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Fraser Island - Hervey Bay

Publicado: 25.11.2017

21. - 24. November 

Jenny und ich entschieden uns für die volle Survival Tour - 3 Tage, 2 Nächte Campen am Strand auf Fraser Island. 


Fraser Island

Fraser Island ist eine Insel, die im Laufe der Jahre durch angeschwemmten Sand entstanden ist und auf Grund der besonderen Gegebenheiten eine ganz eigene Flora entwickelt hat. 

Mit einer Fläche von 1840 Quadratkilometer ist sie die größte Sandinsel der Welt. Sie liegt etwa 190 Kilometer nördlich von Brisbane vor der Ostküste Australiens. Die Insel gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe. 



21. November

Ankunft nach 14 h Nachtfahrt (mit dem Bus) in Hervey Bay. 

Schlafen konnte ich im Bus nicht wirklich. Die Greyhound Busse haben lediglich Sitze mit verstellbaren Lehnen, und aufrechtes Schlafen ist für mich kaum möglich. Also für mich war reisen als Backpacker in Asien wirklich komfortabler!😌

Zum Glück war das Hostel direkt gegenüber der Bushaltestelle, sodass wir dieses Mal mit unseren Gepäck nicht weit laufen mussten. 


Dort angekommen bekamen wir erstmal eine Einweisung, wie es die nächsten Tage auf Fraser Island ablaufen wird und was wir dort alles benötigen. Für die nächsten 3 Tage dürften wir nur einen kleinen Rucksack mitnehmen. Zudem wurden wir darauf hingewiesen, unser Duschgel und Shampoo können wir beruhigt im Hostels zurück zu lassen, da es im Camp weder Duschen noch richtige Toilette geben wird. Diesen Schock mussten wir erstmal verdauen (da uns bei der Buchung versichert wurde, dass Duschen und Toiletten vorhanden sind🤔) - Wir haben uns das schlimmste ausgemalt. 

Hervey Bay hat an sich nicht sonderlich viel zu bieten, ist jedoch neben Rainbow Beach einer der Orte um eine Fraser Island Tour zu starten.

Daher nutzen wir die Zeit und das vernünftige wlan im Aufenthaltsraum des Hostels, um  unsere weiteren Reisestops zu organisieren:  

- den Greyhoundbus sowie die Hostels zu den nächsten Orten zu reservieren. 

Anschließend gingen wir essen, da wir absolut keine Lust zu kochen hatten und gönnten uns ein Avocado Chicken Sandwich.

Danach machten wir einen Strandspaziergang in Hervey Bay. 

Es war ein kilometerlanger Strand, der wie ausgestorben wirkte. 



Anschließend kauften wir im "Spar" (ich fühlte mich wie zu Hause) uns noch Snacks, Äpfel, Bananen und Bier für die nächsten beiden Tage auf der Insel. 

Abends kochten wir Spagetti mit Bolognese (ohne hackfleisch) und es gab frischen Salat dazu. 


Dann gingen wir früh schlafen, da es am nächsten Morgen früh losging. 

So sah das Zimmer aus als wir eincheckten. 😰


22. November - Tag 1
Am nächsten morgen standen wir um 5.30 auf.
Es war alles ganz genau vom Veranstalter durchgetacket:

6.00 Frühstück
6.15 auschecken aus den Zimmern
6.30 Video-Einführung über das Campen und das Fahren auf der Insel

7.00 Abfahrt 

Jetzt kam ich mir vor wir eins der 18jährigen Kinder 🤣


Fraser Island - 2 Nächte im Camp

Anschließend teilten wir uns auf vier Jeeps auf. Insgesamt waren wir eine Gruppe von 26 Leuten. (2/3 davon bestand aus 18-jährigen Deutschen🤦‍♀️😥) und unserem Guide, der uns die nächsten Tage "behütete". Es war gar nicht so einfach weitere drei Fahrer zu finden, da man mindestens 21 Jahre alt sein musste. Aber drei Jungs erbarmen sich. 

Das Wetter war bescheiden, es regnete in Strömen als wir starteten.
Um auf die Insel zu kommen, mussten wir die Fähre nehmen. 




Auf der Insel angekommen, fuhren wir erstmal eine Stunde bis zum Regenwald. Das war ein "Abenteuer" im Regen und den tausen Schlaglöchern hinten im Jeep zu sitzen. Jenny und ich fuhren mit unserem Guide Macca mit. Dort lernten wir Sabine, 31 aus Holland kennen. Mit uns auf der Rückbank saßen noch 2 Mädels (Hannah, 20 und Verena 19) sowie Fabio 19. Diese Sitzordnung behielten wir die nächsten Tage auch so ein. 



Durch den Regenwald im Regen

Es war eisig kalt in kurzer Hose und im Top.  Zum ersten Mal brauchte ich meine softshell Jacke  und mein Regenponjo aus Vietnam kam wieder in Einsatz.





Das Wasser des Flusses war so klar, dass es auf den Bildern kaum erkennbar ist.





Anschließend ging es direkt ins Camp, zum Glück hat der Regen nachgelassen. Den letzten Teil fuhren wir zum ersten Mal mit den Jeeps am Strand entlang, das hat Spaß gemacht.




Es gibt natürlich auch Verkehrsregeln: d.h. man muss links fahren🤣


Und dann kamen wir in unserem Camp an. 🏕️

Was soll ich sagen, es war eine Erfahrung, die ich nie wieder brauche :D

Uns wurde gesagt, dass wir direkt am Strand schlafen. Naja es war etwas innerhalb, in den Büschen versteckt, umgeben von einem Elektrozaun, aufgrund der gefährlichen Dingos (wilde Hunde) auf der Insel. Ich teilte mir mein Zelt mit Jenny und Sabine.



Sobald wir das Camp zu Fuß verließen, mussten wir die orangfarbenden Stecken (die auf dem Zaun stecken) mitnehmen, zum Schutz vor den Dingoes. Hätte mich einer angegriffen, wäre der Stock schneller weggewesen als der Dingo schauen kann.😅🐕







Unser Klo für die nächsten Tage. 


Aus den Kanistern gab es sauberes Wasser: zum Trinken, Waschen, Zähne putzen und Geschirr spülen...




Nach dem ersten Schock, wo wir die nächsten 2,5 Tage verbringen werden, ging es auch schon direkt weiter an den ersten Süßwasser See der Insel - Lake Wabby. Leider war es uns dort zu kalt zum Baden. Daher machten Jenny, Sabine und ich einen Spaziergang zu dem Lookout. 









Die Aussicht von oben war echt mega schön. Das Wetter hätte natürlich besser sein können.




Auf dem Rückweg sahen wir dann wirklich eine Dingo Familie am strand entlang laufen. Laut unserem Guide sei das ziemlich  selten, eine komplette Familie zu sehen: Mama, Papa mit 3 Kindern 



Um 17 Uhr waren wir zurück im Camp, wo es dann auch bald Burger zum Abendessen gab.🍔 Ja ich lebte sehr gesund die 3 Tage im Camp. 😣


Abends lief ein Teil der Gruppe noch an Strand und kurze Zeit später kam Macca, unser Guide, mit seinem Jeep und sorgte für Musik. Dort beobachteten wird den unglaublichen Sternenhimmel 🌠und die Milchstraße.🌌 Es war atemberaubend. 

Was ihr nämlich wissen müsst: in Europa überblenden all die künstlichen Beleuchtungen das Licht der Millionen Sterne. Im dünnbesiedelten Australien und vor allem auf der Insel kann man die funkelnden Sterne so deutlich sehen, wie nirgends anders. 🌟


Tag 2 auf der Insel

Geweckt wurden wir um Punkt 7 Uhr mit dem Lied " I got a Hangover..." Den hatten ich zwar nicht, dafür Rückenschmerzen - einer Yogamatte ist definitiv zu wenig, um darauf zu schlafen. 

Zum Glück hatte es aufgehört zum regenen und die Sonnne zeigte sich.🌤️

Nach dem Frühstück sollte es direkt losgehen. Allerdings hatten wir einen verrückten Kanadier, Alex, dabei, der meinte er müsse auf eine Palme klettern um eine Kokosnuss zu pflücken. Das hat natürich nicht wirklich geklappt, er fiel runter und sein Arm schob eine ordenltiche Beule. Man konnte deutlich sehen, dass er gebrochen war. Daher musste er direkt zum Arzt gebracht werden und wir konnten erst eine Stunde später los.

Um halb 10 ging es dann endlich los. Unser erster Stop war ein Süßwasserfluß zum Baden. 


Eli Creek

Eli Creek ist der größte Frischwasserfluss von Fraser Island.

Wir waten im Eli Creek 400 Meter nach oben durch eiskaltes Wasser, das so klar ist, dass es durchsichtig erscheint.


Rundflug 🛩️








Ich entschied mich spontan einen Rundflug über die Insel zu machen. 




Bye bye... 



Und los ging's in die Luft... 



Butterfly Lake🦋 - Dieser See ist nur von der Luft aus zu sehen :-) 








Posen wie die Chinesen 🤳

Schiffsfrack

Das Maheno Shipwreck liegt seit mehr als 60 Jahren hier und es verrostet mehr und mehr.






Zum Mittagessen hielten wir an einer Picknick Area,  es gab kalte Wraps zum selbermachen 🌯 - sehr abwechslungsreich 🙄 




Champagne Pools

Die Champagne Pools sind durch vulkanische Aktivitäten geformte natürliche Schwimmbäder. 

Bei Flut strömt das Meerwasser in die Pools und verursacht dabei kleine Bläschen, die wie Champagner perlen.

Auch hierbei handelt es sich um eine der Hauptattraktionen und es ist dementsprechend voll. Leider muss man sich die Champagne Pools mit zahlreichen anderen Touristen teilen.




Mit Sabine kletterte ich auf die kliffs, um auf die andere Seite zum Strand zu gelangen. (die Bilder bekomm ich von ihr -hoffentlich- noch zugeschickt). Uns war zu viel los bei den champagne pools. 😅🙄




Indian Head - Aussichtpunkt

Der Tagesablauf ist straff und so finden wir uns kurze Zeit später am Indian Head wieder.

Hier gab Captain Cook den Namen, weil er wohl Einheimische sah und davon ausging, dass es sich um Indianer handelte. 

Es war wieder eine traumhafte Aussicht über die Insel und das Meer. 








Anschließend ging es zurück ins Camp. 






Um 17 Uhr waren wir wieder zurück im Camp.

Abends beobachteten wir am Strand wieder den Sternenhimmel. Sabine und ich dürften uns auf das Dach des Jeeps setzen. 



3. Tag

MC Kinsey

Heute hatten wir nachdem wir das Camp aufgeräumt und verlassen hatten nur noch ein Ziel: der Bilderbuchsee Lake Mc Kenzie, ein Süßwassersee, der sich im Laufe der Jahre durch die Ansammlung von Regenwasser gebildet hat und auf Grund der Mineralstoffe im Boden in allen möglichen blau und türkis Schattierungen schillert. Dazu kommt sein feiner, weißer Sandstrand und die absolute Sicherheit, auf keine Quallen, Haie oder sonstige bedenkliche Gesellen stoßen zu können. Hier hatten wir ein großzügiges Zeitfenster um baden zu können. Leider war es hier mal wieder total überlaufen. 

Jenny, Verena, Hannah




Unsere "tolle" Gruppe


Und dann hatten wir die 3 Tage im camp geschafft. Und es ging wieder zurück nach Hervey bay mit der Fähre.  







Und dieser Vogel lief mit abends noch vor unserem Hostel über den Weg, als ich gerade dabei war Gina ihre Sprachnachricht abzuhören.  😅


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