26.05.2026
Heute war viel zu fahren und ließ nicht viel Zeit für Anderes, aber Zeit genug für die Abendstimmung am Strand ...


Veröffentlicht: 27.05.2026






































Auf dem ersten Foto ist das "Setzkastenbild" aus unserem Hotel, das auch noch "Seashells" heißt. Es zeigt das, was für die Strände in allen Facetten typisch ist - Muscheln! Heute ging es während einer Bustour zu sehr speziellen. Es gab vorher bereits einige Stopps auf der Halbinsel "Dampier Peninsula". Der erste war an der Kirche in Beagle Bay mit gleichem Namen. Diese wurde während des Ersten Weltkrieges von deutschen Missionaren errichtet. Sie haben für die Innengestaltung vor allem Muscheln verwendet. Dadurch geht bei entsprechendem Sonnenlicht von Altar, Fensternischen und Bildern ein sanfter Schimmer aus! Die Kirche wird auch gut genutzt und ist ein wirklicher Hotspot für alle Touristen! Anschließend gab es einige Stopps an Stränden, wieder mit türkisfarbenem Wasser und weißem Sand! An den Ufern wachsen oft Mangroven. Nächster Halt: "Cygnet Bay" - wo sich die älteste Perlenfarm Australiens befindet. Die australische Familie hat hier in den 60ern angefangen, spezielle lebende Austermuscheln mit einem Fremdkörper zu "bepflanzen". Diese werden in Käfigen ins Meerwasser gesetzt und nach etwa zwei Jahren wird kontrolliert, ob sich eine Perle gebildet hat. Angefangen hat es um 1880. Japanische Perlentaucher haben hier Austern mit Perlen gefunden, etwa bei einer von 10.000 hatten sie Erfolg. Wiederum ein Japaner hat dann ein Zuchtverfahren entwickelt. Und inzwischen führt die dritte Generation das Unternehmen. Sie haben noch eine Farm am Pazifik. Diese haben aber eine andere Farbe und man nutzt dort andere Muscheln. Inzwischen wird der Wert per Computer bestimmt. Farbe, Größe, Form sind ausschlaggebend. Sie werden weltweit verkauft. Wir waren natürlich auch im Showraum, wo es verschiedene "Verarbeitungen" gab. Sehr beeindruckend! Für alle gab es im eigenen Restaurant das Mittagessen - Barramundi, ein Fisch, der auf einer anderen Farm gezüchtet wird. Sehr zu empfehlen! Wir waren nicht die einzigen Mittagsgäste, Reisegruppen kommen gern. Außerdem betreibt die Familie noch einen Zeltplatz mit Pool und Bootstouren sind ebenfalls im Angebot. Ein offenbar gut gehender Familienbetrieb mit zahlreichen Mitarbeitern. Anschließend ging es nach Lombadina, einem Aboriginidorf mit etwa 400 Einwohnern. Die Reiseleiterin erklärte einige der traditionellen Bemalungen und Lebensumstände, unterstützt von einer älteren Dame im Souvenirshop. Unser Busfahrer, ein lustiger Italiener, hatte unter einem großen Baum den Nachmittagsimbiss vorbereitet. Die Sonne hatte inzwischen wieder gute 30 Grad erreicht und da war der Schattenplatz sehr angenehm, bevor es wieder in den Bus und nach Hause ging. Unterwegs gab es noch einen Film über dieses Territorium - das Kimberley - da gäbe es noch viel Schönes zu entdecken. Aber wir waren heute bereits 12 Stunden unterwegs. Den Sonnenuntergag gab es vom Bus aus, durch Rauchschwaden, denn auch hier wurden wieder Buschfeuer gelegt. Kurz vor unserem Hotel kamen gerade die Kamele wieder vom "Cable Beach". Der Strand hat seinen Namen daher bekommen, weil 1899 das Unterseekabel, von Java kommend, hier durch den Sand an Land geführt wurde.
