2025-04-11 NZ, Coromandel
Hacia la península de Coromandel


Publicado: 17.04.2025




























18.4.25 Ferdinands Farm bei Dargaville, 3.Tag. Heute Vormittag ist es trocken und die Sonne kommt heraus. Ferdinand zeigt mir seine Farm. Wir gehen den Weg am Haus herunter, an der Halle vorbei und queren einen Bach, der nach dem vielen Regen nun durch die Wiese läuft. Auf der anderen Seite geht es den Hang hinauf an einem Teich vorbei. Wir scheuchen das Entenpaar auf, dass er hier schon häufiger gesehen hat. Wir erreichen die Baumreihe, die man vom Haus aus auf dem Horizont sehen kann. Leider sind sie alle tot und einer ist im Sturm umgekippt. Ferdinand vermutet, dass sie entweder vergiftet wurden oder eine Krankheit hatten. Dahinter beginnt der Berg, den er aufforsten will. Ians Bagger steht noch dort. Er hat in den letzten Tagen Wirtschaftswege angelegt. Wir sinken in dem feuchten Lehm ein. Er bleibt an den Schuhen kleben. Ferdinand zeigt mir eine Stelle auf dem Bergrücken, wo er sich in der Zukunft gut eine Pagode vorstellen kann. Dahinter fällt das Grundstück steil zum Bach ab und man hat einen weiten Blick über das Tal. Ian hat auch einen Weg bis auf den Gipfel des Berges freigelegt, was Ferdinand besonders freut. Einige junge Kiefern wachsen schon von alleine wieder nach. Dazwischen will er noch andere Sorten pflanzen, so dass ein Mischwald entsteht. Auf dem Berg setzen wir uns ins hohe Gras und Ferdinand erzählt mir mehr von seinem Plänen. Auf der abgewandten Seite des Berges gibt es einen Mischwald, durch den wir uns nun einen Weg über eine Schneise suchen und die Adler Höhe erreichen. Hier hätte er am liebsten das Haus aufgebaut, aber die Zuwegung wäre zu teuer geworden. Wir machen uns auf den Rückweg und der Himmel zieht sich wieder zu. Wir schauen uns unter dem Haus die Verlegung der Elektrokabel an und machen eine Plan für die Steckdosen. Als erstes setzen wir eine Verteilerdose und ich zeige ihm das Absetzen der Kabel. Draußen beginnt es wieder heftig zu stürmen und zu regnen. Im Bad müssen wir noch einige Bretter abnehmen und setzen dann die erste Steckdose und verlängern das Kabel ins künftige Arbeitszimmer und schließen dort auch zwei Steckdosen an. Nachdem Ferdinand den Strom wieder eingeschaltet hat und alles funktioniert, begießen wir den Erfolg mit einem Bier. Dazu macht er Reibeplätzchen und ich baue noch den Schrank und den Handtuchhalter wieder an. Nach dem Essen und einem Nickerchen telefoniere ich mit Robert und für 19 Uhr haben wir uns mit unserer gemeinsamen bekannten Margit und ihrem Mann Manfred zu einer Videokonferenz verabredet. Überraschenderweise kommt auch Priscilla aus Dargaville hinzu. Um 22Uhr fährt Ferdinand noch zu seiner Frau nach Dargaville in die Dienstwohnung. Ich könnte mit, möchte aber lieber auf der Farm bleiben und morgen mit dem Fahrrad nachkommen. Ich trinke mir ein Feierabendbier und spiele noch für einige Minuten Gitarre und lege mich dann schlafen.
19.02.25 Ferdinands Farm, Tag 3. So alleine im Haus, in dem es dann doch immer mal wieder neue Geräusche gibt, schlafe ich etwas unruhiger. Ich mache den Sonnengruß und frühstücke ausgiebig. Heute will ich Strom zum Badezimmer legen, den Schalter und die Lampe einbauen. Als erstes möchte ich verstehen, wie hier die Elektriker arbeiten. Im Sicherungskasten ist alles sehr ordentlich verlegt. Ich finde 3 Stromkreise für Licht. Die Zuleitung führt jeweils zur 1.Lampe und von dort an die nächste Lampe und zum Schalter. So mache ich es dann auch und verlege ein Kabel von der Toilette zum Bad über die Decke. Dazu muss ich die große Leiter öfter umstellen und auf den Balken herum klettern, ohne dazwischen auf die Deckenverkleidung zu drücken. Um 14h leuchtet die Lampe im Bad, :) . Ich Räume auf und radle nach Dargaville. Das Zahlenschloss am Tor bekomme ich nicht auf, also muss ich das Rad rüber heben, das ohne Gepäck aber nur ein kleines Problem ist. Auf dem Weg nach Dargaville überholt mich eine Regenwolken. Ich stelle mich kurz unter einen Baum und werde dann am Ortseingang vom Regenbogen begrüßt! Ich fahre durch bis zum Anleger am Fluss. Das Wasser steht hoch und ist braun. Im Warehouse kaufe ich ein neues Ladekabel und schaue nach einer Schnorchelausrüstung für Tahiti. Sie haben aber leider nur Flossen. Das Krankenhaus in dem Ferdinand arbeitet, liegt auf einem kleinen Hügel. Es ist ein verschachteltes einstöckiges Gebäude und die meisten Eingänge sind verschlossen. Ich rufe Ferdinand an. Er hat noch einen Patienten und holt mich dann draußen ab. Als wir nach einem kleinen Rundgang gehen wollen, wird er noch mal gerufen und ich setze mich so lange in den Sonnenuntergang. In der Dienstwohnung gibt es mehrere Schlafzimmer. Priscilla, die sofort durch ihr dickes, lockiges, schwarzes Haar auffällt, zeig mir wo ich schlafen kann. Nun reden wir drei in Englisch miteinander. Nach der leckeren Blumenkohlsuppe zum Abendessen schauen wir uns im Blog meine Bilder von Vietnam und Usbekistan an. Dann ab ins Bett, denn Ferdinand muss schon um 8 Uhr wieder seinen Dienst antreten. Er hofft auf eine ruhige Nacht.
20.4.25 Dargaville-> Lake Taharoa ->Farm, 60km, 560hm. Ich werde vor 7h wach und koche schon mal Kaffee. Mache den Sonnengruß und warte dass die beiden zum Frühstück kommen. Als sich um 8:40h immer noch nichts rührt, klopfe ich an die Schlafzimmertür. Ferdinand hatte doch einen Einsatz in der Nacht und war von 1h bis um 4:30h im Krankenhaus. Er musste sogar einen Hubschrauber für den Notfall rufen. Ich habe wohl fest geschlafen und nichts gehört. Für den Vormittag sind Schauern angesagt, trotzdem breche ich nach dem Frühstück auf und folge der Bahntrasse auf dem Kaihui Valley Treck. Die Zufahrt ist mit Absperrung gesichert, die ich aber ohne Gepäck nach einiger Übung sogar durchfahren kann. Der Treck scheint noch sehr neu zu sein und ist auch noch nicht komplett ausgebaut, zumindest endet er unerwartet mitten in der Landschaft. Ich muss 3 km wieder zurück und folge der Schotterstraße über die Hügel. Auf dem Weg zum See muss ich noch 250 Höhenmeter überwinden und erreiche ihn um 14h. Es gibt einen sehr breiten, flachen Sandstrand. Der See scheint Niedrigwasser dazu haben. Das Wasser ist schön blau und auch warm genug, so dass ich direkt rein gehe. Am Ufer liegen einige Motorboote und Kinder werden auf Luftkissen hinterher gezogen. Ich baue mir einen Sitz im Sand und esse das Müsli und mache anschließend ein Nickerchen im Windschatten. Ich werde von einer Gruppe geweckt, die am Strand Golf spielen und dabei viel Spaß haben. Nun muss ich aufbrechen, wenn ich noch im Hellen die Farm erreichen will. Unterwegs bekomme ich Ostergrüße und dich überlege mit welchem Bild ich antworten kann. So spiele ich den Osterhasen und verschicke die Grüße. Darüber ist es nun doch dunkel geworden als ich die Farm erreiche. Ich mache mich gleich an die Wechselschaltung fürs Arbeitszimmer und alles klappt gut. Um 21h mache ich mir zwei große Pfannekuchen und begieße den Erfolg mit einem Bitburger.
21.4.25 Ausflug->Kauri Park u Opononi 150km. Ich starte meinen Geburtstag mit Blogschreiben und Müsli essen. Als erstes schafft es Linda mir mit einem Video call zu gratulieren, obwohl das Netz hier so instabil ist. Kurz nach 9 Uhr überraschen mich dann Priscila und Ferdinand mit Sekt und Kuchen. Wir frühstücken gemeinsam und machen dann einen Ausflug mit dem Mercedes. Es geht in den Kauripark zu den riesigen und uralten Bäumen. Es nieselt etwas. Bevor wir den Wald betreten, müssen wir die Schuhe desinfizieren, damit wir keine Pilzkrankheiten zu den alten Bäumen tragen. Der Weg führt über Stege und man kommt nicht direkt an die Bäume. Wir fahren weiter an den Südkopf des Hokianga Harbour. Dort essen wir den Geburtstagskuchen im Sonnenschein. Priscilla hat sogar an eine Tischdecke gedacht. Wir laufen raus zum Aussichtspunkt und machen dort ein Nickerchen. Ferdinand möchte nun noch nach Ravene fahren, aber ich möchte lieber zum Sonnenuntergang an den Strand. Wir fahren nach Koutu und kaufen unterwegs Bier und Chips für abends. An dem kleinen Strand verschwindet die Sonne hinter Wolken. Wir genießen die ruhige Stimmung. Im Dunkeln geht es nun die kurvenreiche Strecke zurück zur Farm. Ich kann zwischendurch auch mit Ulla telefonieren. Wir beenden den Geburtstag mit einem Abendessen und einem Bier. Zwischendurch klingelt immer mal wieder das Telefon und es erreichen mich viele liebe Geburtstagsgrüße aus der Heimat.
22.4.25 Dargaville ->Whangārei-> Auckland, 230km. Es regnet und draußen ist es grau. Ich bleibe eine ganze Weile in meinem Bett, bis ich Geräusche von meinem Gastgebern höre. Die Abnahme durch das Bauamt ist verschoben, so dass wir gemeinsam nach Whangārei fahren können. Da es so aussieht, als würde es mit einem gemeinsamen Frühstück noch etwas dauern, beginne ich mit dem Verlegen eines Kabels für eine Steckdose am Sicherungskasten. Beim Frühstück versuche ich Ferdinand an einer Zeichnung noch einmal die Wechselschaltung zu erklären, aber man müsste es einmal in der Praxis gemeinsam machen. Ich schließe schnell noch die Steckdose an und packe meine Sachen. Das Fahrrad, den Helm, die Trinkflasche und den Reserveschlauch lasse ich hier. Dazu noch einige Sachen die ich unterwegs gefunden habe. Kurz vor 13h starten wir mit dem einen Mercedes nach Dargaville und dann weiter mit dem anderen nach Whangārei. Unterwegs gibt es nicht viel zu sehen und es regnet auch wieder, ich könnte einschlafen. In Whangārei, bei der Haltestelle, steht 100Wasserhaus, dass ich mir von außen mit Ferdinand anschaue, während Priscila auf mein Gepäck aufpasst. Der Bus kommt mit 15 Minuten Verspätung und ist schon recht voll. Trotzdem kann ich am Fenster sitzen und verabschiede mich von den beiden. Nach einer Stunde ist 15 Minuten Pause. Ich esse etwas von den vielen Lebensmitteln, die mir Priscila mitgegeben hat. Um 18 Uhr erreichen wir Auckland City. Bis zum Hostel sind es nur 10 Minuten. Ich stelle die Sachen an meinem Bett ab und und gehe direkt wieder in die Stadt. Als erstes wieder zur Haltestelle, weil ich meine Kappe im Bus liegen gelassen habe. Aber der Bus ist schon weg und die Info nicht mehr besetzt. Hinter der Kirche, auf dem Aotea Square, gibt es eine Installation aus aufblasbaren Tieren mit wechselnder Beleuchtung. Dort nehme ich mein Abendessen zu mir. Dann gehe ich noch hinunter zum Hafen. Ein großes Schiff, ohne Fenster, weckt mein Interesse. Es ist die Eternal Ace, ein Fahrzeugtransporter, sagt das Internet. Aus einer Kneipe im Hafen schallt laute Musik und die Leute tanzen. Ich ziehe es vor das Bett an zu steuern, aber vorher rufe ich noch Gitti an, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Dann beantworte ich noch die vielen Glückwünsche, die mich den Tag über erreicht haben. Ach ja, rasieren wollte ich mich ja auch noch, damit die Tauchermaske besser passt.
22.4.25 Dargaville ->Whangārei-> Auckland, 230km. Es regnet und draußen ist es grau. Ich bleibe eine ganze Weile in meinem Bett, bis ich Geräusche von meinem Gastgebern höre. Die Abnahme durch das Bauamt ist verschoben, so dass wir gemeinsam nach Whangārei fahren können. Da es so aussieht, als würde es mit einem gemeinsamen Frühstück noch etwas dauern, beginne ich mit dem Verlegen eines Kabels für eine Steckdose am Sicherungskasten. Beim Frühstück versuche ich Ferdinand an einer Zeichnung noch einmal die Wechselschaltung zu erklären, aber man müsste es einmal in der Praxis gemeinsam machen. Ich schließe schnell noch die Steckdose an und packe meine Sachen. Das Fahrrad, den Helm, die Trinkflasche und den Reserveschlauch lasse ich hier. Dazu noch einige Sachen die ich unterwegs gefunden habe. Kurz vor 13h starten wir mit dem einen Mercedes nach Dargaville und dann weiter mit dem anderen nach Whangārei. Unterwegs gibt es nicht viel zu sehen und es regnet auch wieder, ich könnte einschlafen. In Whangārei, bei der Haltestelle, steht 100Wasserhaus, dass ich mir von außen mit Ferdinand anschaue, während Priscila auf mein Gepäck aufpasst. Der Bus kommt mit 15 Minuten Verspätung und ist schon recht voll. Trotzdem kann ich am Fenster sitzen und verabschiede mich von den beiden. Nach einer Stunde ist 15 Minuten Pause. Ich esse etwas von den vielen Lebensmitteln, die mir Priscila mitgegeben hat. Um 18 Uhr erreichen wir Auckland City. Bis zum Hostel sind es nur 10 Minuten. Ich stelle die Sachen an meinem Bett ab und und gehe direkt wieder in die Stadt. Als erstes wieder zur Haltestelle, weil ich meine Kappe im Bus liegen gelassen habe. Aber der Bus ist schon weg und die Info nicht mehr besetzt. Hinter der Kirche, auf dem Aotea Square, gibt es eine Installation aus aufblasbaren Tieren mit wechselnder Beleuchtung. Dort nehme ich mein Abendessen zu mir. Dann gehe ich noch hinunter zum Hafen. Ein großes Schiff, ohne Fenster, weckt mein Interesse. Es ist die Eternal Aic, ein Fahrzeugtransporter, sagt das Internet. Aus einer Kneipe im Hafen schallt laute Musik und die Leute tanzen. Ich ziehe es vor das Bett an zu steuern, aber vorher rufe ich noch Gitti an, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Dann beantworte ich noch die vielen Glückwünsche, die mich den Tag über erreicht haben. Ach ja, rasieren wollte ich mich ja auch noch, damit die Tauchermaske besser passt.
23.4.25 (1) Auckland->Papeete. Den Nacht war richtig ruhig trotz zehn bettzimmer, nur dem Matratze war unbequem. Ich konnte jeder einzelne Feder spüren. In der ungemütlichen Küche mache ich mir die Hähnchensuppe warm. Dann räume ich das Zimmer und fragt er den Rucksack in den gepäckraum. Draußen ist es angenehm frisch. Ich mache mich auf dem Weg zum Kunstmuseum. Auf dem Weg tausche ich meine restlichen Dollars in CFP und schauen nach taucherbrille und flossen. Der Eintritt im Museum ist sogar frei. Ich besuche zuerst die Robertson Sammlung mit den Klassikern der Moderne und schlendere dann noch durch andere Abteilungen. Im Park dahinter mache ich Mittagspause. Eine Frau füttert Tauben und tanzt dazu. Ich drehe noch eine Runde zum Hafen. Das große Schiff liegt immer noch da und jetzt werden die Autos hinaus gefahren. Auf dem Rückweg zum Hostel kaufe ich dann die Tauchausrüstung. Um 15:15h gehe ich zum Busbahnhof und Frage noch mal nach meiner liegengelassenen Kappe. Leider wurde sie nicht abgegeben. Da ich nun Senior bin bekomme ich ein günstigeres Ticket. Ich setze mich im Doppeldecker oben nach ganz vorne. Da ich recht früh im Flughafen bin kann ich ganz in Ruhe mein Gepäck umpacken. Trotzdem ist beim Einchecken mein Rucksack ein Kilo zu schwer, so dass ich die zuletzt gekauften Haferflocken und Kekse in mein Handgepäck und packen muss. Nachdem ich den sicherheitscheck ohne Probleme passiert habe kann ich vom Gate aus den Sonnenuntergang beobachten. Ein schönes Abschiedsfoto von Neuseeland.
