Die Coromandel Peninsula

Uñt’ayata: 11.03.2017

Der Weg vom Cape Reinga wieder nach Auckland war nicht besonders spannend - wir haben zwar ein paar Sachen gemacht (Sandboarding, Kauri Walk, Black Sand Beach), aber vor Allem haben wir die schönen Ausblicke auf die Natur genossen und wollten möglichst schnell wieder runter nach Auckland und dann auch direkt weiter fahren. Das war dann aber doch schwerer als gedacht... Irgendwann bemerkten wir, dass wir relativ viele Steinschläge hatten und es auch immer mehr wurden und so beschlossen wir erstmal zu Smith & Smith ( ~ Carglass) zu fahren und die Steinschläge kleben zu lassen. Doch weil es bei uns insgesamt mind. 7 Steinschläge sind, wollte uns jeder sofort eine neue Windschutzscheibe aufzuquatschen. Da das sehr teuer ist, beschlossen wir auf Risiko zu gehen und die Windschutzscheibe erst zu wechseln, wenn tatsächlich ein Riss in der Scheibe ist ( - bis jetzt klappt der Plan sehr gut :P). Aber das war ja nicht Stress genug... Auckland bringt uns nicht besonders viel Glück! Miriam und Thomas mussten am nächsten Tag zum Zahnarzt (weshalb wir überhaupt erst in Auckland gehalten haben) und eigentlich wollten wir am selben Tag noch weiter nach Coromandel fahren, aber da machte uns der Arzt einen Strich durch die Rechnung: Sie sollten am nächsten Tag nochmal in die Praxis kommen. Da wir gerade an einer Apotheke vorbeifuhren, beschlossen wir kurz hineinzugehen, da Franzis Lippe sich über die letzten Tage entzündet hatte. Die Apothekerin musterte die Lippe kritisch und erklärte uns dann nüchtern, dass sie uns in diesem Stadium nicht mehr helfen könne und wir sofort zu einem Arzt müssen. Eventuell könnt ihr nachvollziehen, dass von dieser unerwarteten Diagnose etwas geschockt waren und es nicht allzu viel Spaß machte, den restlichen Tag im Wartezimmer beim Arzt zu verbringen... Aber letztendlich war doch alles harmloser als gedacht (ihre Lippe ist nicht fast abgefallen) und konnte mithilfe von 6 Tabletten am Tag behandelt werden. ;) Danach hatten wir dann auch noch einige Probleme bei der Parkplatzsuche für die Nacht und landeten nach sehr viel Hin und Her fahren auf einem Parkplatz mitten in der Stadt, der nicht wirklich viel bot und trotzdem 10 Dollar pro Nacht kostete. Zu allem Übel hatten wir dabei noch zwei Jungs im Schlepptau, wovon zumindest der eine ein sehr großer Schwätzer und Angeber war und uns seehr viel von seiner Weltreise erzählte. Nach diesem Tag konnte eigentlich alles nur noch besser werden und nachdem wir dann auch noch die beiden Jungs wieder losgeworden sind, machten wir uns guter Dinge auf den Weg nach Coromandel. Allerdings hatten wir nicht wirklich gut geplant und so verpassten wir die Ebbe, die wir die Besichtigung der Cathedral Cove und für den Hot Water Beach eigentlich gebraucht hätten... 

Also mussten wir die Cathedrals Cove wohl oder übel auf den nächsten Tag verschieben. Den Hot Water Beach hingegen machten wir nachts und weil wir keine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe fanden, parkten wir mehr oder weniger illegal am Straßenrand. Zwar hatten noch viele andere die Idee mit dem nächtlichen Baden am Hot Water Beach (zur Erklärung: man kann dort bei Ebbe Löcher in den Sand buddeln aus denen dann heißes Wasser kommt, weil unter dem Meer geothermale Quellen liegen. So hat man dann so eine Art Whirlpool mit bis zu 40 - 60 Grad Celsius.), aber trotzdem war es ein tolles Erlebnis, vor allem weil es außerhalb des Wassers ziemlich kalt war, aber im Wasser kuschelig warm (manchmal auch ein bisschen sehr heiß :P) und man von dort aus den wunderschönen Sternenhimmel beobachten konnte. Um ca. halb 3 legten wir uns dann noch halb nass und ziemlich kalt in unser Bett und wachten nicht allzu glücklich nach 2 1/2 Stunden Schlaf durchgefroren von unserem Wecker auf. Aber die Angst vor der 200 Dollar Strafe machte uns dennoch genug wach und so standen wir schon um halb 7 auf dem Parkplatz zu Cathedrals Cove und konnten den Sonnenaufgang über dem Meer beobachten! Nachdem wir nochmal ein bisschen auf unseren Sitzen schliefen, machten wir uns auf den Weg zu der Höhle. Zum Glück waren wir relativ früh dort, denn schon nach einiger Zeit füllte sich der ganze Strand mit Menschen und es war nur noch halb so schön. 

Auch wenn eigentlich nichts so gelaufen ist, wie geplant und wir am Ende ziemlich viel Schlafmangel hatten, war es trotzdem ein sehr cooles und schönes Erlebnis! :)) 

Jaysawi (1)

Wolfgang
Weiterhin viel Spaß. Vlog #7 ist übrigens sehr gelungen :-)

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