26.04.2026
Schon wieder Sonntag, aber heute war Fahrtag. Nach dem Auschecken haben wir uns noch etwas im Resort ...


Veröffentlicht: 27.04.2026




































Mit diesem Gefährt in pink ging es am Nachmittag durchs Wasser, aber dazu später. Heute war Robinsontag, wir haben keine Insel, aber unsere Landzunge erkundet. Schon früh sahen wir viele Sandbänke und die Boote "Pause" hatten. Ebbe! Erst ab 16.30 Uhr kam das Wasser wieder. Die Sonne gewann sehr schnell an Kraft und wir wanderten am Strand entlang oder konnten gut ausgebaute Wege nutzen. Eine Seite der Landzunge (Meerseite) ist sehr schroff und die Wellen brechen sich an vielen Felsen. Die andere Seite zur Bucht hin, ist viel ruhiger und hat Strand. Hier landete auch Leutnant James Cook an und man kann sich gut vorstellen, warum er diesen Ort gewählt hat ... Eine "Steinpyramide" erinnert an diese Anlandung von 1770. Das Denkmal entstand bereits 1926. Der Strand, hier mit gelbem Sand, ist sauber und teilweise sind Felsbrocken mit Muschelresten zu sehen. Hin und wieder gibt es Mangroven im Strandbereich. Auch hier ist Nachsaison, das Örtchen beschaulich. Zum 4 km entfernten Nachbarort, Agnes Water, gibt es sogar einen Fahrradweg. Sonst nur Ferienhäuser, Sportanlagen und den obligatorischen Golfplatz, der hier in Australien zu einem Urlauberort so,wie das Meer, dazugehört. Am Nachmittag hatten wir eine Tour mit dem LARC, Ligther Amphibious Resupply Cargo, gebucht. Es ist ein ehemaliges Militärfahrzeug, eine Art Boot mit Rädern, das auf dem Land und auf dem Wasser fahren kann. Nicht nur die Farbe ist ein Hingucker! Mit diesem Gefährt ging es zuerst durchs Wasser und dann über Sandbänke zu einer Insel. Unterwegs erklärte der Fahrer die Wasservögel, die zum Fischen unterwegs waren. U.a. waren auch Pelikane zu sehen. Die Insel ist unbewohnt, aber mit hiesigen Bäumen und Büschen bewachsen. Haie waren nur auf dem T-Shirt in Sicht. Durchs Wasser ging es wieder zurück. Danach haben wir wieder, wie Robinson, das "Meer" von unserer Terrasse angeschaut. Obwohl der "Reiseführer" einen tollen Sonnenuntergang versprach, wir Plätze in der ersten Reihe zum Schauen hatten, versteckte sich die Sonne wieder hinter den Wolken. Vor der offiziellen Sonnenuntergangszeit war sie schon weg, dafür hatte aber die Flut das Wasser zurück gebracht und die Boote schaukelten wieder im Wind ...
