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回答 (2)
GBover 1 year ago
Als Bambusbeauftragter stachen mir die “Bambuswälder” in die Augen, war ich doch bislang davon ausgegangen, dass Bambus chinesischen Ursprungs und so typisch asiatisch ist, dass ich ihn sicher nicht im südlichen Amerika verortete. Nun, dafür gibt es das Bambus-Lexikon [https://www.bambus-lexikon.de/guadua.html], wo man erfährt, dass südamerikanische “Guadua” eine Gattung Bambus mit ca. 34 Arten sind (Hain bildend, keine Ausläufer, nicht essbar) und “Tarro” oder “Otate” genannt werden. Verbreitungsgebiet: Süd-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nikaragua, Panama, Kolumbien, Äquador, Peru, Venezuela und Guayana. Höhe: bis 30 m. Halmstärke bis 20 cm, Zweige mit kräftigen Dornen, dicke und stabile Halmwandung, starke Behaarung an der Außenseite, die Innenseite ist dekorativ perlmuttglänzend. Die Härchen an der Außenseite können bei Berührung zu Rötungen und starker Juckreizung führen. Verwendung vor allem als Baumaterial, weshalb die Chinesen (obwohl doch die Sprossen gar nicht eßbar sind!) ihrerseits die stabilsten Arten seit 1995 in Guandong und Fujian eingeführt und kultiviert haben. Tja, so kann man sich irren. Egal: 竹報平安!
over 1 year ago
Wir waren auch überrascht, aber wenn man an Musikinstrumente denkt (Panflöte oder die Trutuka, die von den Mapuche hergestellt wurde), ist es eigentlich logisch dass Bambus auch hier wächst. Ich glaube aber, dass wir Chusquea culeou gesehen haben, zumindest ist diese Art für den Nationalpark Nahuel Huapi beschrieben.