 

Die Neptungrotte liegt einen Meter über dem Meeresspiegel am Fuße einer 110 Meter hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See zu besichtigen. Sie ist über eine 654 Stufen zählende Treppe in der fast senkrechten Steilwand zu erreichen. 


Von dem weitverzweigten, etwa vier Kilometer langen Höhlensystem sind der Öffentlichkeit nur einige hundert Meter zugänglich. Experten schätzen das Alter der Neptungrotte auf rund 2 Millionen Jahre. 

Entspannter Abend-Ausklang am Strand, mit Sonnenuntergang.

Schöne Wanderung um das Capo Caccia bei Alghero.  Die Kalkfelsen stürzen hier 200 Meter tief fast senkrecht ins Meer.

Oben angekommen werden wir von einem traumhaften Ausblick belohnt. 


Schöner Abend-Ausklang in Alghero. 

Der spanische Stil ist überall zu erkennen 

Die Stadt war über 400 Jahre lang eine katalanische Enklave. Sie wurde 1354 von den Spaniern erobert und dieser Einfluss ist noch in der Stadt zu spüren. Ein Teil der Bevölkerung verständigt sich auch heute noch in einem alten katalanischen Dialekt und auch die Straßen haben katalanische Namen.

Sonnenuntergang mit Blick aufs Capo Caccia 

Entlang der Westküste

Auf unserem Weg Richtung Süden kommen wir an dem schönen Städtchen Bosa vorbei.  Schon von weitem kann man die Burgruine Castello Malaspina sehen. Die kleinen Gässchen und Plätze laden zum Verweilen ein. 

Unweit von Bosa liegt die ungewöhnliche Bucht Cane Malu. Irgendwie sieht die Umgebung wie eine Mondlandschaft aus,  aber das  kristklare Wasser ist wie eine Einladung zum Abkühlen und Schwimmen. 

Sundowner am Strand 🍹

Auf der Halbinsel Sinis, am Kap San Marco, befindet sich die Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Tharros. Sie wurde Ende des 8. Jhd. v. Chr. von den Phöniziern gegründet. Heute kann man die Überreste von Bädern, Tempeln und Grabstätten besichtigen.


Wir lassen die Ausgrabungsstätte links liegen,  und machen lieber eine Wanderung um die Halbinsel. 

An der Westküste der Halbinsel gibt es noch eine Besonderheit. Die Strände Is Arutas und Mari Ermi ziehen sich Kilometer lang, und werden auch aufgrund von winzig geschliffenen Quarzsteinchen, als "Strände der Reiskörner" bezeichnet. Je nach Lichteinfall schimmern sie in verschiedenen Farben. 

Wir fahren wieder ganz in den Süden der Insel, vorbei an schönen Buchten und Steilküsten.

Die letzten beiden Tage verbringen wir am Strand, und in unserem schönen kleinen Hotel, wo wir entspannen und unsere Sardinien Reise noch einmal Revue passieren lassen. 

Unser letzter Tag am Strand

🌞🌴🐟🩴👙🩳😎

Schön war's 🙂



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Antworten (1)

Schnubbl
Meinst du mich? Lol! LG Schnubbl :-)