Nach halbwegs gutem Schlaf und einer immer noch kalten Dusche, haben wir die Nummer hier in Bogot2 einmal im Hellen angeschaut - geht doch! Wir haben uns rausgetraut, um ein paar H use weiter zu fr hst cken. Alles hell und bunt und keine Polizeibusse mehr, die ununterbrochen durch die Stra en patrouillieren. Wir kommen ja nochmal f r 3 oder 4 N chte nach Bogot2, dann werden wir das mal genauestens unter die Lupe nehmen.
Ein Uber gerufen und ab zum Flughafen „El Dorado“. Heute geht es ins Amazonasgebiet, genau ins Dreil ndereck Kolumbien Brasilien Peru . Ab morgen starten wir eine 3-t gige Amazonas-Tour, wird hoffentlich sehr aufregend.
Hier am Flughafen stellte sich heraus, dass wir Business fliegen. Uuups ... da hatte ich wohl beim Buchen auf den falschen Knopf gedr ckt .
Auf jeden Fall gab’s das komplette Programm mit Lounge, Getr nke aller Art, Schnittchen, Obst und N sschen. Nach dem gestrigen Tag hatten wir uns das auch verdient
Landung in Leticia. Wir wurden abgeholt vom Organisator unserer Amazonas-Tour. Bei ihm haben wir bezahlt und Gummistiefel anprobiert - der Rest der Einweisung bez glich Schlangen, Spinnen, Piranhas usw. kommt morgen - vielleicht
Danach mussten wir einen sogenannten Visa-Run machen. Die Tour hier war vom Datum genau so geplant, weil Julia’s Studentenvisum abl uft. Bisschen kompliziert zu erkl ren, aber wir (Julia) brauchte ein paar Stempel - Ein-, Ausreise und so weiter.
Also offizielle Ausreise aus Kolumbien - viele Stempel in unsere P sse, danach mit dem Boot ber den Amazonas nach Peru. Von dort mit dem Tuck-Tuck zur offiziellen Einwanderungsbeh rde Perus. Eigentlich unvorstellbar - ein halbwegs ordentliches Haus zwischen Bretterbuden - und im dicksten Morast. Dort sind wir dann f r maximal 10 Tage in Peru eingereist - hochoffiziell mit Touristenvisum. Die ganze Nummer (Tuck-Tuck, Boot) zur ck, nur in Kolumbien ohne Stempel eingereist. Wir sind also aktuell illegal in Kolumbien. Ich wei , dass das jetzt keiner von euch kapiert, aber wir kommen uns vor wie James Bond
Hier ist es brutal warm und schw l, wir kleben mal wieder am ganzen K rper. Ich freue mich schon jetzt auf 3 Tage Gummistiefel - puh
Der Ort Leticia ist brigens gr er als gedacht und hat gef hlt 4 Mopeds auf jeden Einwohner. Aber au er Dschungel ist hier eigentlich nichts - hier lebt wahrscheinlich jeder irgendwie vom Grenzverkehr. Wir sind hier am s dlichsten Punkt Kolumbiens. Nach Brasilien muss man brigens noch nicht mal Boot fahren. Den Grenzort Tabatinga kann man zu Fu erreichen, mal eben auf nen Bier. Und warum fahren die doofen Adamis umst ndlich nach Peru f r die Stempel? Weil wir uns schlau gemacht haben und die Brasilianer wohl manchmal etwas „unangenehme“ Fragen stellen.
So Freunde, morgen fr h um 6 geht’s los. Ihr werdet wahrscheinlich bis Nikolaus nichts von uns h ren - verdammt schlechte Netzabdeckung hier. Es wird aber alles nachgereicht - versprochen.