Eine unvergessene Woche im Auge des Eigers
Der imposante Eiger, speziell die 1800m hohe Eiger-Nordwand eine mit einer dramatischen Besteigungs-Geschichte, hat uns auf sämtlichen Touren, welche wir von Grindelwald aus...


Veröffentlicht: 27.04.2026




















„Kaum gestohlen schon in Polen", quasi der Italiener des Ostens.
Die Stadt Gdynia hat einen bedeutenden Kreuzfahrthafen in der Danziger Bucht. Zusammen bildet sie mit Sopot und Danzig eine Dreistadt Metropolregion. Sie ist das Tor nach Scandinavien.
Sopot ist die Riviera des Nordens. Eine Kurstadt mit wunderschönen Sandstränden, Casino's und Luxushotels, selbst das Sheraton hat sich hier angesiedelt.
Danzig lag 1945 in Schutt und Asche. Polnische Restauratoren, sozusagen die Baumeister alter Bausubstanzen, sind mittlerweile weltweit gefragt. Sie haben hier ein kleines Wunder vollbracht.
Die Häuser sind eher schmal und hoch gebaut, gehen dafür mehr in die Tiefe um schlicht die Fenstersteuer zu umgehen.
Das Kran Tor von 1444 wurde mit Hilfe von Gefangenen durch Treträder bewegt, somit konnten die Schiffe Be-und Entladen werden.
1714 hieß die heutige Stadt St. Petersburg, Petrograd. Peter der Große war seiner Zeit ein Fan von Amsterdam und wollte 1703 aus dem Sumpfgebiet die Hauptstadt des russischen Zarenreiches mit Kanälen aufbauen.
1924 nach Lenin's Tod wurde die Stadt für ein Jahr nach ihm benannt, Leningrad. 1925 bereits hieß sie Stalingrad. 1941 wurde Stalingrad fast 4 Jahre durch die Belagerung von deutschen Truppen ausgehungert. Bis 1991 hieß sie wieder Leningrad und erst nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde sie wieder in St. Petersburg umbenannt.
St. Petersburg war schon immer das Tor zum Westen.
Der Katharinen Palast 1718 war ein Geschenk vom Peter der Erste an seine Gemahlin. Das Bernsteinzimmer wurde von Francesco Rastrelli 1755 im Katharinen Palast gestaltet und heute als das Achte Weltwunder bezeichnet.
Im Oktober 1917 gab der Panzerkreuzer Aurora das Signal, mit Platzpatronen, zum Sturm auf das Winterpalais. Die russische Oktoberrevolution wurde eröffnet. Heute ist die Aurora ein Marine-und Seefahrtmuseum.
Die Rostra Säulen wurden 1811 als Leuchttürme gebaut, mit erbeuteten Schiffsschnabeln verziert und 1957 mit Gas versorgt. Heute leuchten sie an Feiertagen.
Die Peter-und Paul Festung ist mit ihren 122m die höchste Festung von St. Petersburg. Sie beherbergt die Gräber der Zarenfamilie.
Die Blutskirche ist eine orthodoxe Kirche, die nach dem Attentat von 1881 auf Alexander den II. errichtet wurde. Sein Sohn Alexander der III. gab den Bau der Kirche als Denkmal im Altrussischen Stil, genau dort wo sein Vater getötet wurde, 1883 in Auftrag.
Die Eremitage ließ Katharina die II. 1764 bauen. Sie sammelte Werke von Leonardo da Vinci, Tiziano, Rembrandt und viele mehr. Die Ausstellung beherbergt 3 Mill. Exponate und ist damit eine der größten Museen der Welt.
