Bell Gorge
Unser Campingplatz hat eine gepflegte Rasenfläche mit Picknickbänken. Die Gelegenheit wird für etwas Rückengymnastik genutzt. Meist steht man hier ja im Staub, da will man sich...

Veröffentlicht: 16.06.2025
Nachdem wir uns auf den Weg zur Windjana Gorge machen, entscheiden wir uns spontan den Tunnel Creek vorzuziehen.
Schon die Fahrt dorthin lässt unsere Herzen höher schlagen, denn wir sehen eine Menge Papageien, u.a. auch schwarze Kakadus. Es laufen uns sehr viele Kängurus über den Weg, mehr als auf der gesamten Reise zusammengenommen. Und das ehemalige Riff, welches das heutige Gebirge hier ausmacht, ist schön anzusehen.
Nach der Ankunft rüsten wir uns für den Weg durch die Höhle, durch die ein Fluss fließt. Wir ziehen gleich Badekleidung an, denn wir müssen wieder durchs Wasser. Immer noch Folgen der Regenfälle. Normalerweise kommt man mit Durchwaten ans Ziel, wir müssen heute an einer Stelle schwimmen! Das Wasser ist ziemlich kalt und in der Höhle ist es auch eher frisch, so dass das Bad nicht wirklich ein Genuss ist. Am Eingang steht zudem eine Warnung wegen der Krokodile, und dass man deshalb mindestens 5 Meter Abstand vom Wasser halten solle. Na ja.
Die Wanderung durch die finstere Höhle macht sonst aber einen Riesenspaß. Bei der Suche nach Leben im Wasser leuchten uns immer wieder Augenpaare entgegen. Was sich dahinter verbirgt, erkennen wir aber nur einmal bei einem schlangenförmigen Fisch.
Als wir wieder das Sonnenlicht erblicken, genießen wir die warmen Strahlen auf der Haut.
Im Anschluss geht es weiter zur Windjana Gorge. Dort relaxen wir ein wenig auf dem Campingplatz, und nehmen eine Dusche, bevor wir uns zum Sonnenuntergang auf einen Spaziergang in die Gorge machen.
Abgesehen von den orangefarben leuchtenden Felswänden bekommen wir zwei Rock-Wallabies und mehrere Kängurus zu sehen. Die friedliche abendliche Stimmung lädt zum Träumen ein.
