Let the journey begin :)
After a full and busy day, which actually started with work, we‘ve (-> André and me) started our journey from Dresden City to Frankfurt Airport. We’ve never been there before...

Veröffentlicht: 10.07.2026












Tja, ich habe im Flugzeug kaum geschlafen. Ihr könnt euch vorstellen, wie es mir ging… ;-p… Aber die Neugier, neue Leute kennenzulernen und die Sonne in Kapstadt zu genießen, war einfach zu groß. Nachdem ich am Flughafen abgeholt wurde und das Freiwilligenhaus betreten hatte – ihr könnt es euch wie so ein Ferienhaus für Schulausflüge vorstellen, mit Etagenbetten und Gemeinschaftsräumen usw. –, beschloss ich, mit Aná und Sete aus Spanien etwas zu unternehmen. Aná und ich teilen uns ein Zimmer und sind am selben Tag angekommen, was es uns leicht machte, uns kennenzulernen.
Kurz gesagt, wir sind zur V&A Waterfront gefahren, weil es ein wunderschöner, sonniger Tag mit strahlend blauem Himmel geworden war. Dort gibt es ein großes Einkaufszentrum und unzählige Bars und Restaurants. Die Waterfront ist einer der ältesten noch in Betrieb befindlichen Häfen, und mit dem Meer auf der einen Seite und dem Tablet Mountain im Hintergrund kann man sich die Aussicht und die Atmosphäre hier vorstellen – einfach atemberaubend und absolut einladend zum Entspannen.
Normalerweise sind es hier 16–18 Grad – T-Shirt-Zeit. Morgens und abends kann es dagegen richtig kalt sein. Eine Kälte, die wir Europäer nicht gewohnt sind. Eiskalt und alles andere als angenehm, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber was uns nicht umhaut, macht uns stärker, oder? Erste Mission für heute: eine warme, flauschige Decke für die Nächte besorgen. ;-)
Unser Tag entpuppte sich als typischer Sightseeing-Ausflug. Wir schlenderten einfach umher, beobachteten die Leute und bekamen einen Eindruck davon, wie ein typischer Tag am Meer aussehen könnte. Besonders beeindruckt hat mich (und das ist immer noch so) die durchweg positive und kreative Art der Kapstädter. Sie sind auch sehr musikalisch. An der Promenade spielten wir eine kleine Band, die mit Trommeln und einer Art Tamburin typische lokale Klänge verkörperte. Meine Freundin Aná wurde eingeladen, mitzumachen, und sie legte sofort los, indem sie Balaphon (quasi das afrikanische Xylophon) spielte. Echt cool! Ein paar Schritte weiter konnten wir einem afrikanischen Jugendchor mit wunderschönen, kraftvollen Stimmen und einer Kontorsionistin (die ihre Körperteile unendlich verbiegen kann) zuhören. Zum Schluss trank ich einen alkoholfreien Apfelsaft und aß irgendwo ein typisch afrikanisches Dessert: Malva-Pudding. Bei „Pudding“ erwartet man normalerweise etwas Süßes mit cremiger Konsistenz. Nun ja, er ist zwar süß, erinnert aber eher an Karottenkuchen. Auf dem Kuchen befindet sich Karamellcreme, und am Tellerrand thront eine hübsche Vanilleeiskugel – köstlich! :D
… und behalte dieses Bild im Kopf, bis ich dir vielleicht mit Neuigkeiten den Tag wieder versüßen kann!
