Faire du vélo par temps méditerranéen
De Bourg-Saint-Andéol à Beaucaire-Tarascon


Publié: 18.05.2026
Dann geht es auf die letzte Etappe zum Meer, immer nach Südwesten. Der Eurovelo 8 ist teilweise noch nicht ausgebaut, teilweise arbeitet man.
Es geht an Kanälen entlang und durch landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Zum Schluss dann Camargue pur: Flamingos, Salinen, Reisfelder.
Dann ist es geschafft!
... und pünktlich fängt es an zu regnen. :-( Aber das stört mich jetzt nicht mehr.
Km/Tag 62,67
Km/gesamt 1.286,3
Und das Fazit meiner Reise?
Ich bin froh, dass ich diese Reise gemacht habe und dass ich sie erfolgreich am Ziel abgeschlossen habe. Bedenken hatte ich keine, aber schon Respekt vor der Größe des Unternehmens. Im Nachhinein stelle ich fest, dass alles wie geplant geklappt hat.
Ich habe Frankreich ganz anders kennengelernt, als ich es bisher bei meinen vielen anderen Reisen gewohnt war. Mit dem Auto kennt man die Straßen und hat Orte als Ziele. Die Fahrradrouten machen das anders. Hier sind die Orte nur die eingeplanten Etappenziele, ansonsten gehen die Routen bewusst nur durch die Landschaft. So habe ich z.B. die Städte Vienne und Valence als viel kleiner empfunden, als ich bisher vom Vorbei- und Durchfahren mit dem Auto den Eindruck hatte.
Ich freue mich aber jetzt auch auf ein paar Tage ohne Fahrrad. Etappen zwischen 90 und 100 Km strengen an, auch wenn man teilweise Motorunterstützung hat.
Alle schon vor Monaten erledigten 14 Hotel- und Unterkunftsbuchungen, meistens direkt auf den Hotelwebseiten, haben problemlos geklappt. Ich hatte nicht wirklich gedacht, dass die diversen Online-Buchungstools nicht funktionieren, aber ich finde es schon bemerkenswert. Auf der anderen Seite hat sich herausgestellt, dass zu dieser Saisonzeit Vorbuchungen unnötig sind. Ich hätte jeden Tag auch kurzfristig noch eine Unterkunft gefunden. Trotzdem war es gut so mit den Vorbuchungen, dass gibt Sicherheit und auch ein konkretes Ziel für den Tag.
Mal kurze Zeit auch mit anderen zusammen zu fahren, fand ich gut. Dabei würde ich die größere Gruppe dem Zweierteam vorziehen. Zwei Wochen lang aber immer auf andere Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, wäre mir zu viel.
Eine technische Panne, selbst behoben, ein Sturz, ohne gravierende Auswirkungen, das war alles, was passiert ist. Harmlos.
Vielen Dank meinen Abholerinnen Helga und Katrin. Mit dem Auto ist die Heimreise am einfachsten.
