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Leben auf der Aperolspur

Veröffentlicht: 17.06.2025

Lang ist es her, aber auch ich melde mich hier mal wieder und habe einen neuen Beitrag für euch. Ich bin ehrlich: Ich vermisse es, regelmäßig zu schreiben, aber 2025 war bisher einfach sehr aufregend und intensiv. Da kam mein Urlaub in Italien wie gerufen. Tatsächlich war ich vorher noch nie in Italien und deswegen besonders gespannt auf meine Zeit dort. Die war leider auch sehr begrenzt, aber mein Freund und ich haben jeden Tag ausgeschöpft.


Gespannt wie ein Flitzebogen bin ich am Tag des Abflugs aus dem Bett gesprungen, obwohl es erst 5:30 Uhr war – eine Zeit, die mir als chronischem Langschläfer eigentlich überhaupt nicht taugt. Aber wenn mich das Reisefieber packt, hält mich wenig – nicht mal das warme Bett. Toms Vater hat uns nach Düsseldorf gefahren, wo unser Flieger pünktlich um 09:10 Uhr abgehoben hat. Die 1:15 h habe ich dann doch noch einen Teil meines Schönheitsschlafes nachgeholt und wurde sanft durch den Landeanflug in Mailand geweckt.

Genauso problemlos wie der Flug lief auch die Abholung unseres Mietwagens. Unser Porsche stand schon bereit für uns – okay, Spaß, es war ein weißer Renault Clio. Mir war die Marke des Autos egal, das Wichtigste war die Klimaanlage. Denn Mitte Juni ist es in Italien schon echt sehr warm. Mit guter Laune und Klimaanlage auf Hochtouren sind wir die italienische Autobahn entlanggecruist und haben dabei italienisches Radio gehört. Davon habe ich tatsächlich einiges verstanden – Spanisch sei Dank. Ich war nicht nur Passenger Princess, sondern gleichzeitig auch verantwortlich für die Navigation (bevor wir rausgefunden haben, wie man das Handy mit dem Auto verknüpft), und so habe ich uns zielgerichtet zu einem süßen Ort geführt, dessen Namen mir leider entfallen ist (laut meinem Google-Maps-Verlauf war es: Sesto Calende).

Das Wichtigste für Tom und mich war allerdings nicht der Ortsname, sondern etwas zu essen. Wir sind gleich in das erste Restaurant eingekehrt, das Seeblick auf den Lago Maggiore hatte. Das war einfach wunderschön – den Blick werde ich nicht vergessen. Das Restaurant hatte einen sehr leckeren Mittagstisch im Angebot, den wir auch gleich ausgekostet haben. Essen gehen in Italien ist echt vergleichsweise günstig – tatsächlich muss man für eine Flasche Sprudelwasser nicht seine halbe Niere abgeben, sondern lediglich 2,50 Euro. Mein Studentenherz hat das sehr gefreut. Anschließend haben wir noch ein Eis gegessen und uns dann auf den Weg zu unserem AirBnB gemacht, das wirklich ein Schmuckstück war: Seeblick, Klimaanlage, sehr sauber, bequemes Bett, ruhig gelegen – was will man mehr? Dort konnten wir uns nach der anstrengenden Reise erst einmal entspannen, bevor wir abends in das kleine Örtchen Arona gefahren sind und uns eine Pizza genehmigt haben. Zwei sehr nette deutsche Mädels haben netterweise auch noch ein paar süße Couple-Bilder von uns als Erinnerung geschossen. 

Was mir besonders positiv an dem Abend aufgefallen ist, ist, wie sehr Italiener das Leben genießen. Es war eigentlich ein stinknormaler Dienstagabend, aber es wurde gelacht, gequatscht und sich leckeres Essen genehmigt. Diese Lebensweise habe ich auch während meines Auslandsjahrs in Spanien sehr genossen.

Mittwoch wollten wir eigentlich direkt nach Mailand fahren, aber wir waren beide so müde, dass wir fast bis 12 geschlafen haben und uns danach erst losgemacht haben. Tatsächlich waren wir direkt wieder Mittagessen, und wir haben den besten Aperol unseres Lebens getrunken und es uns einfach richtig gut gehen lassen. Tom hatte wieder Pizza und ich sehr, sehr leckere Pasta Frutti di Mare. Der Kellner war sehr nett, das Ambiente war toll, und ich war einfach nur glücklich.Nach dem Aperol waren wir beide gut beschwipst und haben das Auto erst mal stehen lassen. Eigentlich wollten wir in einen Park, aber der hätte 16 Euro Eintritt gekostet. Das haben wir dann doch gelassen und einfach am Lago Maggiore gechillt. Ich habe gelesen, war kurz im See, während Tom einfach gechillt hat. Danach haben wir das beste Eis in Italien gegessen, und ich war bei Ale-Hop und habe mir eine neue Cap gekauft.

Danach sind wir einkaufen gegangen. Der Supermarkt „Esselunga“ war wirklich riesig – man konnte sich richtig darin verlieren. Eine Eigenschaft, die ich definitiv von meinem Papa habe, ist meine Leidenschaft fürs Einkaufen. Der Supermarkt war ein kleines Paradies. Wir haben alles für eine Arrabbiata-Pasta gekauft und es uns abends auf der Terrasse mit leckerem Essen und Aperol gemütlich gemacht.Donnerstags ging es dann schließlich doch nach Mailand. Die Stadt ist echt sehr schön – auch wenn natürlich nichts die Ästhetik Barcelonas für mich toppt –, aber leider viel zu warm, und das Parken war auch teuer, genau wie die etlichen Mautstraßen. Was aber nicht teuer war, war der beste Iced Latte meines Lebens für lediglich 2,50 Euro. Da kann jedes Hipster-Café Kölns einpacken. Bis heute trauere ich diesem Kaffee hinterher. Im Café haben Tom und ich Karten für unsere Liebsten geschrieben – das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich bin gespannt, wann die Karten ankommen. Für alles andere war es wirklich zu heiß, und nach vier Stunden Mailand ging es auch wieder zurück, weil ich sonst ziemlich sicher geschmolzen wäre. Zurück in der Wohnung gab es (oh Wunder) Pizza mit sehr leckerem Salat und super leckerem Büffelmozzarella. Was ein Leben – aber man gönnt sich ja sonst nichts.Bis zum Sonnenuntergang haben wir noch geredet und sind dann schnell schlafen gegangen, um unseren letzten ganzen Tag zu genießen.

Am letzten Tag haben wir noch ein paar Geschenke gekauft und waren in einem Kloster mit spektakulärem Ausblick (Santa Caterina del Sasso) – denn schließlich soll man uns nicht vorwerfen, dass wir nur am Essen waren. Aperol haben wir ja auch noch getrunken ;). Auch an dem Tag war es sehr heiß (37 Grad), aber der schöne Ausblick hat das fast vergessen lassen.So ging unser letzter Tag mit Abstand am schnellsten vorbei, und am Tag des Abflugs war ich echt etwas geknickt. Aber ich werde diesen Urlaub in sehr schöner Erinnerung behalten. Es tat gut, einfach die Seele baumeln zu lassen, leckeres Essen zu genießen und schöne Momente mit einem meiner Lieblingsmenschen zu teilen <3. Ich hoffe, mein Beitrag hat euch gefallen und ihr lest fleißig die nächsten, die definitiv folgen werden.

Antworten (1)

Lara
Das klingt nach einem sehr schönen Urlaub, da wird man ja fast neidisch :)

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