Part 4 Huangshan and Yunhe
Tue. 17.03.2026 Journeys Chongqing - Huangshan

Published: 21.03.2026


























































































































































Sa. 21.03.2026
Shanghai - Erster Abend
Um 18:51 Uhr kamen wir in der berühmten Megacity Shanghai an.
Unser Didi fuhr uns in 40 Minuten bis zu unserem Hotel, das wir sehr zentral liegend in der Nähe von The Bund gebucht haben. Schon während der Fahrt sahen wir einiges von der toll beleuchteten Stadt.
Ähm, dann ließ er uns an einer sehr seltsamen Ecke raus, wo wir den Rest nur zu Fuß gehen konnten, die unübertrieben wie die letzte Gosse aussah. Richtig schlimm heruntergekommen, Müll lag rum, Wäsche hing überall und es war richtig düster. Am Ende lag dann unser Hotel und siehe da, richtig schick. Alles super und die Rezeptionistin sprach sogar etwas Englisch.
Inzwischen war es schon nach 20 Uhr und so gingen wir direkt wieder los zum 10 Minuten entfernten The Bund. Da die Wetterprognosen natürlich wieder nicht super aussehen, wollten wir den heutigen regenfreien Abend gleich nutzen um den berühmten besten Blick von der Promenade „The Bund“ zu erhaschen.
Also das in Worte zu fassen ist schwer. So was Schönes ist wirklich unbeschreiblich. Auf einer Seite schicke alte Kolonialhäuser und gegenüber vom Fluß eine funkelnde bunte hypermoderne Wolkenkratzer-Insel. Megaschön! Aber so viele Menschen tummeln sich in der Gegend herum. Wir dachten, wir sind das langsam gewöhnt, aber hier wird die Masse nochmal getoppt.
Wir sind dann noch die große Einkaufsmeile Nanjing Road herunterspaziert mit weiteren 30 Millionen Menschen und aßen in einer Art Foodcourt ein paar Snacks.
Also Shanghai wirkt für unseren ersten Eindruck ganz schön anders. Eher schicker, etwas westlicher und wir sind nicht mehr die einzigen „Langnasen“ weit und breit.
Shanghai Kurzportrait
Shanghai ist mit rund 29 Millionen Einwohnern die drittgrößten Stadt der Welt und das moderne, pulsierende Wirtschaftszentrum Chinas. Die Metropole an der Ostküste beeindruckt durch den Kontrast zwischen futuristischen Wolkenkratzern im Finanzdistrikt Pudong (wie dem Shanghai Tower) und historischer Kolonialarchitektur „am Bund“. Sie gilt als "Tor zur Welt" und globaler Handelsknotenpunkt.
Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch westliche Einflüsse geprägt wurde. Heute ist sie eine "Megacity", die Tradition und rasanten technologischen Fortschritt verbindet.
Wichtige Fakten und Highlights:
Wirtschaft & Hafen: Shanghai verfügt über den größten Containerhafen der Welt und ist ein zentraler Finanz- und Handelsplatz.
Architektur: Der Kontrast zwischen dem historischen Uferbereich The Bund und der modernen Skyline von Pudong ist weltberühmt. Das Shanghai Tower ist das dritthöchste Gebäude der Welt.
Sehenswürdigkeiten: Dazu zählen der Yu-Garten mit traditionellen Pagoden, die belebte Einkaufsstraße Nanjing Road und der Jing'an-Tempel.
Kultur & Verkehr: Die Stadt bietet eine Mischung aus internationalem Flair, Kunstvierteln (Tianzifang) und Tradition. Mit der Magnetschwebebahn Transrapid gelangt man schnell zum Flughafen.
Beste Reisezeit: Oktober und November sind ideal.
So. 22.03.2026
Shanghai - Aussichtspunkte
Endlich Sonne! Deshalb machten wir uns relativ früh auf und nahmen uns vor, uns hauptsächlich auf Aussichtspunkte zu beschränken. Wer weiß wie lang das Wetter so anhält.
Frühstück wie so oft schnell im Starbucks und dann ging es auf die andere Seite zum modernen Stadtteil Pudong. Um auf diese schicke Seite zu kommen nutzten wir eine besondere Art: Den Sightseeing Tunnel. Wir fuhren unter dem Huangpu Fluß durch einen futuristischen spacigen Tunnel 647 Meter in ca. 5 min. mit automatischen Wagons und erlebten verschiedene Lichter- und Bildershows.
Dann ging’s hoch auf den wunderschönen 468 m hohen Fernsehturm „Der Oriental Pearl Tower“. Auf 259 Metern hatten wir eine tolle Aussicht und noch eine bessere vom Glasbodenweg aus.
Als nächsten Aussichtspunkt sind wir auf den Jinmao Turm mit einer Aussichtsplattform in Höhe von 420 Metern gegangen.
Wunderschöne Ausblicke hatten wir von beiden Punkten. Allerdings immer nur durch Glasscheiben und es war wieder ein mal so furchtbar voll und alle drängeln immer wie verrückt. Im Jinmao Turm ist das Grand Hyatt Hotel und man hat einen spektakulären Blick in die Hotelgänge. Nur durch das Foto erklärbar:
Insgesamt sind sehr schöne Wolkenkratzer, wie auch der Shanghai Tower, der mit 632 Metern der höchste Chinas und der zweitgrößte der Welt ist, zu sehen und das ganze Drumherum ist wirklich schön gemacht
Dann fuhren wir eine Metrostation zum Yu Yuan Garten. Irgendwie sind wir anscheinend immer noch so naiv, dass wir dachten, das wäre ein Garten der Ruhe. Natürlich nicht. Auch hier drückten wir uns mit den restlichen Millionen von Leuten durch eine wunderschöne riesige Tempelanlage.
Allerdings lasen wir vorher darüber so: „…..Er ist eine Oase mitten in der Großstadt und ein großartiges Beispiel chinesischer Gartenbaukunst. Über den Baumwipfeln und den mit Schnitzereien verzierten roten Holzhäusern sieht man ab und zu ein Hochhaus hervorragen. Ansonsten lässt sich hier wunderbar die Stadt vergessen...
….Teehaus ist mit reichen Schnitzereien verziert. Auch rund um den See stehen Holzhäuser und Pavillons und bilden Höfe. Hier kann man ausgezeichnet flanieren und shoppen: Porzellan, Souvenirs, lokale Süßigkeiten oder in einem Café etwas trinken….“
Dort in der Nähe sahen wir uns noch den City God Temple aus der Ming Dynastie an und gingen ein wenig durch die Old Street.
Wir landeten kurz vor Sonnenuntergang wieder am Bund und konnten uns nicht sattsehen. Wir saßen länger auf einer Bank, sahen wie sich die Skyline farblich durch den Sonnenuntergang veränderte bis sie wieder ihre unglaublich spektakuläre volle Beleuchtung zeigte und beobachteten die vielen Menschen.
Danach aßen wir in einem schönen leckeren italienischen Restaurant.
Mo. 23.03.2026
Shanghai 2. Tag
Als erstes gingen wir zum People‘s Park. Das war wirklich mal ein Ort der Ruhe. Sehr schön angelegt und man sah hier und da Leute beim Tai Chi machen. Auch einen Fitnesspark gab es da und wir konnten beobachten, wie sportlich und gelenkig die Chinesen sind. Auch viele Ältere zeigten ihr Können.
Danach fuhren wir zum Jade Buddha Tempel. Sehr beeindruckend und wunderschön. Hier waren allerdings relativ viele westliche aussehende Menschen unterwegs.
Weiter ging’s zum Jingan Tempel. Das ist der bedeutendste Tempel Shanghais. Auch unglaublich schön.
Faszinierend wie unterschiedlich die buddhistischen Tempel so sind.
Dann fuhren wir zum sogenannten French Consession Viertel. Das ist ein historisches und charmantes Viertel, das für seine Alleen, Gebäude im europäischen Stil und seine lebendige Kultur bekannt ist. Einst war sie die wohlhabendste französische Konzession in China und ist nach wie vor ein beliebtes Ziel für Besucher, da sie den Charme der alten Welt mit modernem Lifestyle verbindet. Wir schlenderten auch dort durch die hübschen Gassen und haben dann auch dort in einer süßen Bar/Restaurant früh gegessen.
Zurück zum Hotel brauchten wir über eine Stunde und nutzten den restlichen Abend mit Klamotten waschen.
Di. 24.03.2026
Shanghai - Shopping ohne Ping
Beim Frühstück ließen wir es heut mal krachen. Es gab leckeres Brot mit Avocado, Lachs und pochierten Eiern. Danach noch einen Erdbeer-Kokosnuss Kuchen und einen Avocado Smoothie. War auch wieder etwas teurer mit 33 € für beide.
Dann verbrachten wir heute den gesamten Tag mit einer Art Schaufensterbummel aus verschiedenen Gründen. Einmal war das Wetter mal wieder sehr bescheiden. Es startete mit bedecktem Himmel bis zum immer stärkeren Regen. Und andererseits gehört zu China ja auch sehr stark der Warenhandel.
So gingen wir zuerst zur Qipu Road. In dem Bereich sollte es sehr günstig Kleidung geben, wo auch hauptsächlich Einheimische einkaufen. Aber so spaßig war es nicht und wir haben auch nicht wirklich was gesehen, was wir haben wollten.
Auf den Straßen wurden wir auch schon oft von nervigen Schleppern angequatscht, die einem die Fake- Uhren, -Kleidung-, -Taschen usw. andrehen wollten. Auf die Leute trifft man auch viel auf der großen bekanntesten Einkaufsstraße in der Nanjing Road. Da uns das ziemlich nervt, wir außerdem nicht so ein großes Interesse an Fakesachen haben und wir die Koffer für unsere Weiterreise nicht zu schwer haben wollten, verzichteten wir noch zu dem bekanntesten Fake-Market A.P. Plaza zu fahren.
Wir beschlossen dann den restlichen Tag auf der Nanjing Road zu verbringen. Dort schauten wir uns in den Kaufhäusern um und bestaunten die vielen Anime-Läden und andere ausgefallene Dinge.
Gegessen haben wir wieder in der Foodhall und stellten mal wieder fest, dass wir meist so fifty-fifty mit dem Essen zufrieden sind.
Tintenfisch: super
Pommes: fast roh
Nudeln: gut
Kuchen: dachten wären süße Dim Sums, dann kam dieser große trockene ohne Geschmack Kuchen
Klitschnass ging’s dann eher früh ins Hotel.
Mi. 25.03.2026
Shanghai - Wasserstadt
Heute fuhren wir etwas weiter raus. Mit der Metro fuhren wir insgesamt fast eineinhalb Stunden bis nach Zhujiajiao.
Die Wasserstadt Zhujiajiao ist bekannt als das „Venedig von Shanghai“. Es ist ein idyllischer Ort, der mit seinen Kanälen, alten Steinstraßen, 36 Brücken, Häusern und Gebäuden aus der Ming-Zeit (1368-1644) und Qing-Zeit typisch für die historischen chinesischen Wasserstädte ist.
Wir liefen eigentlich den ganzen Tag dort herum und besuchten auch den sehr schönen und traditionellen Kezhi-Garten.
Wir machten eine, allerdings sehr kurze, nette Bootsfahrt und genossen das bessere Wetter und teilweise auch ein paar ruhigere Ecken.
Als wir wieder zurück im Zentrum waren, sind wir für unser letztes Abendmahl in China teuer Essen gegangen. Das wird unsere insgesamte Ausgabenliste nochmal hochsetzen.
Wir wollten eigentlich so gern nochmal Pekingente essen. Aber komischerweise haben wir nicht viele Möglichkeiten in Shanghai gesehen. So gab es heute wenigstens eine Pekingenten-Pizza für ca. 18 €. Wir waren dafür im berühmten historischen Fairmont Peace Hotel direkt am The Bund. Danach gab es noch ein leckeres Dessert. So zahlten wir insgesamt 92 €. Aber wenn man überlegt, dass eine Nacht im einfachen Zimmer in diesem 5 Sterne Hotel 1300 € kostet, war es doch ein richtiger Schnapper.
Danach genossen wir noch ein letztes Mal den unglaublich tollen Blick auf die Skyline.
Ein gelungener letzter Tag in China.
Do. 26.03.2026
Goodbye China
Wir machten uns in Ruhe fertig, checkten aus und traten unsere letzte Reise in China an.
Aber was besonderes stand noch an.
Wir fuhren mit einem Didi bis zur Longyang Station, denn von dort fährt der berühmte Transrapid ab. Diese Magnetschwebebahn kann unglaubliche 430 km/h fahren und brachte uns in 8 Minuten die 30 km direkt zum Flughafen Pudong, auch wenn es bei uns nur 300 km/h waren. Dieser Transrapid ist die erste kommerzielle Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahn der Welt und macht sie daher zu eine der schnellsten städtischen Verkehrsmittel weltweit.
Wir kamen am Flughafen, ganz entspannt, Dreieinhalb Stunden vor Abflug an und dachten wir essen dann da in Ruhe, denn wir nahmen an, wir hätten viel Zeit. Vorher haben wir nur noch paar übriggebliebene Walnüsse im Hotel gegessen.
Puh, nee wir können jetzt empfehlen, wirklich mind. 3 Stunden vorher da zu sein. Es dauerte beim Checkin ewig. An meinem Koffer fanden sie dann noch irgendwas Störenderes, so dass ich in einen extra Raum musste, alles öffnen und sie suchten und suchten, fanden aber Nix. Die nächste ewige Schlange war an der Passkontrolle bis zur nächsten ewigen Schlange beim Security Check. Dann hatten wir grad noch eine Stunde vor Boarding und es gab auch nur ein Restaurant, natürlich ein chinesisches. Somit war das Essen wieder mal so semi lecker.
Dann war sehr pünktliches Boarding und wir starteten um 18 Uhr mit 30 min Verspätung.
Der Flug mit einer 737 der Spring Japan Airlines war in Ordnung, nichts gratis, etwas eng, aber bei 2:15 Stunden Flugzeit ok.
Wir bemerkten da schon den japanischen zurückhaltenden freundlicheren Flair der japanischen Crew.
In Tokyo Narita landeten wir 15 Minuten früher um 21:15 Uhr japanische Zeit.
WEITER GEHT‘S ➡️➡️➡️ TEIL 6:
FAZIT CHINA
