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2025-05-18 San Francisco

Publicado: 16.05.2025

Vuelo
SFO → YVR
8h · Economía
Alojamiento
Hostel in Vancouver
Albergue · Vancouver
Paseo
Union Place → … → Civic Center
San Francisco, USA
Atracción
Golden Gate Bridge
San Francisco, USA
Atracción
Baker Beach
San Francisco, USA
Atracción
Spencer Battery
San Francisco, USA
Atracción
Horseshoe Bay
San Francisco, USA
Atracción
Stanley Park
Vancouver, Kanada
Atracción
Sunset Beach
Vancouver, Kanada
Comer
Trader Joe's
$ · Bocadillo
Comer
Son Rompe Pera
$ · Cena
Atracción
Vancouver Art Gallery
Vancouver, Kanada


15.5.2025 Papeete->San Francisco, 8std Flug. Ich stehe vor dem Wecker um 4:15h auf. In der Küche ist sogar schon das Frühstück gerichtet. Ich habe noch Zeit für einen Kaffee und ein Baguette und mache mir noch eins zum Mitnehmen. Erstaunlich wie viele Leute schon unterwegs sind. Kurz nach 5h kommt mein Bus und bringt mich zum Flughafen. Hier fragt man zwar nicht nach meinem Esta, aber will wissen, wo ich schlafe und wohin ich Weiterreise. Da ich den Flug von New York auf die Azoren vorweisen kann, ist alles kein Problem. Bei der Sicherheitskontrolle geht es dann so langsam, dass ich noch mal etwas nervös werden. Anschließend kann ich direkt durch ins Flugzeug gehen. Die Maschine ist nicht so voll, so dass ich mich links ans Fenster setzen kann. Rechts wäre noch besser gewesen, weil wir nach dem Start einem Bogen um Moorea machen. Die Stuardes kommt durch die Reihen und verteilt nach Liste eine Tüte mit Kopfhörern, Augenklappe und Gutschein für ein Mittagessen. Da ich mich umgesetzt habe, bekomme ich auch eine und somit auch ein Mittagessen, sonst wäre ich auch ziemlich hungrig in San Francisco angekommen. Ich lese die meiste Zeit und immer wenn die Augen zu fallen, lehne ich mich nach hinten und mache einen Nickerchen. So schaffe ich es, das Buch noch auszulesen. Es bleibt bis zum Ende spannend, ist dabei aber etwas unrealistisch, weil der Schriftsteller am Ende schlauer und stärker als die Geheimagenten ist. Die Einreise klappt problemlos, nur die Stunde Wartezeit ist nervig. Die U-Bahn heißt hier Bart-train. Der Ticketautomat nimmt keine 50$ Noten. Die nette Frau, die mich am Automat unterstützen wollte, schickt mich zur Info. Dort kann ich auch das Ticket kaufen. Der Zug fährt bald ab und bringt mich für 12 $ zum Civic Center. Um 21 Uhr bin ich dann am Hostel. In der Straße sitzen Leute auf dem Bürgersteig. Das werde ich hier öfter sehen. An der Rezeption sagt man mir, das Hostel stehe nur für Personen zwischen 18 und 30 Jahren zur Verfügung. Er zeigt mir auch einen Auszug aus den Richtlinien, die ich bei Booking.com aber nicht gefunden habe. Die ganze Situation empfinde ich als sehr unangenehm. Schließlich darf ich für die drei gebuchten Nächte bleiben, weil man ein Auge zudrückt. Später bekomme ich mit, dass es anderen Gästen genauso geht. Anscheinend hat der Typ Spaß, in entsetzte der Gesichter zu gucken. Ich bekomme ein Bett im 6Bett Zimmer oben. Ich gehe direkt noch um die Ecke in einen Laden Bier und Frühstück kaufen. Hier ist alles noch teurer als in Französisch Polynesien. Durch die Zeitverschiebung bin ich noch gar nicht müde. So telefoniere ich mit Ulla und gehe erst um Mitternacht ins Bett.
16.5.25 San Francisco, Stadtrundgang, 23 km. Das weiße Brot schmeckt nicht! Eine Frau hat zum Glück geröstetes Baguette über. Zu Fuß mache ich mich auf zum Civic Center mit dem großen Rathaus. Davor, auf der Fulton Street gibt es Spielstände. Ich komme an die Endstation der Cabel Car zum Fisherman's Wharf. Hier stehen viele Touristen an. Ich kann zusehen, wie die Bahnen auf der Drehscheibe von Hand gewendet werden. Hinterm Union Place biege ich nach China Town ab. Für 10 Dollar kann ich mir die Haare schneiden lassen. Hier gibt es auch relativ günstig Obst und Gemüse. Ein Stück weiter sind die Zebrastreifen dann grün weiß rot. Ich bin im italienischen Viertel und kaufe mir ein Stück Pistazienkuchen für 7 Dollar, das esse ich vor Peter und Paul. Hier liegen schon die ersten hübschen Frauen im Bikini auf dem Rasen, gleich daneben, auf der nächsten Bank, sitzt einer der vielen Obdachlosen im dicken Swetty mit Kapuze auf dem Kopf. An der Vergnügungsmeile Fisherman's Wharf mit dem Riesenrad geht es noch ruhig zu. Ich gehe wieder steil den Hügel hinauf zur Lombard Street mit ihren berühmten Kehren. Am Ghirardelli Square kann man Schokolade und Eis kaufen, aber 15 Dollar für einen Eisbecher finde ich dann doch sehr viel. An die Tribüne am Aquatic Park kann ich mich gut erinnern. Weiter geht es durch den Garten zum Mason Fort. Von hier hat man ein freien Blick auf die Golden Gate Bridge. Nach einem Stopp im Alta Park geht es zu den painted Ladies, einer bunten Häuserreihe. Der Wind, der vom Pazifik kommt, lässt mich frösteln. Ich genieße noch den Blick über die Wolkenkratzer, aber es wird Zeit, dass ich zum Hostel zurückgehe. Ich koche eine große Portion Reis mit Paprika und Tomate. Eigentlich sollte es für zwei Tage reichen, aber mein Hunger lässt nur noch einen kleinen Rest. Auf meine Anfragen bei WarmShowers gibt es nichts positives, also schreibe ich nochmal 5 Anfragen. 
17.5.25 San Francisco-> Radtour zu Golden Gate Bridge. Nachricht von WarmShowers :), eine Absage:( und eine Anfrage für meine Wohnung in Hattingen, die ich an Robert weiterleite. Ich laufe zum Union Place und leihe mir dort einen Fahrrad für 50 Dollar. Von meinem vielen Bargeld wollen sie leider nichts, ich muss mit Karte bezahlen. Zuerst fahre ich zu den Galerien: Catherine Clark Gallary. Liegt in einem Industriegebiet. City Art Coop macht erst um 12h auf, ich schaue nur durchs Fenster. Im Art House gibt es Bilder vom Miniaturmaler aus Bukhara in Usbekistan. Ich komme an mehreren Parks vorbei. Überall genießen die Leute die Sonne und machen Sport. Da zwischen kann ich gut den Sonnengruß machen. Oberhalb des Baker Beach geht es zur Golden Gate Bridge hinauf. Mit Blick auf die Brücke machte ich Mittagspause. Hier wird viel für Fotos possiert. Der Zugang zur Brücke liegt etwas versteckt, ich muss suchen. Auf der Brücke weht starker Wind. Ich muss mich mit dem Rad zur Seite legen. Einige Leute schieben lieber. Ich fahre zur Spencer Battery hinauf und schaue, wo ich 2015 übernachtet habe, erkenne aber nichts wieder. 2 Frachter fahren unter der Brücke durch und die große Gruppe Motorräder drüber. Ich fahre noch eine Schleife zur Horseshoe Bay hinunter und dann wieder zurück. Es geht am Ufer entlang zur Fisherman's Wharf. Bei Trader Joe's kaufe ich noch mal ein. Es ist der günstigste Supermarkt, den ich gefunden habe. Als ich das Eis esse, merke ich, dass mir die Zeit weg lauft. Ich Eile zur Radstation zurück. Nun bummle ich zum Civic Center, möchte noch gerne eine Postkarte kaufen, habe aber zu spät dran gedacht. Überall sind jetzt Menschen zu sehen, die auf der Straße leben. Manche sehen sehr geschunden aus. Auf dem Platz ist Livemusik mit Son Rompe Pera aus Mexiko. Die Leute sinda ausgelassen und fröhlich, es wird getanzt. Im Hostel brate ich Burgerfleisch zum Reis von gestern. Dann muss ich das Hostel in Vancouver buchen, weil auf WarmShowers nur 2 Absagen gekommen sind. :( Ach ja, einchecken muss ich auch noch! Jetzt ist schon wieder 23h, ab ins Bett.
18.5.25 San Francisco-> Vancouver. Der Morgen startet noch ganz gemütlich. 6h aufstehen, Frühstück, packen. Dann muss ich feststellen, das an der Rezeption erst ab 9h jemand ist. Da schiebe ich die Schlüsselkarte unter die Tür und lege die Bettwäsche davor. Die 20$ Kaution kann ich bestimmt vergessen! Um 7:45 stehe ich vor der U-Bahn, die hier Bart heißt. Der Eingang ist verschlossen! Es soll gleich geöffnet werden. Der Zug kommt erst in 35min! Oh nee! Ob ich meinen Flug bekomme? Am Flughafen angekommen, renne ich zum Schalter und bin nicht der letzte. Auch die Sicherheitskontrolle ist in 10 min passiert, geschafft! Das Boarding startet mit Verspätung. Ich habe einen Platz in der Mitte und kann etwas sehen. Zum Beispiel den Start über San Francisco, das Gebirge um Berg Eddy und die Bucht vor Vancouver. Im großen Flughafen ist wenig los. Es gibt keine Warteschlangen für die Einreise. Im Flughafen hat man ein Stück Natur hineingeholt. Mit Hilfe bekomme ich auch ein Bahnticket aus dem Automaten. Auf dem Weg zum Hostel mache ich eine Pause, weil die Rezeption erst ab 16 Uhr aufmacht. Ich stelle das Gepäck im Vierbettzimmer ab und gehe auf die Dachterrasse. Im Internet schaue ich nach gebrauchten Fahrrädern. Facebook Marktplatz wurde mir empfohlen. Hier kann ich kein geeignetes Fahrrad finden, aber eine Anzeige von Our Community Bikes. Sie haben noch heute bis 18 Uhr auf. An derq Rezeption zeigt man mir, wie ich mit dem Bus hinkomme. So lege ich einen kleinen Sprint hin und bin um 17: 30 Uhr am Laden. Die Auswahl ist nicht sehr groß und die Räder sind mir zu teuer. Aber hier kann man auch selber schrauben. Ich laufe über den East Broadway zurück und entdecken noch zwei Läden mit gebrauchten Fahrrädern, die aber gerade schließen. Hier werde ich morgen in Ruhe mal gucken. Den Rückweg gehe ich komplett mit einer Pause am Charleson Park. Von der vielbefahrenen Granville Brücke hat meinen guten Blick auf die Stadt. Obwohl sich die Sonne hinter einer Wolke versteckt, spiegelt sich das Licht in dem vielen Glas. Ich gehe noch zum Sunset Beach. Hier bleibe ich aber nicht bis zum Sonnenuntergang, weil es frisch ist und ich müde bin. Ich dusche noch und lege mich ins Bett.  


19.5.25 Vancouver, Fahrradkauf. Kurz nach 7 Uhr gehe ich zum Frühstück. Es gibt Pfannekuchen und Brot zum Toasten. Zum Belegen kann man Marmelade oder Eier wählen. Müsli und Obst gibt's auch. Mein erstes Ziel in der Stadt ist die Wechselstube. Die 15000 Franc aus Polynesien nehmen sie aber nicht. Ich laufe weiter nach Südosten, aber beide Banken haben heute zu. Es ist Viktoria Day. Bis zum Fahrradladen sind es jetzt noch gut 2 km, da lohnt sich kein Bus zu nehmen. Ich probiere zwei Räder aus und entscheide mich für das rote, weil es größer ist. Es kostet 299 CAD plus Steuern. Nun bräuchte ich noch ein Schloss und ein Helm. Die Helme sind mir aber alle viel zu teuer und das Schloss bekomme ich ihm ein dollar-laden für 4,50$. Leider schneide ich mir damit in den Daumen, als ich meine individuelle Zahlenkombination einstellen will. Mit dem Rad fahre ich weiter nach Osten und dann noch Norden und Westen, so dass ich die ganze Bucht umrunde. Dabei fahre ich viel durch Industriegebiet und komme über zwei hohe Brücken. So komme ich auch dem gelben Berg im Hafen näher. Es ist Schwefel, der in endlosen Zügen angeliefert wird. Mich wundert, dass er so offen liegen kann. Unterwegs finde ich ein großes Brett, dass ich wieder auf den Gepäckträger binden will. Oberhalb der Brücke, im Stanley Park, mache ich noch mal eine Pause. Vor dem Hostel drehe ich noch ein paar Runden, in der Hoffnung, jemanden zu finden, der mir das Brett auf die passende Länge durchsägt. Bei der fünften Schleife werde ich fündig. Ich würde schon gerne morgen zur Farm fahren, müsste die dritte Nacht aber trotzdem bezahlen. Dann bleibe ich doch lieber noch eine Nacht hier, und schreibe der Farm dass ich am Mittwoch komme. Heute gibt es Tintenfischringe, Reis mit Gemüse, und dazu ein Guinness. Das kanadische Bier wurde nur im 6 Pack verkauft. Nachdem ich die Bilder hochgeladen habe ist es schon 23 Uhr.


20.5.25 Vancouver, Downtown. Ich lasse es am Morgen ruhig angegen, denn draußen ist es noch kalt, nur 10 Grad und es ist Nieselregen angesagt. Ich frühstücke in Ruhe und mache mich dann wieder auf dem Weg, das Geld zu tausche. Die fünfte Wechselstube ist denn Vancouver die größte und sie tauschen die Franc in Dollar. Nun fahre ich eine Fahrradreparaturstation am Eisstadion an. Gar nicht so einfach sie zu finden, weil der Verkehr hier auf verschiedenen Ebenen läuft. Leider wurden alle Werkzeuge geklaut. In Simons Fahrradladen kann ich mir Werkzeug ausleihen und damit den Lenker umstellen. Den Korb baue ich ab und lasse ihn im Laden. Ich schaue in den Shop der Vancouver Art Galerie. Das Museum würde 58 Dollar Eintritt kosten. Als nächstes besichtige ich die Christ church Kathedrale. Zwischen den gläsernen Hochhäusern wirkt sie sehr klein. Sie ist warm und gemütlich. Nebenan interessiert mich die Bill Reid Galerie. (10 $). Aber vorher muss ich erstmal ein Nickerchen machen. Ich würde sagen, hier hat ein Weißer indigene Kunst modern gestaltet. Als nächstes fahre ich Richtung Hafen zu der Anlage, in der auch das flyover Kanada untergebracht ist. Der Eintritt kostet 58 $, das ist mir für einen Film zu viel. Davor starten immer wieder Flugzeuge auf dem Wasser. Ich fahre weiter Richtung Westen und umrunde einmal den Stanley Park. Bevor ich ins Hostel zurückgehe, erkundige ich mich nach einer kanadischen SIM-Karte. Krass wie groß die Preisunterschiede in den einzelnen Ländern sind. Das kleinste Datenvolumen würde für einen Monat 25 $ kosten. Aber ich muss 10 $ für die SIM-Karte, und 30 $ fürs Freischalten bezahlen. Da will ich doch lieber nach kostenlosen Zugängen Ausschau halten. Am Hostel montiere ich das Brett am Lenker für Zelt, Schlafsack und Tagesrucksack. Die Leute von der Farm haben leider nicht auf meine Nachricht reagiert.


De un vistazo

Extraído automáticamente de la publicación
Clima
Primavera · 10°C
Acompañamiento
Solo
AventureroCultural
  • Golden Gate Bridge mit dem Fahrrad
  • Fahrradkauf in Vancouver
  • Besuch von Stanley Park und Downtown Vancouver
  • Flug von San Francisco nach Vancouver
FahrradSchlossHelmZeltSchlafsackTagesrucksack
CiudadArquitecturaCulturaViaje por carreteraTránsito
  • Fahrradverleih in San Francisco50 US$
  • Fahrrad in Vancouver299 CAD
  • Schloss in Vancouver5 CAD
  • Bill Reid Galerie10 CAD
  • Vancouver Art Gallery58 CAD
  • FlyOver Canada58 CAD
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