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2025-04-23 Tahiti and Huahine

Publié: 25.04.2025

Vol
AKL → PPT
Air Tahiti Nui · Économie
Hébergement
Camping auf Huahine
Tente · Huahine
Conduire
Huahine → … → Jardin de Corail
60 km · 7h
Attirance
Museum auf Huahine
Huahine, Französisch-Polynesien
Attirance
Fluss Anapiti
Huahine, Französisch-Polynesien
Plage
Jardin de Corail
Huahine, Französisch-Polynesien
Manger
Restaurant am Aussichtspunkt auf Huahine
$ · Déjeuner
À voir
Pareo Mal-Werkstatt
Huahine, Französisch-Polynesien
Attirance
Hafen von Fare
Huahine, Französisch-Polynesien
Manger
Restaurant auf dem Wasser in Tahiti
$ · Dîner
Attirance
Tahiti welcomes you
Tahiti, Französisch-Polynesien
Tournée
Inselrundfahrt Huahine
Tournée · 7h
23.4.25 (2)Flug Auckland->Papeete. Ich bekomme ein Fensterplatz und kurz vor 20h heben wir ab. Viel sehen kann ich in der Dunkelheit nicht, aber schön, dass ich meinen Kopf an die Wand anlehnen kann. Dann gibt es Essen mit Eiscreme zum Nachtisch und als Getränke werden sogar Wein und Bier angeboten. Nach viereinhalb Stunden Flug landen wir um 2:30h Ortszeit im Regen. In der Eingangshalle werden wir mit Musik und Tanz empfangen. Außerhalb des Flughafens finde ich an einem Nebengebäude einen gefliesten Eingang, der etwas abseits liegt und überdacht ist. Ich hoffe, dass bis zum morgen niemand kommt, blase meine Isomatte auf und lege mich ohne Zudecke schlafen. Die Luft ist schwülwarm und es weht ein leichter Wind. Mit zwei Unterbrechungen schlafe ich bis zum Morgenrot um 6h. Ich gehe wieder in den Flughafen und nutze dort die Toilette. Ich frage ein paar Leute nach der besten SIM-Karte und es wird mir Vini empfohlen. Die gibt es hier aber nicht zu kaufen so gehe ich an die Hauptstraße zur Bushaltestelle. Mit einer tahitischen Familie warte ich auf dem Bus der sich durch den Stau quält. Gut dass ich schon Bargeld habe, denn hier kann ich nicht mit Karte bezahlen. Die Fahrt kostet 200 CFP. 120 CFP=1€. Jemand macht in dem vollen Bus platz für meinen großen Rucksack. So komme ich, obwohl ich stehen muss, entspannt ins Stadtzentrum. Der Busfahrer hat seine langen krausen Haare zu einem Zopf zusammengebunden und aus dem Lautsprecher kommt Reggae-Musik. Mein Navi hängt mit seiner Anzeige mal wieder etwas hinterher, das ich aber erst merke, als der Bus schon um die Ecke fährt, wo ich eigentlich aussteigen wollte. Trotzdem sind es nur ein paar Meter zum Hostel, das aber auch mal wieder von Google falsch angezeigt wurde. Ich finde es aber schnell anhand des Fotos auf der Seite von Booking.com.Ich kann erst ab 1 Uhr aufs Zimmer, aber bis dahin meinen Rucksack im Gepäckraum abstellen. Ich mache mich direkt wieder auf den Weg in die Stadt um eine SIM-Karte zu kaufen. Der erste Laden mit Vini Reklame, schickt mich weiter. Im zweiten werden nur Reparaturen ausgeführt. Im dritten sind beide Pulte besetzt und ich warte, dass etwas frei wird. Ich kann beobachten, dass die Leute, die nach mir kommen sich an einem Bildschirm anmelden. Ich frage sie und bekomme, obwohl sie kein Englisch sprechen, Hilfe, so dass ich mich in die Warteschlange einreihen kann. Jetzt bin ich wieder online. Als nächstes gehe ich in die Markthalle und kaufen mir etwas zum Frühstück. In der Nähe der Kirche, die leider zu ist, finde ich einen kleinen Supermarkt und orientiere mich mal an den Preisen. Baguette ist mit 1 € günstig, ein Liter Milch kostet aber 3€. Das günstigste Bier heißt Pia und ich teste es direkt zum frischem Baguette. Nun gehe ich zum Kai und kaufe die Fährpassage zu meiner ersten kleineren Insel Huahine für Freitagmorgen. Jetzt möchte ich direkt zum Meer. Das La digue Reef mit einem Aussichtspunkt sieht auf der Karte interessant aus. Bis dorthin sind es drei Kilometer. Der Weg führt leider durch ein Industriegebiet und der Blick aufs Meer wird durch eine große Mauer versperrt. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Am Ende der straße kann ich wenigstens auf die Hafeneinfahrt gucken und dort etwas relaxen. Auf dem Rückweg laufe ich noch einen Umweg zu einem größeren Supermarkt. Jetzt lohnt sich eine Dusche. Nach einer kleinen Pause auf dem Bett gehe ich zur Promenade und finde dort einen schöne Platz zum Sonnenuntergang gucken. Die Ruderer haben gleich nebenan hier Quartier und fahren im Hafen vor den großen Fähren hin und her. In den Bars gehen die Lichter an und ich gehe kochen. Danach bin ich hundemüde und lege mich ins Bett und trinkt noch mal eine großen Schluck Wasser, den Kopfschmerzen wollen sich breit machen. Im großen Schlafsaal sind wir nur zu zweit. Es ist so warm, dass ich mich erstmal gar nicht zu decke. Als ich später wach werde, haben meine Kopfschmerzen zugenommen. Ich nehme eine Schmerztablette und kann zum Glück schnell wieder einschlafen.



24.4.25 Papeete->Plage Lafayette. Ich habe lange geschlafen und genieße ein Frühstück mit frischem Baguette. Bei leichtem Nieselregen mache ich mich auf dem Weg zur Haltestelle. Ich muss eine halbe Stunde warten, dann bringt mich Linie 1 im Zickzack durch die Stadt zum Plage Lafayette. Hier sieht erstmal alles ziemlich grau aus, zumal der Sand auch schwarz ist. Von rechts kommen ein paar Segelboote gezogen von einem Motorboot. Ich laufe am Strand nach links oder später zurück und schaue was hier so rumliegt und angespült wurde: Kokosnüsse, Blüten, andere Früchte und Holz. Nur wenig Müll. Ein Mann sammelt kleine Muscheln für seine Hühner? Auf den Segelboot waren Kinder, sie sind an Land gegangen, machen Picknick oder baden. Später werden sie tatsächlich weiter segeln. Ich folge einem Pärchen in die nächste Bucht. Dabei muss ich teilweise durch das knietiefe Wasser laufen, da gerade Flut ist. Ich gehe eine Runde schwimmen, esse etwas und probiere dann Schwimmflossen und Brille aus. Im seichten Wasser zwischen scharfen Steinen kann ich ein paar kleine, blaue Fische entdecken. Weil ich Sorge habe mich zu verletzt, gehe ich wieder aus dem Wasser. Tatsächlich habe ich am kleinen Finger einen Schnitt. Auf der Karte habe ich einen Aussichtspunkt entdeckt, dorthin muss ich zwei Kilometer der Hauptstraße folgen. Von oben gibt es einen schönen Blick über die Bucht, aber den angestrebten Aussichtspunkt erreiche ich nicht, weil es Privatgelände und eingezäunt ist. Auf dem Gehweg finde ich ein paar kleine Mangos, die ich direkt probiere und dann noch welche einstecke. Auf dem Rückweg laufe ich wieder an der Straße und am Strand entlang und dann noch ein 2km weiter zu dem Museum von James Norman Hall. Der Autor von Meuterei auf der Bounty hat hier in den 50er Jahren gelebt. Nach dem Besuch spreche ich ein paar Touristen an und sie bringe mich in die Stadt. Ich laufe zum Hyper U, und überlege was ich an Lebensmittel mit auf die Insel nehme. Zu viel geht nicht, weil ich ja alles tragen muss. Die 2 km zum Hostel laufe ich nun, stelle den Einkauf ab und gehe direkt weiter zum Sonnenuntergang. Hinter mir, im Restaurant, spielt deine Band. Daraufhin beginnt vor mir ein Pärchen zu tanzen. Wie romantisch! Wieder im Hostel packe ich meine Sachen, damit ich morgen früh niemanden störe. Nach dem Essen freue ich mich auf die Dusche. Bei den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit schwitzt man den ganzen Tag. Heute ist der Schlafsaal fast voll. Auch über mir schläft jemand, was ich aber erst in der Nacht bemerke, als das Bett plötzlich wackelt.

25.4.25 Tahiti->Huahine 180km, 3std. Um kurz nach 5 stehe ich auf. In der Küche ist schon Frühstück gerichtet. Gestärkt durch Kaffee und Baguette mache ich mich um 6 Uhr auf dem Weg. Ich muss mein Rucksack in einen Rollwagen stellen und kann dann oben über die Brücke zur Fähre gehen. Ich setze mich aufs Deck und die Fähre fährt pünktlich um 7 Uhr los. Schon erstaunlich wie schnell so ein großes Schiff beschleunigen kann. Nach der Hafendurchfahrt geht es mit 60 km/h übers Meer. Der Wind bläst ordentlich. Ich ziehe die Weste an und das Stirnband über. Ich kann noch mal auf die Kai Mauer gucken und dann geht es an Mo'orea vorbei. Bis auf einen Erkundungsgang bleibe ich die ganze Zeit an Deck. Die Wolken hängen tief bis in die Gipfel der Inseln. Huahine umfahren wir östlich. Vor Fare schimmert das Wasser in verschiedenen Blautönen. Die meisten Leute fahren noch weiter und bekommen eine Nummer für den Landgang. Mein Rucksack ist schon ausgeladen. Ich bin der letzte, der das Gepäck aufnimmt und steuer als erstes den Bankautomat an und dann die Tankstelle. So aufgeladen gehe ich an die Hauptstraße und halte den Daumen raus. Das zehnte Auto hält an. Ich werfe den Rucksack auf die Ladefläche des Pickup, setze mich nach hinten und sage der Frau, dass ich zum Flughafen will. Das Camping kennt sie nicht. Ich finde es, weil schon ein Zelt im Garten steht. Gwenn begrüßt mich und zeigt mir auch gleich auf, was er alles an touristischen Aktivitäten anbietet. Arii ist sein Mitarbeiter. Es sind noch zwei Männer da und eine junge Französin kommt an. Sie wird im Zelt nebenan schlafen. Ich baue das Zelt im Schatten auf und setze mich eine Weile auf die Terrasse um meine weitere Stationen zu planen. Die Fähre fährt nur 3x die Woche. Die Internetseite baut sich auch nicht richtig auf. Ich finde nicht, wo ich die Tickets buchen kann. Den Nachmittag verbringe am Strand. Er ist nicht so einladend wie erhofft. Es gibt einen kleinen Streifen zum Schorcheln. Die Felsen davon sind spitz oder rutschig. Ich muss sehr aufpassen. An zwei Stellen gehe ich schnorcheln und kann auch einige kleine bunte Fische fotografieren. Zwischendurch fängt es an zu regnen und ich muss meinen Rucksack schützen. Für ein Nickerchen finde ich einen offenen Schuppen. Auf dem Rückweg werde ich dann noch richtig nass und es ist mir tatsächlich etwas kalt. Überall haben sich Pfützen gebildet und auch mein Zelt steht an einer. Ich muss es nachher umstellen. Nach dem Duschen setze ich mich zu den anderen auf die Terrasse. Sie reden alle französisch und ich frage mich, ob ich nicht eine englischsprechende Inselgruppe hätte anfahren sollen. Ich habe nicht viel Hunger und auch nur Nudeln und Reis zum Kochen. So esse ich etwas von meinem restlichen Baguette, der Salami und trinke eins der mitgebrachten Biere dazu. Um 21:30h löst sich die Gruppe auf und ich gehe in mein Zelt. In der Nacht beginnt es wieder zu regnen und es gibt auch einige Blitze. Ich schlafe unruhig und decke mich nur teilweise mit dem Inlay zu.


26.4.25 Huahine, Fare. Ich bin früh wach und will den Blog bearbeiten dabei pendel ich zwischen Zelt und Terrasse hin und her. Im Zelt ist es sehr schwül, aber auf der Terrasse ärgern mich die Mücken. Um 8 Uhr bekommen wir drei Gäste unser einfaches Frühstück: Kaffee und Baguette mit Butter und Marmelade. Eigentlich war für heute um 10 Uhr ein Ausflug über die Insel geplant, wegen des angesagten Regenwetters ist das aber auf morgen verschoben. Ich schnappe mir das Leihrat im Bonanza-Stil und fahre mit meinem eingerissenen Rucksack los, eine Nähstube finden. Auf den ersten Mai dann bemerke ich , dass ich mich gestern zwischen den Beinen wund gescheuert habe. Ich habe es gar nicht bemerkt, wann es passiert ist, vermutlich weil, ich mit der nassen Badehose zurückgelaufen bin. Gwenn meinte, der Mann im Hardwareladen wisse bestimmt jemanden der nähen kann, so ist er meine erste Station. Doch er sagt, er könne die Frau erst am Montag anrufen, weil sie jetzt am Wochenende alle beten würden. Das wundert mich etwas, es ist ja erst Samstagmorgen. Als nächstes frage ich im Restaurant. Die Frau kommt mit Nadel und Faden zurück. Ich bedanke mich und suche weiter nach einer Nähmaschine. Nachdem ich noch im Restaurant am Hafen und beim Kanuverleih nachgefragt habe, schickt man mich in die Boutique mit Andenkenladen. Tatsächlich steht hier im Verkaufsraum eine Nähmaschine und die gute Frau setzt sich auch gleich dran. Ich halte den Rucksack in der richtigen Stellung und sie lässt die Nadel hin und her sausen. Geld möchte sie keines, sie habe es für mich gemacht! Dankeschön! Nun frage ich mich zum Fährticketverkauf durch und kaufe direkt alle 3 für 10000 CFP-Franc mit den Stationen Raiatea, Tahaa und Maupiti. An Bora Bora werde ich vorbei fahren. Ein Stück weiter, unter einem Dach werden Souvenirs verkauft und drei Männer machen Musik. Hier esse ich mein Müsli. Im Supermarkt gibt es wenig frisches Gemüse. Ich kaufe ein paar Möhren, Mais in der Dose, Tomatenmark, Baguette und Bier. Ich fahre die Hauptstraße Richtung Süden bis zu einer Bank unter Palmen. Weiter zu fahren lohnt sich heute glaube ich nicht. Auf der Karte ist nördlich von Fare ein größerer Korallenstrand eingezeichnet, der dann in den schmalen Streifen vor dem Flughafen übergeht. Ich finde eine Zufahrt und setze mich unter ein Baumhaus, weil es leicht regnet. Hier steht der Rucksack trocken und ich gehe schnorcheln. Das Wasser ist ruhiger und es gibt viel mehr zu entdecken als gestern. Ich sehe bestimmt zehn verschiedene Arten bunter Fische. Die Bewölkung lockert etwas auf und ich lese im Sonnenschein bis zum Sonnenuntergang. Zu meinen Füßen fangen die kleinen Muscheln an zu laufen. Eine ganze Reihe kleiner Einsiedlerkrebse leben hier. Um 18h bin ich zurück. Ich würde jetzt gerne etwas kochen, traue mich aber nicht, das auf der Terrasse zu machen, finde aber keinen anderen Platz. Alles ist nass und dunkel. So esse ich wieder nur Baguette, Wurst und Möhren auf der Terrasse. Heute Abend hängt jeder an seinem Handy. Kurz vor 22h gehe ich ins Zelt.

27.4.25 Huahine, Inselrundfahrt, 60km, 7h. Auch heute morgen ist es wieder nicht auf der Terrasse auszuhalten, weil so viele Mücken und Sandflies da sind. So gehe ich wieder ins Zelt, auf das aber die Sonne scheint. Um 8h frühstücke ich mit Anna. Kurz nach 10h starten wir mit dem Honda Pritschenwagen zur Inselrundfahrt. Erster Stopp, Tankstelle. Sowas finde ich ja immer unhöflich. Eine Runde durch den Ort um alle Leute zu grüßen, dann halten wir beim Museum. Gwenn erklärt uns viel. Draußen stehen an Kultplätzen alte Grabsteine, Marae. Drinnen sind in Vitrinen Werkzeuge zur Holzbearbeitung und zum Fischen zu sehen. Die dominante Stellung der Frau wird in modernen Bilder dargestellt. Nun geht es an der Lagune entlang zum Fluss Anapiti. Hier sind Blauaugenaale zu sehen. Sie sind bestimmt 12 cm dick und 1,50m lang. Man kann sie mit der Hand füttern. Als ich Unterwasserbilder machen will, beschlägt in dem kalten Wasser leider meine Kamera. Es ist wohl etwas Feuchtigkeit drin. Mit schöner Aussicht auf die Bucht von Mārō'ē geht es über den Berg. Wir halten an einem Restaurant zum Lunch. Es gibt Teichtaschen mit Fleisch, ich wähle aber Pizza, die ich nur halb schaffe. Eine Brücke verbindet die große mit der kleinen Insel. Das Wasser fließt mit starker Strömung drunter her und Arii springt hinein. Ich würde es ihm gerne gleich tun, müsste mich dafür aber zweimal umziehen. Am nächsten Aussichtspunkt auf der kleinen Insel gibt es viele interessante Pflanzen. Wir halten noch einmal an einem versteckten Aussichtspunkt mit Blick aufs Meer, und machen danach 1h Pause am Strand. Ich habe den Eindruck, dass Anna nicht meine Gesellschaft wünscht und geht deshalb ein Stück weiter am Strand. Eigentlich könnte ich ein Nickerchen gebrauchen, dafür ist aber hier zu viel Getier unterwegs. Ich gehe Schnorcheln. Das Wasser ist hier unruhig und wirbelt viel Sand auf, so dass ich wenig sehe. Bald darauf beginnt das zu regnen. Die anderen sitzen schon im Auto, als ich zurückkomme. So fahren wir im Regen zurück. Ich schaue mir noch eine Pareo Mal-Werkstatt an. Es erinnert mich sehr an Batik. Die Frau verwendet als Trennmittel flüssigen Kleber oder Gummi in einer Plastikflasche. Ihre Bewegungen sind der fließend. Man merkt, dass sie das schon häufig gemacht hat. Vor Fare halten wir noch mal an den Bänken, bei denen ich gestern mit dem Fahrrad war. Die Sonne kommt nicht mehr durch die Wolken. Am Abend esse ich die restliche Pizza und trinke mir ein kühles Bier. Viel Zeit verbringe ich mit dem Sortieren der Bilder. Dann versuche ich die Einreiseformulare für USA auszufüllen. Nach mehreren Versuchen habe ich den Pass eingescannt, für ein Portraitfoto ist es aber nun zu dunkel. Das muss ich bei Tageslicht machen. Ich hoffe, dass die Daten zwischengespeichert werden und ich morgen dort weitermachen kann.

28.4.25 Huahine, Jardin de Corail, 5km zu Fuß, 16km getrampt. Auch heute morgen gehe ich wieder auf die Terrasse, um das WLAN zu nutzen, aber dort kann man es mit den Mücken erst nach dem Frühstück und mit Räucherspirale aushalten. Ich bearbeite die Esta- App weiter, muss aber wieder mit dem scannen des Passes es anfangen, da nichts gespeichert wurde. Diesmal komme ich bis zu dem Punkt, an dem ich eine Adresse in den USA angeben muss. Ich telefoniere mit Ulla und sie besorgt mir die Daten ihrer Tante. Zuerst sprechen wir aber über die letzten Stunden von Ella. Sie ist Sonntag gestorben. Ich laufe am Flughafen entlang auf einer Schotterpiste Richtung Südosten. Überall stehen riesige Pfützen. Schnell habe ich nasse Füße und die Sandalen beginnen zu scheuern. Am Ende wird es so weh tun, dass ich lieber barfuß laufe. Jetzt kommen mehrere Autos vorbei und der dunkelhäutige Fahrer fragt, ob ich ein Stück mitfahren will. Ruckzuck bin ich auf der Pritsche und schaue übers Frührerhaus. Ich fahre mit ihm nachhause, dort schnapp er sich die Machete und eine Art Brechstange. Damit schält und öffnet er mir verschiedene Kokosnüsse. Die älteste hat schon einen Trieb und innen die Kokosnuss ganz ausgefüllt. Es ist weich und essbar. Die frische Kokosnuss hat am meisten Wasser. Etwas Kokosnussfleisch nehme ich mir mit, der Rest wird einfach weggeschmissen. Er rät mir, mich auf dem weiteren Weg gegen die Hunde mit Steinen zu wehren. Es kommen aber gar keine. Ich gehe an einem großen Grabmal vorbei. Neben aktuellen Kritzeleien kann ich auch eine alte Schildkröte entdecken. Um 13h erreiche ich die Bucht. Der Korall- Garten ist wirklich wunderschön. Ich entdecke in zwei Tauchgängen viele verschiedene Fische. Auf dem Rückweg über Fare muss ich nicht viel laufen. Dreimal werde ich mitgenommen und kann am Museum und am Hafen noch schöne Fotos von der Abendstimmung machen. Nachdem ich Bier und Möhren gekauft habe trampe ich zurück zum Camping. Gwenn und Arii kommen mir am Tor entgegen, so dass ich alleine bin. Nun packe ich meinen Kocher bei dem Carport aus und will kochen, was aber nicht klappt, weil ich statt Benzin Petrol gekauft habe. Arii ist so nett und kocht Reis, Zwiebel und Möhren in der Küche fertig. Ich tue noch die Makrele hinzu und habe eine große Portion, die ich auf der Radtour komplett aufgegessen hätte. Aber hier habe ich nicht so einen Hunger, so dass ich das letzte Drittel in den Kühlschrank stelle. Ich dusche und will dann noch auf der Terrasse die Bilder sortieren, aber die Mücken treiben mich ins Zelt. Wenn ich einmal liege, dann fallen mir die Augen zu. Ich versuche in der Nacht das Überzelt offen zu halten, aber es regnet hinein. Nach jedem öffnen des Innenzeltes muss ich anschließend mit der Taschenlampe auf Mückenjagd gehen. So wird es eine unruhige Nacht.

29.4.25 Huahine Strandgang. Nach der unruhigen Nacht bin ich etwas unausgeschlafen. Ich setze mich in den Innenraum und schaffe es, die Anmeldung für USA fertig zu machen. Nach dem Frühstück telefoniere ich mit Berni. Dann trampe ich in den Ort. Mein Plan ist, für 20 Euro am Tag einen Roller zu leihen und damit noch mal in den Süden der Insel zu fahren. Doch der Roller soll gut 50€ Kosten. So verwerfe ich den Plan und gehe erst mal barfuß zum Supermarkt. Ein paar Flip Flops müssen her und es gibt eine große Auswahl. Zusätzlich nehme ich mir noch ein frisches Baguette und 2 Bier mit. Kurz sitze ich am Hafen und überlege in den Süden zu trampen, ich entscheide mich aber dagegen und laufe an der Küste zurück. Ich setze mich wieder an dieselbe Stelle unter dem Baumhaus und gehe dort zweimal Schnorcheln. In der Zwischenzeit lese ich oder beobachtet die Einsiedlerkrebse. Manchmal sind bis zu fünf Stück auf einem Blick zu sehen. Ich sammle sie ein und schaue welcher von ihnen am schnellsten ist. Manche haben sich viel zu große Häuser aufgeladen, sie sind die langsamsten. Gegen 4h laufe ich weiter. Der Park ist gut besucht. Die Kinder haben sich zusammengetan und probieren das Klettergerüst aus. Am Zaun vor dem Flughafen holen gerade meine Gastgeber wieder einen Sack voll Muscheln für die Einfahrt. Ich setze mich auf die Terrasse und strühe mich gut ein. Nachdem ich die Bilder in den Blok hochgeladen habe rufe ich bei dem östlichen Campingplatz auf Raiatea an. Sie sprechen kein Englisch. Ich reiche das Telefon an Gwenn weiter. Dort komme ich morgen nicht unter, weil noch Gartenarbeiten laufen. Nebenan bei Nany kann ich aber zelten. Nun esse ich den aufgewärmten Rest von gestern und noch ein Stück Wurst und Brot. Nach dem Duschen gehe ich ins Zelt.






En un coup d'œil

Extrait automatiquement de la publication
Durée
7 Jours
Accompagnement
Avec des amis
AventureuxRelaxant
  • Inselrundfahrt auf Huahine mit Museum, Marae, Fluss Anapiti und Aussichtspunkten
  • Schnorcheln am Jardin de Corail mit vielen Fischen
  • Ankunft in Tahiti nach dem Flug von Auckland nach Papeete
  • Abendstimmung am Wasser und kulturelle Vorführung mit Musik und Tanz
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