2025-01-15 to the North
To the North via Lang Son


Published: 22.01.2025
22.1.25 Ha Giang Loop, 1. Tag->Du Gia, 117km, 2850hm. Heute bleibt das Fahrrad vor der Tür das Hotels in Ha Giang. Es geht los mit dem Motorrad Loop. Um 7 Uhr fahren wir zum Frühstück in ein Restaurant um die Ecke. Es gibt Pho mit Ente. Dann gehe ich noch mal kurz aufs Zimmer und packe die Sachen und werde auch schon zur Abfahrt gerufen. Ich ziehe die lange Radfahrhose drunter und Sweatshirt und Regenjacke an, das muß warm genug sein. Handschuhe bekomme ich, die ich aber bald wieder ausziehe. Wir sind nur zu zweit, Tine und ich und natürlich die Fahrer. Alex,34J, spricht etwas Englisch, mein Fahrer Day, 40J, leider nicht. Erstmal geht es raus aus der Stadt. Wir schlängelten uns durch den dichten Verkehr. Einmal tanken und dann verlassen wir auch schon die Hauptroute. Auf einer abenteuerlichen Nebenstrecke geht es am Fluss Mien Babu entlang nach Thuan Hoa. Erster Halt ist bei einem Wasserfall an der Straße und zweiter oberhalb des aufgestauten Song Mien. Er leuchtet wunderbar grün und lädt mich zum Schwimmen ein. Alex lacht. In einer großen Halle vor Tam Son gibt es ein üppiges Mittagessen. Wir sind die ersten, nach und nach halten immer mehr Motorradgruppen und die Halle füllt sich. Day raucht sich ein Pfeifchen und ich soll auch einmal probieren. Ich nehme einen tiefen Zug und muss erstmal sitzen bleiben, weil mir total schwindelig wird. Beim Essen lasse ich mir Zeit und esse richtig viel, aber die Tafel zu putzen gelingt mir nicht. Nun geht es auf einen Aussichtspunkt oberhalb von Tam Son. Leider verschwinden auch heute die schönen Berge im Dunst, obwohl manchmal die Sonne rauskommt. Schon geht das wieder runter durch Tam Son hindurch, wo einige Bäume sogar zarte rosa Blüten haben. Day liebt Abkürzungen und fährt mir ein bisschen zu schnell. Beim nächsten Halt, auf der anderen Seite das Flusses sage ich das auch, und ab da geht es nach dem Fotostopp entspannter weiter. Überall entlang der Route entstehen kleine Cafés, so auch an diesem schönen Aussichtspunkt. Hinter Nam Luong verlassen wir die Hauptstraße und fahren auf einer ganz schmalen Nebenroute in die Kiefernwälder. Am Aussichtspunkt sind Hängematten aufgehängt, die ich für ein Nickerchen nutze. Andere Gruppen sind aktiver und schießen sich den Federball zu. In Serpentin geht es wieder runter, um dann in einer ganz langen Kehre auf der anderen Seite zu einem Aussichtspunkt wieder hinauf zu gehen. Alex hält nicht am Café an, sondern fährt einen Fußweg bis zu den Felsen auf dem die Fahne weht. Was ein toller Blick! Hier entsteht man Titelfoto. Wir setzen uns einen Augenblick auf die Bänke und andere Leute kommen hinzu. Dann geht es wieder ins Tal durch Du Gia hindurch zu einem Wasserfall. Junge Frauen und Männer sind im Wasser. Ich zöger, denn das Wasser ist recht frisch, aber gehe dann doch auch in Unterhose hinein. Als ich wieder aus dem Wasser bin, springen Männer von oben hinein. Das hätte ich natürlich auch gerne gemacht, wenn ich von der Möglichkeit vorher gewusst hätte. Unser Quartier liegt auf der anderen Seite des Ortes und es ist ganz im Bambusstil gebaut. Ich bekomme einen Einzelzimmer im Erdgeschoss. Bis zum Abendessen um 19 Uhr entspann dich etwas. Auch Motorradfahren macht müde. Nach dem Essen, dass dem Mittagessen gleicht, gibt es Karaoke. Ich probiere mich mit Klaus Lage und Mercedes-Benz. Aber leider finden Sie nicht die richtige Version, so dass ich nicht gut singen kann. Während die Gruppe noch Karten spielt, gehe ich ins Bett.
23.01.2025 Ha Giang Loop, 2. Tag nach Dong Van, 80km, 2500hm. Es hat geregnet. Ich starte mit dem Sonnengruß unterm Vordach neben dem Billardtisch. Zum Frühstück esse ich von der Pfanneuchen. Der ist lecker, aber macht nicht satt. Ich bin immer noch so hungrig, als wenn ich auf der Fahrradtour wäre. Wir bekommen Plastik Regenanzüge, die aber so dünn sind, das sieht beim ersten Aufsteigen aufs Motorrad schon im Schritt reißen. Zum Glück ist es nur leichter Nieseregen und Nebel, der gehalten werden muss. So geht's los, aber nur ein paar Meter, dann stehen wir an der Tankstelle in der Schlange. Alle Motorräder müssen noch tanken. Wir fahren ein Stück die Route von gestern zurück, unter dem schönen Aussichtsfelsen her. Auf der ganzen Abfahrt kommen uns Schulkinder entgegen. Sie haben einen wirklich langen Schulweg im Regen. Dann geht es auf der TL 176 Richtung Mau Due. Beim Aussichtspunkt ist nicht viel zu sehen, wir stecken im Nebel. Heute habe ich das Geld eingesteckt und kann mir einen Kaffee kaufen. Bis zum Mittagessen in Mau Due ist es nur ein kleines Stück. Der Tisch ist wieder reichlich gedeckt mit verschiedenen Fleischsorten, aber auch Gemüse. Dazu gibt es Reis und Pommes. Ich bin in den Gedanken schon bei meiner Fahrt zum Flughafen. Vorher will ich aber noch nach Sapa und halte nach verschiedenen Bussen auf 12Go-Asia ausschau. Tine unterstützt mich dabei. Nun geht es auf der ÐT 176 in schönen Serpentinen rauf und runter zum passenden Aussichtspunkt. Ein LKW hat eine Mehrklang-Fanfare, die er bei jeder Kehre einsetzt. Eine fahrende Disco. Auf der weiteren Strecke wird der Nebel dichter. Eigentlich wäre es jetzt noch zum Stausee abgegangen, aber Alex sagt, dass es sich bei der schlechten Sicht nicht lohnt. Zudem kann Tine nicht mehr gut sitzen. Wir lassen diesen Programmpunkt ausfallen und machen noch ein Foto im Nebel. Im Hintergrund unsichtbar die chinesische Grenze. Der nächste Stopp ist kulinarisch. Auf einem kleinen Grill werden lokale Spezialitäten zubereitet: Büffelfleisch, Reis im Bambus, süße Kekse, rote Wurst, und Maiskolben, die ich als erstes probiere. Dann geht es noch einmal über den Berg und wir erreichen unser Hostel Honey vor Dong Van um 15:30h. Auf die heiße Dusche muss ich noch warten, weil gerade Stromausfall ist. So spielen wir eine Runde Billard und ich buche die Busse nach Sapa und zum Flughafen und ein Quartier in Sapa. Als dann andere Gruppen ankommen mache ich einen Rundgang durch den Ort. Sofort kommen wieder interessierte Kinder. Erwachsene treffe ich nur auf Motorrädern. Oberhalb der Siedlung erreiche ich im Nebel die Hauptstraße und muss aufpassen, dass mich die Autofahrer nicht übersehen. Nun kann ich duschen und mich ausruhen. Zum Abendessen steht ein Suppentopf auf dem Tisch, in dem das Essen frisch zubereitet wird. Ðê übernimmt das Kochen am Tisch und versorgt uns gut. Dazu gibt es einen halben Liter happy water. Den schaffen wir nicht ganz, so dass ich mir etwas abfüllen kann. Das Essen ist recht gemütlich und lecker. Es gibt wieder viele neue Sorten von Fleisch und Gemüse, dazu Reisnudeln. Später stelle ich mich noch eine Weile an die Feuerschale, bekomme aber da aber keinen Kontakt zu den jungen Leuten. Aber es gibt noch einen anderen alten Mann. Er kommt aus Malta und betreibt dort das Winehouse. Schon interessant, wen man so alles kennenlernen kann auf dieser Reise.
24.1.25 Dong Van, Ha Giang Loop 3, Rückweg 114 km , Nachtbus -> Sapa. Ich gehe um 8 Uhr zum Frühstück, bin da aber alleine. Die nachkommenden Leute wählen einen anderen Tisch. Dafür interessieren sich die Bienen für meinen süßen Pfannekuchen. Um 9:30 starten wir endlich. Hinter Dong Van geht es auf einer schmalen Nebenstrecke in die Berge. In den Kurven ist es auf dem lehmigen Untergrund manchmal rutschig. Wir blicken über Reisterrassen Richtung China. Das Tal ist tief und lang. Wir fahren an einzelnen großen alten Bäumen vorbei wieder auf die andere Seite und dann nach Südwestern. Hier sind wieder die Zuckerhüte zu sehen und teilweise sind die Berge felsiger. Auf der QL 4c bei Sa Phin kommen uns auf einmal viele Leute entgegen. Sie kommen vom Markt und wir halten, um darüber zu schlendern. Die Frauen sind sehr bunt gekleidet und auch die Stoffe und Kleidungsstücke, die angeboten werden, sind sehr bunt. Es sind nur wenige Männer zu sehen, die dunkel gekleidet sind und Baskenmützen tragen. Einige wollen ein Foto mit mir. In einer Höhe bis zu 1500 Metern geht es über zwei Pässe zur Kaffeepause. Am nächsten Pass, Dốc Thẩm Mã, ist mitten in der Landschaft Blumenmarkt. Viele Kinder und Mädchen verkaufen gelbe Blumen und binden Kränze. Ein Junge spielt wunderschön auf der Flöte. In Yen Minh tanken wir und kehren zum Mittag in einem Homesday ein. Es ist unser letztes gemeinsames Essen und es ist wieder viel Fleisch auf dem Tisch. Bei der weiteren Fahrt wird es wieder dunstiger, bleibt aber trocken. Auf der nächsten Passhöhe mit Blick auf die langen Kehren, machen wir wieder einen Stopp. Hier sehe ich tatsächlich einen Radwanderer. Er hat weniger Gepäck als ich und ist sportlich unterwegs. Nun geht es wieder runter ins Babutal und der Kreis schließt sich. Einmal machen wir noch einen Stopp oberhalb der Talsperre, ansonsten fahren wir zügig durch. Der letzte Teil des Rückweges ist nicht mehr so spannend und ich bin etwas steif, als wir um 16:30h in Ha Giang ankommen. Ich packe die Sachen wieder um, so dass sich sie gleich tragen kann. Dann mache ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg, um einen Käufer zu finden. Dazu bleibt mir eine gute Stunde. Ich frage beim Imbiss, beim Motorradverleih und deinem Lieferservice, ohne Erfolg. Dann spreche ich zwei Männer an, die ihr Haus schmücken. Der jüngere von ihnen zeigt Interesse. Bietet aber nur 500kÐ. Nach zähem Verhandeln gibt er mir 600. Das ist viel weniger als ich erwartet habe, aber immerhin habe ich es geschafft, das Fahrrad zu verkaufen. Ich hole das Gepäck und gehe zum Abfahrtsort des Busses. Es gleicht einem Logistik Stützpunkt. Gerade als ich mit Johanna telefoniere kommt schon der Bus. Er hat drei Reihen Einzel Liegeplätze jeweils unten und oben. Ich bekomme die Mitte zu gewiesen und wähle einen Platz oben. Viele Franzosen steigen ein. Die meisten Leute haben sich noch Abendessen mitgebracht und sind besser versorgt als ich, der Kekse knabbert. Es gibt sogar eine Steckdose zum Handy laden. Nur mein kleiner Rucksack stört. Ich schaffe es, ihn über den Füßen aufzuhängen. Mehrfach döse ich auf der Strecke ein. Eine Toilette gibt es nicht an Bord und ich bin froh meine Pinkelpulle dabei zu haben. Um 1:30h erreichen wir nach kurviger Fahrt Sapa. Mein Hostel ist nur 500 Meter entfernt. Die Tür ist offen und ich finde einen Schlüssel und einen Zettel mit einem Willkommensgruß vor. Ich bin schnell im Bett und schlafe ein.
25.1.25 Sapa, zum Fansipan. Ich schaffe es tatsächlich bis 7: 15 Uhr zu schlafen. Mit einem Beutel voll schmutziger Wäsche gehe ich in die Lobby, doch leider haben sie im Moment keinen Wäschedienst, wegen Neujahr. Zum Frühstück wähle ich Dimsums mit Fleisch und bekomme Momos, wie sie in Nepal hießen. Ich mache mich mit dem Wäschebeutel an der Hand auf dem Weg zu Seilbahn. Die Wäscherei muss hier ganz in der Nähe sein und ich schaue noch mal aufs Handy. Dabei stolper ich und Falle auf Steine. Und wieder ist das Display beschädigt funktioniert aber noch. Und dann ist auch noch die Wäscherei geschlossen. Man sagt mir die Leute sein in ihrer Heimat zurückgegangen. Für immer oder nur für Neujahr? Was soll's, zu ist zu und Google kennt keine andere Wäscherei. Was für ein Start in den sonnigen Tag, der kann ja nur besser werden und wird es auch! Ich bringe die Wäsche zurück aufs Zimmer. Dann gehe ich zu dem Handyladen, der mir empfohlen wurde. Dort reparieren Sie innerhalb von zwei Stunden für nur 20 Euro mein Handy. Ich kontrolliere und wieder funktioniert der Lautsprecher nicht, aber auch das ist schnell behoben. Ein paar Schrauben müssen innen drin fester angezogen werden! Hinter der katholischen Kirche suche ich einen Laden um Lebensmittel zu kaufen. Finde aber nichts, nur Hotels und andere Läden. Alles ist sehr sehr touristisch und auch teurer. Den Eingang zum Funicular, der Standseilbahn zur Drahtseilbahn habe ich übersehen, weil ich das Gebäude für ein Hotel gehalten habe. Einen australisches Pärchen hilft mir. Das Ticket bis zum Gipfel kostet 1320000Ð. Das ist für Vietnam viel Geld und doppelt so viel wie ich für mein Fahrrad bekommen habe. Schon verrückt. Aber der Einsatz lohnt sich um die 1500 Höhenmeter zu überwinden und auf die Spitze des höchsten Berges, 3142m, von Vietnam zu kommen. Die Bahn ist in einem Retro Stil der 1920er Jahre gebaut und führt über eine lange Brücke runter von rauf zur Talstation. Mit mir fahren 12 Leute in der Gondel. Es ist reichlich Platz sich in allen Richtungen um zu sehen. Zuerst geht es hinunter über die Reisfelder und dann lange über Wald mit mehreren Stützen steil nach oben. Hier ist es sehr windig und ich muss mich warm anziehen. Der sonnige Ausblick ist wunderbar. Im talbreiten sich weiße Wolken aus und eine große tempelanlage rund um den Gipfel bietet mehrere Ausblicke. Hier verbringe ich mehrere Stunden und finde auch ein windgeschütztes, sonniges Plätzchen um einen Block zu bearbeiten. Als ich auf dem Rückweg zur Gondel mit Uwe Meiser telefonieren, entdecke ich Tine. Schon die dritte Person die ich auf meiner Reise zweimal treffe, auch wenn der Zufall heute nicht ganz so groß ist, wie bei den anderen beiden Treffen. Gemeinsam fahren wir zurück nach Sapa. Dabei sehen wir uns noch sunflower Park um. Hier gibt es eine Himmelstreppe. Mir kommt natürlich der Song staiways to Heaven in den Kopf, kann Ihnen aber leider nicht singen. Unten angekommen gehen wir wieder getrennte Wege. Ich suche den Abfahrtsplatz des Busses morgen Abend. Es gibt einen Aufenthaltsraum kombiniert mit Büro und Laden. Auf der straße runter zum Ort Kirche in ein Restaurant ein, es ist aber nur ein Pfannekuchen, weil die anderen Sachen viel teurer sind. Das Geld gebe ich dann lieber für Bier, Instantnudeln und Kekse aus, die ich dann auf dem Zimmer verzehre. Zum Abschluss des Tages hole ich mir noch Reisetipps zu Neuseeland in einem Telefongespräch mit Ralph. So geht ein wirklich schöner Tag, der einen misslungenen Start hatte, gut zu Ende.
26.1.25 Sapa, Regentag. Als ich um kurz nach 4 auf Toilette gehe, kann ich nicht wieder einschlafen. Viele Dinge gehen mir durch den Kopf: was muss ich noch umpacken, wie mache ich das mit den Schuhen und wie verbringe ich den Regentag. Das Wetter scheint sich an die Vorhersage zu halten. Schon am Morgen höre ich draußen plätschern. Kurz nach 8 gehe ich zum Frühstück. Ich bestelle Müsli. Um 9:30 Uhr werfe ich den Regencape über den Rucksack, was gar nicht so einfach ist und spaziere auf die Straße. Reise Proviant und Sticks würde ich noch gerne kaufen. So zieht es mich nach rechts und ich lande in der Markthalle. Davor haben die Motorradkurriere ein Feuerchen gemacht und die wärmen sich. In der Halle ist es trocken. Ich kaufe ein und lasse mich zu einem zweiten Frühstück nieder. Dann gehe ich zur Busstation, stelle meinen Rucksack ab und lese etwas. Es regnet nun etwas weniger und ich gehe zu dem Outdoorladen, den ich gestern entdeckt hatte. Auf dem Wege komme ich am Friseur vorbei und mir fällt ein, dass ich mich auch noch rasieren lassen wollte. Der Friseur macht es trocken und nimmt dafür 5 Euro. Im Outdoor Laden haben sie leider keine walkingsticks. Sie meint, ich könne welche in der Markthalle bekommen. So gehe ich am See entlang wieder dorthin, wo ich heute morgen schon war. Tatsächlich kann ich zwei Gehstöcke für 250kÐ kaufen. Die probiere ich dann auch gleich aus und mache mich auf einen Spaziergang durch den Nebel oberhalb von Sapa. Ein schmaler betonierter Streifen führt steil in den Wald. Nach 500 Metern zweigt ein kleiner, lehmiger Pfad ab. Ich muss aufpassen, dass sich nicht in den Matsch rutsche. Da helfen zum ersten Mal die Stöcke. Im Nebel taucht eine Hütte auf. Ich will mich etwas ausruhen, werde aber weggeschickt. Auf der Karte entdecke ich einen Aussichtspunkt und Höhlen. Auf dem Weg dorthin, ist sowas wie ein Kontrollhäuschen, und tatsächlich entpuppt sich das Gelände dahinter als Park. Kurz bevor ich den Aussichtspunkt erreiche, ruft Linda an und ich nehme sie per Video mit durch die Höhle und auf den Aussichtspunkt. Die Wolken geben die Sicht auf Sapa und den See frei. Der gepflasterte Weg, der nun durch den Park hinunter führt, ist total glitschig. Am Ende gibt es tatsächlich Drehkreuze, die aber offen sind, so dass ich problemlos den Park verlassen kann. Ich suche nun ein Massage Studio auf und kann mich dort für die letzten 240kÐ 45 Minuten massieren lassen. Lieber wollte ich mit € bezahlen, denn nun habe ich kein Geld mehr um Abendessen zu kaufen. Die Massage beginnt mit einem Fußbad und geht dann auf der Liege mit dem Kopf beginnend weiter. Danach kommen Arme, Füße und zum Schluss der Rücken dran. Ich kann das gut genießen, muss nur jetzt leider wieder in die Kälte hinaus. An der Busstation kann man leider meine 5 € nicht tauschen, so bleibe ich hier und esse von den Vorräten. Die Zeit verbringe ich mit lesen. In Neuseeland werde ich direkt ein neues Buch brauchen. Mir ist jetzt sehr kalt und immer wieder geht die Tür auf und frische kalte Luft kommt hinein. Draußen sind es nur 3°C. Kurz vor 22 Uhr ist dann der check-in für den Bus. Ich bekomme ganz hinten eine Liege, die breit aber kurz ist. Der Bus ist leider auch kalt und meine Füße frieren besonders, trotzdem döse ich immer wieder ein und kann etwas schlafen. Um 3: 25h steige ich am Flughafen aus und suche mir eine Bank zum Liegen und schlafe ein.
Morgen beginnt ein neuer Abschnitt!
