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2025-04-11 NZ, Coromandel

Published: 11.04.2025

Bike tour
Cooks Beach → Whangapoua
29 km
Bike tour
Whangapoua → Waikawau
46 km
Bike tour
Waikawau → Te Kouma
66 km
Bike tour
Te Kouma → Pūkorokoro
79 km · Hauraki Rail Trail
Accommodation
Habour Camping
Tent · Te Kouma
Accommodation
Campingplatz rechts der Straße in Waikawau
Tent · Waikawau
Accommodation
Campingplatz bei Pūkorokoro
Tent · Pūkorokoro
Eat
Macdonald
$$ · Lunch
Worth seeing
Otautu Bay
Coromandel, Neuseeland
Worth seeing
Kennedy Bay
Coromandel, Neuseeland
Worth seeing
Little Bay
Coromandel, Neuseeland
Worth seeing
Whangapoua Harbour
Whangapoua, Neuseeland
11.4.25 Cooks Beach->Whangapoua, 29km, 444hm. Ich habe schon eingepackt und fahre vom Zeltplatz ohne einen anderen der Gäste zu sehen. Bis zur Fähre geht es nur einen kleinen Hügel hoch, und sie kommt mir entgegen, als ich am Anleger ankomme. Für 7 Dollar kommen mein Fahrrad und ich auf die andere Seite nach Whitianga. Dort frühstücke ich auf der Promenade, gehe einkaufen und besorge Öl für die Kette, denn die quiet schon wieder ordentlich. Die Wolken werden dichter, als ich Richtung SH 25 den Ort verlasse. Auf einer Brücke kreuze ich Kanäle, an denen ein neues Wohngebiet entsteht. Die Leute lassen es sich richtig was kosten. Nach einem Kilometer kommt mein Abzweig in den Forest. Die gut ausgebaute Schotterpiste ist ein Privatweg, aber Radfahren ist nicht verboten. Auf 4,5 km geht es steil 350hm berg auf und ich muss mich richtig anstrengen. Ich bin ganz alleine unterwegs. Einmal fängt es kurz an zu tröpfeln und ich stelle mich unter eine Kiefer. Nach der Abfahrt komme ich wieder auf die SH 25 und es geht die Bucht entlang nach Whangapoua. Inzwischen habe ich gesehen, dass Openstreet map mich ein Stück über klein Waldwege zur Kennedy Bay schicken will. Ich frage im Laden, wo ich Gemüse kaufe, nach dem Weg. Die Frau an der Kasse meint, dass ich über Coromandel fahren muss. Dann komme ich aber heute nicht mehr bis nach Waikawau. Ich setze mich auf die Bank an den Strand und esse Brot. Ein Mann spricht mich an und fragt nach meiner Route, so ich kann ihn auch noch mal nach dem Weg fragen. Zusätzlich habe ich auch Sven angeschrieben, und er hat einen Komooteintrag gefunden, der von der Strecke abrät. So entschließe ich mich hier auf dem Campingplatz zu bleiben und eine kleine Wanderung zum Cap und zur nächsten Bucht zu machen. Am Campingplatz treffe ich niemanden an, so suche ich mir selber einen Platz und baue das Zelt auf. Der Wanderweg zum Cap beginnt mit einer Flussquerung am südlichen Ende der Bucht. Das letzte Stück zum Gipfel muss man klettern. Es kommen erstaunlich viele Leute auf den Berg, als ich hier oben den Rundumblick genieße und mal wieder eine Postkarte an Ulla schreibe. Hier ist auch Platz für ein Nickerchen. Inzwischen hat sich der Himmel leider zugezogen. Ich gehe zwar noch zu Bucht hinunter, aber zum Schwimmen ist es mir nun zu kühl. Das hätte ich besser andersrum gemacht. Ich finde ein paar schöne Muscheln und einen Golfball und mache mich dann wieder auf den Rückweg. Nun treffe ich auch den Campingplatz Besitzer. Offiziell darf er keine Zeltübernachtung zu lassen, aber er drückt ein Auge zu und nimmt gerne die 20 Dollar. Die Sonne zeigt sich nicht mehr, leuchtet aber beim Untergang noch rot unter die Wolken. Während ich mit Ludwig telefoniere versuche ich meine Radlerhose zu nähen, das gelingt aber erst, als ich damit ins Licht der Terrasse gehe. Der Lichtschein reicht auch bis zu meinem Campingtisch, wo ich koche. Heute gibt es Schnitzel mit Reis und Gemüse. Der Abend ist lau und trocken, so dass ich noch im Mondenschein eine Weile sitze und Rätsel löse.


12.4.25 Whangapoua->Waikawau 46km, 1164hm. In der Nacht hat es viel geregnet, ich packe das Zelt nass ein und verabschiede mich im strahlenden Sonnenschein. Es geht an der Bucht entlang, die ich jetzt voller Wasser ist, zur SH 25 und hinauf zum ersten Pass. Dort setze ich mich auf die Bank und frühstücke. Es kommen viele Leute zum Aussichtspunkt und einige sprechen mich an. In Coromandel kaufe ich ein und mache mich auf der Schotterstraße an den Aufstieg zum zweiten Pass, 400m. Oben stehen einiges Skulpturen und es gibt einen kleinen Weg zum Outlook. Ich kann zu beiden Seiten gut gucken. Die ganze Bucht leuchtet blau. Ich nehme ein Video auf, in dem ich Leo Geburtstagsgrüße sende. Dann geht es runter zur Kennedy Bay. Gegenüber der Kirche und dem Maoi-Haus setze ich mich an den Steg über der trockenen Bucht und esse Brot. Bis zur nächsten Bucht geht es wieder 100 Meter über dem Berg. Dort finde ich eine schöne Bank für ein Nickerchen und ein tolles Rasenstück für den Sonnengruß, alles mit Blick auf das unruhige Meer. Nun geht es richtig steil bergauf und ich halte immer wieder für ein Foto von interessanten Briefkästen an. Auf der anderen Seite geht es an der Little Bay vorbei zu der lang gezogenen Bucht von Waikawau. Der Campingplatz links der Straße ist geschlossen. So fahre ich erst einmal zum Sonnenuntergang ans Wasser. Wo soll ich das Zelt nun hinstellen? Ich entdecke, dass es noch einen weiteren Campingplatz rechts der Straße gibt. Er ist sehr weitläufig und nur zwei Autos stehen dort. Alle Plätze haben Stromanschluss, und ich kann die Powerbank bei den Nachbarn laden. Beim Kochen im dunklen wird alles vom Tau sehr feucht. Ich ignoriere es. Auch im Zelt ist es nun sehr feucht. Ich hätte es in der Mittagssonne mal trocknen sollen. Zum Glück ist mir nicht kalt.


13.4.25 Waikawau->Te Kouma, 66km, 800hm. Heute starte ich schon um 7:15h. Bevor ich wieder an die Westküste fahre, gehe ich bei den großen Dünen einmal an den Strand. Dann geht es hinauf zum Pass, er ist hier nur 130 Meter hoch. Oben setze ich mich auf die Wiese mit Blick auf die Ostküste und frühstücke. Auf dem Zaun läuft ein interessantes Insekt, dass ich zuerst für einen Nagelspitze gehalten habe. Wie ein Einsiedlerkrebs trägt es ein Haus mit sich herum. Wieder unten an der Westküste fahre ich Richtung Norden. Bei Macdonald setze ich mich an den Strand und buche den Bus von Thames nach Auckland. Ich brauche wieder viele Versuche bis ich die Geschäftsbedingungen bestätigen kann. Nun rufe ich auch direkt bei Intercity an, um mein Fahrrad anzumelden. Und bekomme die Auskunft, dass auf der Strecke Doppelstockbusse fahren und mein Fahrrad deshalb nicht mitgenommen werden kann. Was ein Mist! Ich storniere die Buchung und ändere meine Pläne. Anstatt zur Fetscher Bucht weiter nach Norden zu radeln und einen ruhigen Tag zu verbringen, muss sich nun schauen, dass ich zur S-Bahn nach Auckland komme. Das sind 180 Kilometer, die ich bis Dienstag schaffen muss. Also drehe ich um und fahre nach Süden. Aber vorher gehe ich hier wenigstens noch einmal schwimmen. In der Otautu Bay esse ich Müsli und trockne das Zelt im starken Wind. Den habe ich nun teilweise gegen mich. Die Straße führt mit schönen Aussichten auf die Buchten immer mal wieder über kleine Höhen. Dabei habe ich Glück, dass der Wind bei den Anstiegen dreht und mich schiebt. An einem Spielplatz in Coromandel esse ich den Rest meines Müslis und mache ein Nickerchen. Eine Frau schenkt mir Früchte und erzählt mir, dass ihre Mutter durch Hitler gestorben sei. So ganz verstehe ich sie nicht und das Gespräch ist mir unangenehm. Ich verabschiede mich schnell. Ich kaufe Bier ein und mache mich an die letzten 12 Kilometer. Die Sonne steht schon tief und geht unter, als ich den letzten Pass für heute erklommen habe. Vorsichtshalber rufe ich beim Habour Camping an, ob ich dort mit Zelt stehen kann. Der Platz liegt 1 km von der Straße entfernt. Das Panorama ist grandios. Ein großer Baum, Palmen und der rote Himmel im Westen, während im Osten der Vollmond aufgeht. Nachdem das Zelt steht gehe ich heute erst mal duschen, bevor ich später wieder keine Lust dazu habe. Die Dusche und Toilette ist ohne Beleuchtung. Es gibt eine offene Küche mit Beleuchtung. Es kommt ein anderer Deutscher hinzu, der mir von seinen Fallschirmsprüngen erzählt. Es ist ein gemütlicher Tagesabschluss.


12.4.25 Whangapoua->Waikawau 46km, 1164hm. In der Nacht hat es viel geregnet, ich packe das Zelt nass ein und verabschiede mich im strahlenden Sonnenschein. Es geht an der Bucht entlang, die ich jetzt voller Wasser ist, zur SH 25 und hinauf zum ersten Pass. Dort setze ich mich auf die Bank und frühstücke. Es kommen viele Leute zum Aussichtspunkt und einige sprechen mich an. In Coromandel kaufe ich ein und mache mich auf der Schotterstraße an den Aufstieg zum zweiten Pass, 400m. Oben stehen einiges Skulpturen und es gibt einen kleinen Weg zum Outlook. Ich kann zu beiden Seiten gut gucken. Die ganze Bucht leuchtet blau. Ich nehme ein Video auf, in dem ich Leo Geburtstagsgrüße sende. Dann geht es runter zur Kennedy Bay. Gegenüber der Kirche und dem Maoi-Haus setze ich mich an den Steg über der trockenen Bucht und esse Brot. Bis zur nächsten Bucht geht es wieder 100 Meter über dem Berg. Dort finde ich eine schöne Bank für ein Nickerchen und ein tolles Rasenstück für den Sonnengruß, alles mit Blick auf das unruhige Meer. Nun geht es richtig steil bergauf und ich halte immer wieder für ein Foto von interessanten Briefkästen an. Auf der anderen Seite geht es an der Little Bay vorbei zu der lang gezogenen Bucht von Waikawau. Der Campingplatz links der Straße ist geschlossen. So fahre ich erst einmal zum Sonnenuntergang ans Wasser. Wo soll ich das Zelt nun hinstellen? Ich entdecke, dass es noch einen weiteren Campingplatz rechts der Straße gibt. Er ist sehr weitläufig und nur zwei Autos stehen dort. Alle Plätze haben Stromanschluss, und ich kann die Powerbank bei den Nachbarn laden. Beim Kochen im dunklen wird alles vom Tau sehr feucht. Ich ignoriere es. Auch im Zelt ist es nun sehr feucht. Ich hätte es in der Mittagssonne mal trocknen sollen. Zum Glück ist mir nicht kalt.


13.4.25 Waikawau->Te Kouma, 66km, 800hm. Heute starte ich schon um 7:15h. Bevor ich wieder an die Westküste fahre, gehe ich bei den großen Dünen einmal an den Strand. Dann geht es hinauf zum Pass, er ist hier nur 130 Meter hoch. Oben setze ich mich auf die Wiese mit Blick auf die Ostküste und frühstücke. Auf dem Zaun läuft ein interessantes Insekt, dass ich zuerst für einen Nagelspitze gehalten habe. Wie ein Einsiedlerkrebs trägt es ein Haus mit sich herum. Wieder unten an der Westküste fahre ich Richtung Norden. Bei Macdonald setze ich mich an den Strand und buche den Bus von Thames nach Auckland. Ich brauche wieder viele Versuche bis ich die Geschäftsbedingungen bestätigen kann. Nun rufe ich auch direkt bei Intercity an, um mein Fahrrad anzumelden. Und bekomme die Auskunft, dass auf der Strecke Doppelstockbusse fahren und mein Fahrrad deshalb nicht mitgenommen werden kann. Was ein Mist! Ich storniere die Buchung und ändere meine Pläne. Anstatt zur Fetscher Bucht weiter nach Norden zu radeln und einen ruhigen Tag zu verbringen, muss sich nun schauen, dass ich zur S-Bahn nach Auckland komme. Das sind 180 Kilometer, die ich bis Dienstag schaffen muss. Also drehe ich um und fahre nach Süden. Aber vorher gehe ich hier wenigstens noch einmal schwimmen. In der Otautu Bay esse ich Müsli und trockne das Zelt im starken Wind. Den habe ich nun teilweise gegen mich. Die Straße führt mit schönen Aussichten auf die Buchten immer mal wieder über kleine Höhen. Dabei habe ich Glück, dass der Wind bei den Anstiegen dreht und mich schiebt. An einem Spielplatz in Coromandel esse ich den Rest meines Müslis und mache ein Nickerchen. Eine Frau schenkt mir Früchte und erzählt mir, dass ihre Mutter durch Hitler gestorben sei. So ganz verstehe ich sie nicht und das Gespräch ist mir unangenehm. Ich verabschiede mich schnell. Ich kaufe Bier ein und mache mich an die letzten 12 Kilometer. Die Sonne steht schon tief und geht unter, als ich den letzten Pass für heute erklommen habe. Vorsichtshalber rufe ich beim Habour Camping an, ob ich dort mit Zelt stehen kann. Der Platz liegt 1 km von der Straße entfernt. Das Panorama ist grandios. Ein großer Baum, Palmen und der rote Himmel im Westen, während im Osten der Vollmond aufgeht. Nachdem das Zelt steht gehe ich heute erst mal duschen, bevor ich später wieder keine Lust dazu habe. Die Dusche und Toilette ist ohne Beleuchtung. Es gibt eine offene Küche mit Beleuchtung. Es kommt ein anderer Deutscher hinzu, der mir von seinen Fallschirmsprüngen erzählt. Es ist ein gemütlicher Tagesabschluss.


12.4.25 Whangapoua->Waikawau 46km, 1164hm. In der Nacht hat es viel geregnet, ich packe das Zelt nass ein und verabschiede mich im strahlenden Sonnenschein. Es geht an der Bucht entlang, die ich jetzt voller Wasser ist, zur SH 25 und hinauf zum ersten Pass. Dort setze ich mich auf die Bank und frühstücke. Es kommen viele Leute zum Aussichtspunkt und einige sprechen mich an. In Coromandel kaufe ich ein und mache mich auf der Schotterstraße an den Aufstieg zum zweiten Pass, 400m. Oben stehen einiges Skulpturen und es gibt einen kleinen Weg zum Outlook. Ich kann zu beiden Seiten gut gucken. Die ganze Bucht leuchtet blau. Ich nehme ein Video auf, in dem ich Leo Geburtstagsgrüße sende. Dann geht es runter zur Kennedy Bay. Gegenüber der Kirche und dem Maoi-Haus setze ich mich an den Steg über der trockenen Bucht und esse Brot. Bis zur nächsten Bucht geht es wieder 100 Meter über dem Berg. Dort finde ich eine schöne Bank für ein Nickerchen und ein tolles Rasenstück für den Sonnengruß, alles mit Blick auf das unruhige Meer. Nun geht es richtig steil bergauf und ich halte immer wieder für ein Foto von interessanten Briefkästen an. Auf der anderen Seite geht es an der Little Bay vorbei zu der lang gezogenen Bucht von Waikawau. Der Campingplatz links der Straße ist geschlossen. So fahre ich erst einmal zum Sonnenuntergang ans Wasser. Wo soll ich das Zelt nun hinstellen? Ich entdecke, dass es noch einen weiteren Campingplatz rechts der Straße gibt. Er ist sehr weitläufig und nur zwei Autos stehen dort. Alle Plätze haben Stromanschluss, und ich kann die Powerbank bei den Nachbarn laden. Beim Kochen im dunklen wird alles vom Tau sehr feucht. Ich ignoriere es. Auch im Zelt ist es nun sehr feucht. Ich hätte es in der Mittagssonne mal trocknen sollen. Zum Glück ist mir nicht kalt.

13.4.25 Waikawau->Te Kouma, 66km, 800hm. Heute starte ich schon um 7:15h. Bevor ich wieder an die Westküste fahre, gehe ich bei den großen Dünen einmal an den Strand. Dann geht es hinauf zum Pass, er ist hier nur 130 Meter hoch. Oben setze ich mich auf die Wiese mit Blick auf die Ostküste und frühstücke. Auf dem Zaun läuft ein interessantes Insekt, dass ich zuerst für einen Nagelspitze gehalten habe. Wie ein Einsiedlerkrebs trägt es ein Haus mit sich herum. Wieder unten an der Westküste fahre ich Richtung Norden. Bei Macdonald setze ich mich an den Strand und buche den Bus von Thames nach Auckland. Ich brauche wieder viele Versuche bis ich die Geschäftsbedingungen bestätigen kann. Nun rufe ich auch direkt bei Intercity an, um mein Fahrrad anzumelden. Und bekomme die Auskunft, dass auf der Strecke Doppelstockbusse fahren und mein Fahrrad deshalb nicht mitgenommen werden kann. Was ein Mist! Ich storniere die Buchung und ändere meine Pläne. Anstatt zur Fetscher Bucht weiter nach Norden zu radeln und einen ruhigen Tag zu verbringen, muss sich nun schauen, dass ich zur S-Bahn nach Auckland komme. Das sind 180 Kilometer, die ich bis Dienstag schaffen muss. Also drehe ich um und fahre nach Süden. Aber vorher gehe ich hier wenigstens noch einmal schwimmen. In der Otautu Bay esse ich Müsli und trockne das Zelt im starken Wind. Den habe ich nun teilweise gegen mich. Die Straße führt mit schönen Aussichten auf die Buchten immer mal wieder über kleine Höhen. Dabei habe ich Glück, dass der Wind bei den Anstiegen dreht und mich schiebt. An einem Spielplatz in Coromandel esse ich den Rest meines Müslis und mache ein Nickerchen. Eine Frau schenkt mir Früchte und erzählt mir, dass ihre Mutter durch Hitler gestorben sei. So ganz verstehe ich sie nicht und das Gespräch ist mir unangenehm. Ich verabschiede mich schnell. Ich kaufe Bier ein und mache mich an die letzten 12 Kilometer. Die Sonne steht schon tief und geht unter, als ich den letzten Pass für heute erklommen habe. Vorsichtshalber rufe ich beim Habour Camping an, ob ich dort mit Zelt stehen kann. Der Platz liegt 1 km von der Straße entfernt. Das Panorama ist grandios. Ein großer Baum, Palmen und der rote Himmel im Westen, während im Osten der Vollmond aufgeht. Nachdem das Zelt steht gehe ich heute erst mal duschen, bevor ich später wieder keine Lust dazu habe. Die Dusche und Toilette ist ohne Beleuchtung. Es gibt eine offene Küche mit Beleuchtung. Es kommt ein anderer Deutscher hinzu, der mir von seinen Fallschirmsprüngen erzählt. Es ist ein gemütlicher Tagesabschluss.

14.4.25 Te Kouma->Pūkorokoro 79km, 333hm. Ab 3:30h kann ich nicht mehr richtig schlafen, obwohl es nun windstill ist. Um 4:30h fällt mir plötzlich ein, dass ich nicht weiß, wo ich gestern Abend mein Hörgerät abgelegt habe. Ich weiß dass ich es vor dem Duschen rausgenommen habe, kann mich aber nicht erinnern, wo ich es hingelegt habe. Ich suche das ganze Zelt ab und schaue auch am Küchentisch nach. Nichts zu finden? Nun schreibe ich jetzt mal Tagebuch und schaue dann noch mal alles gründlich durch. Sogar den Müll gebe ich einmal aus, denn vielleicht hatte ich es auf dem Küchentisch abgelegt und dem Dunkeln damit der Müll weggeschmissen. Alles ohne Erfolg. Ich baue das Zelt ab und suche noch mal den Rasen ab und gebe dann auf. Um 7:20h starte ich mit rauschendem Ohr, daran muss ich mich wohl jetzt gewöhnen. Den ersten Berg habe ich um 8 Uhr erklommen. Oben gibt es einen Picknicktisch den ich zum Frühstück nutze. Ich genieße die Sonnenstrahlen und lade auch die Fotos in den Blog. Die weitere Strecke bleibt nun relativ flach. Es geht immer an der Küste entlang. Es gibt ein paar richtige idyllische Stellen, an denen ich am Nachmittag schwimmen gehen würde, aber nicht jetzt. Ich fahre auch durch Te Mata. Hier wollte mir Johanna eine Übernachtung besorgen, die Leute haben sich aber nicht gemeldet und jetzt hätte es auch nicht gepasst. Stattdessen mache ich hier an einem Picknick Platz Mittagspause. In Thames kaufe ich ein und komme dann wieder auf den Hauraki Rail Trail. Als ich die Brücke über den Waihau River überqueren, verlasse ich die Halbinsel. Sie hat mir mit ihren ruhigen Buchten sehr gut gefallen. Ich folge der fahrrad-route um dem Autoverkehr zu entgehen. Aber viel zu sehen gibt es hier nicht. An einem Unterstand, an dem Piako steht, mache ich Mittagspause und trinke mir dazu das schöne kühle Bier. Bis zum Campingplatz ist es jetzt nicht mehr weit. Zehn Kilometer fahre ich auf der Hauptstraße. Alle neun Sekunden kommt ein Auto. Dann kann ich abbiegen und ruhiger fahren. Der Campingplatz ist gut besucht. Ob die Neuseeländer auch Osterferien haben? Ich baue das Zelt auf und gehe in den 38 Grad warmen Pool. Bis zum Sonnenuntergang sitze ich noch draußen und gehe dann kochen.




At a glance

Automatically extracted from the post
Length of time
4 Days
Weather
Autumn
Accompaniment
Alone
AdventurousOff the beaten trackRelaxing
  • Radetappen entlang der Coromandel-Küste
  • Schwimmen in Buchten und Pausen an Aussichtspunkten
  • Camping mit Zelt und Pool
  • Fährüberfahrt mit Fahrrad
ZeltFahrradHörgerät
NatureBeachRoad tripTransitAdventure
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