Andiamo, partiamo per Amsterdam
non potevamo entrare con la nostra auto nella zona ambientale all'interno dell'anello autostradale intorno alla città. Così decidemmo di cercare un parcheggio un po' fuori dalla...


Pubblicato: 14.07.2026
Kilometerstand: 157202
Ines hatte entdeckt, dass es ganz in unserer Nähe, am Fluß Zaan, ein Museumsdorf zur niederländischen Vorindustriegeschichte gab. Hier hatte man schon in den vierziger Jahren angefangen Handwerkerhäuser und natürlich Mühlen umzusiedeln, um sie vor Verfall und Abriss zu bewahren. So war eine ansehnliche Sammlung von Gebäuden zusammengekommen, die hier erhalten und gepflegt wurden. Natürlich beeindruckten uns die Mühlen, die sich zum überwiegenden Teil tatsächlich drehten.
Bei der Überlandfahrt zum nächsten Halt fiel uns auf, dass auch heute noch die meisten Gehöfte über eine eigene, kleinere oder größere Windkraftanlage verfügten, nun allerdings in zeitgemäßer Bauart.
Auf der Autobahn um Rotterdam kamen wir in Stau. Wer hätte erwartet, dass es hier auch Zugbrücken gab, auf der AUTOBAHN?
Leider blieb es nicht bei diesem einen Halt, der Nachmittagsverkehr um die Stadt herum war dicht und wir kamen nur im Schneckentempo voran. Gary war sicher nicht der Schnellste, aber das Stop-and-go in der prallen Sonne gefiel ihm gar nicht. So wanderte die Nadel der Anzeige der Motortemperatur immer weiter in den gelben Bereich und dann in den orangen. Wir hatten keine Wahl und das Glück, dass eine Ausfahrt kam. Also fuhren wir ein Stück in die Stadt, stellten Gary ab und Sebb öffnete die Motorhaube. Wollte er nicht so wie so alle tausend Kilometer Öl und Kühlwasser kontrollierten? Der Ölstand war noch gerade so in Ordnung, knapp über der Markierung für das Minimum. Er füllte etwa einen halben Liter nach, damit kam der Ölstand wieder in den Sollbereich. Beim Kühlwasser sah es da schon schwieriger aus. Der Ausgleichsbehälter war praktisch leer und es war gut zu erkennen, dass das Überdruckventil geöffnet haben musste, denn es war ziemlich nass und in einigen Vertiefungen hatte sich die grüne Flüssigkeit gesammelt. Wir warteten, bis sich das System etwas abgekühlt hatte und Sebb füllte auch hier etwa einen halben Liter destilliertes Wasser nach. Wir hatten uns vorbereitet und deshalb ein paar Verbrauchsmaterialien eingepackt.
Nach dieser kleinen Pause ging es zurück auf die Autobahn, die sich nun um 19.00 Uhr auch deutlich besser fuhr. So erreichten wir ohne weitere Zwischenfälle unseren Stellplatz im Jachthafen von Middelharnis. Mit wenigen Worten hatten wir uns darauf geeinigt, dass wir heute essen gehen würden.
