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2024-12-28 Vietnam, Hanoi

Pubblicato: 29.12.2024

28.12.24 Flug Trv- Kuala Lumpur - Hanoi, 5215km. Ja, heute Nacht bekomme ich wenig Schlaf. Ich bin mit dem Zug und zu Fuß am Flughafen angekommen und mein Flieger startet kurz nach Mitternacht, um 00:25h. Alles hat reibungslos und in Ruhe geklappt. Im Flughafen packe ich einmal meinen Rucksack komplett um. Auf einer Waage kontrolliere ich: der Rucksack hat jetzt 11 kg, und das Handgepäck 7,3kg. Die schweren Wanderschuhe habe ich angezogen und mir Hemd, Sweety und Weste umgehängt. So checke ich ein und und passiere die Sicherheitskontrolle. Hier fallen die Zeltstangen auf. Ich muss sie einmal zeigen, darf sie dann aber mitnehmen. Im Flieger habe ich vorne einen Fensterplatz. So kann ich den Kopf anlehnen und versuche zu schlafen. Um 5 Uhr überfliegen wir Sumatra. Ich kann die Lichter an der Küste erkennen. Bei der Landung in Kuala Lumpur dämmert es leicht. Dreieinhalb Stunde habe ich Aufenthalt. Bei der Einreise ist die Schlange richtig lang. Komme aber nach der Wartezeit problemlos meinen Stempel. Das Gepäckband läuft noch, mein Rucksack hat bestimmt viele Runden gedreht. Ich gehe raus um dann wieder in die Abflughalle zu gelangen. Hier starten aber nur Flüge von Air Asia. Ich muss zu Terminal 1 und dazu mit dem Zug fahren. Damit habe ich nicht gerechnet und werde nervös. Ich komme mit der Ausschilderung nicht zurecht und muss zweimal nach dem Weg zum Bahnsteig fragen. Wie bekomme ich ein Ticket ohne malaysisches Geld? Doch das ist wirklich ganz einfach. Ich muss nur die Kreditkarte auf den Scanner der Eingangssperre legen, schon öffnet sich der Durchgang. Nach 10 Minuten kommt ein eiskalter Zug, mit dem ich eine Station fahren muss. Am Ausgang muss ich wieder die Kreditkarte scannen. 43 Cent werden abgebucht. Nun heißt es Geduld haben in der Schlange beim check-in. Die Ausgabe der Bordkarte zieht sich in die Länge. Der Mann am Schalter muss telefonieren. Ich bekomme einen Sitzplatz in der Business Klasse, weil in Eco schon alles voll ist. Glück gehabt! Kaum bin ich am Gate beginnt auch schon das Boarding. Drei Stunden hat der ganze Weg gedauert! Ungewöhnlich ist, das erst jetzt hier die Sicherheitskontrolle stattfindet und Trinkwasser darf man nicht mitnehmen. Das war auf den letzten Flügen immer erlaubt. So setze ich mich auf Platz 3A in den beigen Sitz. Erstmal ist mir warm und ich ziehe die dicken Schuhe aus. Aber nach und nach wird es durch die Air Condition so kalt, dass ich alles wieder anziehe und froh bin, dass ich Hemd und Weste bei mir habe. Nach dem Start mache ich ein paar Fotos von Kuala Lumpur, doch dann ziehen Wolken auf und mein Nachbar bittet mich das Fenster zu schließen. Ich versuche etwas Schlaf nachzuholen. Kurz vor der Landung zieht der Pilot die Maschine wieder hoch und wir drehen eine Ehrenrunde um Hanoi. Ein hoher bewalterter Berg fällt mir auf. Dann heißt es wieder Geduld haben bei der Einreisekontrolle. Mit dem Stempel im Pass gehe ich zum Gepäckband. Ich finde meinen Rucksack mit anderen Koffern neben dem Band. Ich packe die rote Tasche wieder leer und alles in den Rucksack. Ich kaufe für 13 € eine SIM-Karte. Am ATM werde ich zum doppelten Ðông-Millionär. 15.000 darf ich direkt für die Fahrkarte im Bus Nummer 90 abgeben. Den Bus habe ich auf OpenStreetMap gefunden. Er hält ganz in der Nähe von meinem Quartier. Ich passiere einen Markt und kann am Ufer des West Lake entlang laufen. Hausnummer 79 hat den Eingang von der Seite. Aber ich weiß nicht welches Apartment ich gebucht habe und wie ich hinein komme. Ich rufe den Vermieter an. Der Anruf wird nicht durchgestellt. Ich schreibe eine E-Mail. Meine letzte wurde noch nicht gelesen. Hugo, aus Kanada, mit seinem Roller, ist sehr hilfsbereit und ermutigt mich, etwas anderes zu buchen. Er fährt mich mit dem Roller am See entlang zur nächsten Adresse. Hier sind die Gassen sehr verwinkelt und wir suchen lange bis wir vor Hausnummer 22b stehen. Hier bekomme ich einen Türcode zugeschickt. Die Pforte öffnet sich und ich verabschiede mich von Hugo. Gerne hätte ich seine Kontaktdaten um mich noch mal zu melden. Aber wir tauschen nichts aus und dich bedanke mich nur mündlich. Das Haus ist recht nobel mit dunklen Holz das Zimmer sehr geräumig und schön. Hier kann ich es gut drei Nächte aushalten. Ich soll das Geld per QR-Code überweisen. Das kann ich aber nicht. Wir verabreden uns zum bezahlen um 20 Uhr. Ich gehe an das Ufer des Sees und in einem Straßenlokal etwas essen. Danach kaufe ich zwei Bier am Kiosk und bin um 7 Uhr wieder auf dem Zimmer. Jetzt könnte ich schon schlafen. Um 20:30 Uhr ist der Gastgeber immer noch nicht gekommen. Er entschuldigt sich und wünscht mir eine gute Nacht.

29.12.24 Hanoi, Fahrradkauf und altes Quartier, 29km. Ich habe super geschlafen und Hunger. Ich schreibe den Block und esse dabei trockenes Müsli. Nach dem Sonnengruß gehe ich warm angezogen auf die Straße. Einige Leute trinken Tee. Dort frage ich nach Frühstück. Aus einer Tafel wähle ich ein Sandwich. Mit Google translator unterhalte ich mich mit den anderen Gästen und erzähle, dass ich ein Fahrrad kaufen will. Man zeigt mir direkt nebenan in einer Halle gebrauchte Fahrräder. Mein bestelltes Sandwich wird mit dem Roller geliefert. Danach suche ich mir zwei Fahrräder aus. Eins für 3,5 , das andere für 4,5 Millionen. Ich versuche es auf vier runter zu handeln und Frage wann ein Gepäckträger montiert werden kann. Ich soll um 7 Uhr wieder kommen. So mache ich mich auf den Weg um den See und suche den nächsten Fahrradladen. Unterwegs kann ich in einem Supermarkt Bonbons kaufen. Hier gibt es auch viele westliche Marken Artikel. Der Fahrradladen bietet mir ein super Rad für 400 $ an. Ich sage, dass mein Limit 150 Dollar sind. Er verschwindet im Keller und kommt mit einem Specialized wieder hoch, das 160$ kosten soll. Das nehme ich und sie montieren mir einen Gepäckträger. Dazu bekomme ich noch einen Rückspiegel geschenkt und kann es für 4 Millionen Dong mitnehmen. Jetzt brauche ich nicht mehr laufen. Nach einer Rast am Seeufer fahre ich zum Hồ Chí Minh Mausoleum. Hier ist eine Riesenschlange vor der Sicherheitskontrolle. Da ich mein Messer im Rucksack habe und keine Lust auf Schlange stehen, verschiebe ich den Besuch auf morgen. In der Altstadt kreuze ich die Zugstraße. Ich lasse das Fahrrad stehen und laufe über die Gleise. Hier ist es mir zu voll, aber in der Nebenstraße finde ich ein Restaurant. Als ich mein Essen, Bun Cha Suppe mit Fleisch, Nudeln und grünem Salat m Minze für 60kD, vor mir habe, höre ich den Zug hupen. Den habe ich also verpasst. In den Geschäften frage ich nach einer Stirnlampe. Anscheinend gibt es nur ein Modell zu kaufen, das mir zu groß ist. Ich fahre zur Saint Joseph Cathedral. Weil Gottesdienst ist, kann ich sie nur von außen besichtigen. Hier wird zwischen Tannenbaum und Krippe wieder viel gepostet. Viele Frauen tragen Minirock mit Stiefeln. Überhaupt sehen hier die Menschen doch ganz anders als in Indien aus. Die Haut ist heller, die Frauen super schlank, auch mit kurzen Haaren. Die Kleidung nicht so bunt. Und viele Frauen zeigen Beine. Mein nächster Stopp ist am Ufer des Hồ Hoàn Kiếm Sees. Nach der Dämmerung gehen die Lichter an. Dann stelle ich das Fahrrad an einer Absperrung zwischen Rollern ab und schländer durch die Altstadt. Der Nachtmarkt wird aufgebaut. Ich kaufe eine Unterhose und im Outdoorladen Wandersocken. Überall kann man sitzen etwas trinken oder essen. Eine richtige Partymeile. Ich sehe auch viele europäische Touristen. Als ich nach einer Stunde wieder zum Fahrrad komme, ist die Absperrung weggeräumt und mein Fahrrad verstellt. Leider fehlt der Spiegel. Ob er abgefallen ist oder geklaut wurde, weiß ich nicht. Nun sind es 6 km in der Dunkelheit durch den dichten Verkehr. Nicht ganz so einfach. Dabei entdecke ich noch den Blumenmarkt. Über eine Mauer werden auf der Hauptstraße Motorräder hoch beladen. Wahnsinn wie viel Blumen hier verkauft werden. Mit zwei Bier und fünf Bananen erreiche ich mein Quartier. Ich wasche meine Wanderhose. Sie hatte vom letzten Strandgang Salzränder. Ich genieße die warme Dusche. Der Gastgeber hat sich nicht gemeldet.

30.12.24 Hanoi 3. Tag, 35km. Draußen ist es grau und es wird sich den ganzen Tag die Sonne nicht zeigen. Es sind nur 14 Grad, doch bis ich los komme sind es 17 sie steigen am Tag auf 21°C. Als erstes will ich das Mausoleum von Ho Che Minh besichtigen. Auf dem Weg dahin umradle ich den See in nordwestlicher Richtung. Dabei schaue ich, ob ich bei Hausnummer 79 Hugo noch mal sehe. Das ist nicht der Fall, aber ein Stück weiter entdecke ich einen schönen Garten. Beim näheren Betrachten gehört der zu einem Tempel. Der Zugang hier am See ist zu, ich muss einmal um den Block. Im Tempel selbst ist eine festliche Veranstaltung. Jemand hält eine lange Rede. Sie wird unterbrochen als gelb gekleidete Mönche hinzukommen. Ich vermute, dass es eine Hochzeit ist, kann aber kein Brautpaar entdecken. Einige Skulpturen im Park sehen lustig aus. Dazwischen stehen schöne alte Bonsai Bäume. Der Weg bis zum Mausoleum um den See länger als ich dachte. Vor der Sicherheitskontrolle ist schon wieder eine lange Schlange. Ich mache aktives Anstehen. Die Anlage ist größer als ich dachte. Es gibt einen Park, einen Tempel, ein Museum, das heute geschlossen hat und den Bereich hinter dem Präsidentenpalast. Das Mausoleum ist weiträumig abgesperrt, so dass man es nur aus der Ferne betrachten kann. Drei Soldaten in weißer Uniform marschieren zur Wachablösung. Interessant ist die Herrentoilette. Mitten im Raum wächst ein Baum einmal durchs ganze Haus. Ich radle weiter zur Museum der feinen Kunst. Die Ausstellung beginnt in der Bronzezeit und führt durch die Geschichte bis zur Neuzeit. Ein Großteil der ausgestellten Bilder sind in Lackkunst. Eine Technik die ich bisher noch gar nicht kannte. Die Farben sind recht dunkel in Braun- und Grüntönen. Das Thema sind die vielen Jahre des Krieges bis zum selbstständigen Staat 1976. Ein weiteres Thema ist der Aufbau des sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates. In der Stadt hatte ich bisher gar nichts bemerkt, dass ich mich in einem sozialistischen Land befinde. Als nächstes weiß ich nicht, ob ich jetzt zum Wasserpuppentheater fahren soll, dort findet um 15 Uhr eine Aufführung statt, oder ob ich in die Trainstreet gucke, wo um 15: 30 Uhr der Zug durchfährt. Ich entscheide mich fürs Puppentheater, der Zug kommt auch um 19:30 Uhr noch mal. Am Theater stelle ich mich brav in der Schlange an. Irgendwann ist klar, dass ich für 15 Uhr keine Karte mehr bekomme, weil die Vorstellung inzwischen angefangen hat. Als ich dann fast am Schalter bin, entdecke ich das Schild: heute alles ausverkauft! Mist! Gestern hatte ich gesehen, dass man auch im Internet Karten buchen kann. Und tatsächlich entdecke ich für 21: 15 Uhr noch genau eine Karte. Die buche ich direkt für 7, 50 €. In 15 Minuten kommt der Zug, vielleicht schaffe ich es bis dahin noch. Auf dem Weg dahin komme ich aus der Richtung und muss umdrehen. Damit ist klar, dass ich den Zug verpasse, wenn er nicht Verspätung hat. Kurz vor der Gasse kommen die Leute mir schon entgegen, was ja wohl bedeutet, dass der Zug schon durch ist. Ich erkundige mich nach der Durchfahrzeit heute Abend: 19:15h. So radlich wieder in die andere Richtung und besichtigen das alte Stadthaus, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, einem reichen Kaufmann gehörte, bis die Kommunisten in enteignet haben und fünf Familien eingezogen sind. Die Einrichtung heute ist aber eher die des reichen Kaufmannes. Interessant die Legende von den drei Schutzpatronen des Küchenofens: Eine tragische Liebesgeschichte, in der zwei Männer und eine Frau verbrennen und so zu Schutzpatronen werden. Jetzt habe ich Hunger, ich habe den ganzen Tag über noch nicht richtig gegessen. Während ich auf mein Essen warte unterhalte ich mich mit einem anderen Deutschen. Er hat einen Loop durch die Berge Ha Giang mit dem Motorrad gebucht. Für 200 $ wird er Hanoi abgeholt, fährt drei Tage als Sozio auf dem Motorrad, inklusive Übernachtung und wird wieder zurück nach Hanoi gebracht. Hört sich sehr interessant an. Auf dem Wege zur Zuggasse fahre ich noch an der St. Josef-Kathedrale vorbei. Sie ist schon seit 17 Uhr geschlossen, aber auch im Dunkeln von außen schön anzusehen. Jetzt aber pünktlich zum Zug, der aber nur aus einer Lokomotive besteht. Sie wird durch Schellen angekündigt und fährt dann laut hupend dicht an den Menschen vorbei. Das ganze dauert eine Minute, die Leute jubeln vor Begeisterung. Als nächstes hole ich mein Ticket an der Vorverkaufsstelle ab. Nun habe ich noch 45 Minuten Zeit. Ich laufe einmal um den Block und schaue nach Brettern, dich an mein Rad binden kann, um morgen in bewährterweise mein Gepäck besser befestigen zu können. Tatsächlich finde ich drei Stücke die passen können. Bis zur Vorstellung setze ich mich an den Kiemsee mit Blick auf die Rote Brücke und mit Musik von der riesigen Bühne auf der anderen Seite. Mein Sitzplatz im Theater ist in der Reihe O, Nr 4, also recht weit hinten. Aber die Sicht ist gut. Zuerst kommen die MusikerInnen herein und nehmen rechts und links des Wasserbeckens Platz. Die Klänge sind schon sehr asiatisch. Oing, dong, pling. Dann geht das Marionettenspiel los. Es gibt zehn traditionelle Szenen. Die Füße der Figuren sind immer im Wasser, es sei denn sie sitzen im Boot. Drachen bespucken sich mit Wasser und sprühen Feuer. Ein schöner Effekt! Es wird viel getanzt, der Fuchs klaut eine Ente und muss dafür dran glauben, es wird geangelt und mit dem Fisch gekämpft, ... Alles ganz kurzweilig und die 50 Minuten sind schnell um, wobei mir mittendrin beinahe die Augen zu fallen. Jetzt ist es schon 22 Uhr und ich muss noch zurückradeln. Diesmal nehme ich direkt die sechsspurige Hauptstraße, damit ich nicht immer aufs Navi gucken muss. Auf dem Zimmer schreibe ich der Vermieterin, sie hat mich wohl ganz vergessen, will aber morgen früh zum Kassieren vorbeikommen. Jetzt schnell schlafen, denn morgen will ich meine Radtour starten.

31.12.24 Hanoi-> Hao Binh 84km, 178hm, 8/5 Std. Ich schlafe tatsächlich bis mich der Wecker um 7: 30 Uhr weckt und starte mit dem Sonnengruß. Die Gastgeberin ist wirklich gekommen und kassiert die 800kD. Ich präpariere das Fahrrad mit den beiden Hölzern. Zelt und Schlafsack hänge ich wieder vorne an den Lenker und befestige sie mit dem Fahrradschlauch. Darüber kommt der Tagesrucksack mit einem Expander. Aus einer Plastiktüte, Klebeband und Bindfäden baue ich einen Handyhalter. Der große Rucksack kommt wieder hinten quer auf den Gepäckträger und wird mit dem Spanngurt festgemacht. Um kurz vor 10 Uhr bin ich dann abfahrbereit. Ich fahre wieder am See entlang nach Norden und kaufe auf dem Markt eine Art Klöße im Bananenblatt und ein paar Scheiben Hackbraten. Nur Brot finde ich leider keins. Als ich den Braten in die Tupperdose tun will, finde ich nur die mit dem vom Hund zernagtem Deckel. Zuletzt habe ich sie als Kopfkissen bei dem Nickerchen vor dem Museum benutzt. Habe ich sie dort stehen gelassen? Schade um das gute Erbstück von Tante Elfriede. Auf vier und sechs spurrigen Straßen geht es Richtung Nordwesten aus Hanoi. Rote Ampeln und umfahre ich durch rechts abbiegen, Richtungswechsel und erneutem Rechtsabbiegen. An einem größeren Kreisverkehr kehre ich in ein Café ein. An der Kaffeetheke gibt es aber nichts zu essen, wirklich nur Kaffee trinken die Gäste hier. Da entdecke ich vor der Tür einen Stand mit Suppe. Es ist Fischsuppe. Mal ein anderes Frühstück. Weiter geht es aus der Stadt hinaus. An einer Bahnlinie ist ein Markt aufgebaut, ich wusel mich durch. Dann wird es ländlicher und die ersten Reisfelder tauchen auf. Riesige Quartiere werden neu gebaut. Eins davon im römischen Stil. Wer wird hier mal wohnen? Irgendwie gerate ich auf die Baustelle und habe dann Probleme das Gelände wieder zu verlassen. Dazu öffne ich die Drahtverbindung zwischen den Absperrgittern. Zweimal führt mich OSM auf Feldwege, die zwar fahrbar sind, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich noch 60 km zu radeln habe, schnell wieder verlasse und die Hauptstraße benutze. Diese ertrinkt fast im Staub, der wohl von den ganzen Kipplastern kommt, die Steine und Erden bewegen. Jetzt tauchen die ersten interessanten Karstberge aus dem Dunst auf und ein kleiner Anstieg ist zu bewältigen. Die Übersetzung des Fahrrads ist super, ich habe nach oben hin noch drei Ritzel Spiel. In den Dörfern erkennen die Leute mich als Touristen und winke mir fröhlich zu. Das finde ich ist immer wieder das schöne am Radfahren! Hier ist alles für Neujahr mit roten Fahnen mit Hammer und Sichel geschmückt. Auf einer hohen Brücke geht es über den schwarzen Fluss. Er liegt auch ganz im Dunst. Am Ufer sind schwimmende Häuser festgemacht. Ein Ausflugsboot kommt vorbei. Auch hier in der Stadt werden viele Straßen renoviert, und Bürgersteige angelegt. Dementsprechend staubig ist es auch hier. An meinem kleinen Hotel fahre ich erst einmal vorbei, weil es bei Google Maps mal wieder falsch angezeigt wird. Aber man hat mich schon gesehen und winkt mir zu. Die Anmeldung ist kein Problem. Als die Frau den Sicherungskasten öffnet, um die Elektrik für meinen Raum einzuschalten, huscht darin eine dicke Ratte in den Kabelschacht! Hier ist also auch Leben im Haus, genauso wie die große Kakerlake, die ich am Morgen auf der Toilette hatte. So lange nichts über die Bettdecke huscht, macht mir das nichts aus. Nach einer kleinen Pause auf dem Zimmer drehe ich eine Runde durch den Ort. Ich schaue wo die Musik herkommt, die ich bis in mein Zimmer höre. Unter einem Zelt läuft ein Kulturprogramm, dass ich aber nur wenige Gäste an der gedeckten Tafel ansehen. Die Lautsprecher sind soweit aufgedreht, dass es mir weh tut. Etwas die Straße weiter hinauf sind einige Restaurants. Dort esse ich nach einer Runde durch die fast leeren Straßen eine Nudelsuppe mit Hähnchen. Auf dem Rückweg kann ich mit Ulla in Freiburg telefonieren. Sie ist von dem Winterwetter ganz begeistert. Ich hoffe, dass ich morgen auch wieder Sonnenschein habe. Den Jahreswechsel verschlafe ich. Anscheinend hat dir kein Feuerwerk stattgefunden.

1.1.25 Hoa Binh -> Mai Chau, 61km, 1300hm, 5std in Bewegung, 7h mit Pause. Heute morgen muss ich als erstes das Brett auf dem Gepäckträger erneuern. Das Pressspanbrett hatte gestern der Belastung nicht standgehalten und war durchgebrochen. Jetzt habe ich ein Stück Multiplex, das sollte halten. Nach dem Start halte ich direkt nach 200m zum Frühstücken an: Nudelsuppe mit Hühnchen. Heute ist meine erste Berg Etappe in Vietnam: 1300 hm. Das ist auch der Grund, dass ich auf der Hauptstraße bleibe, obwohl auf ihr eigentlich zu viel Lastwagenverkehr ist. Aber ich habe Sorge, dass auf der Nebenstraße einige Passagen sehr steil sind und vielleicht auch nicht asphaltiert. Die ersten Anstiege sind hier relativ kurz und es geht dann auch wieder etwas runter. Trotzdem komme ich gut ans Schwitzen und fahre recht bald mit kurzer Hose und T-Shirt. In Cao Phong gucke ich auf dem Markt nach einem Ersatz für meine verlorene Tupperdose und suche einen Kosmetikspiegel, weil ich keinen Spiegel fürs Fahrrad finde. Hier finde ich aber auch nichts, stattdessen kaufe ich Bonbons, ¼l Wodka und eine große gelbe Frucht, von der ich nicht weiß was es ist und wie sie heißt. Die Verkäuferin schält sie mir und sagt ich müsste die weiße Haut auch noch entfernen. Sie sieht etwas aus wie eine über dimensionale Orange. So ähnlich schmeckt sie auch und ist süß. Nur die Haut der einzelnen Stücke kann man nicht mitessen, weil sie so hart sind. Bei Man Duc teilt sich die Straße. Ich hatte gehofft, dass es ab hier weniger Verkehr ist, aber fast alle fahren in die gleiche Richtung wie ich. Hin und wieder zeigen sich jetzt schon interessante Berge. Bevor der große Anstieg anfängt mache ich noch eine Pause auf einer bunten Bank vor einer Schule, die heute zu ist. Von Feiertag ist hier aber nicht zu spüren. Das erste sieben Prozent Schild zeigt an, dass der lange Anstieg nun beginnt. Die Steigung wird noch größer, zwischendrin werden 9 und 8% angezeigt. Ich kann aber alles geradeaus hochfahren, Zickzack wäre bei dem Verkehr auch gar nicht möglich. Zweimal kommen Parkplätze mit Restaurants und Ausguck. Heute kommt zwar die Sonne durch, aber es ist immer noch so dunstig, dass es keine Fernsicht gibt. Um 16 Uhr habe ich den Thung Khe Pass, 773m, erreicht. Nun kann ich 9 Kilometer rollen lassen und überhole dabei sogar zwei LKW. Unten geht es rechts zum Wasserfall, den verschiebe ich aber auf morgen. Jetzt erstmal zum Quartier und relaxen. Hostel la Vida liegt auf einem kleinen Hügel mit Fernsicht hat eine große offene Terrasse mit Bar und darüber den großen Schlafsaal. Ich bin aber der einzige Gast. Als erstes beschäftige ich mich mit der Befestigung für den Spiegel, den ich heute kaufen konnte. Es ist einer für ein Motorrad. Ich habe mir überlegt, dass ich einen Zweig mit Ast in den Lenker stecke, und daran den Spiegel antape. Ich kann mir eine Säge leihen, mit der ich den Zweig schon mal auf die richtige Länge bringe. Und das klappt so wie ich es mir vorgestellt habe. Johanna und Linda melden sich zum Neujahrsgruß. Sie haben den Jahreswechsel nicht verschlafen, sondern schön mit Freunden gefeiert. Gerade als ich Duschen will, ist mein Abendessen schon fertig, dazu trinke ich mir das zweite Bierchen, dass ich vorher auf dem Weg zum Hostel gekauft habe. Nun wird es draußen kalt und ich kuschele mich ins Bett. Lade noch die Bilder in den Blog und schlafe um 21:30h ein.

2.1.25 Mai Chau->Wasserfall->Hui Xuan, 71hm 730hm. Um 7 Uhr bekomme ich grünes Porridge zum Frühstück. Nachdem ich die Rechnung von 267 Ð bezahlt habe, stelle ich mein Gepäck unter und fahre zurück bis zu großen Kreuzung und weiter leicht bergauf bis Dong Bang. Hier führt eine kleine asphaltierte Straße steil zum See hinab, an der auch der Wasserfall liegt. Versehentlich fahre ich zuerst auf einen Schulhof und werde nicht nett begrüßt. Auf die Frage, wo es zum Wasserfall geht, antwortet die aufsichtführende Lehrerin, dass sie kein Englisch spricht! Ein Stück weiter ist ein kleines Restaurant. Man zeigt mir, ich solle die Straße weiterfahren. Von einer Kurve aus kann ich den Wasserfall sehen. Ich möchte noch gerne näher heran, fahre aber erst einmal zum See. Eine neue betoniertes Straße führt zum roten, lehmigen Ufer hinunter. Hier ist es ganz friedlich. Teilweise sind chinesischen Netze und Fischzuchtbecken zu sehen. Hier könnte man vielleicht auch schwimmen gehen?

Ich radle wieder hinauf zum Wasserfall und folge einer Spur durch den Bambuswald. Hier ist aber kein Durchkommen. Stattdessen werde ich von Kletten übersät. Weiter oberhalb am Restaurant führt ein ausgebauter Weg runter zum Wasserfall. Den hatte ich übersehen. Auf dem Rückweg zum Hostel überholt mich ein Laster mit weißen Säcken auf der Ladefläche. Einer droht runter zu rutschen. Und tatsächlich hinter der nächsten Kurve steht der LKW und der Fahrer sammelt tausende Bambus Stäbchen von der Straße auf. Der Sack war beim Sturz geplatzt. Nach einer kurzen Pause am Hostel fahre ich durch Mai Chau und weiter auf der Hauptstraße QL15 immer den Fluss hinab, wobei die Straße immer wieder über kleine Anhöhen führt. Hier ist aber nur wenig Autoverkehr, so dass ich nicht auf die Nebenstrecke abbiege. Die hätte nämlich auch viel mehr Höhenmeter. Der kleine Fluss mündet in den großen Ma River. Auch hier hat die Straße viele steile Gegenanstiege. Immer wieder winken mir Kinder vom Straßenrand zu. Ich würde jetzt gerne etwas zum Mittagessen, finde aber kein Lokal in dem Leute sitzen. Mehrere Leute sitzen an einem Grill. Leider liegt nichts auf dem Grill, aber man kocht mir eine Instant Suppe mit zwei Spiegeleiern. Der junge Mann setzt sich zu mir und zündet sich die Bambuspfeife an. So habe ich jetzt wenigstens etwas Warmes im Bauch und folge weiter dem Fluss mit seinen kleinen Ortschaften. Hinter einem großen Wehr mache ich Pause mit Obst und Teilchen. An der Straße kann ich die Wasserflasche an einer Quelle auffüllen. In Hoi Yuang ist ein größerer Laden. Ich komme kaum durch die Gänge, weil alles mit Kartons voll steht. Ich entscheide mich für Bier und Kekse. Hinter dem Ort frage ich nach einem Zeltplatz in der Hoffnung, am Haus zelten zu können, aber man schickt mich die Straße weiter, dort sei offenes Gelände. So nehme ich den nächsten Waldweg zwischen Reisfeldern und Fluss und stelle mein Zelt unter dem großen neuen Flusskilometer Schild auf. Ich muss die Fläche freiräumen. Als das Zelt endlich steht ist es schon stockfinster.

3.1.25 Hoi Xuan -> Quelle m Fischen -> Green Hills, 55km 180hm. Die Luft ist sehr feucht und der Schlafsack fühlt sich klamm an. Aber mir ist nicht kalt. Am Morgen bearbeite ich den Blog und im ersten Licht entdecke ich ein paar Ameisen, die meine Kekskrümel von gestern Abend wegräumen. Als es dann heller wird, entdecke ich eine richtige Ameisenstraße neben meiner Thermarest. Keine Ahnung, wo sie reingekommen sind. Gar nicht so einfach, die wieder los zu werden. Am Abend, im nächsten Quartier, werden immer noch welche aus meinem Rucksack krabbeln. Aber jetzt erstmal alles einpacken. In der Mittagspause, oder später, muss ich Zelt und Schlafsack noch mal zum Trocknen auspacken. Mit zwei großen Bögen geht es am Fluss Song Ma entlang. In Canh Nang bekomme ich ein gutes Bun Can zum Frühstück. Für einige Kilometer verlasse ich die Hauptstraße und den Fluss. Mit einer ganzen Gruppe Schulkinder auf Elektro Roller fahre ich über die Dörfer. Fahrrad fahren hier nur alte Leute. Nur blöd, dass gerade auch ein LKW hier lang fährt, er wirbelt gehörig Staub auf. Hinter Cam Thanh komme ich wieder an den Fluss und es geht über eine Brücke auf einer breiten Straße auf die andere Seite. Hier gibt es einen kleinen Park an einer Quelle, in der sich hunderte große Fische tummeln. Ich bin mal wieder am Ticketschalter vorbeigefahren, stelle mein Fahrrad am Restaurant ab und gehe zurück zum Ticketschalter. Wahnsinn, wie viele Fische hier dicht beieinander sind. Ich beobachte, wie sie nach einem Blatt schnappen, das ins Wasser fällt. Ich werfe gleich noch ein Blatt hinterher. Insgesamt ist wenig Wasser in der Quelle, und die Fische müssen sich sehr anstrengen um die Untiefen zu überwinden. Ein paar Stufen hoch gibt es auch eine Höhle, die aber abgesperrt ist. Als ich dort sitze und überlege, wie meine weitere Route heute gehen kann, krabbelt eine große Ameise eine Biene schleppend über meine Zehen. Ich lege das Handy auf meinen Oberschenkel und fotografiere die Szene mit der Kamera. Dabei rutscht das Handy vom Bein, dreht sich um 180 Grad, und klatscht mit dem Bildschirm auf die Steine. Scheiße, scheiße,scheiße: kaputt. Heute kann ich gar nichts mehr ansteuern, weil ich sozusagen blind bin. Ich frage die Ticketkontrolleure um Rat. Mit Googletranslator erfahre ich, über die Brücke und 2 km zurück, ist dein Handyladen. Der Screen für mein A22 ist leider nicht vorrätig, aber bis morgen früh 10 Uhr, kann man mein Handy für 20 € reparieren. Boah, bin ich erleichtert. Im zweiten Anlauf finde ich ein Hotel, in dem ich übernachten kann. Es wird von Michael aus England und seiner vietnamesischen Frau geführt. Mit Michael kann ich mich super unterhalten. Wir verabreden uns zum Abendessen und auf ein gemeinsames Bier. Nun habe ich Zeit Schlafsack und Zelt zu trocknen. Und wo ich das Zelt einmal ausgeparkt habe, imprägniere ich die Nähte. Dafür brauche ich nur einen Pinsel, den ich im Laden gegenüber bekomme. Der Punsel gehört eigentlich zu einem Sortiment, aber der Verkäufer ist so nett und fummelt mir einen aus der Packung. Den will er mir dann sogar schenken. Ich stecke ihm einen kleinen Schein in seine Hemdtasche. Als nächstes repariere ich den abgebrochenen Ständer mit einem Stück Bambus. Das ganze macht leider keinen stabilen Eindruck, mal sehen wie lange es hält. Mit Michael landet das Gespräch schnell bei der Weltpolitik. Er ist ganz froh Europa entflohen zu sein und befürchtet, dass es dort in nächster Zeit abwärts geht. Er hat sich hier mit seiner Frau eine neue Existenz aufgebaut und fühlt sich sehr wohl. In solchen Diskussionen fehlen mir immer wieder die Ideen, wie man konkret die Welt gerechter gestalten könnte. Ich weiß nur, dass das weder mit AFD noch mit Trump geschehen wird. Zur Entspannung gehe ich aufs Zimmer und vertiefe mich in das Buch.


4.1.25 Cam Thanh -> Dong Quan am Cuc Phong Park, 52 km, 340hm. Um 8: 30 Uhr starte ich mit Omelett, einem Brötchen und Kaffee mit viel süßer Dosenmilch zum Frühstück. Am Morgen habe ich die Postkarte für Ulla geschrieben, doch hier im Ort bei der Post bekomme ich keine Briefmarke. Dafür ist mein Handy wirklich fertig und es funktioniert wunderbar. Nur laden muss ich jetzt an der Powerbank. Ich folge der Hauptstraße nach Pong Son. Hier bekomme ich bei der Vietnam Post eine Briefmarke auf meine Postkarte, die die gute Frau dann aber in einen Umschlag steckt, den ich noch mal neu adressieren soll. Erst auf meine Nachfrage löst sie die Briefmarke von der Postkarte und klebt sie auf den Umschlag? Ab die Post! Ich folge der Hauptstraße und lande fast im Fluss. Hier ging wohl früher mal eine Fähre rüber, die Brücke ist zwei Straßen weiter gebaut worden. Nun geht es über kleine Dörfer. Überall wird neu gebaut. Bei jedem zweiten Neubau steht zwar die Giebelwand, mit römisch anmutenden Verzierungen, aber das Dach dazwischen fehlt noch. Dicht an der Straße sind die Häuser meist schmal und hoch. In kleineren Orten, sind die Häuser doppelt so breit. Nur wenige traditionelle Holzhäuser, bei denen der Wohnraum erst in der ersten Etage ist, kann ich entdecken. Hinter Cho Thanh Minh führt meine Route steil zu Staumauer hinauf. Oberhalb des Stausees stehen fünf dieser alten Häuser. Ob sie erhalten bleiben? Über die Anhöhe ist heute das einzige Mal der Straßenbelag so uneben, das ist besser ist, auf dem roten Lehm daneben zu fahren. Hinter dem Eingang zum Nationalpark finde ich ein Hotel für 150000Ð. Es ist nicht sehr sauber. Es wurde länger nicht Staub geputzt und im Bad hat das Wasser überall Spuren hinterlassen. Ich stelle nur das Gepäck ab und fahre gegen 16h Uhr im Wettlauf gegen den Sonnenuntergang in den ältesten Nationalpark Vietnams. Der Mann am Ticketschalter empfiehlt mir die Steinzeithöhle. Der Weg dorthin ist schon länger als ich dachte. Ich muss viel bergauf radeln. Und sehe dabei eine junge Frau die ihr Zelt auf einem Fußballplatz aufgebaut hat. Also hier kann man doch Zelten? Weiter führt die Straße an einem kleinen Teich vorbei und rein in einen dschungelartigen Wald. Bei km 7,5 führt ein ausgebauter Fußweg zur Höhle. Ganz nett, aber es ist mir zu wenig,ich möchte mehr vom Park sehen, zumal mir Michael von riesigen Bäumen vorgeschwemmt hat. 4 km weiter führt ein 10min. Fußweg zu einem dieser großen Bäume. Wenn ich mich beeile, kann ich ihn vielleicht noch erkennen. So ist es dann auch. Er ist riesengroß und zwischen seinen schmalen, hoch auslaufenden Wurzeln, könnte ich mich verstecken. Der Stamm hat bestimmt einen Durchmesser von 2m. Die Krone kann ich gar nicht mehr sehen. Auf dem Rückweg ist es dann so dunkel, dass ich sehr aufpassen muss, um keine Wurzel zu übersehen. Noch spannender wird dann die 10 km lange Rückfahrt auf der unbeleuchteten Betonpiste. Manchmal kann ich nur darauf vertrauen, dass ich nicht von der Straße ab komme. Immer wieder sehe ich Glühwürmchen. Insgesamt 30 Stück kann ich auf dem Rückweg zählen. Um 19 Uhr bin ich froh, als ich den Ausgang erreiche. Interessanterweise ist der Fußballplatz jetzt beleuchtet und zwei Mannschaften junger Männer spielten dort gegeneinander Fußball. Mittendrin das Zelt der jungen Frau. Das wird sie sich nicht so vorgestellt haben. An meiner Unterkunft bereitet mir die Gastgeberin noch ein gutes Abendessen. Das nächste Bier trinke ich unter der Dusche und dann noch eins beim Bilder hochladen im Bett.


5.1.24 Cuc Phong Park -> Thrang An, 43 km, 250hm. Heute kann ich schon um 7 Uhr frühstücken. Dazu ziehe ich mich warm an und starte eine gute Stunde später genauso. Heute geht es fast ausschließlich auf Nebenstrecken, die alle gut betoniert sind. Kurz vor 10h erreiche ich das halbkreisförmig angelegte, riesige Parkplatzgelände vor dem neuen Bin Dinh Tempel und ...

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