In die East MacDonnell Ranges
Zum Abschluss unserer „Red Center“ Runde wollten wir uns noch einen Eindruck von den East MacDonnell Ranges verschaffen. Deshalb führte uns unser Weg zurück über Alice Springs,...

Veröffentlicht: 13.05.2025
Für heute haben wir uns den „Chain of Ponds Walk“ ausgesucht. Er startet am John Hayes Rockhole.
Die Anreise, 4 km, ist schon ziemlich holprig, oft geht es nur im Schritttempo. Aber das ist Teil des Vergnügens.
Die Wanderung ist zwar nicht besonders lang, aber am Ende technisch sehr anspruchsvoll. Der schwierigste Weg bisher.
Am Anfang geht’s gemütlich über einen Hügel, um dann in eine Schlucht abzusteigen. Auf dem Boden der selbigen geht es dann zurück. Wie der Name des Weges schon verrät, gibt es hier eine Menge von Tümpeln, die wie Perlen an einer Kette aufgereiht aufeinanderfolgen.
Am Anfang lassen sich diese noch einfach umgehen. Hier und da mal eine kleine Kletterei, mal von einem Fels zum nächsten hüpfen. Das macht richtig Spaß. Der Weg wird dadurch sehr kurzweilig und spannend, man weiß nie, was nach der nächsten Kurve auf einen zukommt.
Gegen Ende des Weges kommen dann aber recht knifflige Stellen, wo man sich fragt, wie das gehen soll. Glücklicherweise ist die „Idealroute“ recht gut markiert. So hat man das gute Gefühl, dass es so gehen muss. Und das tut es auch.
Die kleinen Adrenalinkicks tragen ihren Teil zu einem gelungenen Abschied von der Wildnis im roten Zentrum Australiens bei. Morgen geht’s weiter nach Darwin.
Am Nachmittag treffen wir noch ein paar Vorkehrungen, dass am nächsten Tag alles „flutscht“. Nach einem Cappuccino und Smoothie bei den RFDs geht’s noch ins Araluen Arts Center. Die haben dort eine tolle Ausstellung junger Künstler sowie lokaler „Größen“. Zum Schluss fahren wir noch auf den Anzac Hill. Von dort hat man einen guten Überblick über Alice und sieht auf beiden Seiten die MacDonnell Ranges.
Zum Schlummertrunk geht es noch zur „Alice Springs Brewing“ Brauerei.
