10.05.2026
Sonntag in Perth. Was macht man? Man fährt nach "Rottnest Island", einer Insel, die viel zu bieten hat ...


Veröffentlicht: 11.05.2026






































Heute Morgen haben wir den "Everest" bestiegen - nicht den Berg, sondern unseren Mietwagen für die nächsten 17 Tage. Es ist ein "Ford Everest". An die Größe muss man sich erst mal gewöhnen. Da es für manche Nationalparks vorgeschrieben ist, musste es ein Mietwagen mit Allrad sein. In den Sanddünen von Lancelin konnten wir das auch gleich ausprobieren.
Zuerst aber ein paar Worte zu der Blüte auf dem zweiten Bild. Es ist eine "Banksia". Es gibt davon 170 Arten und bis auf eine Art wachsen diese nur hier in Australien.
Nachdem wir den Mietwagen hatten, sind wir zurück zum Hotel, um unser Gepäck abzuholen. Zügig ging es dann auf einer sechsspurigen Straße aus der Stadt raus. Erstes Ziel war heute der ca. 50 km entfernte "Yanchep Nationalpark", der direkt an der Strecke lag. Dieser Park ist - wie viele andere auch - kostenpflichtig. Aus diesem Grund hatten wir bereits einen "All Parks Pass" für Westaustralien online gekauft. Unser Hauptziel waren die Koalas und mit viel Geduld entstanden diese Fotos. Es gibt in dieser herrlichen Landschaft aber viel mehr zu entdecken. In einem der wieder "very british" anmutenden Häuser ist diese herrliche englische Teestube - einfach aus der Zeit gefallen! Die Verehrung für das Königshaus ist unter der Ladentafel noch einmal deutlich zu sehen. Und das Angebot an Schokoladenteilchen ist unschlagbar! Nicht nur die Besucher nehmen gern Platz, auch der kleine Pappagei hoffte auf Reste. Es gibt dort vor allem aber schwarze und rosa Kakadus. Wir entschieden uns dann noch, an einer Führung durch die "Crystal Cave" teilzunehmen. Eigentlich kennt man schon viele, aber hier glänzten die Tropfsteine in vielen Gelbtönen und funkelten bei entsprechender Beleuchtung. Der nächste Stopp war 50 km entfernt an besagten weißen Dünen am Indischen Ozean. Hauptsport sind hier Sandboarding, also mit dem "Snowboard" die Dünen hinuntersausen oder mit einem Quad oder Buggy an einer geführten Tour teilnehmen. Wir probierten aber erst einmal erfolgreich unseren Allrader aus. Danach waren es noch ungefähr 80 km bis nach Cervantes, einer Kleinstadt inmitten von Dünen am Ozean. Auf dem Weg dorthin gab es keine Ortschaften mehr, nur noch Krüppelgehölz im Sand, links und rechts der Straße. Große Flächen waren verbrannt. Hier im Ort sind wenige Einkaufsmöglichkeiten, aber ein "Bottleshop" (für alkoholische Getränke) ist immer zu finden. Das Schwarzbier passte prima zu unserem ersten, hier erlebten und lang ersehnten, Sonnenuntergang!
