Travel Blog Hawaii / Seychelles
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Published: 03.09.2024
































































































































Die Einheimischen nennen den Wasserfall ย Mosi-oa-Tunya (zu deutsch: donnernder Rauch). Der Name verweist auf den Wasser-Sprรผhnebel, der von den Fรคllen in bis zu 300 m Hรถhe aufsteigt und noch in bis zu 30 km Entfernung zu sehen ist.
In unserer Hotel Anlage gibt es einen Aussichtsturm, wo wir unseren ersten Abend standesgemรคร mit einem Sundowner abschlieรen.ย
Heute geht es frรผh am Morgen in den Hwange Nationalpark,ย der grรถรte Nationalpark in Simbabwe.ย Hier soll es nahezu die komplette Bandbreite der Afrikanischen Wildtiere geben.ย Ein paar davonย bekommen wir zu sehen.
Den Nachmittag verbringen wir in unserer Lodge und am Pool. Hier wurde der Pool auf dem Dach รผber der Bar gebaut. Hintergrund ist, dass immer wieder Elefanten durch die Anlage laufen. Man mรถchte vermeiden, dass die Elefanten den Pool leer saufen.ย
Wenn die Elefanten groร genug sind, wollen sie trotzdem lieber aus dem Pool statt aus ihrem Wasserloch saufen.ย :-)
Und nochmal geht es weiter Richtung Sรผden. Unser Ziel ist Motobo Hill. Von unserer Lodge aus haben wir ein phantastischen Ausblick auf die riesigen Granitfelsen.ย
Heute Vormittag wollen wir mit einem Ranger Nashรถrner suchen. Nachdem das Mutter- und das Jungtier erst gestern enthornd wurden, (aufgrund der Wilderer) ist nicht klar wie weit sie uns an sie ran lassen.ย
Nach einem kurzen Trip zu Fuร durchs hohe Gras, entdecken wir drei Nashรถrner und beobachten sie mit dem gebรผhrenden Abstand.ย
Zum Sonnenuntergang wollen wir auf einen Hรผgel in den Matobo Hills.ย
Doch bevor wir zum legendรคren Matobo Hills aufsteigen, besuchen wir noch eine Hรถhle mit Felszeichnugen.
Die Granithรผgel entstanden vor mehr als 200 Millionen Jahren und beherbergen eine der umfangreichsten Ansammlungen von Buschmannzeichnungen im sรผdlichen Afrika, man schรคtzt etwa 3.000 Felszeichnungen. Wahrscheinlich sind sie ca. 10000 Jahre alt.
Die Landschaft in Matobo ist bekannt fรผr ihre groรen runden Granitfelsen, welche angestrahlt von der Abendsonne, in ein wunderschรถnes rรถtliches Licht getaucht werden.
Hier ist auch das Grabmal von Cecil John Rhodes. Erย war einย britischerย Unternehmerย undย Politiker, und maรgeblich an der Eroberung und Kolonisierung von Gebieten beteiligt, die nach ihm in Nordrhodesien und Sรผdrhodesien (heute Sambia und Simbabwe) benannt wurden.
Wir verlassen Simbabwe und รผberqueren die Grenze nach Botswana. Jetzt sind wir am sรผdlichsten Punkt unserer Tour.ย
Auf dem Weg zu unserer nรคchsten Unterkunft besuchen wir nochmal einen Nationalpark mit Nashรถrner und vielen anderen Wildtieren.
Was fรผr ein Ritt!!!
Unsere Fahrt heute, mitten in die Zentral Kalahari, dauert fast 10 Stunden. Die Hรคlfte der Zeit geht es รผber Sandpisten mit tiefen Schlaglรถchern. Teilweise kommen wir nur in Schrittgeschwindigkeit voran. Das Thermometer zeigt 40 Grad.ย
Mitten im Nirgendwo, kommen wir kurz vor Sonnenuntergang in uns unserer Lodge an, und werden mit einem traumhaften Ausblick, รผber die Weite der Kalahari, belohnt fรผr die ganzen Strapazen.ย
Den Abend verbringen wir dann am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel, und lauschen dem Ruf der Wildnis.ย
Zu unseren Chalets dรผrfen wir Nachts nur noch in Begleitung der Ranger. Die ganze Nacht รผber, hรถrt man das Gebrรผll der Kalahari Lรถwen, deren Spuren wir am Morgen vor unserer Hรผtte entdecken. Auch ein Leopard war wohl zu Besuch.
Der heutige Tag wird vom Rhythmus der Natur und dem Sonnenstand bestimmt. Bei Sonnenauf und -untergang geht es auf Pirschfahrt. Lรถwen, Geparden, Giraffen und viele weitere Wildtiere bekommen wir zu sehen. Mittags entspannen wir uns am Pool, wo wir am Wasserloch auch immer wieder Tiere beobachten kรถnnen.ย
Am spรคten Nachmittag, wenn die Schatten immer lรคnger werden, gibt es von unserer Lodge noch eine schรถne รberraschung. Mitten in der Kalahari Wรผste wird fรผr uns zum Sonnenuntergang ein kleines Buffet mit Sundowner aufgebaut. Mit einem Gin Tonic in der Hand, und ein paar Snacks, genieรen wir die endlose Weite Afrikas mit all seinen Farben und Gerรคuschen.
Nach stundenlanger Fahrt kommen wir wieder in die Zivilisation, und erreichen Maun. Unsere Lodge liegt direkt am Thamalakane River.
Wir lassen den Tag ausklingen und genieรen unser Abendessen bei Sonnenuntergang mit Blick auf den Fluss. Eine phantastische Stimmung.ย
Nach einer Stadtnacht ruft erneut die Wildnis.
Auf ins Okavango Delta ๐๐ฆ๐ฆ๐๐ฆ๐
Im Okavango Delta, an einem Seitenarm des Khwai River, werden wir bereits in unserer idyllischen Lodge empfangen. Unsere komfortablen Safarizelte stehen auf Holzdecks mit privater Veranda. Auch hier laufen Nachts Elefanten und Nilpferde durch die Anlage.ย ย
Die nรคchsten zwei Tage verbringen wir mit Tierbeobachtungen am frรผhen Morgen und zum Sonnenuntergang.ย
Morgen geht es nach Savuti, im Chobe Nationalpark.ย
Ein Tiefdruckgebiet hat heute Nacht fรผr viele Wolken und Wind gesorgt.ย
Kรผndigt sich schon die Regenzeit an??
Unsere Fahrt Richtung Westen in den Chobe NP wird daher eine รคuรerst staubige Angelegenheit.
Leider fรคllt in unserem Fahrzeug auch noch die Klimaanlage aus, so dass wir nach stundenlanger Fahrt รผber schlechte Sandpisten bei geschlossenen Fenstern (wg. dem aufgewirbelten Staub) am spรคten Nachmittag in unserem Zeltcamp ankommen.ย
Durch den Wind sehen wir auf der Fahrt leider auch nicht so viele Tiere.ย
Nachts am Lagerfeuer klart es wieder auf. Wir sitzen unterm Sternenhimmel, lauschen den Gerรคuschen der Wildnis, und dem knistern des Feuers.ย
Zufrieden und erschรถpft von der Fahrt verkriechen wir uns ins Zelt.ย
Nachdem Nachts zwei Honigdachse in unserem Camp abgehaust haben, stehen wir wieder um 5:30 Uhr auf, um zur Safari aufzubrechen.ย
Nach kurzer Fahrt haben wir gleich mal ein Platten.
Drei Tage haben wir nach Leoparden gesucht...
und dann endlich...
Ein Leopardenweibchen liegt dรถsend in der Mittagssonne auf einem Ast, und lรคsst sich von uns รผberhaupt nicht stรถren.ย
An unserem letzten Abend machen wir bei Sonnenuntergang noch eine Bootsfahrt auf dem Chobe River.
ย Fast hat man das Gefรผhl, dass uns alle Tiere nochmal auf Wiedersehen sagen.
Elefanten, Hippos, Krokodile, Zebras und Giraffen. Was fรผr ein Abschied.ย
Irgendwann geht jede Reise zu Ende.ย
Voller schรถner Erinnerungen und abenteuerliche Erlebnisse,ย geht es morgen wieder nach Hause.ย