21.04.2026
Der Verkehr machte bis gegen 4 Uhr eine Pause, dann wurde es wieder lauter. Das ist der "Preis", wenn man ...


Veröffentlicht: 22.04.2026











































Wir haben am Morgen Brisbane, die drittgrößte Stadt Australiens, wieder mit einem weißen Mitsubishi Outlander verlassen. Wir erlebten noch einmal die Hochphase vor 9 Uhr, wenn die Massen zu ihren Arbeitsplätzen strömen und schnell noch unterwegs frühstücken. Wir machten es heute ebenso. Das Gepäck blieb im Hotel, wir waren frühstücken und haben danach den Mietwagen abgeholt. Dann ging es zurück zum Hotel. Nach dem Einladen unseres Gepäcks ging es schnell aus der Stadt auf der Autobahn, die parallel zur Küste in den Norden verläuft. Unser Ziel war aber nach ca. 90 km das "Sunshine Coast Hinterland", welches hier tatsächlich so heißt. Gemeint ist das Gebiet der Glass House Mountains. Diese Berge, vulkanischen Ursprungs, sind zwischen 250 - 400 m hoch. Mischwälder sind hier dominant, ganz andere Bäume als die, die wir aus den Regenwäldern kennen.
Wir fanden schnell unsere Unterkunft in einem urigen Garten - die "Glass House Mountain Ecolodge". Auf Grund der kurzen Entfernung waren wir allerdings viel zu früh dran und konnten noch nicht einchecken. Aber die nette Dame von der Rezeption erklärte uns schnell mit einem blauen Textmarker auf der Karte, was man sich alles anschauen kann und muss sowie die Entfernungen dafür. Danach war die Karte ziemlich blau und wir mussten uns erst einmal selbst sortieren. Es ging zu einem netten Café mit einem nahe gelegenen Aussichtsturm. Die "Freiflächen", die man von dort sieht, sind durch die Buschfeuer 2019 entstanden und werden nun wieder aufgeforstet. Jeder Aussichtsturm hat hier auch die Funktion eines Feuerwachturms. Heute sahen wir an einem der Aussichtspunkte die ersten Minikängurus, die Wallabys, in Ruhe grasen. Wir entschlossen uns noch, einen der Berge, zu "umwandern". 6 km leichte Strecke bei angenehmen 24°C. Bevor man in den Wald geht, soll man hier die Schuhsohlen putzen, dies gilt ebenso, wenn man den Wanderweg wieder verläßt. Unterwegs entdeckten wir einen Kurzschnabeligel, mehr einem Stachelschwein ähnlich. Zurück zur Lodge kamen wir an Orangen- und Kaffeeplantagen vorbei. Uns erwartete ein Bungalow mit Schlafzimmer, großer, perfekt eingerichteter Küche und Bad. Beim Gang durch den Garten entdeckten wir Kaffee-, Zitronen-, Orangen- und Sternfruchtbäume, die Früchte trugen. Auch Kaktusfeigen und Drachenfrüchte (auch Pitahaya genannt) und natürlich Bananen waren zu finden. Einige Zimmer sind in alten Eisenbahnwaggons eingebaut, ebenso die Gemeinschaftsküche für alle. Ein Ort, wo man es aushält und die Nacht sicher wieder ruhiger ist!
