

Published: 15.02.2025





































Obwohl wir ziemlich durch waren, haben wir beschlossen , den nächsten Morgen nicht einfach zu verschlafen. Ein großes Highlight hier ist der Lions Rock. Man hat die Wahl direkt diesen zu besichtigen oder sich das ganze erst mal von Weitem und in atmosphärischem und billigerem Licht anzusehen.
Also hieß es Augen auf um fünf Uhr, Wasser ins Gesicht, Müsliriegel gepackt und ab ins Tuktuk.
Nur kurz verfahren ( wir werden besser), parken , und in der Dunkelheit den Pidarungala Rock besteigen. Stufen, Stufen, Stufen.
Schweiß, Atemlosigkeit, kurzer Augenöffner-Moment, die Sonne schickt erste Strahlen in die weite Gegend, wow.
Stau. Weltkulturerbe bedeutet auch viele, viele Menschen möchten den gleichen Platz sehen. Zugang nicht sehr einfach, gekracksel durch Felsen, Klettererfahrung von Vorteil.
Dann aber oben, was ein Blick. Was für ein Gefühl, was für ein Morgen. Warmer Wind, toller Duft, weite Landschaft. Genießen, bis die Affen einem das Frühstück klauen möchten.
Ein bisschen alle anderen ignorieren und sich schon mal das Ziel des Tages, den Lion Rock anschauen. Dann den selben Weg runterkrackseln.
In der Unterkunft ein Frühstück. Kaffee, der eher nach Tee schmeckt, egal. Dafür plötzlich Hanuman-Languren im Garten. Wahnsinn.
Wieder ins Tuktuk, ab zur Hauptattraktion. Samstag Morgen ist es voll. Und teuer. 30 Euro pro Person. Kleine Warane begrüßen uns, Schopfmakaken schauen, ob Sie etwas essbares abgreifen können.
Durch die ältesten Gärten Asiens geht es Stufe um Stufe in die Höhe. Warnschilder rufen zur Stille auf (Wasp Attack Area), Gott sei Dank ist anscheinend keine Wespensaison, leise ist es nämlich nicht. Anscheinend reagieren diese fiesen Wespen auf Krach. Gibt sogar Schutzräume.
Und wieder Treppen, Treppen,Treppen. Menschen, Menschen, Menschen auf Treppen. Mittlerweile geht es gegen Mittag, der Schweiß läuft, aber es ist es wert. Palastruinen auf dem Gipfel des Löwenfelsens. Und die Wolkenmädchen. Zarte Malereien, fünftes Jhrdt. Darf man nicht fotografieren. Und die Mirrorwall, an der damals (also vor 1500 Jahren) die Besucher Ihre Graffiti und Nachrichten hinterließen. Man musste zu schnell daran vorbei.
Doch die Reise fordert Ihrern Tribut- den Nachmittag machen wir ruhig. Organisation, endlich duschen und dann Reis und Curry. Guter Tag.