Part 4 Huangshan and Yunhe
Tue. 17.03.2026 Journeys Chongqing - Huangshan

Published: 07.03.2026


















































































































































































Sa 07.03.2026
Fahrt Peking - Xi‘an
So, heute ging es für uns das erste Mal mit dem Bullet Train auf Weiterreise.
Mit einem Didi fuhren wir für 3,84 € in ungefähr 20 min vom Hotel bis zum Westbahnhof. Wir waren schneller als gedacht, da Samstags viel weniger Verkehr ist.
Am Bahnhof lief alles superschnell und einfach. Wir haben vorher so viel darüber gelesen, was man alles so beachten sollte. Aber es klappte sehr gut. Vielleicht auch nur Zufall.
Man geht Anfangs durch eine Gepäckkontrolle. Dort wird das komplette Gepäck durchleuchtet. Und dann kommt man auch immer nur weiter mit seinem Paß. Durch diesen sehen sie welches Zugticket man hat. Dann ist alles klar auf den Anzeigetafeln ersichtlich und wir fanden auch sofort unseren Wartebereich sowie die richtige Plattform. Auch da geht es nur mit dem Paß durch. Auf den Zugwagen ist auch klar die Wagennummern zu finden und die Sitze dann auch. Keine Sekunde zu spät fuhr er um 09:55 Uhr los und beschleunigte meist bis 350 km/h.
Im Zug ist es ähnlich wie bei uns außer, dass es sauber ist. Auf der Strecke sahen wir eigentlich immer das ungefähr gleiche Bild: Hochhäuser, Hochhäuser und Hochhäuser.
Natürlich kamen wir auch auf die Sekunde um 14:05 Uhr in Xi‘an an.
Xi‘an Kurzportrait
Xi'an, die Hauptstadt der Provinz Shaanxi liegt im Zentrum Chinas und hat insgesamt mehr als 8 Millionen Einwohner. Der Name bedeutet übersetzt „Tor zum Westen“. Die Stadt hat eine über 3.000 Jahre alte Geschichte und war während der Qin-Dynastie die erste Hauptstadt des Reichs der Mitte und Hauptstadt von 13 Dynastien.
Sie ist der ehemaliger Ausgangspunkt der Seidenstraße.
Heute ist sie besonders für die beeindruckende Terrakotta-Armee, die historische Stadtmauer und die Große Wildganspagode bekannt.
Allein diese Tatsachen macht Xi'an zu einem wahren Paradies für Geschichtsbegeisterte, doch der eigentliche Clou ist der unbestrittene Titel der Stadt als Chinas Nudelhauptstadt. Richtig – Xi'an ist wohl der Geburtsort aller Nudeln weltweit!
Wir checkten in unserem netten, einfachen aber praktischen und sauberen Hotel der MCRSH Kette ein. Für 15 € die Nacht wirklich super.
Dann gingen wir zu der nah nahgelegenen Metrostation und liefen die wahnsinnig langen Wege bis zu unserem Gleis entlang. Sofort merkten wir, dass Xi‘an eine der kleinsten Städte auf unserer China Reise ist (Ironie). Wir hatten das Gefühl, wir haben alle 8 Millionen Einwohner auch getroffen.
Unglaubliche Menschenmassen überall. Besonders an dem nur eine Station entfernte und bekannteste Viertel Xi‘ans mit seinem Glocken- und Trommelturm. Hier sahen wir auch noch mehr hübsch zurecht gemachte Leute in traditionellen Kostümen. Diese begegneten wir auch schon in Peking oft. Aber hier scheint alles noch bunter, lauter und verrückter zu sein.
Wir sahen uns von außen die beiden Türme an, tauchten in die belebten Gassen und liefen durch das riesige muslimische Viertel mit Märkten voll mit Fake Kleidung und überall wird Essen angeboten.
Dort besuchten wir die uralte Moschee mit Park, die ursprünglich 618 nach Christi erbaut wurde. Sehr hübsch anzusehen.
Zum Schluss ließen wir uns in dieser Stadt, die die Nudel erfunden hat, solche in einer Art Markthalle auch schmecken. Es war etwas schwierig sie mit den Stäbchen zu essen. Das Abendessen mit zwei Getränken kostete uns nicht mal 7€.
So 08.03.2026
Xi‘an
Heute haben wir mal richtig lang geschlafen und den Wecker erst auf 8 Uhr gestellt.
Wir haben uns heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Xi‘ans angesehen.
Als erstes sind wir zu der berühmten Stadtmauer gefahren. Dort in der Nähe des einzigen Eingangstores, dem Süd-Tor, frühstückten wir im Starbucks. Dort bekam Tanja aufgrund des Frauentages eine Rose geschenkt.
Dann kauften wir uns die Tickets für die Stadtmauer, die mit 12 € pro Person relativ teuer waren. Anscheinend ist zur Zeit ein Spring-Festival in der Stadt, so daß unglaublich viel extremst bunt auf der Mauer sowie drumherum mit riesigen Figuren dekoriert ist. Wahnsinn.
Die im 14. Jahrhundert (Ming-Dynastie) errichtete, 13,6 km lange Anlage ist eine der am besten erhaltenen Stadtmauern Chinas und komplett begehbar. Wir liefen einen Teil auf der wirklich schönen Mauer entlang und bewunderten die tollen Ausblicke und auch die verrückten Figuren, die zwar kitschig aber dennoch sehr beeindruckend waren.
Von der Mauer aus und auch später sahen wir den Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße.
Danach sahen wir uns die kleine Wildganspagode an, die nicht ganz so spektakulär aussah bevor wir dann zur großen bekannten Wildganspagode liefen. Diese war auch mit der großen Anlage drumherum sehr schön.
Ein witziges Erlebnis hatten wir dort: Ein Mann sprach uns auf ziemlich gutem Englisch an, was wirklich kaum jemand hier spricht. Wir unterhielten uns relativ lang. Er ist Englischlehrer und interviewte uns dann richtig mit Mikrofon für seinen Vlog für seinen Englischunterricht. Das war wirklich ganz lustig. Leider können wir es uns nicht ansehen, da er es nur auf dem chinesischen TIK TOK laden kann.
Vielleicht nicht mal 10 min später wurden wir von drei Mädels angesprochen ob sie uns kurz interviewen dürfen für ihr Studium und machten mit uns Fotos und schenkten uns ein Bild von einer Sofortbildkamera.
Echt lustig, wir kommen uns hier immer wieder so vor, als wären wir Stars.
Nach der Pagode sahen wir uns in einer Shoppingmal um mit beeindruckender Werbung und interessanten Shops.
Dann liefen wir noch zu einem Park Namens Tang Paradise, aber stellten fest, dass es eher ein Vergnügungspark ist und es sich nicht lohnt dafür Eintritt zu zahlen nur um einen kurzen Blick reinzuwerfen. So liefen wir wieder zurück und gingen in der Shoppingmal essen.
Wieder gestaltete es sich etwas schwierig mit dem Bestellen. Irgendwie haben die Kellner immer so viele Fragen. Wir besprachen alles über Google Translator und bestellten schlussendlich ein Golden Chicken. Der Kellner erzählte uns dann auch, dass es eine ganz besondere Art Hühnchen ist. Es wird dreimal gekocht, gebraten und gegrillt und hat seinen Ursprung aus der Tang Dynastie für den Königshof.
Danach sahen wir zufällig schöne Wasserspiele vor der Wildganspagode und fuhren dann wieder zur Stadtmauer.
Man kann mit seiner Eintrittskarte mehrmals am Tag rauf. So bestaunten wir diesmal alles noch mehr, da alles unglaublich toll beleuchtet war.
Mal wieder einen schönen erlebnisreichen Tag gehabt. Es ist uns zwar immer noch zu frisch und grau. Obwohl es heute bis 12 Grad wurde, fühlte es sich nicht so an. Abends regnete es auch noch. Aber es soll wärmer werden.
Mo 09.03.2026
Xi‘an - Terrakotta Armee
Mit einem Didi fuhren wir zum ungefähr 40 km entfernten nächsten Super-Highlight für ca. 8 € und brauchten fast eine Stunde.
Strahlend blauer Himmel erwartete uns und es wurden bis warme 15 Grad heute. Also ein bis zwei Schichten weniger an.
Die Terrakotta Armee, ist eine Sammlung von über 7.000 lebensgroßen bemerkenswert gut erhaltenen Tonsoldaten, 670 Pferden und 130 Streitwagen aus dem 3. Jh. v. Chr.. Sie wurden 1974 von Bauern entdeckt und sollten den ersten Kaisers Chinas Qin Shi Huang im Jenseits beschützen. Jede Figur ist individuell gestaltet, mit unterschiedlichen Gesichtszügen, Frisuren und Uniformen.
Die Figuren sind UNESCO-Weltkulturerbe und gelten als achtes Weltwunder.
Den ganzen Tag verbrachten wir auf der riesigen Anlage. Wenn man sich alles noch ganz genau durchlesen würde, bräuchte man wohl Tage.
Es war sehr beeindruckend die Armee mal live zu sehen, nachdem man schon so oft Dokus darüber gesehen hat. Wir haben es uns aber tatsächlich doch noch etwas größer vorgestellt.
Was wirklich sehr anstrengend und ziemlich nervig war, war dieser starke Menschenandrang. So langsam haben wir ja schon mitbekommen wie die Chinesen sich so verhalten, das akzeptieren wir natürlich, aber das macht es nicht weniger anstrengend. Sie quetschen sich überall durch und drücken einfach alle weg. Jeder will nach vorn und macht es dann einfach. Aber der Unterschied zu Deutschland ist, keiner wird dabei aggressiv. Auch nicht angenehm ist, wenn man zerquetscht mittendrin steht und sie einen ins Ohr husten oder, wie andauernd, die Spucke hochziehen. Dementsprechend sind auch die Gerüche nicht die besten.
Auf der großen Anlage merkt man auch, dass es ein riesiger Touristen Hotspot ist, so sind überall Essens- und Souvenirstände, man wird viel angequatscht. Auch gleich bei der Ankunft war es sehr nervig, überall bieten Tourguides penetrant ihre Dienste an.
Also, ich will jetzt nicht nur negativ schreiben. Insgesamt war es wirklich sehr schön und interessant.
Hier einfach ein Auszug aus dem Internet, hier werden die drei Schächte und die Lishan-Gartenanlage beschrieben und so haben wir es auch erlebt:
Das Mausoleum der Qin-Terrakotta-Krieger und Pferde besteht aus drei dicht nebeneinander liegenden Schächten. Schacht 1 ist die größte Grube und bildet ein System aus mehreren Korridoren, in denen Tausende von imposanten, lebensgroßen Figuren aufgestellt sind.
Auf der nordöstlichen Seite von Schacht 1 liegt der kleinere Schacht 2 mit einer Vielzahl verschiedenartiger, einst das Grab des Kaisers bewachenden Figuren, darunter Infanterie, Armbrusttruppe, Kavallerie und Streitwägen. Auf der nordwestlichen Seite von Schacht 1 liegt Grube 3, in der sich die aufwendig gestalteten Tonfiguren von höherrangigen Offizieren und vierspännigen Kriegswagen mit Pferden befinden.
Die Ausgrabungsarbeiten sind nach wie vor im Gange, so kann man möglicherweise halb restaurierte Figuren und Tonscherben sowie Arbeiter bei der Restaurierung der Figuren antreffen
Etwa 1,5 km westlich vom Mausoleum Terrakotta-Armee liegt die Lishan-Gartenanlage des Qin Shihuang, in dem sich das eigentliche Grab von Qin Shihuang befindet.
Dieser Park besteht aus mehreren kleinen Gruben (mit Figuren von Beamten, Bronzevögeln, Steinpanzerungen, akrobatischen Figuren usw.) sowie der Ausstellungshalle von historischen Relikten aus dem Mausoleum des Kaisers Qin Shihuang, in der einige aus den nahegelegenen Gruben ausgegrabene Fundstücke gezeigt werden.
Mit einem Didi ließen wir uns zum Hotel fahren. Wir fuhren dann aber auch ziemlich gleich wieder mit der Metro ins Zentrum. Dort spazierten wir hier und da etwas herum und tranken das erste Mal ein chinesisches Bier in einer Sportsbar. Schmeckte gut.
Di. 10.03.2026
Fahrt Xi‘an - Chengdu
Weiter geht die Reise!
Um 8 Uhr ließen wir uns mit einem Didi in ca 50 min zu dem Nordbahnhof für 7 € bringen.
Am Bahnhof ging die Gepäckkontrolle wieder superschnell. Wir frühstückten wieder bei Mc Donalds. Vor der Plattform lief es dann auf Anhieb nicht ganz so perfekt. Es war bei der Paßkontrolle kein Personal. Wir können ja nicht wie die anderen mit ihrer ID einfach durch die Automatenkontrolle gehen. Mit zwei weiteren Personen, die auch menschliche Hilfe benötigten wurden wir etwas nervös. Eine Passagierin kümmerte sich um uns Hilfsbedürftigen und irgendwann kam dann eine Kontrolleurin. Wir fuhren dann wieder auf die Sekunde pünktlich um 10:24 Uhr los mit dem Bullet Train in die nächste Riesenstadt Chengdu und brauchten 3:29 Stunden und kamen um 13:53 Uhr an.
Chengdu Kurzportrait
Chengdu, die Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas, ist eine pulsierende Megacity mit über 20 Millionen Einwohnern. Als wichtiges wirtschaftliches, kulturelles und verkehrstechnisches Zentrum ist sie besonders bekannt als Heimat der Großen Pandabären.
Außerdem für ihre scharfe Sichuan-Küche (besonders Hot Pot), traditionellen Teehäusern und eine entspannte Lebensart, mit Mahjong-Spielern. Chengdu ist eine Mischung aus alter Geschichte und moderner Urbanität ,die Tradition und moderne Skyline verbindet.
Am riesigen Bahnhof angekommen liefen wir natürlich wieder mit den Menschenmassen weite Wege und gingen zur Didi Pickup Station.
Wir ließen uns zu unserem Hotel bringen und brauchten 30 min und zahlten 1,73 €. Wir checkten wieder in einem Hotel der MCSRH Kette für 13,22€ die Nacht ein.
Nun ja, da das Zimmer nur 13 Quadratmeter hat, muss man sich schon etwas besser organisieren.
Bei schön warmen 20 Grad verbrachten wir den Nachmittag und Abend im quirligen Chengdu.
Wir liefen auf der lauten bunten Chunxi Road entlang, kauften auf einem Markt einen neuen und qualitativ sehr guten Displayschutz (halb so teuer oder sogar noch weniger als bei Apple), gingen bis zum Volksrepublik-Park Tianfu Square und machten dort ein kurzes Päuschen.
Dann liefen wir zum Sichuan-Opern-Theater, wobei wir da etwas Schwierigkeiten hatten, es zu finden, und kauften Karten für morgen Abend.
Weiter ging es zu dem Hauptmerkmal Chengdus, die Anshun-Brücke. Richtig wunderschön beleuchtet.
Am Fluß entlang säumte sich eine Bar neben der anderen.
Wir gingen in einer Seitenstraße in ein nicht so touristisches Restaurant und aßen dort ein Tintenfischgericht. Die Gegend ist ja für die scharfe Küche mit dem Sichuan-Pfeffer bekannt. Wir bestellten „nicht scharf“. Dennoch war viel von dem Pfeffer in dem Gericht enthalten, was nicht ganz so sehr unser Geschmack ist. Aber wahrscheinlich fänden es viele andere sehr lecker.
Dann fuhren bzw. liefen wir wieder zurück zum Hotel. Denn morgen klingelt der Wecker wieder früh, denn es geht zur Hauptattraktion…
Mi. 11.03.2026
Chengdu - Panda, Theater
Bei Morgengrauen um 7 Uhr fuhren wir mit einem Didi zu der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding.
Wir trauten uns gar nicht uns so richtig drauf zu freuen, denn wir dachten schon, dass wieder Millionen Menschen sich vor einem Gehege quetschen und man vielleicht nur einen Panda schlafend weit weg sieht.
Als sich schon die Megaschlange vor Einlassbeginn bildete und viele dann richtig reingelaufen sind, waren wir sicher, dass es genauso kommen wird.
Wir haben den Tipp oft gelesen, dass man ganz früh kommen soll, da die Pandas dann am aktivsten sind.
Anfangs waren wir nicht ganz sicher wohin. Aber es wurde dann mit der Zeit klar, dass es Unmengen von Gehegen gibt und überall wurde frischer Bambus verteilt.
Um das Ganze zu verkürzen. Es war so superschön. Ganz große Klasse. Wir haben so viele Pandas gesehen und was können wir zu den lustigen niedlichen Videos aus dem Internet, die man immer mal gesehen hat, sagen: „Ja, genauso ist es!“
Von den jüngsten bis zu den großen Erwachsenen war alles dabei. Mal knabberten sie sitzend genüsslich ihren Bambus und streckten ihre dicken Bäuche heraus oder tollten, spielten oder schmusten miteinander. Sie kletterten auf Bäume, rutschten manchmal tollpatschig herab oder lagen gemütlich in der Sonne. Unbeschreiblich süß sind sie. Auch die roten Pandas haben wir gesehen. Sie sind auch sehr hübsch und niedlich.
Der Park ist wahnsinnig groß und die Wegbeschreibung etwas verwirrend, so dass wir uns doch hier und da mal verlaufen hatten und verrückterweise es irgendwie nicht geschafft haben ein Restaurant zu finden. So waren wir ab 7 Uhr unterwegs und fanden erst gegen 12 Uhr etwas zu essen. Also das lag allerdings auch daran, dass wir von den Pandas nicht ablassen konnten. Letztendlich verbrachten wir Siebeneinhalb Stunden dort und fuhren dann mit wie immer schmerzenden Füßen aber glücklich zurück zum Hotel.
Auszug aus dem Internet über diesen Park: „Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding“
„…Der Panda-Park in Chengdu ist eine gemeinnützige Forschungs- und Zuchtanlage für Pandas, der 1987 angelegt und 1993 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Waren es zu Anfangszeiten sechs Riesenpandas, werden heute mehr als 100 Pandas betreut und gepflegt.
Die Anlage wurde mit dem Ziel aufgebaut, ein Ökosystem zu schaffen, das dem natürlichen Lebensraum der Pandas sehr ähnlich ist, um deren Verhalten besser studieren zu können. Das Ergebnis dieser Bemühung ist ein 92 Hektar großer, fast natürlicher Lebensraum, der zu mehr als 96 Prozent aus Pflanzen besteht. Besuchern zufolge gleicht die Anlage eher einem schönen Park als einem traditionellen Zoo.
In der Anlage befinden sich unter anderem mehrere Freigehege für Riesenpandas unterschiedlichen Alters, ein Forschungs- und Zuchtzentrum, eine Panda-Pflegestation und ein riesiges Panda-Museum, was den Besuch zu einem Erlebnis mit viel Spaß und Lernerlebnis für Jung und Alt macht. Neben den Riesenpandas gibt es im Park auch eine Reihe weiterer Tiere seltener Art wie rote Pandas und Schwarzhalskraniche zu sehen.
Eine Hauptattraktion der Anlage ist das große Freigehege, in dem die Riesenpandas fressen und herumtollen. Manchmal können Sie auch die Pandamütter mit ihren Jungen in der Pflegestation sehen. Die Außenanlagen sind weitläufig, naturgetreu nachgebildet und mit niedrigen Zäunen und kleinen Gräben zwischen den Besuchern und den Pandas versehen, so dass die Tiere sehr gut zu sehen sind.
Die Pandas werden am Morgen gefüttert und sind zu dieser Tageszeit am aktivsten. Nach 10 Uhr werden die Pandas schläfrig und der Park füllt sich mit Besuchern. Es ist wissenswert, dass Pandas bei kühlen Temperaturen tendenziell aktiver sind. Wir empfehlen aus diesem Grund einen Besuch am frühen Morgen…..“
Dort machten wir uns für den Abend mal etwas schicker, denn es ging zum:
Furong Guocui Chuanjuxiu (Sichuan Opera Theater)
Die Sichuan-Oper in Chengdu ist eine über 300 Jahre alte, entstanden gegen Ende der Ming-Dynastie. traditionelle Kunstform, die für ihre lebendigen Darbietungen, den lokalen Dialekt und humorvolle Elemente bekannt ist. Sie vereint Gesang, Akrobatik und Schauspiel, wobei Highlights wie das berühmte „Gesichterwechseln" (Bian Lian) und Feuerspucken das Publikum faszinieren.
Einlass war eine Stunde vorher und man bekam in einem großen Raum Tee serviert.
Die Vorstellung war anscheinend ausverkauft. Zum Glück hatten wir gestern noch Tickets für die Show bekommen, pro Person 25 €.
Wir fanden es richtig schön und es wurde teilweise auf Bildschirmen ins Englische übersetzt. Wirklich faszinierend war es wie die Darsteller in Sekundenschnelle ihre Masken wechseln. Toll.
Die Vorstellung lief 1 Std 10 min. und natürlich kauften wir dort eine Maske mit unserem chinesischen Sternzeichen, dem Tiger, für 8€.
Zu später Stunde sind wir noch schnell in einem normales einfaches Straßenrestaurant gegangen und wieder auf gut Glück bestellt und versucht nicht unbedingt Darm, Kaninchenköpfe oder ähnliches zu bekommen. Für 5,89 € bekamen wir zwei essbare Gerichte mit Getränke.
Do. 12.03.2026
Chengdu - City Walk
Da wir echt ganz schön erschöpft sind, ließen wir den Wecker heute erst um 9:00 Uhr klingeln und gingen dann gemütlich los um noch ein paar Sehenswürdigkeiten Chengdus zu erkunden.
Das Wetter war heute auch nicht so super.
Zuerst gönnten wir uns ein besseres Frühstück mit einem Brot mit Lachs und Avocado.
Dann gingen wir zum Sky Tower, der aber leider zur Zeit geschlossen ist.
Weiter fuhren wir zum Wenshu Kloster.
Wieder einmal ein wirklich wunderschöner buddhistischer Komplex. In der Umgebung waren überall die traditionellen Teehäuser zu finden.
Dann fuhren wir mit der Bahn 13 Stationen bis zum New Century Global Center.
Von diesem riesigen Gebäudekomplex
haben wir mal einen Bericht bei Galileo gesehen.
Es ist mit ca. 1,76 Millionen Quadratmetern Nutzflache und einem Volumen von 20 Millionen Kubikmetern das größte freistehende Gebäude der Welt. Es ist 500 Meter lang, 400 Meter breit und 100 Meter hoch. Die Grundfläche entspricht etwa 28 Fußballfeldern.
Es wurde 2013 eröffnet und beherbergt Einkaufszentren, Restaurants, eine olympische Eislaufbahn, zwei 5-Sterne-Hotels, ein Universitätsgebäude, Büros, ein IMAX-Kino, und eigentlich einen eigenen Wasserpark mit künstlichem Strand und Wellen. Dort soll eine riesige LED-Wand Sonnenuntergangsszenarien erzeugen. Allerdings war in dem Bereich zur Zeit kein Wasser. Aber trotzdem sehr beeindruckend wie riesig das war mit Wasserrutschen und allem möglichen drum und dran.
Wir liefen hier und da etwas herum und sahen uns wieder paar verrückte Dinge an, wie KI gesteuerte Katzen und auch andere Roboter liefen umher.
Danach fuhren wir zum Financial District mit den wechselnd beleuchteten Twin Towers. Wenn es dunkel wird, haben diese besonders große und schöne Leuchtreklame.
Aber wir waren zu früh da. Danach spazierten wir in dem schönen People‘s Park umher. Das ist ein beliebter Ort für Einheimische mit tollen Teehäusern, zum Mahjong spielen, Sport machen oder mal etwas Ruhe zu bekommen.
Weiter fuhren wir dann zu einem Distrikt mit historischen Gassen (Kuan und Zhai Alley)
die wieder mal voll mit lautstarken Verkäufern gespickt waren. Dort aßen wir dann auch und es schmeckte gut.
WEITER GEHT‘S
➡️ TEIL 3: Chongqing
