Jakob und Manu reisen
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Singapur - eine kleine Oase

Ishicilelwe: 21.01.2019

Da wir nur 30 Tage in Thailand bleiben dürfen und von Bangkok nach Hause fliegen mussten wir zum VISA-hopping Thailand verlassen. 

Es ist bereits finster, als wir in Singapur landen. Der Flughafen hier soll einer der besten weltweit sein, und tatsächlich ist hier alles tip-top. Der Boden und sogar die Wände sind mit Teppichen bezogen und es herrscht eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Es gibt Liegestühle und viele Pflanzen... vielleicht kann man dort mal Urlaub machen. 

Nach den Einreiseformalitäten geht es mit der U-Bahn ins Stadtzentrum zu unserem Hostel.

Wir haben uns hier für ein Doppelbett in einem Gemeinschaftszimmer entschieden, da die Unterkünfte in Singapur doch deutlich teurer sind als wir es von Thailand gewöhnt sind.

Beim Check-in stellt sich heraus, dass die Buchungsplattform Agoda, wo wir das Zimmer gebucht haben, die Reservierung nicht an das Hostel weitergeleitet hat. Nach einem langen und nicht sehr freundlichen Telefonat des Eigentümers mit Agoda können wir dennoch das gebuchte Bett beziehen, das glücklicherweise noch frei war.

Am nächsten Morgen regnet es. Wir fahren deshalb erst einmal in ein Shoppingcenter um den Regen abzuwarten. Tatsächlich lässt der Regen bereits zu Mittag nach und wir fahren zum "Must-See-Place" von Singapur, den Gardens by the bay. Bevor wir in die Gärten hineingehen spazieren wir noch ein bisschen an der Hafenpromenade auf und ab und genießen die Skyline und diese saubere, moderne und zugleich sehr faszinierende Stadt.







Die Gardens by the bay sind tatsächlich ein lohnendes Ausflugsziel, verschiedene Themengärten reihen sich aneinander und warten darauf entdeckt zu werden. 



Jeden Abend erwartet die Besucher hier ein besonderes Highlight: Die großen Bäume sind dann der Mittelpunkt einer Licht- und Musik-Show mitten im Park. Das Thema dieses Monats ist "Opera in the Gardens" und so genießen wir die bekanntesten Opernlieder unter den dazu passend beleuchteten Bäumen.



Zum Abendessen geht es anschließend in den nahe gelegenen Foodcourt, wo wir endlich den lange erwarteten Thunder Tea Rice kosten. Dieses Gericht besteht aus einer Kräuter-Grünteesuppe, welche mit Reis, Gemüse und Erdnüssen serviert wird.


Am nächsten Tag fahren wir mit der U-Bahn zu den botanischen Gärten. Diese riesige Gartenanlage besteht aus mehreren Themengärten mit dem Orchideengarten als Highlight.







Nach mehreren Stunden zwischen den verschiedenen Blumen und Pflanzen macht uns die tropische Hitze langsam zu schaffen und wir beschließen zur Abkühlung in das Outletcenter am anderen Ende der Stadt zu fahren. Hier hoffen wir einige Schnäppchen machen zu können, doch abgesehen von einer kurzen Hose für Jakob und zwei Shirts für Manu finden wir in dem sehr vollen Shoppingcenter nichts Interessantes.

Nachdem wir unsere magere Ausbeute in unser Hostel gebracht haben und uns etwas ausgeruht haben, fahren wir zum Marina Bay Sands Hotel um dort auf die Aussichtsplattform zu fahren. Dieses Hotel besteht aus drei Türmen die jeweils 55 Stockwerke hoch sind und auf ihren Spitzen gemeinsam eine riesige Plattform in Form eines Schiffes tragen.

Die Aussicht von dort oben ist einfach atemberaubend und wir genießen von dort auch die Aussicht auf eine weitere Sound and Light Show, diesmal jedoch im alten Hafen von Singapur.





Anschließend machen wir uns auf den Weg zu Raffels Hotel, wo der Singapoure Sling kreiert wurde. 



Unterwegs werden wir hungrig und müssen feststellen, dass es hier um 10 Uhr abends erstaunlich schwer ist noch ein Essen zu bekommen. Nachdem wir uns aus der Not heraus im Marché-Restaurant noch eine Pizza gekauft haben, geht es endlich auf zu unserem Singapoure Sling. Doch was für eine Enttäuschung! Die berühmte Hotelbar schließt bereits um 11 Uhr und so resignieren wir und fahren zurück zu unserem Hostel.

Alles in allem hat es uns wirklich gut gefallen und wir hätten gerne noch länger dort verbracht!

Phendula