Tag 12. Wandern in den japanischen Alpen
Tschüss Kyoto hieß es heute schon sehr früh...Frühstück um 6 den um 8.13 fährt unser Shinkansen nach Nagoya..nicht das es schlimm wäre wenn wir den verpasst hätten.denn im...


Veröffentlicht: 31.08.2025
Das Frühstück begann so wie das Abendessen aufgehört hat.
Viele Schüsselchen mit leckeren Sachen, aber auch weniger leckeren Sachen ( Fermentierte Kirschen gehören zum Beispiel dazu.)
Danach ging es los zu einem der Highlights auf dass wir uns schon länger auf unserer Japanreise gefreut haben
Unsere erste Burg in Japan.
Die schwarze Krähenburg, auch als Matsumoto-jo bekannt, ist eine der beeindruckendsten Burgen Japans. Ihr markantes äußeres mit den schwarzen Wänden gab ihr den Spitznamen „Krähenburg“. Sie wurde im 16.Jh. erbaut und ist eine der wenigen original erhaltenen Flachlandburgen Japans.
Begrüsst hat uns ein Samurai, uns aufgefordert hat die Schuhe auszuziehen, denn die Burg ist nur auf Socken zu besichtigen, was eine kleine Herausforderung darstellte mit den hohen und sehr steilen Holztreppen die bis in den 6. Stock hinauf gingen. Aber wir wurden nicht enttäuscht, die Burg war Mega interessant.
Danach ging es weiter zu einem traditionellen Miso Hersteller. Hier wurden wir vom CEO begrüsst,der uns eine Führung durch seine Firma gestattete. seine Miso reift drei jahre in Zedernholzfässern, also weit weg von einer industriellen Fertigung.
Praktischerweise konnten wir danach dort gleich Mittagessen (Miso, was sonst ) und im Fabrikverkauf den guten Stoff für die Heimat einkaufen.
Dann ging unser Weg auf schnurstracks Richtung Bahnhof, wenn uns nicht heimatliche Klänge gestoppt hätten.
Unglaublich aber wahr, wir standen bei 35 Grad plötzlich mitten in einem japanischen Oktoberfest.
Wir hätten uns nicht gewundert wenn die japaner auch noch Dirndl und Lederhosen angezogen hätten.
Leider konnten wir nicht mitfeiern , da unser Zug nach Nagano nicht auf uns gewartet hätte.
Der kleine aber flinker Regional-Express hatte uns in knapp ein 1/2 Stunden in den Winterort Nagano gebracht, wo wir erst mal unser kleines Hotelzimmer bezogen haben.
Danach machten wir uns auf die suche nach was essbaren und wurden schlussendlich auch fündig.
Mehr dann morgen.
Gute Nacht Germany
