Polen Juni 2025
Dienstag, 20.5.2025 Wir sind mal wieder auf Tour, diesmal in Polen. Wir haben gestern eine sehr schöne, fast neue Ferienwohnung in Mechelinki, etwas nördlich von Danzig bezogen....


Published: 23.02.2026




























































Spontan sind wir im Januar mal für ein paar Tage nach Faro geflogen. Faro ist viel mehr als nur Stopp am Flughafen. Die Hauptstadt mit einer Einwohnerzahl von 45000 bietet eine charmante Mischung aus Geschichte, Kultur und wunderschöner Natur. Bei einem Rundgang durch die Altstadt haben wir erfahren, dass Faro durch die Lagune des Naturparks Ria Formosa vom Atlantik geschützt ist. Der Hafen ist klein und liegt direkt an der Ria Formosa. Hier haben wir bei herrlichem Sonnenschein das maritime Flair bei einem Drink und Snack gegönnt. Am nächsten Tag sind wir mit unserem Mietwagen zu der Höhle von Benagil gefahren. Leider sind wir etwas zu spät angekommen und konnten so die Höhle nur von oben aus besichtigen. Für eine Bootstour war keine Zeit mehr. Da es auch hier noch sehr früh am Abend dunkel wird. Nach einem leckeren Abendessen in einem typischen portugiesischen Restaurant ging es dann wieder zurück nach Faro.
Am nächsten Morgen verlassen wir Faro erst einmal. Wir sind auf dem Weg nach Sevilla, hier hatten wir für 2 Nächte ein Hotel direkt in der Altstadt gebucht. Die Anfahrt zum Hotel gestaltete sich schon sehr abenteuerlich. Denn die Altstadtgassen von Sevilla sind sehr eng und in der Regel Einbahnstraßen, so gelang es uns erst nach dem 3. Versuch das Hotel anzufahren. Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und berühmt als "Wiege des Flamencos". Ganz fasziniert waren wir von den der Metropol Parasol, dieses Bauwerk wurde von dem deutschen Architekten Jürgen Mayer H. entworfen und wird von den Bewohner Sevillas auch als Las Setas (Die Pilze) genannt. Hier war abends eine beeindruckende Illumination mit Licht und Musik, die uns sehr gut fallen hat. Den nächsten Tag verbrachten wir mit ausführlichen Spaziergängen durch die Altstadt. Für den Nachmittag war eine geführte Tour über die Dauer von 3 Stunden in Englisch durch den Dom und durch den ebenfalls zum Weltkulturerbe gehörenden maurischen Palast Alcazar, mit seinen prächtigen Sälen und Hallen sowie den großen Gärten geplant. Auch ein Besuch der Giralda (97 m hoher Glockenturm) war hier mit eingeschlossen. Am Abend durfte natürlich der Besuch einer Flamenco-Show nicht fehlen. Mit vielen interessanten Eindrücken und ungewohnten Erlebnissen verlassen wir Sevilla am nächsten Morgen.
Wir sind auf dem Weg nach Gibraltar. Britisch. Sehr Klein, viele Hochhäuser. Viele Menschen und noch mehr Autos. Die Altstadt war gar nicht so übel. Wir besichtigen am nächsten Morgen den Rock of Gibraltar. Der nur mittels eines Taxis oder zu Fuß erreicht werden kann. Wir entscheiden uns für eine Taxifahrt. Unser Fahrer ist von Gibraltar, hier geboren und aufgewachsen, so bekommen wir sehr viele Informationen aus erster Hand. Zuerst halten wir an einem Aussichtspunkt bevor es dann zur St. Michaels`s Cave weitergeht. Die Rundgang durch die Höhle ist durch die Lichtershow sehr unterhaltsam. Weiter geht es zum Skywalk, er liegt 340 m über dem Meeresspiegel. Auch die Affen dürfen nicht fehlen, unser Fahrer füttert sie an, so dass einer sogar in unser Auto hüpft. Die Rückfahrt gestaltet sich sehr abenteuerlich bei den kleinen Straßen und vielen Kurven. Kurz bevor wir wieder unten sind, zeigt uns unser Fahrer noch das riesige Tunnelsystem. In einem Teil ist ein Kriegsmuseum untergebracht. Mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Geschichten über die Bewohner von Gibraltar, kehren wir wieder in die Altstadt zurück.
Unser nächstes Ziel ist die Stadt Cadiz. Doch zuvor legen wir noch ein Stopp in Tarifa ein. Hier besichtigen wir das Castillo de Guzman el Bueno. Dann geht es auch schon weiter in die alte Hafenstadt nach Cadiz. Neben dem Rathaus und dem Theater Falle interessieren wir uns auch für das Castillo San Sebastian. Das alte Postgebäude und die Markthalle ist in jedem Fall auch einen Besuch wert. Wir genießen unsere Spaziergänge durch die engen Altstadtgassen und entlang der Promenade. Nach zwei wunderschönen Tagen hier in Cadiz müssen wir wieder zurück nach Faro.
Natürlich mit einem Stopp in Jerez de la Frontera, die Stadt ist bekannt für ihren Sherry. Die Besichtigung von Alcazar Jerez ist leider nicht möglich, da wir in der Mittagspause hier eintreffen. Doch dafür finden wir das neu eingerichtete Sherry-Museum im Palacio San Dionisio. Wir kaufen gleich Tickets für eine Führung mit anschließendem Sherry-Tasting. Einfach ein Genuss, nicht nur der Sherry auch die Tour und das architektonisch interessante Gebäude.
Nun sind wir wieder auf dem Weg nach Faro. Hier verbringen wir noch eine zusätzlich Nacht und einem leckeren Abendessen mit unseren Freunden Tamar und Gary. Am nächsten Tag müssen wir uns leider schon wieder verabschieden. Es geht für uns wieder nach Hause. Unsere Freunde bleiben noch ein paar Wochen in Portugal.
