

Publicado: 26.09.2025
Wenn morgens um 5:20 Uhr der Muezzin ruft, höre ich den melodischen Klang des Gesangs und die Inbrunst des Rufenden, bin gerührt und bleibe liegen. Er meint mich nicht, oder?
Wenn man in der Abfahrt einer sehr gut ausgebauten Autobahn direkt in eine übelste Schlaglochpiste gerät, dann ist man in Albanien angekommen.
Heute sind wir dem albanischen Nationalhelden Skanderbeg begegnet. Groß und mächtig steht er am Eingang von Kruje in Mittelalbanien und schaut selbstbewusst auf die Besucher des bekannten Bazars der Stadt. Wenige Meter später konnten wir seine Burg besichtigen.
Dieser Heerführer hat es im 15. Jahrhundert geschafft, die Osmanen etwa 25 Jahre fernzuhalten. Danach siegten die Osmanen dennoch, so dass vielleicht nicht komplett nachvollziehbar ist, warum um diesen Skanderbeg in den folgenden Jahrhunderten ein ungeheurer Kult entwickelt wurde. (Aber das kennen wir Ostwestfalen von unserem Cherusker-Hermann ja auch.) Schließlich wurde sogar eine Gebirgsdivision der deutschen Waffen-SS nach Skanderbeg benannt.
Ansonsten haben wir wieder einen sehr schönen Camping gefunden.😀
P.S. Wir freuen uns übrigens immer über Rückmeldungen jeder Art, privat oder hier im Blog.😎
