Cusco 🌈
Cusco, the most famous city in Peru. A city where you will never really be bored. I spent about a week there and there was still so much I would have liked to do. For me, as for...


Published: 12.09.2026
Arequipa war mein letzter Stopp in Peru. Angekommen bin ich wieder einmal nach einer langen Nachtbusfahrt. Früh morgens um 7 war ich dann schon in Arequipa. Ich hatte Glück und mein Bett im Hostel war frei und ich konnte gleich noch einen Powernap einlegen. Mittags holte ich mir was zu Essen und machte danach eine Stadtführung durch Arequipa. Standardprogramm am Anfang in jeder größeren Stadt bei mir. So einen ausgefallenen Tourguide hatte ich aber noch nie zuvor. Auch war ich noch nie auf so vielen Rooftops von Hotels und Bars nur um die Aussicht für 5 Minuten zu genießen und dann ging’s weiter. Doch immerhin konnte er uns wirklich viel über Arequipa erzählen. Ist eine ganz süße Stadt, die mich aber nicht ganz so abgeholt hat wie manche andere. Wir endeten unsere Tour genau zu Sonnenuntergang, perfekt um sich noch in der Stadt wo hinzusetzen und einfach nur den wunderschönen Himmel zu beobachten. Arequipa ist umgeben von 3 Vulkanen, welche man von den ganzen Rooftops auch perfekt sehen konnte und zu Sonnenuntergang knallrot erschienen. Leider war es an diesem Tag ein bisschen bewölkt und wir konnten die Gipfel nicht wirklich sehen. Umso besser war dann der nächste Tag und alle Berge und Vulkane der Umgebung waren perfekt zu sehen. Nachdem Frühstück ging es zu einem Steinbruch, wo es nur weißes Vulkangestein gab und Künstler sich darin verewigt haben. Danach schauten wir uns noch Yanahuara an, wovon man den perfekten Blick auf die Vulkane hatte. Auch ein paar der besten Restaurants sollten in dieser Gegend sein, das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Und wurden auch definitiv nicht enttäuscht. Ich ging am Nachmittag noch ein paar Empfehlungen unseres Tourguides vom Vortag nach und schaute mir noch ein bisschen mehr von der Stadt an. Unter anderem musste ich das traditionelle Eis „Queso helado“ probieren, auch dabei wurde ich nicht enttäuscht. Den Sonnenuntergang ließ ich mir auch an diesem Tag natürlich nicht entgehen. Ich suchte mir eine Rooftopbar und genoss ein Glas Wein von Peru. Um Peru auch noch perfekt abzuschließen machte ich am nächsten Tag noch eine Tour zum Colca Canyon. Um 2:30 in der Früh wurden wir schon abgeholt um die Kondore bei ihren morgendlichen Flug zu erwischen. Dabei hatten wir auch wirklich Glück und konnten super viele sehen. Am Weg stoppen wir auch noch an einigen Stellen um z.B Vicunas, Lamas, Alpakas und vieles mehr zu sehen. Es gibt natürlich keinen besseren Weg seinen letzten Abend in Peru zu verbringen als mit einem Pisco sour. Den genoss noch in vollen Zügen beim Salsa tanzen, Dart und Karten spielen. Noch dazu mit meinem Lieblingskartenspiel Toepen, welches ich damals in Neuseeland von meinen Dutchies gelernt habe und endlich mal wieder spielen konnte mit einer Niederländerin. Dann ging es für mich auch am nächsten Tag ziemlich früh weiter in Richtung Chile. Der Grenzübergang war nochmal spannend und eine Nummer für sich, weil natürlich mach ich das nicht mit dem Flugzeug sondern wie die Locals mit dem Bus um Geld zu sparen. Als mir dann von irgendeinem Mann beim Einsteigen vom Bus der Pass abgenommen wurde und ich ihn dann so schnell nicht mehr sah wurde auch mir mal anders. Als der Bus dann los fuhr und ich aber sah der Mann ist zumindest mit im Bus, war ich ein bisschen beruhigt. So auf halber Strecke zur Grenze kam er auch aufeinmal und gab mir wortlos meinen Pass wieder. Ganz ehrlich ich glaub ich will lieber gar nicht wissen, was er damit jetzt gemacht hat haha. Als wir dann an der Grenze ankamen mussten wir natürlich alle durch die Imigration durch, was auch bei jedem recht schnell ging außer bei mir natürlich. Denn einen österreichischen Pass hat da wohl auch noch nie ein Beamter gesehen. Nachdem sie dann zu zweit herausgefunden haben (über Google soweit ich das sah) was sie damit jetzt tun sollen bzw. wie die Visa Bestimmungen sind ging’s dann auch für mich irgendwann mal an die Einreise in Chile. Diese Beamten musste gleich allen ihren Kollegen mal zeigen, wie viele Stempel ich in meinem Pass schon habe. Da war ich schon fast ein bisschen stolz. Somit war dann auch meine Zeit in Peru leider schon wieder vorbei. Ein Land wohin ich sofort wieder reisen würde und es noch soo viel zu sehen gibt. Jetzt steht aber erstmal noch mehr Zeit in Chile an! 🫶🏼
