2. Antes del inicio: una breve pausa en Asís
El informe meteorológico de hoy: fuertes lluvias, ráfagas de viento intensas y niebla densa. Pero al menos: no hace frío. Para la caminata de montaña en el Monte Subasio, no...


Publicado: 16.04.2025








Im Wanderführer stand "sehr anspruchsvoll". Beinahe hätte ich mich davon abbringen lassen, diese erste Tour über die Berge zu machen. Zum Glück, hab ich mich nicht beirren lassen.
Von Assisi geht's 2 Stunden steil bergauf. Diese Zeit muss man hinter sich bringen, dann wird man belohnt. Am kleinen Holzkreuz vom Sasso Piano wird man mit einem wunderbaren Blick über das Umbrische Tal belohnt.
An den freien Hängen des Monte Subasio ist es Mitte April noch um zwei Wochen zu früh, um die charakteristische und einzigartige Blütenpracht, wie Narzissen, zu genießen, aber einzelne Blüten spitzen schon hervor. Botaliker werden an den Blätter erkennen, was sich hier bald anbahnt. Dafür zeigt sich in den angrenzenden Wäldern die volle Pracht der Alpenveilchen.
Über das Gebiet um den Monte Subasio lässt sich viel erzählen, etwa zu den Geländeverformungen durch den Karstuntergrund, mit Dolinen, steilen Felsen und dem abgerundeten Überbau. Tagelang könnte man hier wandern und immer wieder Neues entdecken.
Ab hier geht es durch ein Naturparadies, immer leicht bergab Richtung Süden. Endlich ist auch das Grundrauschen der Autobahn im Tal nicht mehr zu hören. Ich entdecke Hummelarten und Schmetterlinge, die ich noch nie gesehen habe. Wilde Vegetation und lichte Wälder wechseln sich am. Meist läuft man im Schatten.
Unerwartet kommt man an eine kleine, an einen Fels gebaute Herberge. Neben der Tür das von Hand geschriebene Schild, wie man es in der Gegend oft sieht: "Buon Camino Pellegrino", der Gruß an Pilger gerichtet. In der Hütte gibt es einen Tisch mit Bänken und eine offene Feuerstelle. Das Holz liegt schon bereit. So versteht man in dieser Gegend Willkommenskultur für Wanderer.
Am Ende der Tour erwartet einen die malerische Altstadt von Spello. Zuvor geht es aber noch eine längere Strecke über Schotter zwischen Olivenbäumen hindurch. Sechs Stunden mit einigen Pausen habe ich nun hinter mir.
Wer in Assisi sein Quartier hat, könnte von hier aus mit dem Zug oder dem Bus wieder zurück fahren. Für mich geht's zu Fuß weiter ins fünf Kilometer entfernte Folignio.
