Mud Crab Tour mit Bundy
Heute geht es früh aus den Betten, denn wir sind um 8:15 Uhr in Djarindjin mit Bundy zu einer „Cultural Tour“ verabredet. Gestern Abend haben wir schon den Reifendruck...

Veröffentlicht: 22.06.2025
Heute geht’s zum Frühstücken an den Strand. Erst eine Runde schwimmen, dann Kaffee kochen… Es ist unglaublich ruhig und friedlich hier, man sieht nur Sand und Meer und hört nur die gemächliche Brandung. Wenn uns nicht ab und zu eine Möve besuchen würde, wären wir ganz allein.
Unser nächsten beiden Ziele für heute sind Kooljaman und Ardyaloon. Wir wussten schon zu Hause, dass das Kooljaman Resort geschlossen wurde, waren aber der Hoffnung man könne noch hinfahren/laufen. Fehlanzeige. Man könnte natürlich alle Verbotsschilder ignorieren, tun wir aber nicht.
Als ich jemandem an der Tankstelle in Djarindjin behilflich bin, spricht uns ein Franzose an, was in Ardyaloon los sei. Er wurde bei der Einfahrt in die Community abgefangen. Alle sollten sich im Auto wegducken und er solle sofort umkehren. Wir hatten natürlich keine Ahnung. Birgit war danach nur noch wenig motiviert hinzufahren, aber ich wollte es trotzdem probieren.
Bis wir zur Zufahrtsstraße kommen, ist dort bereits die Strasse abgeriegelt. An der Kreuzung steht Bruce, das Oberhaupt der angrenzenden Community von Cygnet Bay. Er erklärt uns, dass eine zweitägige Bestattungszeremonie stattfinden würde, und wir da nach ihren Gesetzen nicht anwesend sein dürften. Schade.
Dann bleibt uns nichts, als schon heute weiter südlich zu fahren. Dann haben wir halt morgen eine kürzere Fahrt. So kommen wir dann doch noch zu unserem als ersten, wegen der Buschbrände ausgefallenen, Ziel: Dem James Price Point. Die Anfahrt ist ein bisschen ruppig, und ganz zum Schluss wurde es wirklich „wild“.
Aber wir drehen um und finden einen Stellplatz am Rande rostroter Klippen. Unten das grüne Wasser, dann der gelbe Strand, darüber die rostroten Felsen bewachen mit weiß blühenden Sträuchern, traumhaft!
Nach einem kleinen Sonnenuntergangs-Spaziergang müssen wir beobachten, wie sich zwei junge Kerle mit ihren Jeeps im Sand festfahren. Leider haben wir weder die Mittel noch die Fähigkeiten ihnen zu helfen. Zum Glück gewinnen die beiden nach etwa einer Stunde den Kampf und können sich mit Sandbrettern und Seilwinde befreien. Wir wären da kläglich untergegangen, denn über Nacht ist die Flut gekommen.
Wir lassen den Tag unter einem sagenhaften Sternenhimmel am Lagerfeuer ausklingen.
