Hue
La mia giornata è iniziata in modo traballante poco dopo le 6 del mattino a bordo del treno notturno da Hanoi a Hue. Durante una sosta, ho avuto l'opportunità di gustare un...


Pubblicato: 11.03.2026





















Der erste Stop, entlang der von dem Rollerverleih empfohlenen Route, entpuppte sich als eine Art Geisterstadt bestehend aus dutzenden kleinen Tempeln und Gräbern. Die Szenerie war gespenstisch, wenn auch sehr schön, und wirkte absolut surreal. Die Weiterfahrt führte mich über Dorfstraßen vorbei an Reisfeldern und Wasserbüffeln und eröffnete einen Einblick ins das ländliche Vietnam. "Here I am on the road again!" (Kommi für Song/Artist) Der nächste Abstecher führte zu einigen schönen Wasserfällen, bei denen ein kleines Restaurant Egg Fried Rice servierte, der bei idyllischer und menschenleerer Atmosphäre am Fluss gegönnt wurde.
Zwischen großen Seen bzw. Lagunen entlang bahnte ich mir den Weg zur Landzunge Lang Co, wo ein kurzer Meeresblick genossen wurde. Nun ging es zum eigentlichen Hai-Van-Pass, der kurvenreich den Berg hinauf führte, zwischendurch vom Reunification Express gekreuzt wurde und großartige Aussicht auf die Küste bot. Der seit Jahrhunderten militärstrategisch wichtige Gipfel war in Wolken gehüllt, sodass ich mich direkt an die Abfahrt machte. Entlang der Strecke lagen schöne Cafés, die bei klaren Verhältnissen sicher mit einem tollen Ausblick aufwarten. Schließlich erreichte ich Da Nang und durchquerte die langgestreckte Stadt auf der Küstenstraße. Langsam wurde es dunkel und der Stadtverkehr war sehr ermüdend. Der Verleih hatte mir eine Route empfohlen um etwaige Verkehrskontrollen zu umfahren. Auf dieser erreichte ich um kurz vor 7 dann endlich den Rückgabeort in Hoi An.
Der nette Typ vom Verleih fuhr mich auf seinem Roller noch zu einem von ihm empfohlenen Restaurant und was soll ich sagen? Die Sommerrollen mit Omelette, Krabben, gegrillten Schweinespießen und vielen mehr waren bis dato auf jeden Fall das Beste, was ich in Vietnam (oder generell in meinem Leben!?) gegessen habe! Nach der langen Motorrollerfahrt, der kulinarischen Gönnerei und zwei lecker Bierchen musste noch eine Unterkunft her. Es gab Komplikationen mit meiner spontanen Online-Buchung, sodass ich diese cancelte und vor Ort bar bezahlte. Das Zimmer im Homestay war leider ziemlich schmuddelig und entsprach in keinster Weise den angepriesenen Bildern - ein klassischer Scam. Nun gut, nochmal umziehen wollte ich nicht und fiel daher völlig platt ins Bett.
