博客5:托尔图盖罗国家公园 / 哥斯达黎加
现在我们从圣何塞出发,朝着哥斯达黎加东北部,靠近尼加拉瓜边境,目标是托尔图盖罗国家公园。 接驳车早上6:30从酒店接我们,简直是在半夜刚过……车程超过4个小时,中途有一次早餐暂停。之后换乘一艘将我们送至马万巴小屋的船,这艘船通过托尔图盖罗河的水系行驶。


已发布: 29.01.2026

































Wir bleiben an der Karibikküste Costa Ricas, allerdings ist das Ziel die Küste der Region Talamanca ganz im Südosten an der Grenze zu Panama.
Den Rückweg von Tortuguero legen wir zunächst, wie schon erwähnt, mit Boot und dann Shuttlebus zurück, jedoch nur bis Guápiles, da übernehmen wir unseren Leihwagen – einen chinesischen Cheely Starray SUV, der (für uns) originellerweise keine Nummerntafeln montiert hat, ist in Costa Rica nicht unüblich, da die Tafeln von einer staatlichen Behörde ausgegeben werden, was mehrere Monate dauern kann. Einstweilen genügt der amtliche Zettel, der innen an der Windschutzscheibe klebt - andere Länder, andere Sitten.
Über die weitere Fahrt an sich gibt es nicht allzu viel zu berichten – die Straßen sind eigentlich recht gut, unsere Routa 32 sogar teilweise 4 spurig ausgebaut, allerdings gibt es einigermaßen viele Baustellen, die praktisch nicht abgesichert sind, es ist plötzlich ganz einfach eine Spur gesperrt – ohne jede Vorwarnung. Manchmal steht sinnigerweise einige Meter nach der Verengung ein Arbeiter, der müde eine Warnflagge schwenkt.
Auffallend sind allerdings die kilometerlangen Bananen - Plantagen entlang der Strecke. Das Bananen Business in Costa Rica ist fest in US-amerikanischer Hand – Chiquita ist in dieser Region am stärksten vertreten – auch mit riesigen US-made Kühltrucks, aber auch Dole und DelMonte haben ihre Anteile.
Wie wir von Einheimischen immer wieder hören, sind die US-Firmen hier einfach Ausbeuter der Menschen und Verschmutzer der Umwelt. Die Arbeiter können zwar in von den Konzernen gestellten Häuschen – besseren Containern – wohnen, bekommen aber sehr wenig Lohn und sind ständig den reichlich eingesetzten Pestiziden ausgesetzt. Doch auch die Bananen bekommen ihren Anteil ab. Nicht nur werden reichlich Spritzmittel - auch aus Flugzeugen - versprüht. Zudem dienen die „dekorativen“ blauen Plastiksäcke über den Fruchtstauden nicht nur dem Schutz vor Tieren oder dem häufigen Regen, sondern sind auch direkt mit Pestiziden behandelt, wird uns erzählt. Kein Wunder, dass diese riesigen Monokulturen hohen Gifteinsatz erfordern. Die ins nahe Meer abgeschwemmten Gifte sollen sogar stark negative Auswirkungen auf die maritime Flora und Fauna haben. Wir haben beschlossen, in Zukunft keine Chiquita Bananen mehr zu essen, auch wenn sie noch so schön gelb sind.
Die nächsten drei Tage wohnen wir in der recht netten Satta Lodge, des morgens ab ½ 6 Uhr wird man von Brüllaffen namensgerecht geweckt.
Unser erster Besuch hier in der Region gilt dem Cahuita National Park, der sich entlang dem Strand auf der Halbinsel beim gleichnamigen Ort erstreckt. Ein paar Besonderheiten gibt es hier, der Eintritt ist frei, aber es wird „dringend eine freiwillige Spende vorgeschlagen“. Zudem werden Rucksäcke etc. beim Eingang kurz und oberflächlich durchsucht, da man keine Plastikverpackungen in den Park mitnehmen darf. Damit wird merkbar die Müllansammlung an den Badestränden innerhalb des Parks reduziert.
Wir sind zum Glück mit einem lokalen Guide mit scharfen Augen und einem Fernrohr unterwegs, sonst hätten wir wahrscheinlich nur sehr wenige Tiere selbst entdeckt. Die meisten sind gut getarnt und sind oft weit oben in den hohen Bäumen verstreckt. Von Faultieren sieht man meist nur einen Fellknäuel, der zum Gutteil von Blättern verdeckt hoch oben irgendwo gefunden werden kann. Wir sehen jedoch allerhand, und haben auch das Glück, zum Schluss unserer 3-stündigen Wanderung (die aber trotzdem nur einen kleinen Teil des Parkes umfasste) ein Faultier recht niedrig gut sichtbar zu treffen.
