
Veröffentlicht: 01.08.2025
Die Reihenfolge der Tage ist aufgrund der Bearbeitung in umgekehrter Reihenfolge.
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Heute war noch etwas Sightseeing in Andernach angesagt. Neben dem höchsten Kaltwassergeisyr der Welt, hat Andernach nicht allzu viel zu bieten, ist aber eine ganz aufgewecktes Städtchen.
Morgen geht's mit der Bahn nach Hause.
Die Sonne hat uns heute wieder angelacht, allerdings war es am Anfang der Tour sehr sehr frisch.
Unsere letzte Etappe führte erst mal ganz hoch zur höchsten Erhebung der Eifel, zur hohen Acht.
Von dort hat man ein fantastisches 360Grad Panorama über die Eifel.
Aussichtsreich ist es dann noch ein paar Kilometern auf sehr schönen Höhenwegen weitergegangen, bevor die Abfahrt Richtung Rheinebene begann.
Kurz vor dem Ziel fuhren wir noch ein ganzes Stück um den Laacher See.
Eine sehr schöne letzte Tour endete dann an unserem Ziel der Sommertour in Andernach
Erfreulicherweise fuhren wir 970 km in 11 Fahrtagen ohne Defekte und (fast) perfektem Wetter.
Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour geht morgen am Dienstag mit der Heimfahrt mit dem Zug nach Metzingen zu Ende. Aber keine Sorge, die nächste ist schon in Planung 😀
Wo ist bloß die Sonne geblieben 😞 Kurz bevor wir am Rursee gestartet sind, hat es aufgehört zu niesseln.
Wir sind deshalb den ganzen Tag trocken geblieben, aber haben die Sonne nicht ein einziges Mal erblicken dürfen.
Die Highlights der Tour waren heute die tollen Blicke über die Eifel, Bad Münstereifel, Wasserschloss Satzvey und der Kunsthof Greven, den wir nur zufällig entdeckt haben.
Wir haben zwar gewußt, dass an unserem heutigen Ziel der Nürburgring nicht weit weg ist, aber dass das Leben dort nur auf Rennsport ausgelegt ist, war uns nicht klar. Dementsprechend verrückt ging es da zu. Auch die örtliche Gastronomie 🍕🍝 konnte nicht überzeugen. Deshalb Augen zu und durch, und auf den nächsten Tag freuen 😉
Das heutige Ziel war der Rurtalsee in der Eifel. Um dorthin zu kommen, fuhren wir die ersten Kilometer nochmal auf dem Vennbahn Radweg.
Kurz vor Monschau haben wir uns entschlossen einen Abstecher in den Hohes Venn Nationalpark zu machen.
In Monschau gabs ein kurzes Päuschen, um dann im schönen Kalltal Richtung Rur zu radeln.
Die letzten Kilometer waren dann sehr anstrengend, da wenig Schatten und landschaftlich nicht besonders schön.
Der Tag war gefühlt der heißeste, da es auch am Abend nicht wirklich abkühlte.
Von Vianden nach Büttgenbach/Belgien
Atemberaubend waren heute die ersten Meter entlang der Our. Die Sonne versuchte sich durch die Nebelbänke zu kämpfen, was ihr vermutlich im Laufe des Tages auch gelungen ist.
Sehr schön war dann auch der weitere Verlauf an der Our, durch drei Länder L D B.
Historisch bemerkenswertes das Europadenkmal am Dreiländereck, und St. Veith, das kurz vor Ende des 2. Weltkrieges zwischen die Fronten gelangt ist.
Angekommen an unserem Ziel in Büttgenbach in Belgien, gabs noch ein erfrischendes Bad im gleichnamigen See und ein leckeres Essen in der ansässigen Gastronomie.
Ein (annähernd) perfekter Tourtag 😎
Heute führte uns die Tour in eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Luxemburg, der Burg Vianden.
Durch das Tal der Sauer, über alte Bahntrassen und zuletzt noch durch das Tal der Our. Heute in der Früh in Luxemburg war es noch angenehm frisch, was sich aber schnell änderte und es extrem warm wurde 🥵.
In Vianden schlossen wir dann noch eine Burgbesichtigung an, so dass der Tag gut ausgefüllt war 🚴♀️🌞🥾🥵
Luxemburg ist schon eine sehr beeindruckende Stadt. Für den Besuch ist ein Tag fast schon etwas knapp, aber leider lässt unser Zeitplan keinen längeren Aufenthalt zu.
Wir haben deshalb Museumsbesuche ausgelassen, und uns hauptsächlich zu Fuß in der Stadt umgesehen. Daraus ist glaube ich eine recht schöne Tour geworden.
Die Stadt ist in mehrere Stadtteile unterteilt, die bekanntesten sind Grun und haute Grund, also mehr oder weniger Oben und Unten. Die Stadteile sind durch wenige Aufzüge verbunden, um nicht ständig hoch und runter laufen zu müssen.
Wie es der Zufall so will, sind wir an der Juhe vorbeigekommen, wo wir von dem Grillabend erfahren haben, den wir dann für das Abendessen gerne genutzt haben.
Beim Nachhauseweg sind wir dann noch spontan an einem netten Plätzchen mit Kaltgetränken vorbeigekommen, und natürlich dort den Abend ausklingen ließen .
Um unser heutiges Ziel Luxemburg zu erreichen, mussten wir vom Saartal ins Moseltal wechseln.
Aber zuerst gabs ein paar schöne Kilometer bei noch kühlen Temperaturen entlang der Saar auf nicht befestigten Wegen.
Beim Steinbruch Taben-Rodt haben wir dann die Saar verlassen, um über eine Hochebene an die Mosel zu wechseln. Dazwischen noch schnell eine Befestigungsanlage des 2. Weltkrieges und ein Römerkastell besichtigt, um dann flott hinunter an die Mosel zu gelangen.
Die Abfahrt endet dann direkt bei Schengen, das wir dann auch noch kurz besucht haben. Es gibt nicht viel zu sehen, nur ein paar Stelen und Bildtafeln, die an die Unterzeichnung erinnern.
In Remich haben wir dann wiederum die Mosel verlassen. Mal ohne Fluss gings über Land Richtung Luxemburg.
Bei Hesperange trafen wir dann auf die Alzette, die auch durch Luxemburg fließt, und in deren Tal wir bis in die Stadt gelangten.
Morgen gibts einen Ruhe- bzw. Sightseeing-Tag in Luxemburg.
Rollin, rollin, rollin, so kann man den heutigen Tag bezeichnen.
Aber halt. Dazwischen gabs noch Bemerkenswertes. EIN Highlight und Muss ist natürlich das Weltkulturerbe "Völklinger Hütte ". Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall um die riesige Hüttenanlage anzuschauen.
Gegen Ende der heutigen Tour ein weiteres Highlight, die Saarschleife. Etwas anstrengend die Auffahrt vom Tal zum Saarblick, aber das lohnt sich definitiv.
Und die Abfahrt über einen Vogellehrpfad war eine willkommene Abwechslung nach so vielen Kanalkilometern.
Ziel unserer heutigen Reise war das unspektakulär Mettlach, bekannt durch Villeroy und Boch, die hier ihren Firmensitz haben.
Nach unserem gestrigen Pausentag in der schönen Domaine le Bachats, ging die Tour heute entlang des Saarkanals weiter.
Auch wieder sehr unspektakulär, mit wenigen Höhenmetern. Von dem beschaulichen Lothringen wurde es immer belebter, je weiter wir in die Region Saarbrücken kamen.
Aber auch die Großstadt hat seine Vorteile, so konnten wir am Abend ein Konzert beim Saarspektakel genießen.
An unseren Ruhetagen ist immer großer Waschtag, da mit kleinem Gepäck die Wechselklammotten irgendwann alle sind. Aber Rai in der Tube machts möglich 😄
Am Abend gabs dann noch lecker Essen in einem nahegelegenen Restaurant direkt am See.
"Meditativ" kann man wohl die Fahrt entlang des Kanals bezeichnen 😀. Ganz unspektakulär und eben ging es die ersten fast 50 Kilometer entlang, der von Hobbykapitänen befahrenen Wasserstraße, von Schleuse zu Schleuse.
Erst als wir das Schiffshebewerk bei Arzwiller erreicht haben, wurde der Tag dann noch interessanter.
Vor allem der alte Kanal mit seinen vielen, vielen Schleusen und den etwas morbiden Schleusenhäuschen war ein Highlight.
Am Ende war dann die Routenführung nicht ganz optimal, und so mussten wir tief im Wald einsehen, dass unsere Räder nicht für Rückegassen geeignet sind. So wurde es dann am Schluss mit Umwegen doch noch ein "Hunderter" 😎
Aber die Anfahrt an unsere Unterkunft, für die nächsten zwei Nächte, hat sich absolut gelohnt.
Ein Essen am Abend am See rundete den sehr schönen Tag noch ab.
Nach einem sehr guten Frühstück fuhren wir heute weiter in Richtung Frankreich. Zuerst gings aber abwärts entlang der Murg und der Landesgartenschau nach Beiersbronn.
Von dort weiter und immer höher durch das sehr schöne Tal der Rotmurg.
Ab dem höchsten Punkt dem Ruhestein beim Naturschutzzentrum gings dann recht steil und flott nur noch bergab in Richtung Rheintal.
So viel Beschaulichkeit im Schwarzwald wurde dann jäh durch den Besuch der Grand Ille in Straßburg unterbrochen 😀.
Die letzten Kilometer zu unserer schönen Pension radelten wir gemütlich entlang des Rhein-Marne Kanals.
Bis auf sehr bedrohlich wirkende Wolken war das Wetter heute gnädig, und es gab keinen Regen und ab dem Rheintal war es sogar angenehm warm.
Heute gings endlich los mit unserer Sommertour. Wie vorhergesagt hat es pünktlich zum Start angefangen zu regnen. Also rein in die Regenklamotten und los.
Das heutige Ziel war Freudenstadt, und die Strecke war uns bis Horb bekannt, da wir diese in anderer Richtung schon gefahren sind.
Über Mittelstadt gings auf dem Neckatalradweg nach Tübingen und von dort weiter nach Rottenburg, wo wir eine kleine Pause einlegten.
Der Regen hat dann auch eine Pause eingelegt, aber nur eine kleine. Erst als wir Horb näher gekomen sind, hat der Regen aufgehört, und zunwhmend lockerte es auf.
Kurz vor Horb sieht man eine riesige Brückenbaustelle. Der Bau dauert so wie es aussieht noch. Aber wenn man dann durch Horb fährt kann man sich vorstellen, welche Entlastung diese Brücke mal bringen wird. Der Verkehr dort ist unsäglich.
Bei Horb haben wir das Neckartal verlassen und mussten erst ein ganzes Stück hochfahren. Weiter Richtung Freudenstadt gings dann recht hügelig mit ständigem Auf und Ab weiter.
Kurz nach Schopfloch konnten wir dann unser Ziel schon sehen. Immer wieder gabs dann Blicke auf die beeindruckenden Eisenbahnviadukte die allesamt im letzten Krieg gesprenkt, und danach wieder aufgebaut wurden.
In Freudenstadt angekommen genehmigten wir uns dann erst mal ein Kaltgetränk auf dem Marktplatz. Recht kühl und windig wars, aber immer wieder fand die Sonne eine Lücke in den Wolken. Nach dem Abendessen hatten wir noch Zeit und erkundeten noch den wunderschönen und sehr grossen Marktplatz mit seinen typischen Arkaden.
Die Tour war insgesamt dann mit ihren 90 Kilometern und 1200 Höhenmetern recht anstrengend. Wir merkten, dass wir dieses Jahr noch nicht viel Rad gefahren, und nicht gut in Form sind.
Morgen soll das Wetter besser werden, und es geht weiter Richtung Westen, über den Rhein nach Frankreich.