Ruckski geschnappt und vier Stunden bei 38 °C nach Besançon gedüst. Die Strecke war schön — und mit Klimaanlage im Auto erstaunlich erträglich. Glück gehabt: Das Hotel hat ebenfalls Aircon; bei der Buchung hatte ich das völlig übersehen, jetzt bin ich dem Gerät unendlich dankbar.
Leider hat die Hitze einiges lahmgelegt, darunter die Zitadelle — dieses Open‑Air‑Museum und UNESCO‑Weltkulturerbe. Die Ironie des Tages: Sie thront oben auf einem Hügel, und dass sie geschlossen ist, erfährt man erst, wenn man schon oben angekommen ist. Perfektes Timing für einen Schweißtropfen.
Zum Glück war die Kathedrale offen und angenehm kühl — sofort 10 Grad innere Ruhe.
Besançon selbst ist wirklich pittoresk: eine schöne Altstadt, umflossen von einem Fluss aber schwimmen tut da niemand auch nicht bei dieser Jahrhunderthitze. Ich frage mich was wohl im Wasser ist....