16.04.2026
Vorangestellt noch ein paar Fotos vom Umfeld der Lodge. Auffällig waren besonders die chinesischen ...


Veröffentlicht: 17.04.2026



































Das Froschkonzert war gegen 19.30 Uhr beendet, da waren die Vögel schon lange fertig. Dafür hört man dann den Wellengang des Pazifik um so mehr. Der macht keine Pause!
Heute hieß es am Morgen: Kräftig mit Sonnenschutz eincremen, da es aufs Wasser ging. Wir hatten bei "Cape Byron Kayaks" für 10 Uhr eine Tour gebucht, es sollte für 2,5 Stunden auf den Pazifik gehen und wenn möglich sollten Delfine beobachtet werden. 30 Leute wurden flott "eingekleidet", d.h. Helm und Schwimmweste waren anzupassen, dann wurden die Kajaks an den Strand gezogen und los ging es, gegen bis zu 1,5 bis 2 m hohe Wellen, immer zu zweit. Armkraft und Koordination waren gefragt. Wir haben uns ganz wacker geschlagen, denn die Masse der Teilnehmer war nicht halb so alt wie wir. Natürlich schwappt auch die eine oder andere Welle über einen drüber. Doch das Wasser ist warm. Manche machten sich einen Spaß daraus, zu kentern - wir nicht! Wir paddelten bis an die östlichste Spitze Australiens, unterhalb des Leuchtturms. Doch Delphine sahen wir nicht. Deshalb gibt es die Option, diese Tour kostenfrei zu wiederholen, egal wann! Aber wir sind ja schon für morgen verplant! Zur Belohnung gab es für alle eine Schokowaffel, die Kalorien hatten wir uns verdient. Wir gingen danach noch einmal ins Wasser, die Badesachen waren sowieso nass. Erfrischend, die Wellen haben es aber in sich. Hinter den Dünen gibt es überall Duschen und Toiletten, sodass das Umziehen kein Problem ist. Schnell die nassen Sachen ins Auto gebracht und dann wanderten wir den Küstenweg entlang zum Leuchtturm, der 1901 erbaut worden ist. Er soll einer der schönsten Australiens sein. Zumindest ist er in einem sehr guten Zustand und weithin sichtbar. Man kommt schon ins Schwitzen, denn es geht logischerweise bergauf. Überall gibt es Strandzugänge und nirgendwo Massenbetrieb. Unterwegs entdeckten wir das Notfallset, falls man vom Hai angegriffen wird. Was ist drin? Wir wissen es nicht. Aber es müssen wohl sehr kleine Haie sein ... Auch schicke Zweiräder, natürlich mit Akkubetrieb, sind hier angesagt. Unterwegs gab es keine Koalas, obwohl überall Warnschilder stehen, dass man langsam fahren soll, dafür zwitschert es überall. Einige Worte zu den zwei Vögeln. Links ist der Kookaburra zu sehen, der auch lachender Hans genannt wird, wir hatten ihn bereits vor der Linse. Er ist der größte Vertreter der Eisvögel. Rechts ist der Magpie zu sehen, ähnlich unserer Elster. Er gehört aber zu den Flötenkrähenstaren. Wieder was gelernt! Der Abstieg vom Leuchtturm war schon recht intensiv, sodass demnächst immer ein Wanderstock zur "Ausrüstung" gehört, da Frau nie weiß, wie sich die Wege gestalten. Wir haben einen tollen Urlauberort kennengelernt, wo man das Gefühl hat, alle haben Zeit und wollen sich erholen. Auf dem Rückweg haben wir noch unsere Vorräte ergänzt, bei Aldi, denn die Unterkünfte haben oft kein Frühstück, wie bereits erwähnt. Heute wurde die Mikrowelle getestet, Spaghetti Bolognese hat gegen Lasagne gewonnen! Im Bottleshop holten wir unser Urlaubsgetränk "Corona Extra". Das gibt es weltweit! Aber jeglicher Alkohol wird hier in Spezialläden verkauft - wir müssen uns aber nicht mehr ausweisen! Am Ende des Tages sind noch 2 Aufnahmen von unserem Zelt, was wirklich alles hat, was man so braucht.
