Dinamita Danesa - o: no puedo cambiar mi naturaleza
¿Qué nos quiere decir este título? Tiene un doble sentido. Por un lado, soy un lince cuando se trata de costes. Y por otro lado, me entusiasma rápidamente el deporte del...

Publicado: 14.09.2026
Es wird ruhiger. Die turbulenten Tage scheinen vorbei zu sein – toi, toi, toi.
Der Stellplatz in Hou Mole entpuppt sich als Highlight. Hier ist alles durchdacht und am richtigen Platz. Die geschotterten Plätze haben eine Holzterrasse, wo man trockenen Fußes aus dem Womo aussteigt. Private Toiletten und private Duschen (mit Code Zugang) sind in perfektem Zustand. Strom gibt es durch Zubuchung mit einem Zugangscode. Überhaupt ist alles digital angelegt, es braucht keinen Hafenmeister oder Rezeptionisten.
Lediglich der Ort ist ziemlich tot.
Kattegat in der Nebensaison. Die Ostsee plätschert so vor sich hin, die Touristenströme sind vorbei.
Wir fahren mit dem Rad zurück in den Ort Hals, der direkt an der Mündung des Limfjords in die Ostsee liegt. Hier gibt es wenigstens ein paar Geschäfte und Restaurants, die auch geöffnet haben.
Und weil der Regen wieder im Anflug war, suchen wir Unterschlupf im „Havkatten“ direkt am Fjord.
Und Überraschung – die bieten gerade mittags ein Fischbuffet (all you can eat) für 30,- € an. Das gönnen wir uns und werden nicht enttäuscht. Da kann der Regen zwischendurch auch prasseln – wir sitzen warm und trocken.
Die Ostsee ist ja eher der ruhige Teil der dänischen Küste. Gut geeignet für Familien mit kleinen Kindern, die am Strand ins seichte Wasser können. Daher ist hier die Saison mit dem Ende der Schulferien auch vorbei. Die Campingplätze sind verlassen, auch die Dauercamper rüsten ab. Da muss man nicht stehen, deshalb orientieren wir uns an den Stellplätzen mit Hafenanschluss.
Sollte aber auch ein lebendiger Hafen sein.
Der nächste auf unserer Route ist Frederikshavn. Auf dem Weg nach dort machen wir noch einen Abstecher ins Landesinnere nach Dronninglund, wo wir auf dem Golfplatz eine Runde spielen. Die haben hier alle Kurzplätze mit 9 Löchern, auf denen man für 13,- € eine Runde spielen kann. Das reicht derzeit für uns zwei Körperwracks.
In Fredrikshavn kommen wir um 14.00 Uhr an und fahren gleich mit den Rädern in die Stadt zum bummeln. Es gibt hier eine der längsten Fußgängerzonen ganz Dänemarks – allerdings Samstags nur bis 14.00 Uhr.
Und was ist heute? Richtig …..
Dann eben ein wenig Sightseeing mit dem Rad im Hafen. Unspektakulär.
Frederikshavn verfügt über einen Fähranschluss nach Schweden und Norwegen. Ansonsten liegen hier Abwrackschiffe, die in ihre Einzelteile zerlegt werden.
Und dann beginnt es mal wieder – zu regnen.
Das reicht. Zurück zum Wohnmobil in einer Regenpause und trostloser Blick auf die Ostsee (immerhin ohne Deich und mit freiem Blick aufs Wasser).
Das war die letzte Station an der Ostsee. Morgen geht`s nach Skagen, wo Kattegat und Skagerak aufeinander treffen.
Und von dort geht´s es auf der Nordsee Seite zurück. Wir sind ja schließlich schon bei der Halbzeit.
Morgen ist übrigens Sonntag. Wenn da man nicht viele auf die Idee kommen, Skagen zu besuchen. Und außerdem scheint überraschenderweise die Sonne endlich mal.
Tatsächlich ist der Parkplatz gut gefüllt und die touristische Attraktion zieht viele Besucher an. Vom Parkplatz kann man den Weg zur Landspitze entweder zu Fuß gehen oder sich mit dem „Sandormen“ fahren lassen.
Wir nutzen die zweite Variante.
An der Spitze, wo sich Nordsee und Ostsee küssen, muss man sich den Weg nach vorne frei kämpfen. Da wollen alle stehen.
Ansonsten ist hier viel Strand und Sand.
Wir machen einen Haken dran und verlassen diesen Ort.
Nur 20 km weiter an der Nordsee liegt Skiveren Camping, wo meine Eltern immer Urlaub gemacht haben. Der Platz liegt direkt an der Küste und hat direkten Strandzugang.
Mal sehen, ob hier auch schon abgebaut wird.
Nein, es sind noch Gäste da und das Wetter ist immer noch gut. Wir checken für 3 Tage ein.
Der Platz ist sehr groß und verfügt über allerlei Attraktionen (Minigolf, Paddelplatz, Tennisplatz, Sauna, Pool, Fitnessraum, Indoor Spielhalle, Restaurant, Supermarkt).
Außerdem kann man am Strand endlose Spaziergänge machen und bei Bedarf sogar mit dem Auto drauf fahren.
Das werden wir die nächsten Tage alles nutzen.
