

Publicado: 19.08.2025

















































Vom österreichischen Weinviertel fuhren wir ins Tschechische mit dem ersten, wunderschönen Städtchen Valtice. Von dort aus ging es quer durch Tschechien Richtung Prag. In keinem Land, das wir auf unserer Reise durchquert haben, trafen wir auf so viele einheimische RadlerInnen. Im Alltag, am Wochenende mit der ganzen Familie oder auf Reisen - für viele TschechInnen scheint das Fahrrad ein Alltags-Gebrauchs-Gegenstand zu sein. Auf unserer Tour folgten wir diversen Radwegen, die als Netz das Land zu durchziehen scheinen. Wir radelten größtenteils auf kleinen Straßen mit wenig Verkehr und guter Oberfläche durch Wälder, (riesige) Felder und viele traumhafte Alleen! Und wir haben den Eindruck, hier beginnt es schon zu herbsten…
Schwierig war es, außerhalb der touristischen Regionen, mit den Campingplätzen und Übernachtungsmöglichkeiten. Viele, auf Komoot ausgewiesene Plätze existierten nicht (mehr?), so dass es uns in der Not einmal an den Feldrand verschlug.
Die größte Hürde war für uns die Sprache. Mit völliger Ahnungslosigkeit und unterentwickelter Sprachbegabung hatten wir’s häufig schwer, da viele (ältere) TschechInnen kein Englisch sprechen und „das Tschechische“ so fremd für uns ist, dass sich die Bedeutung der Worte bspw. auf Straßenschildern oder Speisekarten, nicht erahnen ließ. Und jedes Wort übersetzen… einfach zu anstrengend… Und wie das dann so ist, führt die Fremdheit der Sprache zu Unsicherheit und Anspannung und so fanden wir die TschechInnen die ersten Tage eher unfreundlich und steif. Mit der Zeit lockerten wir uns und schon wurden die Begegnungen freundlicher und netter…