Südostasien und Japan mit Kirschblüte
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Shimonoseki, 24 marzo 2026

Pubblicato: 24.03.2026

Shimonoseki ist eine Stadt in der Grösse von Basel, sie liegt im Südwesten der Hauptinsel. Bekannt ist sie vor allem für Fugu, den giftigen Kugelfisch, der hier nie verboten war und deshalb zur Tradition gehört.

Wir haben wieder unsere eigene Tour gemacht. Vorher mussten wir aber wieder die Einreiseformalitäten für Japan machen, wir waren ja gestern in Südkorea. Wie bisher in Japan, sie hatte sehr viele Leute, sie hatten viel technisches Equipment dabei, trotzdem dauerte es ewig.

Danach sind wir mit dem Shuttle-Bus zum Zentralbahnhof von Shimonoseki gefahren und dort bei leicht kühlem, aber sehr schönem Wetter losgelaufen. Die erste Sehenswürdigkeit war ein 153m hoher Turm in der Stadt. Von dort aus hat man naturgemäss eine gute Übersicht und man erkannte, dass die Stadt von Wäldern, Wasser und Hügelketten durchzogen ist.

Nach dem Turm sind wir zum Karato Fischmarkt. Da die Immigration so lange gedauert hat, waren wir schon etwas zu spät um die grossen Stände noch aktiv zu sehen. Bei einigen Ständen gab es aber noch einzelne, frische Fische zu sehen. Zur Hauptsache gab es aber noch getrockneten, gefrorenen oder zubereiteten Fisch. Wir haben uns dort einen Teller rohen, feingeschnittenen Fugu gekauft und diesen draussen gegessen. Er hat einen festen Biss, ist fein und geschmacklich sehr gut. Zum Dessert gab es noch Glacé, das es in Japan auch an sehr vielen Orten zu kaufen gibt. Es gibt sogar Automaten, bei denen man Glacé kaufen kann.

Gleich neben dem Fischmarkt gibt es den Shinto-Schrein Kameyama Hachimangu, erbaut 859, den wir natürlich angesehen haben. Dort gab es auch eine schöne Kugelfisch-Statue aus Bronze. Überhaupt hat es überall Kugelfisch-Statuen und -Bilder. Als wir nach einem Weg suchten, der nicht zurück an die grosse Strasse ging, hatten wir zuerst einen weiteren Schrein für das wirtschaftliche Wohlergehen (Miyajidake Shrine) gefunden. Dieser hat dann auch einen Zugang nicht nur mit ein oder zwei Zugangstoren, sondern mit 50 oder mehr zinoberroten Toren, genannt Torii. Das sind Tore, die einen als Übergang von einem in den nächsten, heiligeren Raum bilden. Man findet sie fast nur bei Shinto-Schreinen und -Tempeln.

Von dort führte ein schmaler Fussweg, am Hang entlang, vorbei an kleinen Wohnhäusern. Einige waren sehr gepflegt, andere eher etwas heruntergekommen. Schliesslich kamen wir zum Akama-jingu Schrein. Einem sehr schön gelegenen und gepflegtem Tempel, erbaut 1191. Er hat unter anderem eine Buddha-Statue ohne Ohren.

Dann sind wir weiter bis zur Kanmon Brücke gelaufen, eine gut 1km lange Hängebrücke. Leider war die in Google Maps verzeichnete Aussichtsplattform nicht zugänglich. Der dortige Tempel, auch mit vielen Torii, war geschlossen und damit gab es auch keinen Zugang zur Plattform.

Nach der Brücke standen noch Skulpturen und Kanonen, die an die dortige innerjapanische Schlacht von 1185 erinnerten.

Danach war das Tagessoll an Marschieren und Tempeln erfüllt und wir nahmen den Bus zurück zum Zentralbahnhof von Shimonoseki. Auf dem Schiff haben wir unsere kleine Fugu-Mahlzeit mit einer Portion Kaviar abgerundet. Am Abend konnten wir nach dem Abendessen von der Bar aus die beleuchtete Stadt und die Kanmon Brücke, unter der wir durchgefahren sind, bewundern.

In sintesi

Estratto automaticamente dal post
Durata
1 Giorno
Tempo atmosferico
Primavera
CulturaleCulinario
  • Karato Fischmarkt mit rohem Fugu
  • Kameyama Hachimangu
  • Akama-jingu
  • Kanmon Brücke
  • Shimonoseki-Turm
CittàMangiareStoriaArchitetturaTransito
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