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2025-04-06 Hamilton

Publicado: 06.04.2025

Excursión en bicicleta
Waikino → … → Cooks Beach
148 km · HW 25
Alojamiento
Campingplatz an einem Fluss bei Waikino
Carpa · Waikino
Alojamiento
Top 10 Hot Water Beach Campingplatz
Carpa · Hot Water Beach
Alojamiento
Cooks Beach Resort
Carpa · Cooks Beach
Atracción
Owharoa Falls
Karangahake Gorge, New Zealand
Atracción
Victoria Battery
Waihi, New Zealand
Atracción
Cathedral Cove
Hahei, New Zealand
Atracción
Hot Water Beach
Hot Water Beach, New Zealand
Atracción
Hamilton Gardens
Hamilton, New Zealand
6.4.25 Hamilton, mit Ute zu den Gardens, 11km zu Fuß. Für heute waren immer mal wieder Regenschauern angesagt, aber es wird trocken bleiben. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns zu fuß auf. Der Weg führt durch die Siedlung und ein grünes Tal zum Fluss Waikato. Von der Brücke aus kann man Fische im klaren Wasser beobachten. Auf der anderen Seite gibt es einen großen Rosengarten. Die Rosen blühen in allen Farben und duften. Im Park,(20$), sind die Gärten nach Themen angelegt, die sich an Geschichten oder Musik orientieren. Es gibt aber auch Gemüse- und Kräutergärten. Zum Abschluss gehen wir noch durch die Länder Gärten. Es ergeben sich viele Fotomotive wenn die Sonne durch die Wolken Lücken scheint. Nach einem Kaffee im Café mit einem neuseeländischen Pärchen machen wir uns am Fluss entlang und über die neue Brücke auf den Rückweg. Zweimal können wir noch erleben wie zugänglich und höflich die Neuseeländer sind. So öffnet uns eine Frau die Toilettentür auf dem Campingplatz, bevor wir überhaupt fragen können und ein Mann erzählt uns von seinen Badeerlebnissen am Fluss. Die Wolken werden dunkler, aber trocken erreichen wir das Haus. Ich kaufe noch schnell ein paar Zutaten im nahen Supermarkt und wir packen Pfannekuchen. Durch die Zeitumstellung sind wir etwas eher müde.


7.4.25 Hamilton->Waikino, 100km, 414hm. Nach dem gemeinsamen Frühstück um 7h geht Ute ins Büro und ich setze meine Radtour fort. Das malende Geräusch im Vorderrad kommt wieder. Ich überlege einen Fahrradladen anzusteuern, aber erstens liegt keiner auf meinem Weg und 2. sind sie noch zu. Ich probiere es wieder mit meinem Speiseöl und das Geräusch verschwindet. Kurz hinter der neuen Stahlbrücke wird es ländlicher und der Verkehr lässt nach. Das Navi hat eine schöne Nebenstrecke herausgesucht die kurvig um und über leichte Hügel führt. Ich habe wieder größtenteils kräftigen Rückenwind und komme gut voran. Um 10h erinnert mich der Wecker an den Sonnengruß. Ich mache ihn neben der Landstraße. Der Postbote guckt etwas irritiert. Gar nicht so einfach bei dem Wind einen schönen, geschützten Pausenplatz zu finden. Ich nutze den Rastplatz neben dem Highway 27, den ich kreuzen muss. In Te Aroha kann ich im Supermarkt Countdown endlich meine Lutschbonbons nachkaufen. Am Bahnhof, neben der Dreirad Skulptur versuche ich ein Nickerchen auf dem Rasen, aber die Fliegen lassen mich nicht in Ruhe. Nun geht es auf dem Hauraki Rail Trail immer geradeaus. Häufig kreuzen Weiden Wege die B und reicht das noch Tipps ahnlinie und deshalb sind Bodengatter aus Rollen zu passieren. Um 16h erreiche ich Paeora. Vor dem Supermarkt treffe ich ein Radfahrer Pärchen. Sie geben mir ein Eis aus der 4'er Packung ab. Das erste Stück in die Karangahake Schlucht fahre ich auf der Hauptstraße, weil ich vergessen habe den Radweg zu nehmen. Der kreuzt mit einer Brücke nach fünf Kilometer. Ich fahre über die Brücke, die direkt in einen langen Tunnel endet, der sogar beleuchtet ist. Zum Campingplatz geht das nun in ein Seitental steil bergauf, so dass die letzten Kilometer mal wieder die schwersten sind. Aber die Anstrengung lohnt sich, der Campingplatz liegt wunderschön an einem Fluss. Dort steht auch eine Sitzgruppe abseits vom Parkplatz, wo ich das Zelt auf baue. Noch ist mir warm und ich gehe mich im Fluss waschen. Nach dem Kochen ist es schon dunkel, nur der Mond scheint hell durch die Bäume und sein Licht glitzert im Fluss.


8.4.25 Waikino -> Opoutere, 65km, 450hm. Nachdem ich das Zelt abgebaut habe, gehe ich 1 km auf dem Wanderweg dem Fluss hinab bis zum Pipeline Tunnel. Ein sehr schöner Weg. Im Bach gäbe es auch mehrere Badestellen. Mit dem Fahrrad geht es nun erstmal wieder 80 Meter aus dem Seitental hinauf. Kurz vor der Karangahake Schlucht besichtige ich den Owharoa Falls und esse dort die Pfannekuchenreste von Sonntagabend. Die Bahntrasse führt auf der ruhigen Fluss Seite bergauf. Bei der Viktoria Battery, einem Industriedenkmal aus Goldgräber Zeiten fängt es an zu regnen, und ich kann mich in einem Bahnhäuschen unterstellen. Der nächste Regen kommt, als ich gerade im Bahnhof von Waihi angekommen bin. Im Ort gibt es mehrere Skulpturen und des duftet aus der Bäckery. Ich kaufe spontan mein erste Pie mit minze und cheese. Was da genau drin war, kann ich später gar nicht sagen. Es schmeckt auf jeden Fall lecker, als ich es im Schutz der Baywatch von Whiritoa esse. Diesmal dauert der Regen länger. Ich fahre noch ein Kilometer zum Ende der Straße. Hier soll es Höhlen im Felsen geben. Die finde ich nicht. Vermutlich legen sie gerade im steigenden Wasser. In den Felsen sind viele Namen und Zeichen geritzt. Gerade als ich mich oben auf eine Bank setzen will, kommt die nächste Schauer. Sie überstehe ich, indem ich mich an den Felsen kaure. Wieder auf dem HW 25 geht es auf und ab bis nach Whangamatā. Ohne mir hier die Strand Promenade anzuschauen fahre ich direkt zum Supermarkt und dann weiter über weitere Höhen bis zum Campingplatz in Opoutere, den ich um 17:30h erreiche. Die Sonne geht schon unter, als das Zelt steht, und ich gehe an den Strand und telefonieren mit Ulla. Wir sprechen über die Projektwoche nach den Sommerferien, bei der ich sie unterstützen kann. Ich koche in der ungemütlichen Küche und esse davor an der beleuchteten Tischgruppe mit Musik von meinem Handy. Als ich danach Duschen will, fehlt mir die Dollar Münze, um das warme Wasser zu starten. So wasche ich mich Becken. Der Himmel ist nun sternenklar und es wird wohl eine kühle Nacht werden.



9.4.25 Opoutere -> Hot Water Beach, 58km 670hm. Ich packe alles ein, bevor die Rezeption öffnet und fahre an den Strand. Ich spreche mit einem Angler, der den Köder mit einer Drohne 300 Meter aufs Wasser raus bringt. Einen großen Fisch hat er schon gefangen. Ein anderer Angler benutzt eine Art mini- U-Boot. Ich setze mich mit dem Frühstück auf die gelbe Bank. Dann verlasse ich das Gelände auf dem Wanderweg und fahre weiter in die Sackgasse hinein. Dort zweigt die Forst Road in die Berge ab. Es ist eine Privatstraße, aber das Tor ist offen. Während des 150 Meter hinauf geht und ich abschnittsweise immer 30 Umdrehung zähle und fahre, begegne ich niemanden. Hier wurden ganze hänge von nadelbäumen abgeholzt. Bevor ich die Hikuai Settlement Road erreiche, geht das noch einmal runter und drauf. Am Ende passe ich unter dem geschlossenen Tor durch. Nun muss ich in der Bucht ein Stück zurück, bis zur nächsten Brücke fahren und dann auf der anderen Bay-Seite nach Tairua. In der Bucht liegt ein Berg, der nobel bebaut ist und schöne Aussicht verspricht. Nachdem ich einige Brote gegessen habe, mache ich mich zu Fuß an den Aufstieg. Aus dem türkisblauen Wasser strahlt in der Bucht eine Sandbank, die Aussicht ist wirklich wunderbar. Als nächstes kommt ein längerer Aufstieg mit mehreren Serpentinen auf der SH 25. Die Steigung und der Verkehr sind grenzwertig. Oben kann man aufs Meer hinaus gucken. Als ich mich beim losfahren kräftig in die Pedale stelle, rutscht die Kette durch und ich haue mir die Pedale in die Wade. Die Metallzacken graben Streifen in die Wade und es beginnt direkt zu bluten. Das tut weh. Nach einer guten Stunde kann ich endlich die 25 verlassen und fahre in einem Bogen an die Küste. Aber auch hier gibt es noch steile Anstiege bis zum Top 10 Hot Water Beach Campingplatz. Er ist wirklich super ausgestattet. Es gibt eine Pommesbude, Kaffeebar, eine gut bestückte Küche und einen Swimmingpool. Nachdem das Zelt steht, mache ich mich direkt ohne Schaufel auf zum Strand. Der Wasserstand ist hoch, und ich beginne am Wassersaum zu buddeln. Sobald ich tiefer in den Sand komme wird es richtig heiß: der Grund warum man eigentlich mit dem Spaten graben soll. Immer wieder kommt eine höhere Welle und die Beckenränder brechen ein. Ich gehe erst einmal schwimmen und buddle später am Becken weiter. Meine verletzte Wade musste ich immer wieder aus dem Wasser nehmen, weil das heiße Wasser zu weh tut. So liege ich eine Weile im warmen Becken und der Mond spiegelt sich im Wasser. Auf dem Camp koche ich Nudeln und brate sie mit Salami und Zwiebeln an. Dazu kommen Tomaten und Käse. Als ich das ganze im Wohn- Esszimmer zu mir nehme, kommt doch tatsächlich Claudia vorbei. Sie ist mit Heinz auch seit gestern auf diesem Campingplatz. Jetzt freue ich mich auf die warme Dusche, doch leider wird sie nicht warm, egal in welche Richtung ich den Hebel drehe. Etwas gefrustet dusche ich kalt. Anschließend sehe ich, dass ich draußen einen Schalter hätte betätigen müssen, um warmes Wasser zu bekommen. Dafür nehme ich zwei Wärmeflaschen mit warmen Wasser in den Schlafsack. Die Nacht wird richtig kalt.

10.4.25 Hot Water Beach->Cooks Beach, 25km, 350hm. Die Nacht war wirklich so kalt, dass ich mir noch mal warmes Wasser in die Wärmeflasche gemacht habe. Mit dem ersten Lichtstreifen am Himmel fahre ich zum Strand. Für kurze Zeit ist der Himmel unter den Wolken rot. Das Wasser steht noch hoch, so dass man noch kein Becken graben kann. Bei 8 Grad Lufttemperatur laufe ich barfuß am Strand entlang, die Füße im warmen Wasser. Über der Bucht steigt an verschiedenen Stellen Dampf auf. Claudia und Heinz kommen mir mit Spaten entgegen. Wir stehen mit den Füßen im warmen Wasser und langsam wärmt auch die Sonne. Bevor ich frühstücke stelle ich das pitschnasse Zelt in die Sonne. Ich fahre nach Hahei. Zum drop off für die Cathedrale cove geht es richtig steil bergauf. Ein gut angelegter Weg führt mit einem Gegenanstieg runter zur Höhle. Sie hat einen Querschnitt wie ein Haus. Ich schwimme einmal um die Felsen und lege mich dann in die Sonne. Gleich nicker ich ein. Einmal umdrehen, und noch mal umdrehen. Dann bin ich paniert und gehe wieder schwimmen. Ich esse noch im Schatten und mache mich dann auf den Rückweg. Ich kaufe im General Store ein und fahre nur wenige Kilometer zum nächsten Strand. Im Cooks Beach Resort ist wenig los. Im Ort gibt es auch einen Laden. Mit Keksen und Bier setze ich mich an den Strand und lese. Zum Sonnenuntergang wechsle ich noch mal den Standort, damit sich die Sonne im Wasser spiegelt. Die Küche ist riesig und noch drei andere Gäste sind da. Für den Wetterbericht haben sie kurz den Fernseher eingeschaltet. Ich esse bei Ihnen und wir reden kurz miteinander. Dann noch duschen und ab ins Bett.




De un vistazo

Extraído automáticamente de la publicación
Duración del tiempo
5 Días
Clima
Otoño · 8°C
Acompañamiento
Con amigos
AventureroFuera de los caminos trillados
  • Radtour auf dem Hauraki Rail Trail und durch die Karangahake-Schlucht
  • Hot Water Beach mit warmen Sandbecken
  • Cathedral Cove bei Hahei
  • Cooks Beach zum Sonnenuntergang
  • Hamilton Gardens
FahrradZeltSchlafsackWärmeflasche
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