<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></title><description><![CDATA[Janina & Jörg machen einen auf gelbes Trikot]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad</link><image><url>https://vakantio.de/uploads/fb451979b663abba29d45a5a7f0477aa_small.jpg</url><title>Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad</title><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2026 02:00:14 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Tag 13 bis 15: Stralsund, Sassnitz und Kreidefelsen auf Rügen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/50af1d0200b8cf1648db9375aa21593e_large.jpg" /><figcaption>Wir zwei auf der Sassnitzer Hängebrücke</figcaption></figure><p>Ursprünglich hatten wir geplant bis nach Binz auf Rügen mit dem Rad zu fahren. Da wir unsere Unterkünfte immer höchstens einen Tag vor dem Anreisetag organisierten, hatten wir auf Rügen nichts vorgebucht. Entsprechend waren nur noch ein paar Unterkünfte auf ganz Rügen verfügbar, diese allerdings zu sehr hohen Preisen, die wir nicht zahlen wollten (oder günstige Zelte/Wohnwagen ohne Toilette). So bestimmten wir Stralsund als unsere Basis, von der wir am Tag 14 nach Sassnitz mit dem Zug (und den Rädern) aufgebrochen waren. An den Tagen 13 und 15 suchten wir den Stralsunder Strand auf, der nur fünf Radminuten von dem Hotel entfernt war. Und Tag 16 war der Abreisetag (mit der guten alten deutschen Bahn, die wie der ARD-Monitor-Bericht (vom 20.8.20) definitiv nicht dazu neigte, Corona-konform zu agieren, es war teilweise überaus voll).</p><p>Stralsund selbst überzeugte mit einer netten Altstadt, einer der ältesten Kneipen Europas (von 1332), einem schönen Hafen und guten Restaurants und Cafés. Empfehlen können wir das Restaurant "Christas" am Hotel Hafenspeicher, welches leckere vegetarische Gerichte auf der Karte hatte, und das Café 66 mit tollen Waffeln. Das Ozeaneum hatten wir uns nicht angeschaut, da die Warteschlangen zu lang waren. Das heben wir uns für den nächsten Besuch auf. Stralsund ist auf jeden Fall eine Reise wert gewesen. </p><p>Als wir am Tag 14 nach Sassnitz aufbrachen, erwischten wir den tatsächlich einzigen Regentag auf unserer Tour. So fuhren wir erst spät mit dem Zug los (um 12h), da es am frühen Nachmittag aufhören sollte zu regnen. Als wir in Sassnitz ankamen (gegen 13h), suchten wir am Ufer der Ostsee zunächst ein nettes Plätzchen zum Kuchen-Snacken und Auf-gutes-Wetter-Warten. Fündig wurden wir bei "Die kleine Konditorei". Der Regen blieb doch etwas länger als vorhergesagt, so ließen wir es uns gut gehen, bis der Regen aufhörte. Dann machten wir uns auf den Weg zu den Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund. Neben den Kreidefelsen umfasst der Park auch die Stubnitz, einen alten Buchenwald mit bis zu 250 Jahre alten Bäumen, der bis an die Steilküste der Kreidefelsen wächst. Auch unterschiedliche Moortypen und Feuersteinstrände gehören dazu. Wir radelten durch den Wald, der viele gut ausgebaute Fahrradwege besaß, und folgten dem "Radweg zum Königsstuhl". Nach knapp 15 km Berg- und Talfahrt, es ging immerhin insgesamt über 100m hinauf, kamen wir mit vielen Schnecken-Ausweichmanövern  an einem großen Wendekreis für die Busse aus der Stadt und vom Autoparkplatz an. Während wir auf dem Radweg äußerst wenige Leute zu Gesicht bekamen, standen hier nun viele Fahrräder und auch viele Leute wimmelten herum. Das war durchaus unerwartet! Im Nachhinein beschlich uns die Idee, dass zahlreiche Personen vielleicht auch mit dem Rad von einem nahe gelegenen Parkplatz gestartet sein könnten :-)) Wir schnürten unsere Drahtesel fest und ging gen Viktoriasicht-Aussichtspunkt, der kostenlos erreicht werden konnte. Für die Sicht vom Königsstuhl, dem höchsten und bekanntesten Kreidefelsen der Stubbenkammer, hätten 9,50 Euro pro Person entlohnt werden müssen, dabei gilt der Eintrittspreis auch für das sicherlich interessante Besucherzentrum. Dieses hatten wir jedoch dieses Mal aus zeitlichen Gründen nicht eingeplant, so begnügten wir uns mit der einfachen Gratis-Aussicht. Vom Meer aus gesehen mit einer Bootstour wäre die Sicht auf die Kreidefelsen bestimmt nochmal besser gewesen. Vor den exponierten Aussichtspunkten, es gab insgesamt drei Plattformen, standen ein paar Leute in Reihe an und hielten ordentlich und freiwillig den Mindestabstand von 2 Metern ein. Sehr schön :-)) Die freien Sichten auf die Kreidefelsen waren ganz schön, insbesondere auch mit dem vielen Grün drumherum. Wir gingen anschließend noch etwas in dem Waldstück spazieren, bevor wir eine Futterpause bei den Fahrrädern einlegten. Danach nahmen wir den gleichen Weg zurück zur Innenstadt von Sassnitz (dieses Mal mussten wir nur einem kleinen Frosch ausweichen). In der Stadt genossen wir auf der Hängebrücke noch eine bezaubernde Aussicht auf den Hafen und die Ostsee. Danach entschieden wir uns, nach Stralsund zurückzufahren und dort zu Abend zu essen. Bevor wir es vergessen: Heute legten wir knapp 40 km mit dem Rad zurück :-))</p><p>Am Tag 13 und am letzten Urlaubstag 15 relaxten wir in Stralsund, jeweils die Hälfte der Tage am hiesigen Strand, der angenehm leer war. Wir gingen in der Ostsee baden (einigen ungefährlichen Ohrenquallen mussten wir dabei ausweichen) und ruhten uns aus. Ein paar Sanddorn-Souvenirs kauften wir auch noch. Auf diese Weise hatten wir etwas Entspannung neben dem tollen Fahrrad-Abenteuer in unserem Urlaub. Wir konnten auf 2 Wochen Abwechslung pur zurückblicken, auf das Erlebnis farbenfroher Landschaften und auf eine gemeinsame tolle Zeit auf vier Rädern :-)) Sehr gerne wieder!</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5b29aa91d66012219c150323c058c16d_large.jpg" /><figcaption>Corona macht erfinderisch</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1d22df414c20013ddbf699bb7c5f53b2_large.jpg" /><figcaption>Jörg auf der Hängematte</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4439ea779c7142bd074a673760b98eb4_large.jpg" /><figcaption>Jörg macht Urlaub am Strand</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b4298bdca7e99bc24feeeccdc8a0b803_large.jpg" /><figcaption>Alte Hafenkneipe mit Seebär</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ae1d6f3c6068f3318d4edf9cbab69891_large.jpg" /><figcaption>Altstadt Stralsund I</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ef930d321e03bcd4338595576166be60_large.jpg" /><figcaption>Altstadt Stralsund II</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/886cbf017921ead8bf8816ad4636df61_large.jpg" /><figcaption>Altstadt Stralsund III</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b5c6b06bee9b8817ac93774dacce6043_large.jpg" /><figcaption>Klappbrücke macht Platz</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2f75c129b0e5743ea31e34058a956b79_large.jpg" /><figcaption>Liebessuppe</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-13-bis-15-stralsund-sassnitz-und-kreidefelsen-auf-rugen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-13-bis-15-stralsund-sassnitz-und-kreidefelsen-auf-rugen</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2020 13:03:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 12: Die finale Etappe nach Stralsund!]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8e726b2029d5b606e0605f354575cd27_large.jpg" /><figcaption>So fit sind wir noch!</figcaption></figure><p>Der Eigentümer der Ferienwohnung hatte uns am gestrigen Abend noch einen Tipp für den bevorstehenden Weg gegeben: Wir sollten nicht direkt nach Stralsund fahren, sondern an der Ostsee entlang, über Born am Darß, Zingst und Pruchten. Anstatt der von Naviki vorgeschlagenen südlichen Route über Marlow, Bad Sülze und Tribsees folgten wir der Empfehlung und nahmen eine Verlängerung der Gesamtstrecke um etwa 20 km in Kauf. Gestartet waren wir wie so oft mit unserem Power-Müsli, das wir im Bett wegschnabulierten (wegen der Mücken im Rest der Wohnung). Nach unserem verdienten Ausschlafen packten wir unsere sieben Sachen auf die Fahrräder und es ging gegen halb 11h endlich los. Neben unserer Packroutine gehörte es auch, unsere Beine und Fußgelenke mit Insektenspray schützend einzusprühen; nach etwa 10-20 km kam dann noch Sonnencreme auf die Haut. Der nette Eigentümer verabschiedete sich noch und wünschte uns eine gute Fahrt. Das Wetter war übrigens wieder hervorragend. </p><p>Bei Dierhagen führte uns der Weg auf einen Deich, auf dem sich auch der Fahrradweg befand. Mal rechts, mal links davon befanden sich reetgedeckte Ferienwohnungen. Und es war ganz schön voll! Nach dieser Engstelle mit relativ viel zweirädrigen Gegenverkehr ging es durch Wustrow. Dort verließen wir den Deich und folgten der Straße bis zum Hafen von Althagen. In der Nähe verlief früher die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern. Wir bogen auf einen Fahrradweg ab, der uns am Wasser des Saaler Bodden entlang führte und als Ziele zunächst Born und später Wieck auf dem Darß hatte. Es war ein Weg in der Marsch mit viel Schilf um den Weg herum. Dieses schützte uns leider nicht vor dem Gegenwind, den wir heute besonders spürten. Unsere Geschwindigkeit reduzierte sich direkt von 18 km/h auf 14km/h. Puuh! Als wir einen kleinen Anlegesteg nach gefühlten 20 km erreichten (es waren real etwa 5 km), legten wir eine kurze erholsame Pause ein und ein Power-Riegel musste dran glauben. Von denen hatten wir gar nicht so viele gegessen wie geplant :-)) Als wir schließlich im Dörfchen Wieck am Bodstedter Bodden waren, vergewisserten wir uns, ob wir tatsächlich um den Flusslauf des Prerower Stroms herumfahren mussten. Leider war dies der Fall. Also ging es erst nördlich nach Prerow und dann östlich nach Zingst. Als wir in Zingst ankamen, hatten wir bereits 50 km absolviert und es war definitiv Zeit für eine ordentliche Mittagspause. Wir suchten nach einer gut bewerteten Futterstelle und entschieden uns für das "Café Rosengarten". Schick war es, aber auch ziemlich mückenlastig. Noch bevor wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, zählten wir ein halbes Dutzend Stiche (zuvor waren wir größtenteils verschont geblieben - durch konsequente Mückenkontrollen in den Unterkünften). Zwei Mücken wurden daraufhin von uns liquidiert und das Insektenspray kam zu seinem erneuten Einsatz. Für unser Wohlergehen sorgte ein Flammkuchen und ein großer Salat, zwei Stückchen Kuchen und diverse Kalt- und Warmgetränke. Lecker lecker :)</p><p>Im Café beschlossen wir, das letzte Stück der Strecke schnellstmöglich über Landstraßen zurückzulegen, da wir durch unseren späten Start und die etwas längere Pause nicht so gut in der Zeit waren. Die Mückenstiche quälten uns etwas und so langsam merkten wir den Druck des Sattels auf den Hintern (Jörg): Die gestrige langen Strecke forderte doch ihren Tribut! So ging es von Zingst am frühen Nachmittag wieder los. Wir verließen die Halbinsel und fuhren über die Meiningenbrücke, wo wir einen Reiher erblickten, wie er stehend im Wasser nach Futter suchte. Bei Tannenheim (Barth) fuhren wir gen Osten auf die L21 und über den kleinen Fluss Barthe. So fuhren wir zum ersten Mal für eine längere Zeit über eine Landstraße ohne Fahrradseitenstreifen oder daneben liegendem Radweg. Dies erforderte erhöhte Konzentration von uns, auch aufgrund des unstetigen Gegenwindes, glücklicherweise  war die Anzahl der Autos eher niedrig. An einem Acker fuhren wir an einem Traktor vorbei, der uns daraufhin mehr oder weniger im Nacken saß. Wir hatten zu Beginn gute 800 Meter Vorsprung, der sich durch den Gegenwind reduzierte. Aber wir ließen durch leicht erhöhtem Kraftaufwand nicht zu, dass uns der Traktor überholte :-)) Glücklicherweise bog der Traktor bald ab und wir blieben problemlos in Führung. Nach 15 km auf der Landstraße ging es ab Duvendiek (Niepars) wieder über Fahrradwege nach Stralsund. Der Wechsel von der Landstraße auf die verkehrsberuhigten Wege war eine Wohltat. So merkt man, wie laut Autos eigentlich sind. Auf der Route hatten wir bereits einige Aussichtspunkte zum Kranich-Beobachten gesehen, so folgten wir nun der Straße "Kranichblick", konnten jedoch keine sehen. Da hat man im Herbst wohl mehr Erfolg. Der letzte Weg vor der Außengrenze Stralsunds zwischen Krönnevitz und Klein Kordshagen beinhaltete jedoch noch einmal alles: Kaum zu erkennende Wege, überraschende Steigungen, hohes trockenes Gras und etwas Sand. Schließlich erreichten wir erschöpft und glücklich das Hotel "Hafenresidenz" am Stralsunder Hafen, das für die kommenden Nächte unsere Unterkunft bereitstellen sollte. Abends belohnten wir uns in dem hoteleigenen Restaurant noch mit leckeren Burgern und Pommes :-))</p><p><br /></p><p>Daten zur 11. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Alltag)</p><p>Start: Hirschburg</p><p>Ziel: Stralsund</p><p>Strecke: 91,5 km</p><p>Fahrzeit: 5h 50min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,7 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 28,9 km/h (auf gerader Landstraße)</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c7a2e7c018ea663c7b95b8d4154cb374_large.jpg" /><figcaption>Das Wetter war wieder super</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/433162383313fe55d7fe87772af27094_large.jpg" /><figcaption>Jörg fährt auf dem Deich</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4f4b0dc5e94aa45805ec4a8f023fa9af_large.jpg" /><figcaption>Ein Hafen an der Ostsee</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/509e7a72a2d93c83a12f0d1bfe606e5b_large.jpg" /><figcaption>Hier ginge es zum Strand...</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/23c3b68e90253d60e0abf06abe1c9755_large.jpg" /><figcaption>Schnell mal gucken gehen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cf85d35702baad67ac3f32655112288b_large.jpg" /><figcaption>Der Weg zwischen dem Schilf</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d4012b80aac499c04ab01ce1cff7127d_large.jpg" /><figcaption>Schilf und Bodden</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bf3aee53dcbb1b0243d9b7a89e6e14e4_large.jpg" /><figcaption>Etwas anstrengend mit dem Gegenwind</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/89895e15304b76071bf402cc03c2d926_large.jpg" /><figcaption>Eine kleine Pause</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-12-die-finale-etappe-nach-stralsund</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-12-die-finale-etappe-nach-stralsund</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2020 13:01:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 11: Machen wir heute 100 km voll??]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a0cd74792b9939055a52d48003cbad6b_large.jpg" /><figcaption>Janina in Warnemünde</figcaption></figure>Am heutigen Morgen musste Jörg bei dem Check-Out an der Rezeption erst einmal etwas Dampf ablassen: Die Preise erachtete er als unverschämt hoch und das ließ er das Hotelpersonal auch wissen. Das Hotel lag qualitätsmäßig nur etwas über dem Standard (es hatte immerhin eine Klimaanlage), daher war z.B. der Preis von 190 Euro für ein Doppelzimmer nicht gerechtfertigt. Dieses Dampfablassen nutzten wir (Jörg) als Beschleunigung für den bevorstehenden langen Weg nach Hirschburg bei Ribnitz-Damgarten. Zuvor schauten wir uns aber noch einen dicken Touri-Dampfer im Hafen von Wismar an, dann befuhren wir den Ostseeradweg. Nach kurzer Zeit standen auf einmal drei Pferde auf einer Weide am Wegesrand und eines kam sofort auf Janina zu. Wir hielten an und verteilten unsere selbstgepflückten Birnen und Äpfel. Wir hatten genau drei Stück dabei, die am Morgen den Weg durch den Wurm-Alarmometer (Jörg) nicht geschafft hatten. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass erst das dritte Pferd tatsächlich aus Janinas Hand futterte, die anderen beiden bevorzugten ihr Futter von Jörg... <p>Obwohl der Radweg nicht weit weg von der Ostsee entlang führte, mussten wir doch einige Höhenmeter zurücklegen (nach Kröpelin lag eine 100m Anhöhe...). Daher hatten wir uns unseren ersten Stopp in dem kleinen, aber sehr feinen Café "Kaffee un Kauken" in dem Städtchen Neubukow eindeutig verdient. Das machte um 12h auf, wir waren um 12h da :-)) Zum Frühstück hatten wir nur etwas Müsli mit Obst, sodass wir den bestellten Kuchen mit Heißhunger wegschlabberten. Und: Es gab leckere heiße Schokolade! Weiter ging die Fahrt in Richtung Ostseebad Heiligendamm, schön am Bonzen-Hotel "Grand Hotel" vorbei. Dort wurde unser Navi vermutlich von den noch vom G8-Gipfel übrig gebliebenen Störsendern verwirrt, zumindest verfuhren wir uns direkt mal ;-) Um ca. 15:30h kamen wir dann an einem weiteren Ostseebad an, in Nienhagen. 60 km hatten wir zu diesem Zeitpunkt bereits absolviert. Nun galt es, unsere Akkus aufzuladen: Wir entschieden uns für ein italienisches Restaurant (Pizzeria Pirandello), welches mit solider Pizza und Pasta aufwartete. Anschließend führte uns der Weg zu einem Tante-Emma-Laden (der auch so hieß) und heute (Sonntag) bis 18h geöffnet hatte. Wir kauften Nudeln und Tomatensauce sowie Apfelschorle und Ginger-Ale ein. Mal etwas anderes zu trinken als Wasser, am besten noch gekühlt, war eine echte Wohltat :-))</p><p>Mit gut gefüllten Bäuchen ging es mit zum Teil tollem Seeblick entlang der Steilküste durch den Küstenwald in Richtung Warnemünde. Schade, dass wir nicht etwas mehr Zeit hatten, sonst hätten wir auch gerne ein Bad im kühlen Nass genommen! Wir hatten aber noch knapp 40 km vor uns! So radelten wir auch ziemlich flott durch Warnemünde, das uns den Eindruck vermittelte, für einen Kurzurlaub geeignet zu sein. Zumindest die Anzahl anderer TouristInnen ließ darauf schließen. Als wir am Hafen ankamen, stand eine weitere Fahrt mit einer Fähre an. Diese Fahrt war etwas teurer als die Überquerung der Elbe, aber sie dauerte auch etwas länger. Wir hatten - wie auch bei der ersten Fährüberfahrt - Glück: Wir brauchten auch dieses Mal praktisch nicht zu warten, es ging direkt los! Danach radelten wir die letzten 20 km durch die Hohe Düne, Markgrafenheide und das Landschaftsschutzgebiet Rostocker Heide, dem größten Küstenwald  hierzulande. Dort stand die Frage im Raum: "Folgen wir den Wald- und Wiesen-Wegen, die uns Naviki bis nach Hirschburg vorschlug, oder nehmen wir doch den 'Google-Weg'?" Als wir den ersten kurzen Waldweg (von Naviki) befuhren und hohes Gras uns an den Beinen entgegenschlug, wechselten wir zum Google-Navi. Für weitere Abenteuerwege saßen wir an dem Tag schon zu lange auf den Sätteln. Denn wir hatten heute auch schon den auf unserer Tour wohl gefährlichsten Weg befahren: Zwei Betonstreifen auf einem mäßig sandigen Weg, doch die Streifen hatten in regelmäßigen Abständen lange rechteckige Löcher, in denen auch unsere Fahrradreifen Platz gehabt hätten... Das Ganze war nicht nur holprig, sondern hätte auch mit einem Sturz enden können. Daher fuhren wir auf dem Radweg an der Hauptstraße entlang und bogen unter Mithilfe von Janina's Internet und GPS-fähigem Handy (Jörg's Iphone hatte in dem waldigen Stück versagt) auf einen gut ausgebauten Waldweg ab, der uns praktisch direkt zu unserer gebuchten Ferienwohnung führen sollte. Knapp 8 km war dieser Waldweg lang und angenehm zu befahren. Die Sonne stand tief und wir hatten einige schöne Panoramen in dem Wald. </p><p>Gegen 20h kamen wir dann an der Ferienwohnung an. Unsere Fahrradcomputer zeigten eine zurückgelegte Strecke von 97 km an. Dreistellig war es dann doch nicht geworden. Nach einer erfrischenden Dusche futterten wir noch Nudeln mit Tomatensauce, machten noch eine Maschine Wäsche fertig, jagten Mücken und legten uns dann schlafen. Den Schlaf hatten wir uns verdient nach einer so langen Strecke. Es sei noch dazu gesagt, dass wir erneut größtenteils mit dem holländischen Berg, d.h. Gegenwind, zu kämpfen hatten. Anstrengend, aber schön!</p><p><br /></p><p>Daten zur 10. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Alltag)</p><p>Start: Wismar</p><p>Ziel: Hirschburg (Ribnitz-Damgarten)</p><p>Strecke: 97,0 km</p><p>Fahrzeit: 6h 02min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,0 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 40,3 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7e721f68fe2cf969ee4f097554016a5a_large.jpg" /><figcaption>Dickes Schiff in Wismar</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/49f5683cd08e7a71459dad9fc905d5aa_large.jpg" /><figcaption>Blick auf den Wismarer Hafen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f93adf2111abccccc5234fd603d96f53_large.jpg" /><figcaption>Felder und Meer</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6cb0c2e4e5139e3ed86618d4d7eb4eeb_large.jpg" /><figcaption>Am Ostseeradweg entlang, eine nette Strecke</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f5fd1d0dbf9d4a9c9a920226b2cb3e47_large.jpg" /><figcaption>Teilweise war es recht windig</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ebf549542eeba50530d9c5b0ed092ad3_large.jpg" /><figcaption>Magst du Äpfel oder Birnen? (Egal, Hauptsache von Jörg!)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/26cf03094fa31fac8366329289b6627a_large.jpg" /><figcaption>Hier gibts eine Stärkung</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b5cb7fea97487d650d01a3b68ec0a564_large.jpg" /><figcaption>Unauffällig weiterfahren, lächeln und winken</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3ededb0046833cf3ca9d88cfdab7992e_large.jpg" /><figcaption>Schöne Aussicht aufs Meer</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-11-machen-wir-heute-100-km-voll</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-11-machen-wir-heute-100-km-voll</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2020 13:01:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 10: Von Hagenow über Schwerin nach Wismar]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b9c388bfa39d506f1529eeb1792be88a_large.jpg" /><figcaption>Fahrrad-Schloss</figcaption></figure><p>Heute verließen wir die Pension "Ratskeller" nach einem angenehmen Frühstück draußen im Hinterhof. Wir werden die sehr netten und aufmerksamen "Pensionäre/innen" vermissen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es gen Norden, in Richtung Ostsee. Durch den gestrigen Regenguss war es in den Wäldern noch angenehm kühl und die Wege noch teilweise feucht. Wie immer bisher wurde es jedoch schnell sonnig, warm und trocken. Nach knapp 30 km kamen wir in Schwerin an, was sich bereits vor Ortseingang durch das Auftauchen der ersten Seen bemerkbar machte. Wir radelten durch die sehr schöne Innenstadt, auf der Suche nach einem freien Plätzchen in einem der vegan-geprägten Cafés. Da wir allerdings zur Mittagszeit ankamen, waren alle Plätze besetzt. So beschlossen wir, zuerst zu dem Schweriner Schloss zu radeln. Ein durchaus imposanter Bau, welcher neben einem Museum ebenfalls den Landtag beherbergte, mit einer beeindruckenden Gartenanlage. Das dachten sich bestimmt auch die zahlreichen Leute, die wir schön umkurvten mit unseren treuen zweirädrigen Gefährten. Viele Enten und Gänse waren in den zahlreichen Teichen zu sehen. Eine Foto-Session mit zentralem Blick auf das Schloss durfte da natürlich nicht fehlen :-)) Nachdem wir diese Schweriner Sehenswürdigkeit von außen angeschaut hatten (für drinnen hätte man anstehen müssen, vermutlich war es voll), ging es zur "KostBar" und wir futterten uns durch die halbe Karte. Während wir dort saßen, bemerkten wir, wie wenig Abstand die Leute zu uns hielten: Der Tisch stand auf dem Bürgersteig und die vorbeigehenden Leute vermittelten den Eindruck, dass die Straße (in dieser Fußgängerzone) für sie heiße Lava sei und sie deshalb immer knapp an unserem Tisch auf dem Bürgersteig gehen mussten. Merkwürdig! In Mecklenburg schien sowieso die Corona-Pandemie und die Schutzmaßnahmen noch nicht richtig in den Köpfen der Leute angekommen zu seien (bzw. schon wieder weg). So trugen einige Bedienungen auch keinen Mund-Nase-Schutz.</p><p>Nach dieser Stärkung ging es weiter gen Norden an den Schweriner Seen vorbei. Diese Strecke war landschaftlich sehr schön, wir konnten diese aber kaum genießen, zunächst aufgrund des hohen Aufkommens anderer Radfahrer auf dem doch eher schmal gebautem Radweg und danach aufgrund von gefühlt Millionen kleiner Fliegen, die insbesondere an Jörg's Armhaaren kleben blieben, aber auch überall sonst. Nachdem wir wieder nordwärts abgedreht waren und eine überraschende Steigung absolviert hatten, mussten wir uns erst einmal "ent-fliegen". Oben auf dem Hügel stand eine Informationstafel zu dem sogenannten Niklot-Pfad (Sagenwanderpfad), der hier begann. Der Fürst Niklot war im Mittelalter bei der Eroberung der Burg Dobin involviert. Außerdem ist dieses Gebiet für viele Sagen bekannt, sodass ein Wanderpfad mit unterschiedlichen sagenumwobenen Punkten geschaffen wurde. Diesen Pfad fuhren wir zum Großteil ab. Dabei trafen wir auf Highland-Rinder, die mit ihrem langen Fell ganz schön knuffig aussahen. Leider ließen sie sich weder streicheln noch füttern.</p><p>Der letzte Teil der Strecke nach Wismar verlief durch schöne Waldwege und schließlich auf einem Fahrradweg, der einer Achterbahn in nichts nachstand. Zahlreichen Steigungen folgten kleine Abfahrten; so konnten die Schweißperlen direkt wieder vom Fahrtwind getrocknet werden. Praktisch! Außerdem hatten wir an manchen Stellen tolle Aussichten :-)) Gegen 19:30h kamen wir am Hotel (Park-Inn) im Hafen von Wismar an. Dies war ganz schön teuer an diesem Wochenend-Samstag, aber wir hatten keine Wahl... Abends saßen wir noch an einem Pier, lauschten zur Musik einer Privatfeier, die auf einem Segelschiff stattfand, und bewunderten den Sonnenuntergang und die sich auf der Wasseroberfläche spiegelnden Farben des Himmels.</p><p><br /></p><p>Daten zur 9. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Alltag)</p><p>Start: Hagenow</p><p>Ziel: Wismar</p><p>Strecke: 75,7 km</p><p>Fahrzeit: 4h 53min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,5 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 44,8 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2c7250b223bf24463d05632a27a7a882_large.jpg" /><figcaption>Die Pferde sind gesattelt, auf gehts!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/801d0495377e44f2ab4a0eb8492ef554_large.jpg" /><figcaption>Hüaa!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f37f7015affed6597c61ff01b01d88d4_large.jpg" /><figcaption>Strohballen begleiten uns tagtäglich</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a1bef450036a2b301b50da42025889e7_large.jpg" /><figcaption>Die Kurve kriegen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2a92d77a574893d2a6d57fab7788f73b_large.jpg" /><figcaption>Leuchtend rote Feuerwanzen auf einem Birkenstamm</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/71132d5b036d40a168f90d1dc9bc1224_large.jpg" /><figcaption>Janina an einem See</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/512644dc6eb032e92cc36dffd3bfa124_large.jpg" /><figcaption>Jörg an einem See</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2d5bb6e87d6a384e0541ff3e7102a634_large.jpg" /><figcaption>Das Schweriner Schloss beherbergt auch den Landtag</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4e40ba04a2b7730fc784403a7e9f4bb4_large.jpg" /><figcaption>Die Brücke zwischen Schloss und Schlossgarten mit Blick auf Schwerin</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-10-von-hagenow-uber-schwerin-nach-wismar</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-10-von-hagenow-uber-schwerin-nach-wismar</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2020 12:59:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 9: Wir machen rüber in den Osten!]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c84923c3663320d54cf55e29486165a9_large.jpg" /><figcaption>Am Elbe-Seitenkanal</figcaption></figure><p>Heute sollten wir Niedersachsen hinter uns lassen und Mecklenburg-Vorpommern betreten/befahren! Nach dem Verlassen der Stadt Lüneburg ging es in Richtung Elbe. Zunächst radelten wir kurz an einem Seitenkanal der Elbe entlang und konnten dort einige Schiffe beobachten. Die Landschaft war schön, das Wetter natürlich auch :-)) Über Felder, Wald und Wiesen ging es nach Bleckede; dort wiesen die ersten Schilder bereits auf einen Fährübergang hin. Damit hatten wir gar nicht gerechnet! Unsere ursprünglich geplante Route führte weiter nördlich über eine Brücke (Lauenburg). Da wir die Route etwas angepasst hatten, gab es nun an dieser Stelle tatsächlich keine Brücke über die Elbe, sondern eine Fähre. Als wir an dem Übergang ankamen, warteten dort bereits einige Autos und Radfahrer auf die eher kleine Fähre, die etwa Platz für 8 Autos bot. Wir kamen ziemlich pünktlich zur nächsten Überfahrt. Janina testete noch kurz die modernen Drehstühle (huiii!), und schon mussten wir die Räder auf die Fähre schieben. Eine kleine Gebühr kostete der Spaß auf der Fähre: 1 Euro pro Person und 50 Cent pro Fahrrad. Die kleine Fähre war sogar mit Balkonkästen und Blumen geschmückt, wir fühlten uns ein bisschen wie in unserem Wohnzimmer :-) Nach ein paar Minuten standen wir auf der anderen Seite der Elbe: Wir sind im Osten Deutschlands angekommen, wuhuu! Begrüßt wurden wir von einem Informationsschild zum Mauerfall im Jahr 1989 und einem ehemaligen Wachturm. Außerdem wollte uns ein kleines Café zu einer Pause verleiten, doch wir waren standhaft und sattelten unsere Drahtesel um weiter gen Osten zu radeln. Es waren schließlich noch knapp 40 Kilometer zurückzulegen!</p><p>Nach einigen Kilometern machten wir auf einem Feldweg Rast, der an Bahngleisen und verlassenen Gebäuden gelegen war. Aus der Ferne hörten wir, wie ein LKW mit Sand beladen wurde. Wir hatten noch von dem Vorabend einen veganen Döner dabei, den wir nun genüsslich verputzten. Dies diente jedoch nur als Zwischensnack, wir hatten für später noch eine weitere Pause geplant. Zum Glück hatten wir uns gestärkt, denn nach der Mittagspause wurden die Wege wanderfreundlich, aber leider fahrraduntauglicher. Der Feldweg bei den verlassenen Gebäuden zeigte uns eigentlich schon, was wir zu erwarten hatten: Hohes trockenes Gras und Sand! Beides hatte einen ganz besonderen Charme für 30 kg schwere Fahrräder. Insbesondere die sandigen Wege machten uns doch zu schaffen; sie verlangten eine große Portion Aufmerksamkeit von uns ab. Als dann ein Weg an einer Landstraße in einen neuen "Fahrradweg" abbog, wechselten wir bei unserem Navigationssystem von der Einstellung "Freizeit" auf "Alltag". Dadurch sollten die Wege auch für Leute geeignet sein, die mit dem Rad - ohne große Anstrengungen - zur Arbeit fahren. Wir hofften, dass sich durch den Einstellungswechsel die Wahrscheinlichkeit an "richtigen" (bevorzugt asphaltierten) Fahrradwegen erhöht, so wie es in NRW und Niedersachsen der Fall war. Es sei an dieser Stelle bereits gesagt, dass sich die Streckenbedingungen etwas verbesserten, auch wenn es zwischendurch immer mal sandig wurde. Der geplante Stopp in einem Café ("Alte Molkerei") musste leider ausfallen, da dieses erst später öffnete, somit blieben uns zur Erfrischung nur ein paar gekühlte Getränke aus dem benachbarten Supermarkt.</p><p>Gegen 18:30h kamen wir in der kleinen verschlafenen Stadt Hagenow an, immerhin die drittgrößte Stadt (bevölkerungsmäßig) im zweitgrößten Landkreis (flächenmäßig). Viele kleine Häuser aus rotem Backstein prägten das Dorfbild (für unsere Verhältnisse war es eher ein Dorf). Der Markt-/Dorfplatz vor dem Rathaus war klein, aber fein. Hinter dem Fiek'n-Brunnen erblickten wir das Schild "Ratskeller": Der Name unserer Unterkunft, eine familiengeführte Pension im Herzen von Hagenow. Eine tolle Unterkunft mit sehr aufmerksamen Personal. Nach der verdienten Dusche stand die Suche nach einem Abendessen an. Ein indisch-italienisches Restaurant hatten wir zuerst in Augenschein genommen, das gefiel uns aber nicht so besonders, da man leider nicht draußen sitzen konnte. Daher gingen wir in die "Perle am Mühlenteich" und fragten vorsichtig nach, ob es für uns beide noch etwas zu essen gebe; es war schließlich schon nach 20h und um 21h war eigentlich schon Feierabend in der Perle. Der Koch bejahte unsere Frage und so machten wir es uns auf der Terrasse gemütlich. Eine Fünfer-Frauengruppe kam auch noch zeitgleich an, die auch hungrig und durstig war. Wir entschieden uns fix für eine Pfifferling-Suppe als Vorspeise und eine leckere Süßkartoffel-Bowl als Hauptspeise. Ein leckeres Radler (hier auch Alster genannt) durfte auch nicht fehlen :-)) Als wir mit der Suppe fertig waren, spürten wir allerdings schon die ersten Regentropfen... Seit der Ankunft in dem Ratskeller hatte die Bewölkung arg zugenommen. Wir prüften das Regenradar im Internet und es schienen sich lokal Schauer zu bilden. "Vielleicht haben wir ja Glück", dachten wir uns. Als wir mit der Bowl fertig waren, ergossen sich bereits Unmengen an Regentropfen auf unseren großen Schirm auf der Terrasse. Dieser hielt uns einigermaßen trocken. Als dann jedoch heftiger Wind einsetzte, brachten wir uns, wie zuvor auch die anderen Terrassen-Gäste, ins Trockene im Innern des Restaurants. Wir bestellten uns danach noch was zu trinken und genossen die herrliche Abkühlung nach nun mehr als einer Woche "Sonne pur". Auf dem Weg zum Hotel um kurz vor 22h hatte sich der Himmel schon praktisch wieder aufgeklart :-)) Der nächste schöne Fahrrad-Urlaubstag durfte nach einer erholsamen Nacht beginnen!</p><p><br /></p><p>Daten zur 8. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit/Alltag)</p><p>Start: Lüneburg</p><p>Ziel: Hagenow</p><p>Strecke: 73,4 km</p><p>Fahrzeit: 4h 54min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,0 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 39,6 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cc062066d149349817c2e3dc92c66ecb_large.jpg" /><figcaption>Ein Frachtschiff auf dem Kanal</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/976f7d85012b49580be8f81ea4b0895e_large.jpg" /><figcaption>Jörg unter dem Kanal</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9f5573c8c55dd8d0d0d2ba4ddf4c420a_large.jpg" /><figcaption>Zeit zum Eincremen - es ist mal wieder sonnig und warm</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c5adf13e8ab5cf06d5ee06939ccfd571_large.jpg" /><figcaption>Janina mit GroWiAns im Hintergrund</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/996f5399a6d841a7e6cdbd01111f9c7c_large.jpg" /><figcaption>Stellenweise ist es sehr trocken</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4651f23f58d2d39e3ea717c89e5ed838_large.jpg" /><figcaption>Meistens ist es grün</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6fda787532f0a6ae7763b4becbd3ab75_large.jpg" /><figcaption>Schwupps, schon sind wir an der Elbe</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3761ac340eb60a5210407a25aede4a0b_large.jpg" /><figcaption>Fahrräder haben Vorfahrt</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/764ea3bad8214ae690cf34217281b1a0_large.jpg" /><figcaption>Schnell noch ne Runde drehen</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-9-wir-machen-ruber-in-den-osten</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-9-wir-machen-ruber-in-den-osten</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2020 12:58:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 8: Ab durch die tolle Lüneburger Heide!]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/97e348557d760286e777de4cabeb9ccf_large.jpg" /><figcaption>Ramontisch <3</figcaption></figure><p>Nach dem fast fahrradfreien Tag ging es heute von Soltau durch die Lüneburger Heide nach Lüneburg. Wir waren um kurz nach 10h wieder auf unseren Drahteseln, gestärkt hatten wir uns mit einem Obst-Müsli aus den selbstgepflückten Äpfeln. Um Eindrücke aus der Lüneburger Heide zu erhaschen, hatten wir in unserer Navigationsapp als Zwischenziel das Dorf Tütsberg mitten in der Lüneburger Heide angegeben. Bis dorthin kamen wir schon an einigen schönen Flächen mit der violetten Sandheide und mit grünen Wacholderbüschen vorbei, danach umso mehr. Das Highlight stellte das Heidedorf Wilsede dar. Dort, auf einer Anhöhe, präsentierte sich die Heide in ihrer vollen Schönheit. Die gelb-grünen Grasflächen gepaart mit dem blühenden lila Heidekraut und den grünen Büschen und Bäumen im Hintergrund erstrahlten bei Sonnenschein in beeindruckender Weise. Zwar duftet die Heide kaum wie ein Lavendelfeld, aber man muss auch nicht so weit dafür fahren. Bienen gibt es hier ebenfalls sehr viele. Neben dieser Augenweide zeigte sich in der Ferne auch eine ehemalige Panzerbrücke, die von dem britischen Militär genutzt wurde. Eine tolle Landschaft und ein bisschen Geschichte :)) Später entdeckten wir noch eine Heidschnucken-Herde auf unserem Weg, mit einem Hirten und zwei Hirtenhunden, die die Schafherde im Schach hielten. Etwas zu schaffen machten uns die teilweise recht sandigen Böden, die doch eher zum Wandern geeignet waren. Es gab auch ausgewiesene Fahrradwege, aber die lagen nicht auf unserem Weg. </p><p>Nach dem Besuch der Heide machten wir uns auf in Richtung Lüneburg, die Wege wurden wieder grüner und das Lila verschwand. Lüneburg selbst schien eine schicke Altstadt zu haben. Auf jeden Fall diente eine Brücke mit altem Hafenkran als sehenswertes Fotomotiv! Dort in der Nähe kauften wir unser Abendessen ein: Vegane Döner und Wraps, die waren sehr lecker!</p><p>Unsere Unterkunft „Uma Rosa“ befand sich in einem östlichen Industriegebiet von Lüneburg. Die Unterkunft (Zimmer: „Tiger“) war sehr schön gestaltet und überzeugte mit einem tollen Garten, Bad und Frühstück! Der plätschernde Wasserlauf im Garten war eine Trinkquelle für Vögel und Wespen. Auf diese Weise schienen die Wespen nicht so aggressiv zu sein und eher neugierig, als wir unser Abendessen im Garten aßen :) Spät abends versuchten wir noch von der Hängematte aus ein paar Sternschnuppen zu sehen. Jörg konnte zwei oder drei erspähen, Satelliten waren jedoch präsenter.</p><p><br /></p><p>Daten zur 7. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Soltau</p><p>Ziel: Lüneburg</p><p>Strecke: 68,8 km</p><p>Fahrzeit: 4h 51min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,2 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 38,6 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/04231569aadecaad5d42abaee5f0fd7c_large.jpg" /><figcaption>Willkommen in der Heide! Die erste Heidefläche</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4b211f4f547697f47ecb7ab73e5b36f4_large.jpg" /><figcaption>Kleine lila Blüten überall</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/63820f53b7a1c422cdeb3142ee391155_large.jpg" /><figcaption>Noch ist es bewölkt</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/bbc370c4498adf8b75af2975a93af813_large.jpg" /><figcaption>Aber die Stimmung ist schon gut</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/11c7360b525544d189e5db64d7d393aa_large.jpg" /><figcaption>Honigkuchenpferd I</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/958aa6137ce37f490a3faf03f7352c70_large.jpg" /><figcaption>Honigkuchenpferd II</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5933b81c3651da289b17d99958e5fc53_large.jpg" /><figcaption>Sandige Böden.. aber wer sein Fahrrad liebt, der schiebt! ;-)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ecf579e11e52b88e082eff368a323273_large.jpg" /><figcaption>Zwischendurch ist alles grün, kein Heidekraut zu sehen, auch schön</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2acbb058be56ef1f1948b745e3f769ad_large.jpg" /><figcaption>Die Wege sind mal so, mal so</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-8-ab-durch-die-tolle-luneburger-heide</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-8-ab-durch-die-tolle-luneburger-heide</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Fri, 14 Aug 2020 20:45:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 7: Wir sind im Heide-Park, der Achterbahn-Check]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/960e533dc575aeb92795c4e10521b6fc_large.jpg" /><figcaption>Big Loop-Achterbahn</figcaption></figure><p>Heute hatten wir einen freien Tag eingeplant und zwei Tage zuvor Tickets für den Heide-Park gekauft (wegen Corona waren nur tagesdatierte Tickets erlaubt). Unsere Ferienwohnung war etwa 2,5 km von dem Park entfernt, also nur einen Fahrrad-Sprung entfernt. Voller Vorfreude starteten wir nach einem leckeren Müsli mit unseren leichten Fahrrädern in Richtung Heide-Park. Abschließen konnten wir diese ziemlich gut mit unseren drei Schlössern :)) Trotz vorterminierter Tickets im Halbstundentakt war es am Eingang zur Parköffnung ganz schön voll. Alle Leute trugen Mundschutz (meist korrekt) und hielten mehr oder weniger(!) passend Abstand. Spätestens jetzt hatten wir gemerkt, dass manche Menschen einen Einkaufswagen brauchen, um Abstände einzuhalten. Um kurz vor 10h waren wir dann im Park und mussten uns erst einmal orientieren. Bis 19h hatten wir Zeit bzw. bis 18h, da die Fahrgeschäfte eine Stunde vor Parkschließung schließen. Vorbereitet hatten wir uns dieses Mal nicht. So luden wir uns erst einmal die App zum Park herunter, die einen Parkplan und auch die Wartezeiten der Fahrgeschäfte bereithielt. Sehr gut! Wir starteten mit einer kleinen Achterbahn für Kinder, dann ging es zum Mountain-Rafting, und steigerten uns weiter. Damit wir uns nicht in Details verlieren, kommen wir direkt zum Fazit: Die Achterbahn "Flug der Dämonen" und die Holzachterbahn "Colossos" fanden wir am besten. Erstere wies einen sehr fließenden Fahrverlauf auf, zusammen mit Zwischenbeschleunigungsstrecken. Colossos wusste mit tollen vertikalen g-Kräften (positiven und negativen) zu überzeugen. Zudem hatten wir es so abgepasst (mit einer Prise Glück), dass sich zur Schließzeit niemand für den dritten Wagen in der Colossos -Achterbahn, in dem wir saßen, angestellt hatte. So konnten wir tatsächlich drei Mal hintereinander fahren, voll cool! Wir waren praktisch mit dem Wagen verwachsen! Bei der letzten Fahrt trauten wir uns beide, die gesamte Fahrt über die Arme über den Kopf zu halten ohne uns an der Halterung festzuklammern :))) Knapp hinter diesen beiden Achterbahnen reihte sich für uns „Desert Race“ ein, die beim Start von 0 auf 100 km/h in 2,4 Sekunden beschleunigte. Wir saßen bei den Fahrten (ungeplant) immer ganz vorne und konnten diesen Geschwindigkeitsschub ohne Einschränkungen genießen. Nur die Mundnasenmasken mussten wir mit den Lippen etwas festhalten :))</p><p>Ansonsten hatte sich Janina überwunden, in den Frei-Fall-Turm mit 71 Meter Höhe einzusteigen und mehr als 2 Sekunden Schwerelosigkeit zu genießen. Jörg konnte letztlich überzeugt werden, nach einem sehr leckeren stickstoffgekühlten Eis (Nitrogenie), in die Bobbahn zu gehen (sogar mit zwei Fahrten hintereinander), die auf keinen Schienen lief...("Was, wenn sich der Ingenieur verrechnet hat?! Dann fliegen wir aus der Bahn!") Mittags gab es zur Stärkung eine leckere Falafel-Bowl, die für einen Freizeitpark überraschend gesund, lecker und preiswert war. Dabei genossen wir die Aussicht auf den See, umgeben von Enten, Gänsen, Schwalben, Teichrallen und leider ein paar Wespen. Etwas nostalgisch ging es zwischenzeitlich auch zu, mit einer Fahrt auf dem Breakdance. Die Achterbahn "Krake" hatte uns mit ihrem senkrechten Abfall beeindrucken können, war jedoch insgesamt sehr kurz und die Wartezeit verhältnismäßig lang. Noch beeindruckender war, dass ihre Wagen durch einen See in einen Looping rauschten und so Wasser nach außen auf den Gehweg gespritzt wurde. Viele Male hatten die Leute, die in dieser Spritzwasserzone standen, nur ein paar Tropfen Abkühlung abbekommen. Doch als Janina dort für eine kleine Erfrischung stand, ergoss sich quasi eine Flutwelle auf sie... Sie war richtig nass, was bei den hohen Temperaturen jedoch eine wahre Freude war!</p><p>Insgesamt war es ein toller Tag mit Nervenkitzel und Spaß! Gerne wieder :))</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f295e27c8ca7962a6f0d60153792dd49_large.jpg" /><figcaption>Safety first I</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1c5caab1c2426eae0bd474c6719554fc_large.jpg" /><figcaption>Safety first II, beim Mountain Rafting</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/cf8f44e5ad3ed88d412187c3ede84b0a_large.jpg" /><figcaption>Teil der Big-Loop-Achterbahn im Vordergrund</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a6c745ad177fd10c2f3cd758a2b0fe66_large.jpg" /><figcaption>Limit-Achterbahn</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/be29a9d6cb343dbc4b643124eec399c6_large.jpg" /><figcaption>Sicht auf den Colossos</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/27467014c1012fc29bb98d397a01cb1a_large.jpg" /><figcaption>Leckere Falafel-Bowl im Peppa Pig-Land</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f829f3003e2afa4f5afee32e1d08bd08_large.jpg" /><figcaption>Hmmm, lecker Eis!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/58ddaa4d0d1c6f4b006f2fb30c535890_large.jpg" /><figcaption>Abkühlung!! Hier nur ein paar Spritzer</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3d9106e08068c961418a23d985d1a282_large.jpg" /><figcaption>Mitten im Park ein See und sich ausruhende Gänse</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-7-wir-sind-im-heide-park-der-achterbahn-check</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-7-wir-sind-im-heide-park-der-achterbahn-check</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Fri, 14 Aug 2020 20:11:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 6: Kurzer Sprint nach Soltau]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8c556badd051b95dd16f48b6144ab48c_large.jpg" /><figcaption>Pfadfinder-Jörg</figcaption></figure><p>Gestern Abend meinte es der Hotelkoch äußerst gut mit uns; morgens waren wir gespannt, ob er es beim Frühstücksbuffet erneut gut mit uns meinte. Zum Glück war er nicht da, sodass wir nicht wie zwei Vollkugeln, gefüllt mit allerlei Leckereien, das Hotel verlassen mussten. Stattdessen rollten wir mit unseren Rädern gegen 10h los in Richtung Soltau. Fix vorbei am Vogelpark, ging es über passable Fahrradwege auf eine Landstraße, an deren Seitenrand Janina zwei Rehe entdeckte! Als wir anhielten, wurden wir von den beiden beäugt und genau beobachtet :) Wir konnten ein paar Fotos schießen. Danach huschten sie davon und anschließend bei einer ruhigen Verkehrsphase wechselten sie die Straßenseite. Ansonsten fielen uns zahlreiche Schilder von Eigentümern auf, die gegen Erdgasbohrungen (vermutlich fracking) protestierten.</p><p>Als wir in Soltau angekommen waren, verbrachten wir in einem kleinen netten Cafe (Hilde's Cafe) ein paar Stunden Zeit. Um 17h kamen wir dann pünktlich zur Check-In-Zeit bei der schönen Ferienwohnung "Surek" an. Wir und unsere dreckige Wäsche freuten uns/sich auf die Waschmaschine! Zwei Maschinen hatten wir noch bis in den späten Abend fertig gemacht. Die frische Klamotten verteilten wir anschließend -wie immer- in der Wohnung zum Trocknen :)) Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensauce und Oregano! Lecker!</p><p><br /></p><p>Daten zur 6. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Walsrode</p><p>Ziel: Soltau</p><p>Strecke: 30,7 km</p><p>Fahrzeit: 1h 59min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,4 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 31,1 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8c556badd051b95dd16f48b6144ab48c_large.jpg" /><figcaption>Pfadfinder-Jörg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2081bf01098caf3bf83686ba61aee666_large.jpg" /><figcaption>Nein zu Fracking!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/140b1470344e800d1ad711e5014291a6_large.jpg" /><figcaption>Nichts los hier, schön :)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5fb4cce0ef86180532e54ee4c8d1c0eb_large.jpg" /><figcaption>Zwei Rehe gucken uns an</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/414ec2ffb5651c5874fbe5b29fae7f09_large.jpg" /><figcaption>Lecker Eiskaffee bei Hilde</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-6-kurzer-sprint-nach-soltau</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-6-kurzer-sprint-nach-soltau</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Fri, 14 Aug 2020 20:05:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 5: Nach dem Besuch des Weltvogelparks nur das "kleine" Abendmenü...]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e8a1f655f27d8d574afb311c24dfe789_large.jpg" /><figcaption>Wald, Wiese und Asphalt - schöne Landschaften hier!</figcaption></figure><p>Heute, am Montag, den 10.8., stand nach kurzen 39 Kilometern von Steimbke nach Walsrode der Besuch des Weltvogelparks auf dem Programm. Das Wetter war unverändert heiß und sonnig, wenn auch am Morgen etwas frischer als sonst. Wir starteten um kurz vor 10h. Das "Frühstück" war spartanisch und sollte nachgeholt werden :) Es gab selbst gepflückte Äpfel und Birnen. Äpfel- und Birnbäume sollten unseren Weg noch sehr oft kreuzen! Richtig praktisch und lecker, sofern ihre Früchte nicht verwurmt waren. Der Weg verlief angenehm durch Wald und Wiesen. An einer Stelle entdeckten wir sogar das erste Stück lila Heidelandschaft! Den Moment, den Janina brauchte, um ein Foto zu schießen, nutzte sogleich eine Bremse, um ihrerseits ein Andenken auf Janinas Oberschenkel zu hinterlassen. Der Stich wurde die nächsten beiden Tage noch gut dick. Über eine kleine Holzbrücke ging es an einer alten, aber noch funktionierenden Wassermühle vorbei. Wir mussten zum Glück nichts zahlen, wir hätten auch keine Pfennige dabei gehabt :) An dem Fluss Aller entdeckten wir sich im Wasser kühlende Rinder. Da würden wir nun auch gerne liegen! Da bislang kein Café auf der Strecke aufgetaucht war, mussten wir leicht hungrig bis Walsrode aushalten. In der Innenstadt von Walsrode machten wir einen Bäcker sowie ein Café, das sehr leckere Baguettes und Bagels anbot, unsicher. So konnten wir endlich unseren Hunger stillen :)) Danach ging es in das Hotel Pescheks Luisenhöhe, das direkt mit dem Vogelpark verbunden war. Zudem hatten wir ein Zimmer mit einer Terrasse gefunden, mit sehr schönem Blick auf zwei Tümpel. </p><p>Um 15:30h starteten wir schließlich unsere Tour durch den Weltvogelpark. Viele interessante Vögel wie Pelikane, Uhus und Eulen wie auch Adler konnten wir sehen. Ein Highlight war das Kolibri-Haus, in dem wir zum ersten Mal Kolibris in Aktion beobachten durften. Sehr schön gestaltet war die Freiflughalle, in der rote Sichler und Rosalöffler am aktivsten waren, neben anderen Enten, Perlhühnern und Schwalben. Es wurde sogar die Meeresbrandung in einer Art Mini-Wellenbad imitiert. Farbenfrohe Vögel mit markantem Federkleid waren die Dolchstichtauben und zum Beispiel der Schwefelmaskentyrann. Insgesamt war der Park interessant und auch lehrreich, hier und da überraschend und lustig. Die Gehege waren nahezu komplett wirklich ansprechend gestaltet, manche hätten jedoch sicherlich größer ausfallen dürfen. Auch die etwas traurig schlagenden Pelikane, die versuchten, den Wind in ihren gestutzten Flügeln zu spüren, stimmte einen nachdenklich. Zu jedem Gehege gab es eine kleine Infotafel, auf der auch der Gefährdungsstatus vermerkt war. Leider konnten wir uns weder die Paradiesvögel anschauen, noch die Loris oder ins Papageienhaus, da die Schließzeit des Parks (19h) doch schneller erreicht wurde als geplant. Sicherlich interessant wäre auch noch das Kiwi-Haus gewesen, was leider geschlossen hatte, oder eine der Flugshows zu sehen. Wir müssen dazu sagen, dass es zwischenzeitlich ordentlich regnete und etwas gewitterte und so unser Erkundungsdrang zeitweise etwas eingeschränkt wurde. Aber hey, dies war der erste Regen seit unserem Start der Fahrradtour! Abgekühlt hatte es sich danach aber nur marginal... </p><p>Abends standen wir zwischen der Entscheidung, uns etwas bei einem Lieferdienst zu bestellen oder in das hoteleigene Restaurant zu gehen, da das Hotel etwas außerhalb der Stadt lag. Die Süßkartoffel-Bowl auf der Speisekarte lachte uns an, und wir entschieden uns für das Restaurant. Dort gab es dann doch "nur" Buffet... Aber was sollen wir sagen? Wir entschieden uns für das kleine Menü mit je einem Teller von Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch und nicht für die all-you-can-eat-Variante. Und das war auch gut so! Denn das Restaurant war nur sehr mäßig besucht, das Buffet allerdings war gut bestückt und, oh dear, richtig lecker. Davon war auch der Koch überzeugt, der hinter den Buffettheken stand und uns riesige Mengen an verschiedenen Leckereien auf den Teller schaufelte. Es waren wohl zu wenige Gäste da, die das Buffet hätten wegfuttern können. Als wir mit der Hauptspeise fertig waren, also als uns die Hauptspeise fertig gemacht hatte, konnten wir uns in unser Zimmer rollen... Zu dem Zeitpunkt hatten wir Angst um die Standfestigkeit unserer Räder: Rahmenbruch aufgrund übermäßigen Buffet-Konsums, so oder so ähnlich würde es im Bericht an unsere Versicherung stehen ;-) Etwas Nachtisch ging aber noch!</p><p><br /></p><p>Daten zur 5. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Steimbke</p><p>Ziel: Walsrode</p><p>Strecke: 39,2 km</p><p>Fahrzeit: 2h 22min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,5 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 28,6 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e8a1f655f27d8d574afb311c24dfe789_large.jpg" /><figcaption>Wald, Wiese und Asphalt - schöne Landschaften hier!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/7a8381a3620e367a2fa5a505823a5f30_large.jpg" /><figcaption>Im Hintergrund die erste Heide</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/14fe5fcf91567ffc3794e5fe73a1309f_large.jpg" /><figcaption>Ein Vorgeschmack auf Übermorgen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/43574d3167ce4fa6b1883f882f6410a4_large.jpg" /><figcaption>Über diese Holzbrücke ging es ...</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/57dba29cbf8fff77cfa01483c4b0374d_large.jpg" /><figcaption>... zu einer Wassermühle (klipp klapp, klipp klapp)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/11c2cb241374cec9b2eab8728cf9155e_large.jpg" /><figcaption>Glück gehabt, Fahrräder kosten nichts</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6dce69e94403bede4c69c785cac57ae9_large.jpg" /><figcaption>Ich wär so gern ein Wasserbüffel...</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fd75c2a9113981e6a33b7705bade64c4_large.jpg" /><figcaption>Janina auf der Brücke</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ccd648267dee6865b88d50c6668e8ab2_large.jpg" /><figcaption>Jörg auf der Brücke</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-5-nach-dem-besuch-des-weltvogelparks-nur-das-kleine-abendmenu</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-5-nach-dem-besuch-des-weltvogelparks-nur-das-kleine-abendmenu</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 13 Aug 2020 19:57:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/4878e16be5902bc78c948f44967e3b35_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><p>Der Tag startete mit einem durchaus leckeren Frühstück. Etwas Appetit kostete nur die lasche Umsetzung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen: Wo waren die Desinfektionsmöglichkeiten für die Hände? Es gab ein normales Buffet, jedoch keine Möglichkeit sich die Hände vorher und/oder nachher zu desinfizieren. Wir hatten natürlich unser eigenes Fläschchen mit :)) Nachdem Jörg dann noch nach Lüftungsmöglichkeiten für den Frühstücksraum gefragt und nach der passiven Haltung des Personals selbst aktiv geworden war, konnte das Frühstück beginnen, während nun ein gutes Lüftchen durch den zuvor eher stickigen Raum wehte.</p><p>Das heutige Tageshighlight sollte der Besuch des Dinoparks werden, für den wir das (Sonntags-)Frühstück sogar um 7:30h starteten, um nahezu pünktlich um 9h bei der Parköffnung den anderen Touristen zuvorzukommen. Wir fuhren mit den nicht-bepackten, quasi federleichten Rädern zum Dinopark, der nur etwa 1km entfernt lag, wenn auch bergauf. Der Park war richtig interessant und beeindruckend. Definitiv ein Erlebnis für Groß und Klein! Sehr viele Dinosaurier waren lebensgroß nachgebaut, einige Skelette waren ausgestellt und dort bei Ausgrabungen gefundene versteinerte Spuren waren zu sehen. Klasse! Durch zahlreiche Informationsschilder konnten wir uns gut weiterbilden :-)</p><p>Um kurz nach 13h ging es zurück zum Hotel. Nach dem Beladen der Räder futterten wir die Reste des vortägigen Abendessens in einer ruhigen Ecke des Hotelaußenbereichs auf und schnackten mit der Rezeptionistin. Gegen 14h starteten wir die heutige Etappe nach Steimbke. Es war angenehm bewölkt, in der Ferne ließen sich jedoch zwischenzeitlich auch Gewitterwolken sehen (und zwei Donner hören). Die Landschaft war durch Felder und ein paar Wälder geprägt. Relativ fix, nach knapp 40km bzw. etwa 3h mit Pausen, gelangten wir zu unserer Unterkunft. Wir hatten noch so viel Zeit am frühen Abend, dass Jörg ausgiebig die Räder reinigte und inspizierte. Das war auch dringend notwendig! Zu abend aßen wir sehr leckere vegane Burger. Mit diesem kulinarischen Angebot hätten wir in diesem Dorf gar nicht gerechnet. Danach suchte Janina noch ein Schaf, um unsere ollen Karotten zu verfüttern. Obwohl wir ein Mäh-Geräusch (kurz nach unserer Ankunft) vernommen hatten, fanden wir leider keines. So freute sich die Bio-Tonne... Zum Glück waren wir hauptsächlich vegetarisch unterwegs, sodass wir auch mal einen Tag lang fertiges Essen in der brutalen Hitze ungekühlt transportieren konnten!</p><p>Bis Mitternacht hatten wir dann noch Spaß mit Mücken in dem Schlafzimmer; Jörg wurde dreimal auf dem Rücken gestochen. Die beiden fiesen Viecher mussten letztlich ins Gras beißen. Leider hatte die Unterkunft keine Mückennetze (warum ist diese kostengünstige, aber sehr nützliche Lösung noch kein Standard?), so konnten wir nur bedingt das Fenster öffnen und mussten ordentlich schwitzen... Mückenspray hatten wir natürlich auch dabei.</p><p><br /></p><p>Daten zur 4. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Bad Rehburg</p><p>Ziel: Steimbke</p><p>Strecke: 38,8 km</p><p>Fahrzeit: 2h 17min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,0 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 36,0 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d98432abc63fbaf8001595e9daa2a076_large.jpg" /><figcaption>Halloo Dinoo</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2640131d81b30e358fa5cb587acd845b_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e61ecb00cdb409357b1f06be6d74e65e_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/22bc00aa72921c7290f2cf5f308862db_large.jpg" /><figcaption>Manche ließen sich streicheln</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c168a5604971a3cacca1e066be31161b_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e2dca9543eece43909f0dcbd59d200cb_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/48599da9596a301092f642ade1405223_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/84ca0117c23d71d1d05d419acdb53cc9_large.jpg" /><figcaption>Tag 4: Ich glaub, die Dinos sind da!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/888b079251d918bc92e659ce2c8eb844_large.jpg" /><figcaption>Viel Trinken ist wichtig</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-4-ich-glaub-die-dinos-sind-da</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-4-ich-glaub-die-dinos-sind-da</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 13 Aug 2020 19:12:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 3: Das dritte Bad in drei Tagen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c868a8dcf24302ddfbcc9935e83e0a02_large.jpg" /><figcaption>Zwischen den Feldern</figcaption></figure><p>Den dritten Tag fingen wir früh an (also um 10h), denn es sollte heiß werden (bzw. noch etwas heißer als bisher). Außerdem hatten wir kein Frühstück im Hotel mitgebucht, so stärkten wir uns halbwegs mit unseren Resten aus Dortmund. Bad Salzuflen verabschiedete uns mit einem ordentlichen Anstieg, der das spartanische Frühstück direkt aufzehrte. Nun standen nur noch die letzten Hügel des westlichen Weserberglandes an! Durch die Felder ging es bis nach Vlotho, wo wir ein spätes Frühstück einnehmen wollten. Mais, und Zuckerrüben begleiteten uns. Der Weizen war bereits teilweise geernet worden, teilweise stand er noch oder wurde gerade geerntet und teilweise lagen die Strohballen ordentlich aufgereiht auf den Feldern. Der Boden war überall sehr trocken und staubig wie unsere Räder. In Vlotho entdeckten wir neben hübschen Fachwerkhäusern ein klingendes Wasserspiel, aber leider nicht unsere ausgewählten Cafés, die hatten coronabedingt geschlossen. Tolle Wurst! So holten wir uns nur etwas aus der Bäckerei und überquerten halbwegs gestärkt die Weser nach Uffeln. Zwischen Bahnstrecke und Fluss ging es weiter, das Wiehengebirge mit dem Kaiser–Wilhelm-Denkmal ließen wir links liegen, das Wesergebirge blieb rechts, und so radelten wir durch die Westfalenpforte in die Norddeutsche Tiefebene. Das klang doch gleich nach Entspannung für die Beine! Nichtsdestotrotz wurde es immer heißer, und wir machten Stopp am Mindener Bahnhof, um uns mit kühlen Getränken zu versorgen. Nachdem wir dort etwas kurzfristig die Unterkünfte für die nächsten beiden Tage organisierten, nahmen wir Kurs auf Bad Rehburg.</p><p>Es ging weiter über die Felder und Dörfer, vorbei an einer alten Windmühle und neuen Windkraftwerken. Bei Loccum pflückten wir noch ein paar Äpfel und Birnen, die uns quasi in den Mund fielen. Nach einem letzten Auf und Ab erreichten wir das Parkhotel Bad Rehburg mit der ersehnten Dusche. Da das hoteleigene Restaurant ebenfalls geschlossen hatte, wie schon in Bad Waldliesborn, mussten wir uns nur noch zwischen vier Pizzalieferservices entscheiden und entspannten nach diesen 73 km auf der Terrasse hinter dem Haus mit vegetarischen türkischen Schnellimbissspezialitäten.</p><p>Daten zur 3. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Bad Salzuflen</p><p>Ziel: Bad Rehburg</p><p>Strecke: 73,2 km</p><p>Fahrzeit: 4h 44min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,5 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 40,9 km/h</p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c868a8dcf24302ddfbcc9935e83e0a02_large.jpg" /><figcaption>Zwischen den Feldern</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3a2b99234eb6ed0003f29eb0ab6e9292_large.jpg" /><figcaption>Topfit gehts am Morgen los!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/25d1fd09507421d6266eb78590068ad2_large.jpg" /><figcaption>Hügelige Aussicht</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/78e46cd9088d4637e19e1085bb0e8ac7_large.jpg" /><figcaption>Janina in bester Fahrradfahrlaune</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/565bc3a844cce2785ce8f7d3b2515d9c_large.jpg" /><figcaption>Ist das Kunst oder kann das weg?</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/f7ae491e37f1195f66351158f6cedde8_large.jpg" /><figcaption>Viel Trinken ist wichtig</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9cb6c087073b5d96885a9119c75d13fe_large.jpg" /><figcaption>Wiesen und Wälder</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ef18eda922caf9006ddc9ac122f1173a_large.jpg" /><figcaption>Klim-bim vor Fachwerkhaus in Vlotho</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/68443090ee0e230516a01edf25d7327f_large.jpg" /><figcaption>Ein schönes Fachwerkhaus</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-3-das-dritte-bad-in-drei-tagen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-3-das-dritte-bad-in-drei-tagen</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Tue, 11 Aug 2020 17:08:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 2: Auf zu den (De-)Gradierwerken in Bad Salzuflen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1c36ab7bce58493177689e18c2552a18_large.jpg" /><figcaption>Zeit für ein Eis</figcaption></figure><p>Am zweiten Tag starteten wir nach einem sehr leckeren Frühstück gegen 10:50h, also etwas früher als am ersten Tag, jippie! Das Packen der Taschen ging schon etwas flotter. Die Reifen hatten noch gut Luft, das staubige Tarnkleid unserer Fahrräder war noch vorhanden. Hatten wir wieder Luft? Jub, unsere Beine und Hintern waren gut drauf! Wir fuhren zunächst auf Waldwegen bei angenehmen Temperaturen und von Bäumen gesäumten Landstraßen, vorbei an einem Gnadenschutzhof mit badenden Gänsen. Viele Marienaltare (kleine Gebäude in den Vorgärten, in denen Marienfiguren stehen, Name?) säumten unseren Weg, auch ein paar gekreuzigte Jesu begutachteten uns. Dieser Landesteil war eindeutig katholisch geprägt. Gegen Mittag machten wir in Verl einen Stop an einer Eisdiele und gönnten uns je 3 Kugeln. Eine willkommene Abkühlung! Weiter ging es, über Stock und Stein in den Wald hinein, entlang einer Herde Kühe und dem Schloss Holte. Aufmerksamen Leuten mag beim Betrachten der Fotos nun auffallen, dass zwischenzeitlich ein erstes Opfer in Form von Jörg's Sonnenbrille erbracht wurde. Geheiligt seien Insekten, die während der Fahrt hinter die Sonnenbrille fliegen! Hügelig ging es weiter über die Bergstadt Oerlinghausen auf 214 Höhenmetern (gestartet auf 76 Hm). Dort konnten wir auf einem Flugplatz einige Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten. Richtig cool, wie die ultraleichten Segelflugzeuge katapultartig in die Luft gezogen wurden! Nach einem kurzen Stop zum Erwerb einiger kühler Getränke (Jörg trieb den Gatorade-Verkauf wieder an) folgte eine schöne lange Abfahrt. </p><p>Zwischen Mais, Weizen und Zuckerrüben ging es weiter durch die Felder. Einen letzten Stopp machten wir an einem Hanffeld :) Zum Erreichen des Hotels CheckInn in Bad Salzuflen war schließlich noch ein finaler Anstieg nötig, dann war die zweite Etappe (um ca. 18:15h) mit knapp 70 km geschafft. Den Abend ließen wir bei Tapas und Cocktails ausklingen und machten dann noch einen Spaziergang zu den bekannten (De-)Gradierwerken ;-) Echt salzig dort! Bad Salzuflen ist insgesamt ein nettes Städtchen, abends mit schönen Beleuchtungen, die ein tolles Licht-Schattenspiel erzeugten, und mit Wasserplätschern hier und da.</p><p>Daten zur 2. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Bad Waldliesborn</p><p>Ziel: Bad Salzuflen</p><p>Strecke: 69,8 km</p><p>Fahrzeit: 4h 37min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,1 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 38,6 km/h</p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9204a2ec78a31cab1c5c60dbafea1f3b_large.jpg" /><figcaption>Noch frisch am Morgen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/59de51fa7145226126a4af9cec8d32a7_large.jpg" /><figcaption>Ein Feld folgt dem nächsten</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8b320586ad9ba4a2fcd34df89ed5f167_large.jpg" /><figcaption>Plitsch platsch, so macht das Gänseleben Spaß!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a1a3c6cfd20c6eeb1ce708d5c5b207b4_large.jpg" /><figcaption>Stop in Verl</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c81ef655a27bf85cef9e413d0c877d38_large.jpg" /><figcaption>Schloss Holte I</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/21dbaded361a7872f8436cacd5debeff_large.jpg" /><figcaption>Schloss Holte II</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ea68c8deeae905abc63632ff85041f7e_large.jpg" /><figcaption>Jörg lässt die Kirche im Dorf</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/864d485120e4e5c7f99a5d8a13cef89b_large.jpg" /><figcaption>Am Flugplatz ist viel los</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/01abbe65ed2e202a03fdd75ba786d4c9_large.jpg" /><figcaption>Die Stimmung ist gut, es geht bergab</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-2-auf-zu-den-de-gradierwerken-in-bad-salzuflen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-2-auf-zu-den-de-gradierwerken-in-bad-salzuflen</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Tue, 11 Aug 2020 17:06:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 1: Radeln bei den Kohlekraftwerken]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/567f0a78b1d22039c37e658656e06d88_large.jpg" /><figcaption>Woanders ist auch scheiße</figcaption></figure><p>Der Start ins Radabenteuer! Er begann mit leichter Verzögerung um 11h. Es ging zunächst durchs Getümmel der Dortmunder Innenstadt und Nordstadt. Die Räder liefen gut, auf dem Hinterrad hatten wir jeweils zusätzlich etwa 12 kg Gewicht (geschätzt) und damit wesentlich mehr Grip. Brauchten wir den? Nun ja, bei mehr als 30 Grad Celsius Außentemperatur und Sonnenschein eher nicht :)) Als wir die auto- und lkw-dominierten Straßenbereiche verließen (und das ging relativ fix), entdeckten wir bald darauf beim Seepark in Lünen einen kleinen Hafen mit ein paar kleineren Yachten. Dort sonnten sich ältere Leute auf ihren schwimmenden Zweitwohnungen. Ganz beschaulich war es. Von da an ging es weiter am Datteln-Hamm-Kanal entlang. Bei Bergkamen folgte ein erstes Kraftwerk mit großem Kühlturm. Später kamen noch zwei weitere, die auch direkt am Kanal lagen, welcher zum Transport der Kohle benutzt wurde (und wird?). Auch ein alter Kohleförderturm wurde von uns aus der Ferne begutachtet. Viele Flächen und Gebäude werden dort nicht mehr genutzt, teilweise verfallen sie, teilweise werden sie umgebaut. An und auf dem Kanal sahen wir auch ein paar Schiffe, außerdem einige Leute, die sich sonnten oder im Kanal schwammen, und noch mehr radfahrende Leute. Ein bedeutender Teil unseres Weges der ersten Streckenhälfte führte am Kanal entlang. Um 14h etwa machten wir Mittagspause, an einer Brückenunterführung mit Ausguck auf die parallel verlaufende, vom grün umgebene Lippe. Die Wände der Unterführung waren im ruhrpotttypischen Graffiti-Style gehalten, der Boden war mit diversen Kippen geschmückt. Etwas Kontrastprogramm neben der schönen Natur darf sein! Kontrast ist auch ein gutes Stichwort zum äußeren Erscheinungsbild unserer Räder: In Dortmund waren sie noch schön sauber, nach der staubigen Strecke am Kanal hatten sie ein beiges Tarnkleid angelegt.</p><p>Wir entdeckten noch ein Naturschutzgebiet namens Tibaum an einer Lippe-Aue mit vielen Enten, Schwänen und Tauben. Ab Hamm flossen der Fluss Lippe und der Datteln-Hamm-Kanal sehr nah beieinander, an einer Stelle bei Hamm trennte nur noch eine Mauer beide voneinander. Zwischenzeitlich radelten wir auf einer deichähnlichen Erhöhung des Kanals. Nachdem wir die Flussseite wechselten (endlich etwas Schatten!), fuhren wir etwas auf der Adenauer-Allee entlang und der Kanal endete bei Hamm-Schmehausen hinter Westfleisch und dem dritten Kohlekraftwerk. Die Strecke wurde ländlicher und ärmer an Wasserläufen. So zeigte uns die zweite Streckenhälfte das bäuerliche Leben :)) Wir beobachteten noch ein Storchenpaar in einem hochgelegenen Nest, außerdem sahen wir einige Pferde, Kühe und Schafe. Hier verlief unsere Strecke hauptsächlich auf kaum befahrenen Landstraßen. Dieses Bild sollte sich auf den nächsten Etappen noch oft wiederholen.</p><p>Gegen 18:30h erreichten wir unser Zieldorf Bad Waldliesborn, das nördlich von Lippstadt liegt. Wir kamen nach knapp 90 km Fahrt durchaus erschöpft im Hotel Waldblick an, obwohl gerade der letzte Teil der Strecke besonders angenehm durch den Wald verlief. Die Dusche rief! Da das zur Unterkunft gehörende Restaurant geschlossen hatte, bestellten wir sehr leckeres Essen bei Twenty One, mmmmhhh.</p><p>Daten zur 1. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)</p><p>Start: Dortmund</p><p>Ziel: Bad Waldliesborn</p><p>Strecke: 88,5 km</p><p>Fahrzeit: 5h 31min</p><p>Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,0 km/h</p><p>Maximale Geschwindigkeit: 33,7 km/h</p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/48098fcbf9b82246cdd488735f4997d1_large.jpg" /><figcaption>Auf ins Abenteuer!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/a6c17c90c73defe106f38a3d758e8dc3_large.jpg" /><figcaption>Raus aufs Land</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/32ec80709044ef7a27da3bf3e3a633ce_large.jpg" /><figcaption>Hafen in Lünen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/c2d6841a07f2461c331b44c2cd297a77_large.jpg" /><figcaption>Hafen mit Janina</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9e37135a5d07cda002cc07b6d3bef239_large.jpg" /><figcaption>Ein alter Förderturm</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3174cf5ab71ccdfc6e3be4a625b1fcec_large.jpg" /><figcaption>Ausguck auf die andere Seite</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/d87ebcbbfe18268802b3662f452c5235_large.jpg" /><figcaption>Schöner Ausblick <3</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2bb5c064d7d5e950391d2b2324b53039_large.jpg" /><figcaption>ein Kohlekraftwerk macht keinen Ökostrom</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/dc0df9ffaeca14c5203431b38c3e46aa_large.jpg" /><figcaption>Kraftwerksidylle mit Naturschutzgebiet</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-1-radeln-bei-den-kohlekraftwerken</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/von-dortmund-nach-rugen-mit-dem-rad/tag-1-radeln-bei-den-kohlekraftwerken</guid><dc:creator><![CDATA[Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad]]></dc:creator><pubDate>Thu, 06 Aug 2020 19:51:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>