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2025-03-25 NZ, the North Island, Wellington

Published: 25.03.2025

Attraction
Te Papa
Wellington, Neuseeland
Worth seeing
Parlament
Wellington, Neuseeland
Worth seeing
St. Pauls Kathedrale
Wellington, Neuseeland
Park
Botanischer Garten
Wellington, Neuseeland
Mountain
Mt. Victoria
Wellington, Neuseeland
Attraction
Weta Workshop
Wellington, Neuseeland
Stroll
Wellington → … → Strand
24 km
Train
Wellington → Ohakune
Neuseeland
Bike tour
Ohakune → … → Whakapapa Village
50 km · HW4, 47, 48
Accommodation
Whakapapa Village
Tent · Whakapapa Village

 Nach 56 Tagen Süden geht es heute auf die Nordinsel. 

25.3.25 Picton-> Wellington. Ich mache mir einen Kaffee und setze mich damit in den schönen Erker in der Küche. Als noch andere Leute kommen gehe ich nach draußen in die Sonne und telefoniere dabei. Danach stelle ich das Zelt zum Trocknen in die Sonne, denn die nächsten drei Nächte schlafe ich im Hostel. Auch Ulla ruft nach dem Krimi zurück. Dann fahre ich runter zu Bucht und setzen mich kurz auf die Bank. Um 12 mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt und setze mich dann noch mal am Hafen in dem Park. Im Fähr-Terminal muss ich doch noch mal 20 $ fürs Fahrrad bezahlen und warte dann mit den anderen drei Radfahrern. Wir werden von einem Mitarbeiter zur Fähre gebracht. Es geht an den LKWs vorbei bis zur Bug Klappe. Dort binden wir die Fahrräder an den Ständer. Von Deck 3 fahre ich auf die 10 zum Sonneneck. Bis zur Abfahrt der Fähre lese ich. Um 14:15h fährt die Fähre los durch den Fjord. Zweimal biegt sie im großen Bogen ab, bis es ein Stück über offene See geht. Ich trinke ein Bier als Ableger, esse dann erstmal Müsli und später noch ein Brot. Über der Nordinsel sind mehr Wolken und auch das Ufer ist mehr gebaut. Die Radfahrer dürfen als erstes die Fähre verlassen. Ich fahre aber nur bis unter die Hochstraße und warte dort die 20 minütige Schauer ab. Nun geht es mit viel Verkehr am Hafen entlang zur Innenstadt. Hier gibt es doch tatsächlich Ampeln und die sind auch manchmal rot und ich muss anhalten! Das habe ich jetzt lange nicht gehabt. Nach einem Stopp am Supermarkt geht es dem Berg hinauf zum Hostel. Ich kann mein Fahrrad gut in der Ecke abstellen, finde aber keine Rezeption. Andere Gäste zeigen mir, dass ein Brief mit Schlüssel für mich bereit liegt. Im Vierbettzimmer ist bisher nur eine andere Frau. Es sind viele junge Deutsche Gäste hier, ich bin deutlich der Oldie. Ich brate die Kartoffeln mit Speck an und dazu gibt es Gemüse. Es ist so viel, dass ich nur die Hälfte esse. Heute kann ich schon wieder eine warme Dusche genießen, danach gehe ich ins Bett und sortiere ich noch die Bilder.


26.3.25 Wellington, Te Papa, Parlament, St. PAUL, bot. Garten, Mt. Victoria, 19km 300hm. Nach dem ausgiebigen Frühstück von sechs Scheiben getoastetem Brot, Tee und Kaffee breche ich zum Museum Te Papa auf. Touristen zahlen 35 $. Nach dem Foyer springt mir die Ausstellung zum Ersten Weltkrieg ins Auge. Das ganze ist wie ein Film aufgemacht mit übergroßen und lebensechten Figuren. Soldaten kämpfen um ihr Leben und versuchen das der Gegner zu nehmen. Das schreckt mich so sehr ab, dass ich nur noch den Ausgang aus dem Labyrinth Suche. In der geologischen Ausstellung gibt es zwar auch Feuer, aber er erklärt mir, die Neuseeland entstanden ist. Die beiden Inseln liegen auf zwei verschiedenen Platten kommen sich immer näher. Schon in 4 Millionen Jahren werden sie aneinander stoßen. In einer weiteren Ausstellung geht es um die Besiedlung. Zuerst kamen die Mauri, dann die Europäer und Chinesen, und heute suchen Menschen aus der ganzen Welt nach einem Neuanfang in Neuseeland. Jede Volksgruppe hat ihre eigene Kultur mitgebracht und Neuseeland ist um ein liberales Miteinander bestrebt. Nach gut drei Stunden verlasse ich das Museum und fahre zum Parlament. Der Vorfall lassen gerade in Uniform viele Studenten die Hochschule. Die St. Pauls Kathedrale ist gleich nebenan. Einige, der dort an ausgestellten Kunstwerke, sprechen mich an. Als nächstes fahre ich in den botanischen Garten. Oben angekommen genieße ich die Aussicht. Auf dem Weg zum Mont Viktoria habe ich eine lange Kurve wieder Abfahrt und anschließend geht es wieder steil nach oben. Ich entdecke noch den schönen künstlichen Eichenbaum mit Tiffany Glas und so manches interessante Holzhaus. Auf dem aussichtspunkt haben Sie schon viele Leute eingefunden und nach einigen Minuten geht auch schon die Sonne unter. Neben dem Sonnenuntergang kann man hier auch gut Leute beobachten. Ich wäre gern noch länger geblieben um zu sehen wie die Stadt beleuchtet ist, aber ich habe ja kein Licht am Fahrrad. Ich springe noch kurz in den Supermarkt und Wärme dann im Hostel das Abendessen auf. Beim Essen lausche ich dem Gespräch zwischen Taiwanese und Italiener. Nach dem Duschen wasche ich meine Trikots noch kurz durch und gehe dann als erster ins Bett. Es sind noch zwei Frauen hinzugekommen, die ich aber weiter nicht höre.


27.3.25 Wellington, Cuba Str., Weta Workshop, Küstenstraße, 24km 120hm. Nachdem ich nachts dreimal auf war, stehe ich um kurz nach 7h auf und setze mich mit einen Kaffee in die Lounge und lade die Bilder in den Blog. Dann frühstücke ich ganz in Ruhe wieder sechs Scheiben Brot. Nach wie vor bin ich immer hungrig. Ich Wuche eine Führung in den Weka Werkstätten für 14:40h. Die Eintrittskarte für das Museum ist auch heute noch gültig, also fahre ich noch mal hin. Als erstes mache ich ein Foto von der kriegsausstellung. Das hatte ich gestern bei meiner Abneigung ganz vergessen. Nachdem ich aber auch gestern in der St Paul Kathedrale die Gedenkstätte gesehen einiges nachgewiesen habe, ist mir bewusst, dass dieses Ereignis für Neuseeland traumatisch ist. Leider muss ich feststellen Galerie in der fünften Etage und der Blick von der Dachterrasse nicht besonders. Dann fällt mir ein, dachte ich mein Müsli auf dem Frühstückstisch abstehen lassen. Also fahre ich wieder zum Hostel. Mein weiterer weg in den Cuba straße, und durch den Tunnel zum Flughafen. Von dort fahre ich zum Cap Halswell und finde mehrere schöne Plätze zum verweilen. Nach einem steilen Anstieg erreiche ich die Weta Cave. Verkaufs Shop gibt es alle Figuren aus Herr der Ringe zu kaufen und noch einiges mehr. Ein älterer unterhaltsamer, knuffiger Kerl mit langem weißen Bart übernimmt die Führung. Die halbe Zeit ist leider das Fotografieren verboten. Die Führung geht durch verschiedene kleine Räume und dem wir erfahren sehr anschaulich viel über die Geschichte der Filmstudios und der Werkstätten. Zum Ende hin dürfen wir dann auch Masken aufsetzen und fotografieren. Bei einer Station wird Alufolie zum Formen von Figuren benutzt, so wie es mein ehemaliger Schüler jeweils auch immer mit seiner Alufolie vom Frühstück getan hat. Nach einem abschiedsfoto fahre ich wieder zum Strand und setze mich noch an zwei Stellen in die Sonne. Ich kaufe im Supermarkt Lebensmittel für morgen, Bier und eine Pizza, die ich in den Backofen schiebe. Und jetzt wollte ich eigentlich meine Sachen für morgen früh sortieren, aber im Zimmer ist es dunkel und zwei Frauen liegen schon im Bett. Ausgerechnet heute bin ich mal nicht der erste. Die Lebensmittel nehme ich mit in die Küche, den Rest muss ich morgen früh sowieso herausholen. Die Pizza esse ich draußen und unterhalte mich mit einem US-Pärchen. Unter anderem fragen Sie mich nach der Anzahl der Platten und ich kann Antworten, toi toi toi, keinen!

28.3.25 Wellington-> Ohakune mit dem Zug 240km,+Rad ->Whakapapa Village 50km, 830hm . Das kenne ich ja schon, wenn ich den Wecker stelle, bin ich vorher wach. So kann ich auch heute ab 4:15h nicht mehr richtig schlafen. Um 6h gibt der Wecker endlich das Signal und ich stehe auf. Nun läuft die Zeit mir etwas davon. Eigentlich würde ich noch gerne etwas frühstücken, aber die Zeit bleibt nur für ein Toast. Außerdem regnet es heute morgen und ich muss alles einpacken. Ich hole das Fahrrad unter die Überdachung und stelle vorne einen Platten fest! Gestern noch auf Holz geklopft und heute der erste, ausgerechnet jetzt, wo ich eigentlich schon in fünf Minuten am Bahnhof sein wollte. Zum Glück ist alles griffbereit und der neue Schlauch schnell eingezogen. Um 7:10h starte ich bei leichtem Nieselregen, der aber hinter der nächsten Kurve schon stärker wird. Egal, jetzt durch! Im Bahnhof gibt es eine Schlange. Am Schalter bekomme ich meinen Sitzplatz zugeteilt. Wagen B, Sitzplatz 3c. Das Fahrrad muss ich abpacken, aber das Verladen übernimmt ein Mitarbeiter. Jetzt kann ich entspannt einsteigen und es bleiben noch zehn Minuten bis zur Abfahrt. Der Fensterplatz neben mir bleibt frei, so kann ich aufrücken und habe viel Platz. Ich nutze das WLAN im Zug und versuche ein Shuttle zu finden, der will ich nach der Überquerung des Tongariro wieder zum Campingplatz zurückbringt. Ich finde aber nur Busse, die mich morgens zum Startpunkt bringen. So hoffe ich, dass sie mir auf dem Campingplatz weiterhelfen können. Nachdem der Zug die Küste verlassen hat, hört es auf zu regnen. Wir überqueren ein paar Mal auf hohen Brücken den Rangitīkei Fluss. Gerade als ich ein Nickerchen machen könnte, muss ich in Ohakune aussteigen. Ich bin der einzige auf dem Bahnsteig. Packe alles wieder aufs Rad und fahre zum Old Coach Road Track. Der Weg wird gerade mit Dolomit Sand neu präpariert. Darunter liegt das alte Pflaster für die Postkutschen. Der Weg ist gut angelegt, hat aber einige Steigungen und viele Kehren, so dass ich für die 12 Kilometer gut zwei Stunden brauche. Es gibt schöne Aussichten auf die alte Bahntrasse und einen Tunnel, der am Ende aber mit einem Gitter versperrt ist. In Horopito komme ich auf den HW4. Es geht weiter leicht bergauf bis zur Tankstelle in Waimarino. Hier gibt es auch einen kleinen four Square. Ich kaufe für zwei Tage ein. Nun geht es auf der 47 nach Osten und auf der 48 zum Campingplatz Whakapapa Village. Die Rezeption macht gerade zu. Ich bekomme aber noch einen Schlüssel und die Informationen, wo ich telefonisch einen Shuttle buchen kann. Die zeltwiese ist ziemlich klein, aber fest in deutscher Hand. Ich erfahre dass der Wanderweg zu Überquerung gar nicht hier startet! Sven, aus Flensburg, der schon zwei Jahre mit dem Rad unterwegs ist, will aber auch morgen zum Tongariro Wandern. Wir tauschen uns beim Kochen aus und verabreden und zu einer Abfahrt morgen früh um 6 Uhr. Ich gehe noch unter die heiße Dusche und wasche das T-Shirt durch.

At a glance

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Weather
Autumn
Accompaniment
Alone
CulturalAdventurous
  • Te Papa Museum mit Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg, zur Geologie und zur Besiedlung
  • Sonnenuntergang am Mount Victoria
  • Weta Workshop Führung
  • Zugfahrt von Wellington nach Ohakune
  • Campingplatz in Whakapapa Village
FahrradRegenausrüstungZugticketCampingausrüstung
CityCultureStoryArchitectureTransit
  • Eintritt Te Papa MuseumNZ$35
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