Aldi Talk o Johnnie Walker ...
... chi sarà il mio migliore amico (liberamente ispirato a Marius Müller Westernhagen). Cosa posso dire. Andiamo al campeggio a 5 stelle Henne Strand, che si trova all'ingresso...

Pubblicato: 28.09.2026




















...to Germany.
Aber der Reihe nach:
Von Esbjerg geht es auf direktem Weg nach Ribe. Das ist gar nicht weit - in Dänemark ist sowieso nichts weit. Das Land hat nur 6 Mio. Einwohner bei einer Größe wie die Niederlande. Und die haben 18 Mio. Einwohner, also 3 x Dänemark.
Ribe liegt ein wenig im Hinterland und hat eine Geschichte als Handelsstadt, über die sämtliche Ausfuhren gelaufen sind. Die ältesten Häuser sind aus dem 17. Jahrhundert und beherbergen heute Traditonsgasthäuser. Ansonsten gibt es hier eine wirklich pompöse Kirche
und eine Museum mit Ausgrabungen frühzeitlicher Bebauung durch die Wikinger.
Der Ort ist ein Touristenmagnet und entsprechend ist auch das Angebot an Souvenirläden und Boutiquen.
Nachdem wir die Fußgängerzone 2 x hoch und runter flaniert sind, war es Zeit für das erste dänische Softeis, welches wir genüsslich im Freien vor dem Eisladen genießen wollten - bis der Regen mal wieder kam. Erst ein paar Tropfen, dann mehr Tropfen und schließlich ein richtiger Schauer. Wie lange hält der Sonnenschirm wohl den Regen ab?
Als eine kleine Lücke erkennbar wurde, machten wir uns auf den Rückweg zum Wohnmobil und sagten Ribe good bye.
Das heutige Übernachtungsziel sollte in Römö liegen. Auf der Südhälfte nahe der Stadt Havneby liegt der neue Stellplatz "Oasen". Der ist wirklich großzügig angelegt und verfügt über drei künstliche Seen, um die herum die Stellplätze angeordnet sind. Alle vorzüglich platziert mit genügend Abstand zum Nachbarn. Auch die Sanitäreinrichtungen sind neu und wirken sehr durchdacht. Einziges Manko - alles kostet extra, sogar das heiße Wasser zum Abwaschen.
Und was soll ich sagen, wir sind ja noch in Dänemark. Über Nacht kam der Regen wieder in beträchtlicher Stärke und prasselte auf uns nieder. Am Morgen kam dann noch der Wind dazu und bescherte uns Böen und Windstärken, die ein Strandleben oder eine Überfahrt nach Sylt sehr bedenklich machten.
Also trödelten wir herum, um schließlich doch die Räder rauszuholen und die Gegen zu erkunden. Südstrand und Golfplatz, Hafen von Havneby und Syltfähre, Einkaufszeile mit Modeboutiquen und Cafe´s. Und das war es schon. Morgen fahren wir definitiv zurück nach Deutschland, so ja tatsächlich die Sonne scheinen soll.
Und genau so ist es. Mit dem Grenzübertritt verflogen die Wolken und die Sonne kam heraus.
Bevor wir den Ostseestrand von Grömitz ansteuerten, sollte es noch eine Nacht auf einem Stellplatz am Nord - Ostsee - Kanal werden. Da wollte ich schon immer mal stehen und die dicken Pötte bei der Passage sehen.
Es ist Freitag Mittag und die Sonne scheint. Außerdem kurz vor Ende des Monats und damit die letzte Chance für die Saisonkennzeichen unter den Wohnmobilen, noch einmal loszufahren.
Aber warum wollt ihr denn alle an den NOK?
Die ersten beiden Stellplätze waren bereits hoffnungslos überfüllt und es bestand schon eine Warteschlange. Rund um Rendsburg herrschte zudem dicker Verkehr, so das meine Laune immer bedenklicher wurde. Wenn es auf dem nächsten Platz nichts wird, fahr ich sofort nach Grömitz (mit dem schlimmen Gedanken, das es dort auch nicht besser wird).
In Schacht - Audorf gibt es einen Platz mit 45 Stellplätzen. Da wird doch wohl noch einer Frei sein.
Exakt einer - den wir gerade noch schnappen können. Nach uns fahren weitere Wohnmobile auf den Platz und müssen entnervt wieder rausfahren.
Darauf erstmal ein Bier und durchatmen.
Der NOK ist die meist befahrene künstliche Schifffahrtsstraße der Welt. Täglich fahren hier bis zu 80 Schiffe zwischen Brunsbüttel und Kiel hindurch. Das war schon einmal beträchtlich mehr. In den 60-ger und 70-ger Jahren lag die Zahl der täglichen Passagen zwischen 150 - 200 Schiffen.
Beim Betrachten der Schiffe und der Faszination, wie dicht sie hier zu beobachten sind, brannte sich auch ein Negativerlebnis ein. Die schmeißen ganz schön Abgase und Ruß aus ihren Schornsteinen. Das merkt man sofort beim Vorbeifahren eines solchen Schiffes. Wie ergeht es bloß den Anwohnern, die hier jeden Tag die Fenster öffnen?
Der Stellplatz kostet übrigens nur 14,- € (kassiert durch den Platzwart am nächsten morgen um 08.15 Uhr, also vor dem Aufstehen).
Gegen Mittag setzen wir die Fahrt fort. In Grömitz sind Lara und Emmi zur Mutter Kind Kur und wir wollen sie überraschen.
Außerdem lockt uns der neue Stellplatz "AchternDieck", der als vorzüglich und neu beschrieben wird. Allerdings ist er auch immer sehr voll. Im Internet kann man sehen, wieviel der 154 Plätze noch frei sind.
Als wir am NOK losfahren sind es noch 7 Plätze. Diese Zahl schrumpfte immer weiter und als wir vor dem Tor standen waren es man gerade noch 3 Plätze. Na ja, einer hätte gelangt.
Und so kommen wir endlich zur wohlverdienten Urlaubsfreude eines sonnigen Stellplatzes am Ostseestrand, den man mit kurzer Hose und T-Shirt genießen kann.
Als wir uns Emmi am Strand nähern und sie uns entdeckt, kennt die Freude keine Grenzen. Überschwänglich begrüßt sie uns und will uns alles sofort zeigen. Was für eine schöne Begrüßung.
Den Sonntag verbringen wir endlich so, wie wir es schon die ganze Zeit gewollt haben - im Strandkorb und am Wasser. Keine Eile, alles läuft.
Und weil das Wetter auch am Montag noch gut bleiben soll, verlängern wir den Aufenthalt und bleiben auch noch den Montag.
Ganz in der Nähe liegt der Grömitzer Golfplatz, den wir mit dem Fahrrad nach 2 km erreichen können. Eine kleine 9 - Loch Runde soll es doch noch sein.
Das die Runde fast 3 Stunden dauert und sehr anspruchsvoll ist, hat uns keiner gesagt. Da hätte ich mir doch lieber so ein Golf Cart nehmen sollen.
Egal - schöner Ausklang des Urlaubs. Morgen geht es aber definitiv zurück nach Hause.
