Griechenland - das Ende der EU
Wir haben es rechtzeitig nach Griechenland geschafft. Zuerst die erste Lebensmittelvergiftung, ausgerechnet in Florina, Griechenland. Dann können wir unseren Urlaubsbesuch vom...

Veröffentlicht: 22.09.2025
Die Türkei macht schon an der Grenze klar, was hier wichtig ist. Flaggen in jeder Größe. Unter Anderem offenbar die größte Flagge der Welt. Dazu knallen ununterbrochen Schüsse. Wir können nicht ausmachen, ob direkt neben der Grenze ein Truppenübungsplatz ist, oder ob es vom Band abgespielt wird, damit man sich an der Grenze wohler fühlt. Davon abgesehen ist die Grenze rasch und freundlich.
Hundert Flaggen und zwei Moscheen, egal wohin man den Blick wendet. Wie sich herausstellt, ist der 30. August Tag des Sieges (gegen Griechenland, 1922), was die Flaggenflut zusätzlich aggraviert.
Das Marmarameer bietet leider nicht das erhoffte Beachlife, so dass wir weiter rollen. Bei Einbruch der Nacht erreichen wir Istanbul. Und wer hätte das gedacht, dass unser alter Bus es bis hier her schafft! Unser Schlafplatz ist direkt am Goldenen Horn. Schlechte Musik in Clublautstärke kommt von der Galata-Brücke und es stinkt nach Fisch, gebratenem Balik Ekmek und altem Fisch aus den Fischmarktabfällen und dem Wasser, aber es ist schön.
Ein Spaziergang Ein Spaziergang die Istiklal herunter, verbrannter Mais, Simit, Baklava von Hafiz Mustafa, die Blaue Moschee, „traditionelles“ Eis mit Show, für 6 Euro die Kugel und dann wieder das goldene Horn, das golden leuchtend zeigt, woher der Name kommen muss.
Und dann sind wir raus aus der Stadt. Wir verlassen den europäischen Kontinent, leider nicht über die Brücke, sondern durch den Tunnel unter dem Bosporus, der einem die Ohren sausen lässt.
Der Rest unserer Zeit in der Türkei besteht aus langen Fahrten, erst durchst Land, dann am Schwarzen Meer entlang. Die ganze Küste ist mit Häuserblocks bebaut. Der Strand ist voller Müll. Die Gegend scheint berühmt für ein Brot, das aussieht wie ein Po. Und Esther ist jetzt leider krank, das macht wenig Spaß in einem Busohne Klo.
Die Berge hinter der Küste sind sicher schön, müssen aber zum nächsten Mal warten.
