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2025-02-15 Continuando hacia el sur: Nugget Point

Publicado: 15.02.2025

Excursión en bicicleta
Kaka Point → The Whistling Frog
59 km · Owaka Highway
Alojamiento
The Whistling Frog Resort and Camp
Carpa · Catlins
Atracción
Mc Lean Waterfall
Catlins, Neuseeland
Atracción
Cathedral Cave
Catlins, Neuseeland
Atracción
Waikawa Museum
Waikawa, Neuseeland
Alojamiento
Curio Bay camping site
Carpa · Curio Bay
Excursión en bicicleta
Curio Bay → Invercargill
89 km
Atracción
Transport Museum Invercargill
Invercargill, Neuseeland

15.2.25 Taieri Mouth -> Kaka Point 81km, 620hm und abends->Nugget Point Lighthouse 18km, 220hm. Ich wache bei Sonnenschein auf, doch als ich aufbreche, hat sich Nebel breit gemacht. Ich folge der Akatore Road auf die Hügel. Nach 5km wird sie für die nächsten 20 zur Schotterpiste. Das ist anstrengend dazu fahren. Um 10:30h setze ich mich mit dem Müsli auf eine Wiese mit trocknen Gras. Nach der anschließenden steilen Abfahrt bemerke ich, dass der Spiegel fehlt. Ich lege das Gepäck an den Straßenrand und fahre zurück den Spiegel suchen. Der liegt aber gar nicht auf der Straße, sondern am Zaun, wo ich das Fahrrad zur Pause abgestellt hatte. Die Aktion dauert 40 Minuten und kostet einiges an Kraft. In Milton komme ich wieder auf den HW 1 und kaufe schon mal fürs Abendessen ein, weil ich nicht gesehen habe, das ist später in Balclutha auch noch eine große Wollworths gibt. Auf dem Highway geht es ständig auf und ab, was mich in der Hitze ganz schön schlaucht. Der Rastplatz ist nicht so gemütlich, aber ich brauche jetzt eine Pause. In Balclutha geht es über den großen Fluss und über eine Ebene zum Meer. Das ließe hi sich sich jetzt leichter radeln, wenn ich der Wind gedreht hätte, gegen den ich nun 15 lange Kilometer ankämpfen muss. Der Campingplatz in Kaka liegt oberhalb des Ortes. Ich baue das Zelt auf koche Nudeln und gehe duschen. Nach dem Essen ruhe ich mich etwas aus und schlafe ein, länger als ich wollte. Die Sonne ist schon hinterm Berg verschwunden als ich mich noch mal aufs Fahrrad setze und zum Nugget Point fahre und zum Leuchtturm laufe. Wenn es nicht so anstrengend wäre! Die Stimmung ist auf jeden Fall wunderbar. Auf dem Weg kann ich aber keine Tiere sehen. Auf dem Rückweg entdecke ich auf dem Meer einen orangenen Fleck. Spontan denke ich: da brennt ein Boot. Beim zweiten hingucken bemerke ich, dass der Vollmond aufgeht. Er steigt schnell höher und leuchtet mir die Straße aus, so dass ich die Stirnlampe nur anmache, wenn ein Auto kommt. Besonders der Abend war wunderschön, aber auch wieder sehr anstrengend. Mit dem E-Bike wäre das alles einfacher!!!

16.2.25 Kaka Point-> The Whistling Frog bei Cathedrale Cove, 59km, 730hm. Nachdem ich den Camping Hügel verlassen habe, mache ich direkt am Strand eine Pause. Hier könnten Sealions sein, sind es aber nicht. Wenigstens mal einmal auf und ab gehen, denn die Landstraße führt mich dann über ein breites Tal ins Landesinnere. Ich treffe auf den Owaka Highway und kaufe im Ort ein. Mein Müsli esse ich an dem Catlins Lake, der mehr einer Bucht gleicht. Viele Vögel sind zu sehen. Es gibt zwei Picknichtische, aber beide sind besetzt. Ich spreche den lesenden Mann an, ob ich mich dazu setzen dürfe. Er sagt mürrisch ja, wolle aber weiter lesen und sich nicht unterhalten. Da setze ich mich lieber auf die Wurzel zwei Meter weiter, doch der Mann klappt trotzdem sein Buch zu und fährt weg. Dann kann ich mich auch bequem an den Tisch setzen. Hinterm Fluss geht die Straße dann auf 190 Meter hinauf. In der Mittagssonne komme ich ordentlich an schwitzen. Aber das ist noch nicht alles. Nach einer schönen Abfahrt, kommt ein weiterer Anstieg von 100 hm. Die Belohnung dafür ist eine 250 Meter Abfahrt in die Bucht von Papatowai. Ich stelle das Rad am Parkplatz ab,und laufe ein Kilometer am Strand entlang. Dort setze mich im Halbschatten auf eine Felsenbank und esse Brot. In der Bucht sind ungefähr 20 Leute unterwegs, einige gehen auch ins Wasser. Mein Nickerchen wird von

Fliegen gestört, also fahre ich weiter. Hinter Papatowai geht es wieder auf 120 Meter hinauf. Ich habe einen schönen Blick über die Tautuku Bay. In der Karte ist unten am Strand eine Höhle eingezeichnet, die will ich mir gerne anschauen. Ich fahre über den Strand, wobei ich an einigen Stellen durch den Sand schieben muss. Ich entdecke eine Nische, und ein Schild, dass man die Pinguine nicht stören soll, aber mehr sehe ich nicht. Also fahre ich wieder hinauf auf die Straße und auf die nächste Anhöhe hinter dem Tautuku River. Hier geht es zur Cathedral Cave ab, die nur bei Ebbe zu besichtigen ist. Auf dem Schild ist zu lesen, dass das morgen um 11 Uhr wieder der Fall ist. Dann erreiche ich den flüsternden Frosch Resort und Camp und dafür 30 Dollar mein Zelt auf der Wiese aufstellen. Die Küche ist dunkel, aber zum Kochen ist alles da. Ich brate die Hähnchenschenkel mit Zwiebeln und Pilzen an und koche den Reis mit den Möhren. Es ist so viel, dass es für morgen auch noch reicht. Heute habe ich dran gedacht, dass Bier direkt auf Eis zu legen. Nun zischt es gut! Ulla schreibt, dass ich die Flüge zwischen den Azoren Inseln buchen kann. Dazu bin ich jetzt zu müde. Das mache ich morgen früh.


17.2.25 Whistling Frog->Curio Bay, 48km, 700hm. Da ich erst um 11 Uhr in die Bucht zu der Cathedralhöhle kann, fahre ich drei Kilometer das Tal hinauf und laufe zum Mc Lean Wasserfall. Der Weg dorthin ist gut ausgebaut, und der Wasserfall imposant. Ich bin der erste und kletter zum Fuß des Wasserfalls. Dort setze ich mich ans Becken und frühstücke. Ein Pärchen kommt und baut Stative auf, also mache ich den Platz frei, damit ich nicht in ihren Bildern sitze. Ich fahre wieder zum Campingplatz und packe, lasse aber alles dort stehen, damit ich es nicht zur Catheteral Cave mitschleppen muss. Der Weg zum Parkplatz ist Schotterpiste von dort geht es noch 80 m auf einem Fußweg durch den Wald. Hier wachsen Fahne große Bäume. Der Strand liegt im Nebel. Die Höhle ist wie ein umgedrehtes V geformt. Sie hat also zwei Eingänge zum Meer, die recht hoch sind und sich nach hinten verjüngen. Mit mir sind ca 20 Leute in der Höhle. Ich mache am Strand den Sonnengruß, dann geht's wieder hinauf zum Fahrrad und zum Camping. Die Radstrecke beginnt mit einer Abfahrt zum Chaslanas River und steigt dann lange durch Wald hinauf. So lange bin ich noch nie auf Neuseeland durch Wald gefahren. Leider gibt es aber auch keine Aussicht. Mittagspause mache ich auf einem kleinen Rasenstück am Straßenrand. Dann geht's wieder hinunter zum Niagara Highway. Im Örtchen gibt es ein Café mit Galerie. Sie ist nicht besonders. Die Räume sind von der Sonne aufgeheizt und alle Leute sitzen gemütlich im Garten. Wenn ich zu zweit wäre, hätte ich mich bestimmt auch hingesetzt. In Waikawa besuche ich das kleine Heimatmuseum. Hier sind Familiengeschichten über die Besiedlung zusammengetragen. Es wirkt etwas wie ein Fotoalbum. Dann geht das noch über einige Hügel zum Campingplatz der schön in Nischen angelegt ist. Er kostet aber auch 40 Dollar. Der Wind bläst sehr kräftig. Er weht mir sogar die Glassplitter meines zerbrochenen Spiegels vom Tisch den nicht leben will. Ich wärme mir die Reste von gestern auf und koche noch eine Nudelsuppe, aber ich bin immer noch hungrig. So esse ich beim Rundgang über die hohe Halbinsel eine ganze Tafel Schokolade. Ich finde ein schönes Plätzchen in der Sonne und beobachte die Wellen in der Bucht. Dann noch duschen und ab ins Zelt.


18.2.25 Curio bay-> Invercargill, 89km, 273hm. Ich starte bei trüben Himmel und schaue noch einmal in die Bucht. Der Wasserstand und die Wellen sind ähnlich wie gestern. Außer Möwen keine Tiere zu sehen. Auf der ersten Anhöhe muss ich anhalten, weil es zu regnen beginnt. Ich habe ja gehofft, die Wolken ziehen vorbei. Ich packe alles in Müllsäcke und versuche auch über die Beine Müllsäcke zu ziehen. Damit zu fahren ist aber nicht möglich. Der rechte kommt in die Kette und überhaupt flattert es zu sehr. Dann kriege ich doch lieber nasse Socken. So schlimm ist es dann aber gar nicht, weil es nach einer Stunde wieder aufhört und die Socken an den Füßen trocknen. Der Wind ist günstig und ich komme gut voran. Frühstückspause mache ich in Otara auf einer Rampe zur Verladung der Schafe. An schönen Sitzgelegenheiten mangelt es sonst wirklich. Dann geht es wieder runter an den Strand von Fortrose. Eine Infotafel erinnert an den Führer der Maori Ureinwanderer, mit dem Spitznamen crazy Jack. Außer Plumpsklos ohne Wasser ist hier nichts los. Die Straße entfernt sich nun wieder vom Meer und ich habe mir fest vorgenommen, heute erst Mittagspause zu machen, wenn der Wind sich e gedreht hat. So ziehe ich bis zum Vorort von Invercargill durch und die Kilometer rauschen vorbei. Nur am ersten Laden mache ich kurz Stopp um ein paar Bananen und Schokolade zu kaufen. Bei der Mittagspause auf einem Spielplatz in Invercargill rufe ich die Campingplätze an und erkundige mich nach den Preisen. 22 $ in der Stadt und 24 außerhalb. Das tut sich nicht viel. So besuche ich das Transportmuseum und fahre dann noch raus aus der Stadt. Das Museum, 35$ Senioren Tarif, ist wirklich mit viel Liebe gestaltet und erstaunlich welche Vielfalt an Oldtimern hier zu sehen ist. Hier stehen auch mehrere Autos, die ich selber gefahren habe. Gleich mehrere T1 und T2. In einem davon darf man einsteigen. Erinnerungen an sich Urlaube werden wach. Neben den Autos gibt es auch noch Ausstellungen zu Figuren von McDonald's und es hat mich da gerade wieder Juck Box, Kleidung und Wohnungseinrichtung. Alle schaue ich mir gar nicht an. In einem Kino läuft der Film mit Burt Munro, dessen Geschichte ich nur erahne. Im Stadtpark gibt es auch eine Skulpturen mit seinem Rennbike. Im Supermarkt mache ich einen Großeinkauf, alles kommt in die rote Tüte mit dem weißen Kreuz, die ich in Italien gefunden habe. Leider verkaufen Sie kein Bier hier. Bis zum Campingplatz kommt auch kein anderer Supermarkt mehr. Ich werde von einer jungen deutschen Frau, die work and travel macht empfangen, baue als einziger mein Zelt auf und koche. Heute gibt es Nudeln mit Gehacktessoße, Paprika und Tomaten. Und als Vor- und Nachspeise griechischen Quark mit Erdbeeren. Zwischendrin fängt es an zu regnen und ich muss das Zelt schnell schließen. Ich melde mich auf der Nationalparkseite an, komme aber bei der Suche nach Walks nicht wirklich weiter.


De un vistazo

Extraído automáticamente de la publicación
Duración del tiempo
3 Días
Clima
Verano
Acompañamiento
Solo
AventureroFuera de los caminos trillados
  • Nugget Point
  • Cathedral Cave
  • Mc Lean Waterfall
  • Waikawa Heimatmuseum
  • Transportmuseum Invercargill
FahrradE-BikeZeltStirnlampeMüllsäckeKochausrüstung
NaturalezaViaje por carreteraTránsitoHistoriaCultura
  • Zeltplatz The Whistling Frog30 NZD
  • Campingplatz bei Curio Bay40 NZD
  • Transport Museum Senioren-Tarif35 NZD
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