<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></title><description><![CDATA[Mit der Seabourn Encore in 43 Tagen von Singapur über Ho Chi Minh, Danang, Hongkong und Keelung nach Japan. In Japan werden wir 21 Häfen anlaufen und zum Teil übernachten. Am Ende geht es von Tokio aus wieder nach Hause. ]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete</link><image><url>https://img1.vakantio.de/uploads/46d50142986ccaa5a38cc072d42dadf9_small.jpg</url><title>Südostasien und Japan mit Kirschblüte</title><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Thu, 06 Aug 2026 08:20:54 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Bye bye, Japan]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3f0bdd5b65a36c6b62ed2aed47aee632_large.jpg" /><figcaption>Bye bye, Japan</figcaption></figure><p>Es war eine schöne und lehrreiche Reise. Japan war längst nicht so fremd, wie wir es erwartet haben. Die Sprachbarriere ist hoch, aber mit Google und den Übersetzungstools des japanischen Tourismusbüros überwindet man diese auch.</p>

<p>Die Japaner sind sehr hilfsbereit und sie möchten unbedingt vermeiden, dass man einen schlechten Eindruck von Japan erhalten könnte. Ab und zu nehmen Japaner gezielt Kontakt auf, einfach nur um herauszufinden woher man kommt, wohin man gehen will, um das eigene Englisch auszuprobieren. Dann wollen sie oft auch die Hand geben. Was die Verhaltensregeln angeht (z.B., dass man im ÖV nicht spricht, den Rucksack am Bauch trägt, nicht telefoniert, immer Schlange steht), ist es auch nicht (mehr?) ganz so streng. Wir haben ab und zu eine Regelverletzung beobachtet, wenn auch eher selten.</p>

<p>An den Orten, an denen wir «geschäftlichen» Kontakt mit Japanern hatten (in Läden, Restaurants, Taxis, ÖV usw.), waren sie erst recht hilfsbereit. Erstaunlich war wie viele Leute jeweils im Einsatz waren. Als wir beispielsweise Tee gekauft haben, haben uns drei Verkäuferinnen geholfen, als wir mit einer Tour mit insgesamt knapp 60 Personen in einem Restaurant gegessen haben, haben 18 Personen das Essen serviert, wenn das Schiff in einem Hafen eingelaufen ist, hat jeweils mehr als ein Dutzend Personen Absperrungen für die Passagiere aufgestellt sowie hin und her korrigiert. Das konnte problemlos eine Stunde dauern. Erstaunlich ist auch, dass die Kontrollen an den Häfen nicht einheitlich sind. Bei einigen gab es bei einem Landgang Passkontrollen, ab und zu sogar Taschenkontrollen, oft auch gar keine Kontrolle. Einerseits wissen wir, dass Japan bei industriellen sehr effizient arbeitet, aber bei den Arbeiten, die wir beobachten konnten, war es eher das Gegenteil.</p>

<p>Dass Japan sehr sauber ist, ist allgemein bekannt. Wir können das nur bestätigen. Und die WC sind für Touristen ganz toll. Man kann überall auf die Toilette und sie sind sauber. In der Regel ist es ein vollautomatisches WC, das noch Zusatzreinigungen ermöglicht und Sound machen kann, vielleicht kann man damit auch zum Mond fliegen. Man müsste nur wissen, wozu die vielen Knöpfe sind.</p>

<p>Im öffentlichen Verkehr braucht es ein bisschen Übung, dann klappt eine Zugfahrt mit drei Mal umsteigen auch. Zur Not kann man ja auch einen späteren Zug nehmen. Der öffentliche Verkehr hat nur eine Einschränkung, in kleinen Städten und im ländlichen Gebiet kann es sein, dass dieser unbrauchbar ist, will es nicht nur wenige Linien gibt, sondern manchmal auch nur wenige Kurse pro Tag (erlebt haben wir fünf, wahrscheinlich nur für Schüler). Da haben wir es deutlich besser.</p>

<p>Die Regionen mit kleinerer Bevölkerung und kleineren Städten haben noch viel mehr traditionelle Häuser, sie sind aber auch deutlich ärmer. Die Häuser sind weniger unterhalten und es wirkt alles arm. Es findet dort auch eine Landflucht statt und es hat in der Folge auch komplett verlassene Häuser.</p>

<p>Auch bei den Shinto-Schreinen und den buddhistischen Tempeln haben wir gelernt, wie man sich einigermassen richtig verhält. Das Erlebnis verändert sich wirklich, wenn man sich bspw. bei jedem Tordurchgang verneigt und etwas opfert. Bei den religiös wichtigen Tempeln hat es einfach sehr, sehr viele Leute, vor allem Japaner. Obwohl mittlerweile die Mehrheit der Japaner, sich keiner Religion zugehörig fühlt, macht es den Eindruck, dass sie auch so ab und zu einen Tempel besuchen. Ob es Shinto-Schrein oder ein buddhistischer Tempel ist, scheint dann nicht so wichtig zu sein. </p><p>Die ältere Geschichte Japans ist stark mit der Religion, den Tempeln und den Heiligtümern verknüpft. Im Unterschied zu Europa gibt es nur sehr wenig Artefakte. Was die von uns besuchten Museen gezeigt haben, ist eine Lücke zwischen Bronzezeit und dem ersten Kaiser Jimmus gut 600 v. Chr. Auch die verschiedenen Hügelgräber sind nur zwischen 1'500 und 2'000 Jahren alt. Insgesamt gibt es aber aus diesen Epochen nur wenige Artefakte und vor allem keine schriftlichen Überlieferungen aus diesen Zeiten selbst. Das kann damit zusammenhängen, dass es viele Erdbeben und Tsunamis gibt, Gebäude meistens mit Holz gebaut wurden, die oft abgebrannt sind und man gerade Tempel bis heute regelmässig neu aufbaut. Geschichtlich lebendig ist die Ära des Shoguns mit ihrem Samurai-Adel. Sie wird zwischen den Jahren 1192 bis 1867 angesiedelt. Die Shogune haben die schwachen Kaiser auf eine rein zeremonielle Funktion reduziert und das Land als Militärherrscher regiert. Zur Hauptsache gab es drei Shogune, lange Zeit am wichtigsten war das Tokugawa-Shogunat. Die Shogune haben Japan von der restlichen Welt weitgehend abgeschottet, was wirtschaftlich immer mehr zu einem Problem wurde. Im 19. Jh. hat der internationale Handel sowie der kulturelle Austausch zugenommen und die USA haben damals schon massiv Druck ausgeübt und den Handel mit ihnen erzwungen. Im Jahr 1868 erfolgte die sogenannte Meiji-Restauration, die einerseits die Shogun- und Samurai-Herrschaft beendete und andererseits den Kaiser wieder als Herrscher einsetzte, gleichzeitig das Land öffnete und in die Moderne führte. Bis in die Mitte des 19. Jh. war Japan in unseren Augen also noch von einer mittelalterlichen Kultur geprägt.  </p><p>Etwas bedenklich ist der Umgang der Japaner mit der kriegerischen Vergangenheit. Ob der zweite Weltkrieg, die verschiedenen Eroberungsfeldzüge in China, Taiwan und Korea, es wird einfach nicht zur Sprache gebracht, dass dabei Unrecht geschehen ist. Es wird einfach in den Museen, bei den Denkmälern auch nicht gesagt, dass diese Kriege richtig waren, es wird einfach nichts dazu gesagt. Wenn man allerdings im Internet die Bewertungskommentare zu den Orten von japanischen Besuchern liest, dann werden die Kriege als notwendig und richtig bezeichnet. Es ist ein erstaunlicher Widerspruch, dass so freundliche Menschen, gleichzeitig keine Probleme mit ein paar Millionen kriegsbedingter Toten haben.</p>

<p>Es wird zwar viel über den Übertourismus gesprochen. Wir haben zum Glück keinerlei negative Reaktionen von Japanern erlebt. Wir haben auch nicht erlebt, dass sich andere Touristen schlecht benommen hätten. Unsere Reise hat uns zwar mehrheitlich in Städte geführt hat und nur wenige, weniger besiedelte Regionen gesehen haben. Dennoch glauben wir, dass wir uns in den in fünf Wochen ein gutes Bild machen konnten. Wir würden die Reise also wieder machen und können Japan empfehlen. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3f28362440595009a03fdb3373d30b6_large.jpg" /><figcaption>Wohnhäuser am Hafen von Tokio, gleich neben dem Schiff</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/474d7bced972f23e1dcb502b182e3ac8_large.jpg" /><figcaption>Hafen von Tokio</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bfa2f32c6c8fd2b90fa3ee0f64b2bfa6_large.jpg" /><figcaption>Hafen von Tokio</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7aa432840c8e4fb44f51649598d1de5d_large.jpg" /><figcaption>Interessante Strassenlaternen mit Wind- und Solarstrom, gibt es häufig in Japan </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/851abcdfbe44a2b1dda6fea9de57b4bf_large.jpg" /><figcaption>In Hafennähe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a35597ef030e579fbb7708ee8a9c6f6f_large.jpg" /><figcaption>Nach dem Start in Narita</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e44fdffa091de894365b57204b64da6e_large.jpg" /><figcaption>Nach dem Start in Narita</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/eb2eacef9fc522387072c4bd3c06b27b_large.jpg" /><figcaption>Bye bye, Japan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/278911a81fc0a2ea19d160a4503eac69_large.jpg" /><figcaption>Flugroute</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/bye-bye-japan</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/bye-bye-japan</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:39:00 GMT</pubDate><geo:lat>47.5595986</geo:lat><geo:long>7.5885761</geo:long></item><item><title><![CDATA[Shimizu, 12. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/844fa08ccbffb258118d85d8db79a917_large.jpg" /><figcaption>Shimizu, 12. April 2026</figcaption></figure><p>Die Wetterprognose war nicht vielversprechend für eine Sicht auf den Fuji. Aber der Blick vom Balkon bei der Einfahrt zeigte überraschenderweise doch den Fuji.</p><p>Wir sind zeitig losgezogen und mit dem Bus zu einem Strand mit einem Küstenwald, der eine gute Sicht auf den Fuji verspricht. Tatsächlich hat sich die Fahrt gelohnt, zum einen ist es zwar nur ein schmaler aber schöner Kiefernwald, zum anderen gibt es entlang der Küste verschiedene Aussichtspunkte, von denen aus man den Fuji unbeeinträchtigt sehen kann. Der Fuji ist wirklich eindrücklich, weil er sehr gross ist und so als einzelner Berg alles überragt. Am Strand selbst hatte es zwar Abfälle, verglichen mit anderen Stränden, selbst von unbewohnten Südsee-Inseln, aber wenig. Ganz besonders auffällig war, dass es keinerlei Abfälle von der Fischerei (wie Netze, Leinen, Stricke) darunter hatte. </p><p>Danach haben wir noch den Miho-Schrein besucht, der auch Teil eines Weltkulturerbes sein soll. Er ist für die in diesem Kiefernwald zur Hauptsache vertretene "Hagoromo-Kiefer" bekannt, der als heiliger Baum gilt und gemäss einer Legende mit dem Gewand der himmlischen Jungfrau verknüpft ist. Der Schrein wurde vom Kaiserhof und den Samurai hoch verehrt. Er ehrt offenbar die sieben Glücksgötter der ehelichen Harmonie, der Partnersuche, der sicheren Geburt und Kindererziehung, der Medizin, der sicheren Seereisen, des Fischfangs, der Landwirtschaft, der Literatur, des Tanzes und der Musik. Da kann fast nichts mehr schiefgehen. Obwohl es nur ein kleiner und eher wenig bekannter Schrein ist, wird er gut besucht. Gleich nebenan gibt es noch eine grössere Gedenkstätte, die am Ort keinerlei Erklärungen hat. Sie ist offenbar den gefallenen Soldaten des chinesisch-japanischen Krieges und des grossen asiatischen Krieges gewidmet. Das sind die beiden Kriege gegen China, Taiwan und Korea von 1894-1895 und 1937–1945. Die Kommentare dazu zeigen, dass sie als reine Verteidigung und nicht als Eroberungsfeldzüge betrachtet werden und keinerlei Bedenken wegen der verübten Gräueltaten bestehen.</p><p>





Nach dem Besuch dieses Küstenabschnitts stand eine längere Wanderung zu einem
Wasserfall oder zu einem Katzenkaffee zur Debatte. Das Katzenkaffee obsiegte und
wir waren so auch sicher rechtzeitig zurück auf dem Schiff und konnten das Kofferpacken
in Angriff nehmen. Denn morgen heisst es schon Abschied nehmen. Das ist traurig,
weil auf dem Schiff immer eine sehr herzliche Atmosphäre besteht und der Abschied
allen schwerfällt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1135eff7231fd05233a4e225aafac78d_large.jpg" /><figcaption>Fuji morgens um 6.00</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e434c6711c3cf0b8b99aa0ef38f8578_large.jpg" /><figcaption>Typische Häuser - unterwegs zum Aussichtspunkt am Strand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/53fb4d940215b6f96d2aac588a608613_large.jpg" /><figcaption>Typische Häuser - unterwegs zum Aussichtspunkt am Strand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9c251d382d5d98d4c2e31ceb3b973685_large.jpg" /><figcaption>Typische Häuser - unterwegs zum Aussichtspunkt am Strand</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/37fc4350c3a810c85c1e9b4b5c0eeda3_large.jpg" /><figcaption>Man sieht den Fudji praktisch von überall</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/db5d0a105d804391cd811f6a767a1b65_large.jpg" /><figcaption>Küstenwald mit Hagoromo-Kiefern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b477872c51bd2f8339e7179cd5dc6e82_large.jpg" /><figcaption>Kleine Kultstätte im Wald </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/34633ae888c84ff2efa6f18eb5e7e7b2_large.jpg" /><figcaption>Sicht auf den Fuji</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c93fdeb0908e8f19e4e0c688a2522153_large.jpg" /><figcaption>Sicht auf den Fuji</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/shimizu-12-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/shimizu-12-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 21:48:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Toba, 22. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7622b1f689ec6950e033f342399e8e02_large.jpg" /><figcaption>Einfahrt in Toba</figcaption></figure><p>Die Entscheidung des Kapitäns, gestern erst am Vormittag loszufahren, dafür etwas schneller zu fahren, hat sich bewährt. Die ganze Fahr war recht ruhig. Bei der Ankunft am Vormittag war es noch stark bewölkt und windig. So um zehn Uhr haben sich die Wolken aber verzogen und es wurde sonnig und angenehm warm.</p><p>Toba ist eine kleine Stadt mit etwa 17'000 Einwohnenden, sie umfasst ein halbes Dutzend eingemeindete Dörfer. Sie ghört zur Präfektur Mie, welche gut 1,7 Mio. Einwohnende hat. Es ist eine ländliche Gegend, die hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Fischerei lebt. Wir haben heute eine Tour zu den Schreinen der Nachbarstadt Ise und zur Mikimoto Insel mit den Perlentaucherinnen gemacht. </p><p>Ise ist mit über 200'000 Einwohnenden deutlich grösser als Toba. Wir sind aber nicht direkt nach Ise gefahren, sondern über eine Bergstrasse zum Berg Asama mit einer Aussichtsterasse. </p><p>Die Schreine in Ise gelten als die wichtigsten heiligen Orte für die Shinto-Gläubigen und sollten von diesen mindestens einmal im Leben besucht werden. Sie nehmen für sich in Anspruch Japan beschützt und so erhalten zu haben. Als ersten haben wir zuerst den sogenannten äusseren Schrein (Toyouke Daijingu, Gekū) besucht. Er wurde vor über 1'500 Jahren und 500 Jahre nach dem inneren Schrein erbaut. Der innere Schrein liegt etwa vier Kilometer südlich. Es ist einer der beiden Hauptschreine der Stadt Ise und wird auch von den Gläubigen zuerst besucht. Der Haupt-Tempel Toyouke Daijingu ist der Gottheit Omikami gewidmet, die und Beschützerin von Nahrung, Unterkunft und Kleidung. Toyouke versorgt die Sonnengöttin Amaterasu Omikami mit Nahrung, die im inneren Schrein verehrt wird. Wie der innere Schrein werden die Tempel des Schreins alle 20 Jahre auf dem freien Platz neben den bestehenden Tempeln mit frischem Holz neu aufgebaut und der alte Tempel wird gleichzeitig abgebaut. Das alte Holz wird jeweils für die weniger wichtigen Tempel weiter verwendet, damit die auch etwas von der Heiligkeit abbekommen. Die nächste Erneuerung erfolgt im Jahr 2033. Wie immer ist Anlage an einem sehr schönen Ort gelegen und eingebettet in Gärten und Wald mit riesigen Bäumen. Die grossen Bäume sind Riesen-Lebensbäume die etwa 70m gross werden und einen Stammdurchmesser bis 7m haben. In den Tempeln darf man nicht fotografieren. Wir haben uns bei einem aber in die Schlange gestellt, ein Opfer gebracht und das Wunschritual durchgeführt. Das ist noch ergreifend.</p><p> Wie es sich gehört, sind wir dann zum inneren Schrein (Kōtai Jingū, Naiku). Er ist über 2'000 Jahre und ist der im Shintoismus am meisten verehrte Gottheit, der Sonnengöttin (Amaterasu Omikami) gewidmet. Er gilt als Japans heiligster Schrein. Der Haupttempel ist in einem alten Baustil errichtet, der keine erkennbaren Einflüsse des asiatischen Festlandes hat. Wie der innere Schrein wird er alle 20 Jahre von Grund auf neu aufgebaut. Der 62. Wiederaufbau erfolgte 2013 . Der 63. Wiederaufbau findet 2033 statt. Verglichen mit dem äusseren Schrein, ist er noch grösser und hinterlässt einen noch stärkeren Eindruck.</p><p>An die Anlage schliesst eine Einkaufsstrasse, vor allem mit Essensständen und Restaurants, an. Sie ist sehr gut besucht, fast wie an der Fasnacht.</p><p>











</p><p>Danach sind wir zurück nach Toba gefahren und haben zu Mittag gegessen. Der Abschluss unserer Tour bildete die Insel Mikimoto. Kokichi Mikimoto hat Ende des 19. Jahrhunderts die Perlentaucherinnen von Ise beobachtet. Das hat ihn auf die Idee gebracht, Perlen zu züchten. Im Jahr 1888 erhielt er ein Darlehen, um eine Perlenzuchtfarm zu eröffnen. Nach vielen Misserfolgen gelang es ihm 1893 die erste Zuchtperle zu zeigen. Das Verfahren musste aber noch verbessert werden und und so war die Firma, die erste welche zu Beginn 1920er Jahre Zuchtperlen produzierte. Dies führte auch für die Perlentaucherinnen zu einem gesicherten Einkommen. Heute werden dort keine Perlen mehr gezüchtet und die Perlentaucherinnen zeigen ihre Fähigkeiten nur noch als Touristen-Attraktion. Perlen und die Geschichte des Perlentauchens kann man in einem Museum ansehen und es gibt Läden die mit Perlen handeln. Irgendwie sind die Verkäuferinnen aber nicht auf westliche Kundschaft eingestellt. Sie können z.B. die verschiedenen Qualitätsstufen und die damit verbundenen (riesigen) Preisstunterschiede nicht erklären. Deshalb kam es auch nicht zu einem Verkaufsabschluss.  </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7622b1f689ec6950e033f342399e8e02_large.jpg" /><figcaption>Einfahrt in Toba</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a7920a19d7130d1f481fa4a6aaa0cede_large.jpg" /><figcaption>Begrüssung in Toba</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bc6790ce9b40ee93416e88c3a0bab8da_large.jpg" /><figcaption>Begrüssung in Toba</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6dd2e04d86f8cca7ad0af24544e78fa1_large.jpg" /><figcaption>Aussicht vom dem Berg Asama (500m hoch) </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fccee3d014933951ef9fbfbba95b43d7_large.jpg" /><figcaption>Aussicht vom dem Berg Asama </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/20ee66676d64bc8913b76922e516fb41_large.jpg" /><figcaption>Aussicht vom dem Berg Asama </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/307d014a195a15e1e49cc6695925d0f2_large.jpg" /><figcaption>Ise City</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6309598a616d9865caf4333cb5221081_large.jpg" /><figcaption>Hunde werden gehätschelt</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9f57754cce961286a36a179421ec4b51_large.jpg" /><figcaption>Ise City</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/toba-22-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/toba-22-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:06:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.4818168</geo:lat><geo:long>136.8432542</geo:long></item><item><title><![CDATA[Überfahrt Hososhima - Toba, 10. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c4635ed9c6b0a4ad883dd9ea8d9611ab_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Hososhima - Toba, 10. April 2026</figcaption></figure><p>Heute ist unser letzter Seetag. Da wieder ein Tiefdruckgebiet über Japan zieht, das hohen Wellengang mit sich bringen soll, hat der Kapitän entschieden, die letzte Nacht noch im Hafen von Hososhima zu verbringen und erst am Morgen loszufahren. Dafür wirde schneller gefahren und so wirken die Stabilisatoren besser, was sich bis jetzt bewahrheitet hat.</p><p>Maria hat schon begonnen ihren Koffer zu packen und es gab heute wieder einen Galley-Market mit einer Parade der Küchen- und Restaurant-Mitarbeitenden. Den Mitarbeitenden ist es wichtig, dass man dort erscheint. Sie schauen auch, ob sie ihre Gäste im Publikum finden. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c4635ed9c6b0a4ad883dd9ea8d9611ab_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Hososhima - Toba, 10. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8ccf140bd5cb72ce932ac22463203181_large.jpg" /><figcaption>Parade der Küchen- und der Restaurant-Mitarbeitenden</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e9e2a2a2eda4a3beb0f3bdbe8cd19d31_large.jpg" /><figcaption>Chefkoch</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-hososhima-toba-10-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-hososhima-toba-10-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 05:28:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Hososhima, Hyūga, 9. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b03513d07977afdb1ef76fe2c0b3cb64_large.jpg" /><figcaption>Hososhima, Hyūga, 9. April 2026</figcaption></figure><p>Wir sind heute in Hososhima, dem Hafenort der Stadt Hyūga. Die Stadt Hyūga hat knapp 60'000 Einwohnende und Hososhima vielleicht 1'000. Das ist eine sehr kleine Stadt. Sie hat auch nur zwei Buslinien und eine Bahnlinie (Schmalspur). Auf den beiden Buslinien fahren in jede Richtung sechs Busse am Tag, also ein Bus alle zwei bis drei Stunden. Es gab auch einen kleinen Shuttle-Bus, der alle ein bis zwei Stunden vom Hafen in ein Einkaufszentrum und ein ursprüngliches Dorf gefahren ist. Leider war er so klein, dass er selbst für unser, eher kleines Schiff zu klein war.</p><p>Wir sind dann aber trotzdem mit dem Shuttle-Bus in das historische Quartier von Mimitsu gekommen und haben uns das Quartier angesehen. Fast alle Häuser sind noch völlig traditionell. Die Häuser und die Quartierstruktur sind zwischen etwa 150 bis 250 Jahre alt. Sie stammen also noch aus der Epoche, als Japan völlig verschlossen war. Die Häuser dieser Siedlung sind denkmalgeschützt und gehören zu den 100 am besten erhaltenen historischen Orte Japans.</p><p>Die Häuser sind aus Holz gebaut und mit traditionellen Ziegeln oder Stroh gedeckt. Die Türen und Fenster sind mehrheitlich aus Reispapier mit Holzrahmen und nur wenig haben Glasscheiben. Die Böden sind mit traditionellen Matten belegt. Diese heissen Tatami, sie bestehen in der Regel im Innern aus gepresstem Reisstroh, der mit geflochtenem Binsengras (Igusa) überzogen wird. Das Bad, welches auch als Waschküche dient, besteht aus einem runden Stein- oder Metalltrog, welcher von einer darunterliegenden Feuerstelle von aussen beheizt wird. Die Häuser in diesem Quartier sind noch alle bewohnt. Auf der Fahrt haben wir viele weitere, solche traditionellen Häuser gesehen, diese waren aber oft schlecht oder gar nicht mehr unterhalten, oder nicht mehr bewohnt.</p><p>Die ganze Region scheint eher arm zu sein. Ansonsten wird die Region offenbar vor allem im Sommer wegen seine Badestrände und Surf-Hotspots besucht. Das heisst, es ist jetzt auch keine Saison und viel weniger los.</p><p>Wir haben auch das lokale Heimatmuseum von Mimitsu besucht, das Artefakte aus der Gründungszeit ausstellt und Hintergrundinformationen zum Ort gibt. Mimutsu war historisch ein wichtiger Ort. Hier war der Ausgangspunkt von Kaiser Jimmus Ostexpedition im Jahr 660 v. Chr. Mit dieser Expedition hat Jimmu Japan erstmals vereinigt und er hat sich so zum ersten Kaiser Japans gemacht. Der Ort gilt deshalb auch als Geburtsstätte der japanischen Marine, da die Expedition von hier aus mit Schiffen erfolgte. Im Zuge der Vereinigung Japans wurde Nara (drt Ort mit den vielen zahmen Hirschen) die erste Hauptstadt von Japan.</p><p>Im Ort gibt es deshalb ein Denkmal für die Gründung der japanischen Marine, einen Schrein zu Ehren von Jimmu und einen Stein, auf dem Kaiser gesessen und nachgedacht haben soll.</p><p>









Als wir mit dem Shuttle-Bus zurückfahren wollten, war dieser rasch überfüllt, denn die Mehrheit der Mitpassagiere hat den Bus nur als Ausflugsbus genutzt und
ist gar nicht ausgestiegen. Wir haben dann ein Taxi bestellt, das wegen der grossen
Nachfrage 30 Minuten brauchte. Dieses ist aber nicht gekommen. Es hat sich herausgestellt,
dass jemand unser Taxis abgefangen hat und sich als Besteller ausgegeben hat. Am Ende haben uns eine Mitarbeiterin des Heimatmuseums und ihre Freundin mit ihrem Privatauto zurück zum Schiff gefahren.
Das hat dann die Warterei und den Ärger wettgemacht. Es war eine witzige Fahrt und
am Ende haben sie gewunken, bis wir ganz im Schiff verschwunden waren. </p><p>Es war noch
recht warm, hat dann aber auch zu regnen begonnen. Wir wollten deshakb nicht nochmals aus
dem Schiff gehen. Nachträglich haben wir gesehen, dass man in einer guten
Fahrstunde weiter, die Saitobaru-Grabhügel hätte besuchen können. Das sind insgesamt
319 Grabhügel aus dem 4.-7. Jh. und gehört zu den bedeutendsten antiken Stätten
Japans. Irgendwie haben wir das übersehen, aber jetzt war es zu spät. Dennoch ein paar Bilder von den Grabhügeln :(.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bd78cdcf8fa65f5119ea0773a78f799e_large.jpg" /><figcaption>Sandstrand unterwegs</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a42ce1d2989d39edd72adcfa022bcdb3_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f74ad8ce2f7d11d78e2d826d838fb292_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ee90587819dc4fa3edb767eee03c4b71_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/82e852db6be9484011e10edfb68a99d5_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9d599162276b52ee2fb5e9c5cc9b90a2_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4e73b479708a2703c481a3a1eda51b63_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b85e038fac22d691d70465155673cafc_large.jpg" /><figcaption>Historisches Quartier von Mimitsu </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9f57f5df78ab4b04b5187308f4878a11_large.jpg" /><figcaption>Lokaler Schrein</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/hososhima-hyuga-9-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/hososhima-hyuga-9-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:43:00 GMT</pubDate><geo:lat>32.3374994</geo:lat><geo:long>131.612355</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kagoshima, 8. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/da1db0474c5c9540600e5a3fffa69aa4_large.jpg" /><figcaption>Vulkan Sakurajima</figcaption></figure><p>Heute hat uns der Vulkan Sakurajima am frühen Morgen wieder rauchend empfangen. Der Vulkan ist ja permanent aktiv und stösst mindestens Dampf oft aber auch Asche aus. Heute hat jedoch selbst der Vulkan das schöne Wetter genossen und im Verlauf des Tages fast nichts von sich gegeben. Die Einheimischen in Kagoshima sind auch ganz glücklich, weil er dieses Jahr bisher sehr ruhig war. Sonst werden sie doch ab und zu mit Asche oder gar Felsbrocken eingedeckt.</p><p>Wir haben heute zuerst eine Tour zu Samurai Häusern und zum Kamikaze-/Friedens-Museum gemacht (der offizielle Name des Museums ist Chiran Peace Museum). Die Samurai-Häuser sind ein Dorf mit originalen Häusern, die aber im Unterschied zu unserem Ballenberg noch genutzt werden. Deshalb kann man in der Regel nur in die Gärten und nicht in die Häuser. Die Gärten sind schön gestaltet und gepflegt - so wie man sich Japan vorstellt. Es hat in dieser Gegend überhaupt noch sehr viele traditionelle Häuser und der wichtigste Wirtschaftssektor ist hier auch die Landwirtschaft.</p><p>In der Nähe der Stadt Kagoshima war im 2. Weltkrieg eine Ausbildungsbasis und ein Flugplatz der japanischen Armee. Das Kamikaze-Museum dokumentiert die Fliegerei und spezifisch die Kamize-Einsätze (Shimpū Tokkōtai). Es erfolgt keinerlei direkte Wertung, es werden Fotos der Piloten, deren Einheiten, Briefe und persönlichen Gegenstände sowie Flugzeuge gezeigt. Das stellt natürlich trotzdem eine Wertung dar, da nur die bedauernswerten, mehrheitlich sehr jungen Selbstmordpiloten dargestellt werden, aber keine Hintergründe, nichts über die Gegenseite usw.</p><p>Nach dieser Tour sind wir ins Stadtzentrum gefahren und haben dort ein besonderes Kaffee mit speziellen Coupes besucht. Im Anschluss sind wir noch zum Terukuni Schrein gelaufen. Dieser Schrein ist der bedeutendste der Stadt, wurde aber erst 1864 in Gedenken an den 1858 verstorbenen "28th Lord von Satsuma, Shimazu Nariakira" gegründet. Dieser war ein "Internationalist" und hat massgeblich zur Öffnung Japans und zur Restauration von 1868 beigetragen. Das Torii ist riesig und eine vierspurige Strasse hat problemlos Platz. Das heutige Torii ist aber ein Nachbau, da das Original einem Bombardement im zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen ist. Markant ist auch der in Form eines fliegenden Vogels geschnittene Baum vor der Eingangstreppe zum Schrein.</p><p>Nach dem Besuch des Schreins sind wir noch die 600 Stufen auf den Stadthügel gelaufen um die Aussicht über die Stadt und das schöne Wetter zu geniessen.     </p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e05336ebd752482b58bfc926fe54010e_large.jpg" /><figcaption>Unterwegs zu den Samurai Häusern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/63a46e47d6efa7dd0879f86e0b64a581_large.jpg" /><figcaption>Unterwegs zu den Samurai Häusern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/abe8b1424bee2c73e0f43dfa1dbb4b20_large.jpg" /><figcaption>Samurai Häuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/76752488e1340dfec6e55cee4124671f_large.jpg" /><figcaption>Samurai Häuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/58fb5f148987c05b4738b1dce5db548d_large.jpg" /><figcaption>Samurai Häuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b65e9c51cf0802d2ce3221d9b279ac81_large.jpg" /><figcaption>Samurai Häuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2567a6c7bac72d7512d34224f7eae1eb_large.jpg" /><figcaption>Fensterdeko in den Samurai Häusern</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b0dbe83bac009a8eec9cc2b9a22ff9e_large.jpg" /><figcaption>Samurai Häuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3c3e12550e7b16b9841412f59fe3fb2e_large.jpg" /><figcaption>Samurai Häuser (no trespassing)</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kagoshima-8-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kagoshima-8-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:51:00 GMT</pubDate><geo:lat>31.5968539</geo:lat><geo:long>130.5571392</geo:long></item><item><title><![CDATA[Nagasaki, 7. April 2026 ]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3fd3510f7ef4192b34712d6535d89320_large.jpg" /><figcaption>Tramlinie Nr. 3</figcaption></figure><p>Nachdem wir Südkorea verlassen haben, sind wir wieder in Japan in der Stadt Nagasaki angelandet. Wir haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, vor allem das Friedensmuseum und den Friedenspark, beim letzten Besuch schon besucht. Heute konnten wir es daher locker angehen. Das Wetter ist top, am morgen früh noch etwas kühl, aber bald wurde es richtig sommerlich warm. Das hat zur Folge, dass die schönen Kirschblüten fast wie Schnee herunterkommen, schade aber dennoch schön.</p><p>Als erstes haben wir nochmals die Oura Kirche besucht. Sie ist 26 Christen gewidmet, die im 16. Jh. hingerichtet wurden und seitdem als Märtyrer verehrt werden. Die Kirche wurde 1853 gebaut, als sich Japan im Rahmen der Restauration wieder öffnete. </p><p>Wir sind dann entlang des Nakashima Fluss durch die Stadt gelaufen. Er ist zwar kanalisiert, hat aber schöne Brücken und wird zum Teil von den Anwohnenden liebevoll bepflanzt. Es hat auch entlang dem Fluss viele kleine Schreine, denen Opfer gebracht werden und wo Gebete gesprochen werden.</p><p>Wir sind bis zum Suwa Shrine, einem der bedeutendsten Shinto Tempel in Nagasaki. Dieser wurde im Jahr 1614 als Reaktion auf die Christianisierungsbemühungen der westlichen Missionare gebaut. Wie die meisten grossen Tempel ist er wunderbar gelegen, eingebettet in einem Bestand an alten Bäumen mit vielen Nebentempeln. Zum Hauptgebäude führen 277 Stufen, aber der Zugang zum Tempel hat schon mehr Stufen und zu den Nebentempeln geht es auch noch weiter hoch. Eine besondere Attraktion ist natürlich eine Tempelkatze, die offenbar gerne in einer Laterne schläft.</p><p>Wir sind dann auch weiter zum Omagari Neko Schrein. Das ist eigentlich ein kleiner Laden, der wie ein Tempel gestaltet ist und lauter Katzen-Nippes verkauft. Wir haben natürlich zugeschlagen.</p><p>Wir wollten eigentlich noch in ein Katzen Kaffee, haben aber kein gutes bzw. kein offenes gefunden. Deshalb sind wir noch weiter an einem anderen Seitenarm des Nakashima Flusses bis nahe an den Stadtrand gelaufen.</p><p>Dort haben wir dann ein Tram zurück ins Zentrum genommen. Die Tramlinie fährt noch mit der gleichen Technik, wie die alten Basler Tram mit den Handschiebetüren und den Billetteuren. Aber sie sind in perfektem Zustand und, wen wundert’s, die Linie 3 ist den Katzen gewidmet.</p><p>Wir haben dann nach einem kleinen Restaurant gesucht, das auch kleine Gerichte anbietet. Wir hatten dann wie gewünscht, Udon-Nudeln mit Ei. Das sind dicke, weiche Weizennudeln in einer sehr ausgewogen gewürzten Suppe mit geröstetem Schnittlauch. Man kann mit den Nudeln aber alles Mögliche haben, von Tempura-Shrimps, Hühnchen oder Fisch bis zu Kobe-Beef.</p><p>















Wir haben noch etwas das Wetter und die Stadt genossen und sind dann langsam
zurück aufs Schiff. Selbst wenn wir versuchen, das Wetter wegzulassen, gefällt uns Nagasaki
deutlich besser als Hiroshima. Die Stadt ist natürlich etwas kleiner, aber die grünen
Hügel, welche Nagasaki umschliessen, die drei grossen Flüsse mit vielen Nebenarmen
die durch die Stadt hindurchziehen, die vielen, unterschiedlichen (wieder aufgebauten)
Gebäude aus verschiedensten Epochen machen die Stadt sympathisch.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3d1bf2465d5699dc0dbb3c389d68f163_large.jpg" /><figcaption> Oura Kirche</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c20fb9fa2b2d6a818e9a4958f884418f_large.jpg" /><figcaption>Holländer Quartier</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7a65ac4b51992ddd78174c5a607f6c9d_large.jpg" /><figcaption>Zugang zum Suwa Shrine</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/03df2b8c8f5b0790938b730b3d702cc4_large.jpg" /><figcaption>Suwa Shrine</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bac36106522c82aed67941e5501c8b88_large.jpg" /><figcaption>Nagasaki, 7. April 2026 </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4ce1c27f63275116c728cb2d10d1d1da_large.jpg" /><figcaption>Suwa Shrine</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/110710012ae7f96f891afeed728a4a30_large.jpg" /><figcaption>Suwa Shrine</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/78d948cfa6f57157dbc303b95c0efd0d_large.jpg" /><figcaption>Tempelkatze</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c2e259bf89cf59f916ef6d63215ef13e_large.jpg" /><figcaption>Tempelkatze</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/nagasaki-7-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/nagasaki-7-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 07:15:00 GMT</pubDate><geo:lat>32.7503334</geo:lat><geo:long>129.8778888</geo:long></item><item><title><![CDATA[Busan, 6. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4451ad0d7e88d4676b5b6309fa09c873_large.jpg" /><figcaption>Neue Oper Busan, dahinter kleine Brücke</figcaption></figure><p>Heute sind wir wieder in der Hafenstadt Busan in Südkorea. Dieses Mal sind wir nicht weit aus der Stadt weggefahren, sondern sind in einen Tempel und einen Bambuswald am Stadtrand. In einer Stadt mit 3.5Mio. Einwohnenden heisst das allerdings immer noch 45min. fahren.</p><p>Die Stadt strotzt vor Hochhäusern und modernen Gebäuden (z.B. die neue Oper) und Brücken mit Auffahrten wie den Kehrtunneln am Gotthard. Was dieses Mal anders ist, die Sicht ist etwas schlecht, dafür sind auch hier die vielen Kirschbäume überall am Blühen: Zwischen den Häusern, in Parks, in Wäldern, an Flüssen aber auch entlang der Autobahnen. </p><p>Wir sind recht früh auf eine Tour gegangen und haben als erstes den Hae Dong Yong Gung Tempel besucht. Das ist eine grosse buddhistische Tempelanlage, die 1376 erbaut worden sein soll. Allerdings scheint das historisch nicht korrekt zu sein. Die Anlage ist aber sehr gross und sehr schön am Meer gelegen. Es wird auch kräftig gebetet und geopfert. Es gibt allerlei Buddha-Figuren, andere Götter und auch Statuen der chinesischen Tierkreiszeichen. Wie in Japan sind die Grenzen zu anderen Religionen fliessend und solange der Rubel, hier der Won, rollt, ist sowieso alles in Ordnung. Es hat denn auch mitten in der Tempelanlage Geldwechselmaschinen, Bancomaten und Souvenirshops.</p><p>Nach dem Tempel sind wir weiter zum Ahopsan-Wald der seit 400 Jahren im Besitz der gleichen Familie ist und mittlerweile von der neunten Generation betreut wird. Es war längere Zeit vorrangig ein Bambuswald. Die Bedeutung des Bambus hat aber stark abgenommen, deshalb werden auch (wieder) Zypressen, Zedern, Ginkgo und Kiefern gepflanzt. Auch wird der Wald für den Anbau von Speisepilzen verwendet. Der verbliebene Bambuswald wird heute als touristische Attraktion und als Filmlocation genutzt. So wurden dort sechs Spielfilme und mehrere Fernserien gedreht. Es gibt noch ein Tor zur Vergangenheit, das von den Dreharbeiten zum Film "Der König: Ewiger Monarch" übriggeblieben ist. Das Tor scheint aber nicht mehr zu funktionieren, wir haben es mehrfach ausprobiert. Wir konnten eine schöne Wanderung durch die Wälder machen und unser Guide ist wohl oder übel den längeren Weg (als der gewünschte) mit uns gekommen. Wir haben aber die vorgesehene Zeit präzis eingehalten.</p><p>







Nach diesem Ausflug sind wir mit dem Shuttle Bus
nochmals ins Stadtzentrum gefahren. Dieses ist sehr belebt, es hat überall Essensstände
und Restaurants, kleine Geschäfte vor allem mit Kleidern, Uhren und Schmuck und
Elektronik. Südkorea ist etwas chinesischer als Japan. Das heisst, viele Geschäfte sind ziemlich vollgestopft, einiges ist etwas vernachlässigt, es hat etwas mehr Abfall und der Won ist etwas stärker als der Yen. Alles vergleichbar mit der Schweiz. Es hat dann auch hier gegen Abend der Regen eingesetzt. Wir sind deshalb zurück aufs Schiff und offiziell aus Südkorea ausgereist.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cfe2c5953dfcd410800641d969fe1747_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser in Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4451ad0d7e88d4676b5b6309fa09c873_large.jpg" /><figcaption>Neue Oper Busan, dahinter kleine Brücke</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/99e97abb33d96955007cc6ac5c15b002_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser in Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c53ed8137e7d1a59aa2bac6bbdba512d_large.jpg" /><figcaption>Brückenauffahrt mit mehreren Kehren für den Höhenunterschied</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/98d6cd385530a8997867eebb0f57fb07_large.jpg" /><figcaption>Busan, 6. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/97a69fa9687178b3fad35d4b23d23ec1_large.jpg" /><figcaption>Busan, 6. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/66a172d7e6585bd13f46af4cf060be2f_large.jpg" /><figcaption>Hae Dong Yong Gung Tempel </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4341e9ca4dbf3d767f9a92f1b7ca7b1d_large.jpg" /><figcaption>Hae Dong Yong Gung Tempel </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f473c8ee8bdd8f2dbdd13ff432aadc23_large.jpg" /><figcaption>Banco und Geldwechselmaschine</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/busan-6-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/busan-6-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 07:59:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.1731121</geo:lat><geo:long>129.0714122</geo:long></item><item><title><![CDATA[Fukuoka, 5. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bb06debd6ab41658c1cb3852021c43ba_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><p>Fukuoka ist die sechstgrösste Stadt Japans und hat rund 1.6 Mio. Einwohnende. Wir haben prächtiges Wetter und nach gestern macht das auch die Stadt viel schöner.</p><p>Wir haben uns heute ein kleines Programm vorgenommen und sind mit dem Shuttle-Bus vom Hafen zur City Hall gefahren. Von dort aus sind wir in den sehr grossen Stadtpark Maizuru und Ohori Park gelaufen. Diese beiden aneinander liegenden Pärke zeichnen sich durch drei Sachen aus: Sehr viele blühende Kirsch- und Zwetschgenbäume, die Ruinen eines grossen Schlosses und einen ansehnlichen See.</p><p>Die blühenden Kirschbäume sind wirklich phantastisch. Die Blüte ist jetzt auf dem Höhepunkt und die Japaner feiern das auch. Und wie uns Freunde schon erzählt haben, werden im ganzen Park Flächen reserviert um  gemeinsam mit der Familie, mit Freunden, den Arbeitskollegen usw. zu feiern. Es werden auch sehr viele Essensstände aufgebaut.</p><p>Das Maizuru Castle wurde 1603 fertiggestellt und 1868 im Rahmen der Restauration der Kaiserherrschaft und der Öffnung Japans weitgehend geschleift. Aber alleine die Grundmauern der Burg sind eindrücklich und auf den verschiedenen Ebenen stehen viele Kirschbäume.</p><p>Der See im Ohori Park ist sehr belebt, vor allem durch Menschen und auf dem Wasser durch Pedalos in Schwanengestalt.</p><p>Wir sind danach mit der U-Bahn in die Altstadt gefahren. Von einer Altstadt ist zwar nichts mehr zu sehen, dafür hat es schöne Tempel und ein verrücktes Einkaufszentrum. Tōchō-ji ist der erste Tempel, den wir besuchten. Ein grosser, wahrscheinlich im Jahr 608 gegründeter buddhistischer Tempel. Er beherbergt eine fast 11m grossen über 30 Tonnen schweren Buddha aus Holz, der allerdings erst 1988 erstellt worden ist. Der Tempel ist eigentlich sowieso neueren Datums, da er schon viele Male komplett abgebrannt und neu aufgebaut worden ist. Das letzte Mal im 2. Weltkrieg. Man darf den Buddha trotzdem, wie in der Regel alle Tempel-Innenräume, nicht fotografieren, deshalb haben wir das Plakat vom Buddha fotografiert. Die Tempel bilden in einer Stadt, in der praktisch alles topmodern ist, Inseln aus einer anderen Welt und Zeit.</p><p>Ganz in der Nähe gibt es den Kushida Schrein, einen Shinto Tempel der im Jahr 757 gegründet sein soll. Ebenfalls ein grosser Tempel, bei dem ein Zugang gleich in eine Einkaufsstrasse mündet.</p><p>













</p><p>Wir sind dann etwas weiter gelaufen zum Canal City Hakata-Einkaufszentrum, das sich aus verrückten Gebäuden zusammensetzt und unzählige Marken- und Fachgeschäfte, Restaurants, Kinos, Spielhöllen, Hotels, Wasserspiele usw. umfasst. Eigentlich wollten wir dort zu Mittagessen, aber das wollten ein paar tausend Japaner auch. Wir wollten zum einen nicht Schlange stehen und auch nur was Kleines zu essen, deshalb gingen wir weiter in der Hoffnung einen kleinen Imbiss zu finden. Dann waren wir aber plötzlich auf der Reeperbahn von Fukuoka und ob es da gute Nudeln gibt, waren wir nicht sicher. Deshalb sind wir zurück zur City Hall gelaufen und dort in den Shuttle Bus gestiegen und zurück zum Schiff gefahren.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bb06debd6ab41658c1cb3852021c43ba_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/cf65bfff4b8f5886377c912c93e7ec0a_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7375950f1625b2ec250cc400b42c66a9_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dde46e4c2f1035b5d6a214ee9c80722d_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a203e4202a4e85e376e588758949633e_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/677d05f855599bcfd623d18b45cf8d39_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b3add8624bc9cd91549f5946d8677225_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/afe9c12e0c13c98ef228ac9c313ef8a3_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b340d097912eb49b122746604a0dfa9_large.jpg" /><figcaption>Fukuoka, 5. April 2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/fukuoka-5-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/fukuoka-5-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sun, 05 Apr 2026 07:44:00 GMT</pubDate><geo:lat>33.5901838</geo:lat><geo:long>130.4016888</geo:long></item><item><title><![CDATA[Hiroshima, 4. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/29f1cf626f0c571f2cc1d4b433f46cc2_large.jpg" /><figcaption>Torii Itsukushima-Schrein </figcaption></figure><p>Wir hatten gedacht, das letzte Mal sei das Wetter in Hiroshima übel gewesen. Aber es war tatsächlich noch schlimmer. Zum Teil ist das Regenwasser wie ein Wasserfall über die Treppenstufen geflossen. Erstaunlicherweise hatte es auf der Insel Miyajima aber trotzdem viele Leute. Wir haben natürlich Mitreisende von unserem Schiff getroffen, es waren aber hauptsächlich geführte Gruppen von der MSC Bellissima, ein Schiff mit etwa 5'600 Passagieren.</p><p>

</p><p>Den Weg zur Insel Miyajima haben wir mit einer Fähre in der Nähe unserer Anlagestelle gemacht. Auf der Insel haben wir uns den Itsukushima-Schrein angesehen. Eine riesige Anlage auf Pfählen aus dem 6. Jh. Bei Flut sieht es offenbar aus, als würde die ganze Anlage auf dem Wasser schwimmen. Etwa 200m im Meer steht ein Torii erbaut 1875. Bei Ebbe ist es zu Fuss erreichbar, bei Flut steht es vollständig im Wasser. Es gilt als eines der meistfotografierten Wahrzeichen Japans. Der Schrein und das Torii sind, wie so vieles ;), ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die ganze Insel wäre wunderhübsch, auch von den Bergen aus könnte man wunderbare Aussichten geniessen, es hat auch viele blühende Kirschbäume und zahme Sikahirsche. Aber bei dem Wetter vergeht trotzdem die Lust. Den Weg zurück haben wir wieder mit der kurzen Fährfahrt und der ganz langen Tramfahrt (etwa 1 1/2 Stunden) gemacht. Als der Regen noch heftiger wurde, hatten wir auch keine Lust auf irgendein Museum oder eine Shopping-Mall. Wir gingen zurück aufs Schiff und assen eine hervorragende Bento-Box mit Dumplings. Zum Abschied gab es vor dem Schiff eine eindrückliche, japanische Trommelvorführung einer Jugendgruppe. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8ff8094dd0ebadbf509419e1af372449_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt zum Itsukushima-Schrein </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c26feee500a7443ecd0ac912ab260c16_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt zum Itsukushima-Schrein </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba477cdfc2d63d62424e54ae740a6d99_large.jpg" /><figcaption>MSC-Reisende kommen auf unsere Fähre</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/efd5e323b509077aebf2350bd3b00b71_large.jpg" /><figcaption>MSC Bellissima mit 5'600 Passagieren</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7b0408fad8d71b1493f5db09a1ed7fce_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt zum Itsukushima-Schrein </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b37bb76d5cf47d3354ca2e2c72734004_large.jpg" /><figcaption>Dorf auf der Insel Miyajima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2bfbb80ac20579f0dc9f68d245859399_large.jpg" /><figcaption>Itsukushima-Schrein </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/565100056340e82adfa53a3dd1ccc00e_large.jpg" /><figcaption>Itsukushima-Schrein </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c1bd6f98cb1a56127af279d3d57804b4_large.jpg" /><figcaption>Sikahirsch</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/hiroshima-4-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/hiroshima-4-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 08:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.2732114</geo:lat><geo:long>132.3052488</geo:long></item><item><title><![CDATA[Überfahrt Kōbe - Hiroshima, 3. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d088ef7f67fa26a2074e89c1b7903661_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Kōbe - Hiroshima, 3. April 2026</figcaption></figure><p>Heute ist das Meer komplett ruhig, die Sonne scheint und es ist warm. Wir können sogar draussen essen. Leider ist für Hiroshima aber wieder sehr starker Regen vorausgesagt. Wahrscheinlich werden wir aber trotzdem auf die Insel Miyajima fahren.</p><p>Die Überfahrt ist nicht nur ruhig sondern auch sehr schön, wir fahren manchmal nahe an Inseln vorbei und es hat viele andere Schiffe. Was es auch hier im Meer gibt, ist der schwimmende Plastikabfall. Dafür gibt es auch kleine Vögel, die ein Schiff gerne als Rastplatz besuchen.</p><p>Heute Abend ist wieder eine "formal night", das heisst, im Hauptrestaurant gibt es ein grosses Dinner und man zieht sich nett an. Diejenigen, die das nicht wollen, können in einem der anderen Restaurants essen. </p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/17e18f55248ce2f3f19f478d72c30739_large.jpg" /><figcaption>Unsere gemütliche Überfahrt heute </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/accde0a749ed9b9bc5a084f0722bae7b_large.jpg" /><figcaption>Insel unterwegs</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/007f165ace399d5d6a8b1afd14016414_large.jpg" /><figcaption>etwas näher</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ab629edff0add894ee91dd3776220359_large.jpg" /><figcaption>Schiffe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fff66e478082500c1121d2e7df6f330e_large.jpg" /><figcaption>Karte vom folgenden Ausblick</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5c4339c280b131f6f8fe34621b43d07a_large.jpg" /><figcaption>Ausblick</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-kbe-hiroshima-3-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-kbe-hiroshima-3-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:22:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.1126733</geo:lat><geo:long>135.0991903</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kōbe, 2. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/609503ea03cdadce9563079fef1b12cb_large.jpg" /><figcaption>Dolendeckel in Kōbe</figcaption></figure><p>Heute war das Wetter wieder angenehm, Am Vormittag war es noch etwas kühl, aber als die Sonne zu scheinen begonnen hat, wurde es angenehm warm. Nachdem wir uns die nahen Städte Kyōto und Nara angesehen haben, haben wir uns heute vorgenommen Kōbe selbst etwas genauer anzusehen.</p><p>Wir haben alles zu Fuss gemacht, das heisst, um die drei Stunden reine Wanderzeit. Unterbrochen durch ein paar Fotostopps, Laden-, Museums- und Tempelbesuche sowie durch das Mittagessen.</p><p>Unterwegs sind wir zwei Mal durch China Town. Einmal am früheren Vormittag, als es noch keine Besucher hatte und einmal am Nachmittag, als man sich schon durchschlängeln musste. Die China Town in Kōbe ist auch sehr hübsch, es hat aber fast nur Restaurants, Imbisse und Lebensmittelläden, die vor allem Fertiggerichte anbieten. Ausserdem haben wir an den verschiedensten Orten die blühenden Kirschbäume gesehen. </p><p>Als erstes haben wir uns den Ikuta-Schrein angesehen. Er wurde zu Beginn des 3. Jh. gebaut und gehört somit zu den ältesten Tempeln Japans. Die Hauptgottheit des Schreins ist Wakahirume-no-Mikoto, die friedvolle Wesenheit der Sonnengöttin Amaterasu Omikami. Sie ist als Göttin der Ehe bekannt und der Ikuta-Schrein ist Kobes berühmtester Kraftort. Deshalb pilgern unzählige Menschen zum Schrein, vor allem um in der Liebe Erfüllung zu finden. Gleichzeitig ist er kein touristischer Hotspot. Zum Schrein gehört auch ein hübsches Wäldchen mit sehr grossen, alten Bäumen und einem Bambushain. Es ist einfach ein besseres Erlebnis, wenn ein Ort nicht überlaufen ist und dem Zweck dient, für den er geschaffen wurde.</p><p>Danach gingen wir zum Yokoo Tadanori Museum of Contemporary Art. Einem Museum das dem renommierten, japanischen Künstler Yokoo Tadanori gewidmet ist. Er wurde 1936 geboren, lebt noch und hat seine Karriere in Tokio als Grafiker begonnen. Yokoo Tadanori hat sich von allem und jedem inspirieren lassen. Zum Beispiel hat ihn eine Retrospektive über Picasso stark beeinflusst. Aber auch Weltanschauungen wie die Theosophie und Anthroposophie und auch den Dadaismus hat er aufgenommen, indische Musik hat ihn inspiriert und er hat wiederum bekannte Musiker in Japan erfolgreich inspiriert. Eng verbunden war er auch mit westlichen Musikgruppen, so hat er beispielsweise für Earth Wind and Fire, The Beatles, Carlos Santana, Emerson Lake & Palmer, Cat Stevens u.a. Plattenhüllen, Konzert- und Werbeposter gemacht. </p><p>Aufgrund von Theatererlebnissen hat er selbst ein erfolgreiches, experimentelles Theater gegründet. Seine Katze hat ihn zu unzähligen Bildern und Schriften inspiriert usw. Am ehesten kann man ihm der Pop Art zuordnen. </p><p>Den internationalen Durchbruch hatte er 1968, als er Teil der Ausstellung "Word & Image" im Museum of Modern Art in New York war, und wo ihm vier Jahre später eine Einzelausstellung gewidmet wurde. In Japan ist er eine Ikone für die Moderne und hat unzählige Preise gewonnen. Eindrücklich ist sein Beziehungsnetz, ob es andere Maler, Musiker oder Schriftsteller wie Henry Miller waren, sie schätzten Yokoo Tadanori und er sie. Für uns ist er eher schwer zu fassen, gewisse Sachen erscheinen banal, anderes abwegig und einiges ist wirklich inspirierend. Für Japaner, die aus einer ganz anderen Tradition herauskommen, müssen deren Eindrücke ganz anders sein. Daher insgesamt wirklich spannend.</p><p>Im obersten Stock des Museums hatte es noch zwei Rauminstallationen. Die eine war ein Gang mit Augen und die andere verschiedenartig verspiegelter Raum mit Aussicht, der völlig irritierende Bilder ergab, die aber unverzerrt waren.</p><p>Schliesslich sind wir zum Schiff zurückgelaufen. Unterwegs haben wir in einem kleinen Quartierrestaurant zu Mittag gegessen. Das war wie immer gut. Wie schon an anderen Orten muss man dort an einem Apparat das Essen auswählen und bezahlen. Dann bekommt man im Nu das Essen an den Tisch gebracht.</p><p>

















</p><p>Auf dem letzten Teil haben wir ein mexikanisches Ehepaar vom Schiff getroffen, das sich uns angeschlossen hat und mit uns zurückgelaufen ist. Sie haben berichtet, dass sie Kobe-Beef gegessen hatten. Sie war begeistert, er hat die erste Portion zurückgehen lassen, die zweite fand er besser, aber nur so lala. Wir haben bewusst auf Kobe-Beef verzichtet, weil wir so gehypte Sachen nicht mögen. Um den Macha-Trend sind wir aber nicht herumgekommen, weil mittlerweile überall auch noch Macha eingearbeitet wird.</p><p><br /></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9bc83ce1c3706df38733369f1f9f5d85_large.jpg" /><figcaption>Strassenbild in Kōbe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b1b81aeb7008cee15abc53eb9588e916_large.jpg" /><figcaption>Strassenbild in Kōbe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/814da6bad427a07af08ac65eab4ae17b_large.jpg" /><figcaption>Strassenbild in Kōbe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/16bf3d736c5a54ccc36d3835e0320f4e_large.jpg" /><figcaption>Gewerbebetriebe unter der Eisenbahnbrücke</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8b4c6c421d64d1d1e25efc78e088d1a9_large.jpg" /><figcaption>Strassenbild in Kōbe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7880e522b36df0b8ef7a7ec017310afa_large.jpg" /><figcaption>Ikuta-Schrein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5b79ab0be117555b68b3712321feac75_large.jpg" /><figcaption>Ikuta-Schrein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/577e6b3d44000e2c11d828cd1f2f09a8_large.jpg" /><figcaption>Ikuta-Schrein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e1f954bfb56e035f0334330a87f49106_large.jpg" /><figcaption>Ikuta-Schrein</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kbe-2-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kbe-2-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:02:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.6900806</geo:lat><geo:long>135.1956311</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kōbe und Nara, 1. April 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/55a14e7f11681ef3b97ecf830ad00962_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><p>Mit Kōbe hat unsere zweite Japanumrundung begonnen. In Kōbe waren wir schon, damals hatten wir die alte Kaiserstadt Kyōto besucht. Jetzt sind wir, trotz des regnerischen Wetters, auf eigene Faust mit dem Zug nach Nara gefahren. Der Zug hat gut geklappt, ab und zu waren wir uns zwar nicht sicher, aber wir kamen, mit z.T. drei Mal Umsteigen, auf die Minute pünktlich an. Das auch mit zwei Minuten Umsteigezeiten.</p><p>Japan scheint alles zu sein, ein Land mit dichtem Bahnnetz, mit vielen Velos und genau so vielen Autos. Wir haben das Gefühl, dass sich das Verhalten der Japaner zunehmend dem globalen Standard annähert. Es hiess, Japaner würden in der Bahn/Metro die Rucksäcke vorne tragen, das macht vielleicht noch die Hälfte, die Japaner drängen sich auch problemlos vor, Kinder stehen in der Bahn nicht auf, wenn eine ältere Person kommt, man setzt sich auf Gangsitz und lässt den Fenstersitz frei... Einzig was noch gilt: Man ist in der Bahn ruhig, man telefoniert nicht, man spricht nicht laut und und diskutiert nicht.</p><p>Als Erstes sind wir in den Nara Park. In diesem leben zahme Sikahirsche, die gefüttert werden wollen und von den sehr vielen Besuchern auch gefüttert werden. Man kann im Park "Futterscheiben" kaufen und wer so etwas hat, wird umgehend von den Sikahirschen bedrängt, an den Kleidern gezogen, auch etwas gebissen, um klar zu machen, dass sie noch mehr wollen. Es hat insgesamt über 1'200 dieser Hirsche und das Gras ist überall bis auf Millimeterhöhe abgefressen. Da die Geweihe der Hirsche gefährlich werden können, werden die Hirschmännchen im Herbst eingefangen und deren Geweihe von einem Shintopriester abgeschnitten. Die Hirsche sind nicht nur in diesem Park, sie sind auch in allen Tempeln der Umgebung, in den privaten Gärten der Wohnhäuser, in Blumenrabatten entlang der Strassen usw. </p><p>Nach dem Park haben wir noch den buddhistischen Tōdai-ji-Tempel, den Yoshikien-Garden, Kohfukuji-Tempel und welche deren Namen wir nicht mehr herausfinden konnten besucht. Mit den vielen tausend Göttern braucht es auch viele Tempel.</p><p>







</p><p>Die Rückfahrt mit dem Zug hat auch gut geklappt, wir haben zwar einen schnelleren Zug einer falschen Bahngesellschaft genommen, das Billettprüfgerät beim Ausgang hat zwar gemeckert, wir konnten aber trotzdem durch. Wahrscheinlich wissen auch die Automaten, dass die Ausländer nicht einmal Japanisch können und deshalb Hopfen und Malz sowieso verloren sind. Wir sind dann noch durch ein Einkaufszentrum im Hafen geschlendert. Dort wachen nicht nur Polizisten sondern auch Roboter. Da die Blumen in unserer sog. Suite schon welk waren, haben wir noch neue gekauft. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/df4cc714595babd91183865aa78476e7_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bb9a16bcba5f7e44dcdc1351962a55d8_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d98ce9b3aec56eb5d5c266cb32f398b8_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/12759ef0069f347ecc04f840cc0d1e62_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9a328e1a309bb73985ddb038c7259109_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/de384f5375afdf8760cc91746f10935e_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/217e2b69c8b5738c8215511bafddfb7d_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/68a7b5067c220722d90fbc7cd14b5482_large.jpg" /><figcaption>Tōdai-ji-Tempel</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/28584b43aeaf97cfd151520cb463ee7c_large.jpg" /><figcaption>Kōbe und Nara, 1. April 2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kbe-und-nara-1-april-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kbe-und-nara-1-april-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.685047</geo:lat><geo:long>135.843012</geo:long></item><item><title><![CDATA[Überfahrt Yokohama - Kōbe, 31. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/28ed2d086e52436476d17e0b14f4c38d_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Yokohama - Kōbe, 31. März 2026</figcaption></figure><p>Unser Kapitän will wieder lieber über ungeteerte Nebenstrassen anstatt über die Autobahn fahren. Mit anderen Worten, es schaukelt und schüttelt ziemlich (Windgeschwindigkeit gegen 100km/h). Wir halten aber vorläufig bestens durch, aber in den Restaurants ist deutlich weniger los. </p><p>Meine Erkältung bessert sich auch schon. Morgen soll es in Kōbe, wo wir über Nacht bleiben, noch regnen. Das heisst, wir müssen überlegen, ob wir wirklich wie geplant mit dem Zug nach Nara fahren oder vielleicht erst übermorgen. Nara war die erste Hauptstadt Japans und hat unter anderem einen Park mit mehr oder minder zahmen Wild. Mal sehen, was wir machen. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/28ed2d086e52436476d17e0b14f4c38d_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Yokohama - Kōbe, 31. März 2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-yokohama-kbe-31-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-yokohama-kbe-31-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Tue, 31 Mar 2026 08:08:00 GMT</pubDate><geo:lat>33.82727066399756</geo:lat><geo:long>136.56628116524402</geo:long></item><item><title><![CDATA[Yokohama, 29. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8a9d2a9bacce30f76c3aa1b1cb0cb3b8_large.jpg" /><figcaption>Sakura und Riesenrad</figcaption></figure><p>Heute sind wir in Yokohama. Die Wettervorhersage ging von etwas Regen aus, es blieb aber trocken und recht warm. Da ich (Tommy) mir eine Erkältung eingefangen habe, haben wir es etwas ruhig angegangen.</p><p>Wir sind zuerst in eine nahe Drogerie um ein Medi zu kaufen. Dann sind wir eine längere Strecke dem Meer entlanggelaufen. Auch hier ist in den nächsten Tagen der Höhepunkt der Kirschblüte. Auf diesem Weg sind wir an einem Vergnügungspark vorbeigekommen, der einiges für Klein und Gross bietet. Es scheint in allen grösseren Städten permanente Vergnügungspärke und kleine Spielsalons sowie Spielcasinos zu geben. Vor einigen Wochen wurde beschlossen, nicht mehr vollständig auf öffentliche Abfallkübel zu verzichten. Bis vor kurzem musste man den eigenen Abfall immer nach Hause nehmen und dort entsorgen. Offenbar klappt das nicht mehr so gut und man setzt wieder auf Abfallkübel an ausgewählten Orten. Dann sind wir noch zum Cupnoodle Museum, also dem Fertignudeln-Museum. Da wir auf einer Fähre mal wirklich gute Nudeln bekommen haben, haben wir im Museums-Shop auch noch verschiedene Sorten eingekauft. </p><p>



</p><p>Yokohama ist eine grosse Industrie- und Hafen-Stadt nahe bei Tokio. Sie hat einiges an Kultur zu bieten und es wohnen etwa 3.8 Mio. Menschen hier. Mitte des 19. Jh. ist sie nach der wirtschaftlichen und kulturellen Öffnung Japans gross geworden. Sie hat deshalb viele Neuerungen als erste japanische Stadt eingeführt. Zum Beispiel japanisch- und englischsprachige Tageszeitung, Sportanlagen, Bierbrauerei, Strassenbeleuchtung mit Gaslaternen, Eisenbahn Bahnhof, Elektrizitätswerk. Die Stadt hat viele Hochhäuser, die mehrheitlich gut gestaltet sind. Auch hier hat es einen hohen Anteil an Velofahrenden, aber recht wenig vollelektrische Autos. Mit den vielen kleinen und grösseren Parkanlagen macht die Stadt einen lebenswerten Eindruck. Einzig den Fuji, den man von hier aus auch sehen könnte, blieb im Dunst versteckt.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8196455a716951e52a043dc139f1112f_large.jpg" /><figcaption>Sakura</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fdc2002b1eb52d9a3be1a160f5554bcf_large.jpg" /><figcaption>Kunst bei einem Einkaufszentrum</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a832cd18a7539029a963c4d9ebdc2a1c_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/18ddca495810fcce4c39b91c2969ff43_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6d6e5f6531c8d1d36936cc0074efb918_large.jpg" /><figcaption>Ehemaliges Marine-Schulsegelschiff, heute ein Museum</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d3da443fc77c99cae7505432b6208c84_large.jpg" /><figcaption>Hochhäuser bei einem Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d0ae91874e99a68ceb1b86088e7b8513_large.jpg" /><figcaption>Kita-Ausflug in den Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d94eef19380507489c368a57661b8600_large.jpg" /><figcaption>Kunst im Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d6367b156336c70b7a3959f406bfd701_large.jpg" /><figcaption>Kunst im Park</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/yokohama-29-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/yokohama-29-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:02:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.4436739</geo:lat><geo:long>139.6379639</geo:long></item><item><title><![CDATA[Shimizu, 29. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/183cf4fcaa7472cb96b0a27ad51fc353_large.jpg" /><figcaption>Shimizu, 29. März 2026</figcaption></figure><p>Heute sind wir in Shimizu, Fuji-City ist eine Nachbarstadt. Auch von hier aus kann man eigentlich fast überall den Mount Fuji sehen. Da es am Vormittag noch etwas diesig war, sind wir zuerst mit der Bahn in das Stadtzentrum gefahren. Shimizu ist mit 30'000 Einwohnenden eine kleine Stadt. Das ÖV-Angebot ist daher eher bescheiden. Es hat hier wenig Hochhäuser und sonst die typischen Wohnquartiere, mehrheitlich mit den kleinen Häusern. Das heisst, vielleicht 100m2 Grundfläche, darauf das Haus, ein Parkplatz und wenn möglich noch etwas Garten mit Blumen. Und wie wir eigentlich bisher überall gesehen haben: Auch scheinbare Reihenhäuser haben einen kleinen Abstand, manchmal vielleicht nur 20cm, zum nächsten Haus. Sie sind also freistehend.</p><p>Im Stadtzentrum haben wir den Sumpu Castle Park besucht. Hier stand ein Schloss, dessen erste Version im 14. Jh. gebaut worden ist. Der lokale Fürst wurde aber 1560 in einer Schlacht besiegt und die neuen Herrscher bauten 1585 ein neues Schloss. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Schloss mehrfach zerstört und niedergebrannt. 1896 hat die japanische Armee das Schloss zu einem Militärstützpunkt umgebaut und 1949 wurde dieser Stützpunkt komplett abgebaut. In den Jahren 1989 und 1996 gab es die ersten Restaurierungen, neue Ausgrabungen und weitere Rekonstruktionen sind in Planung. Jetzt ist es zur Hauptsache ein schöner Park, mit schönen, blühenden Kirschbäumen in dem der anstehende Höhepunkt der Kirschblüte gefeiert wird.</p><p>Nach dem Schloss-Park ist der Himmel zunehmend klar und blau geworden und wir wollten zu einem schönen Aussichtspunkt. Hier hat unsere ÖV-Kompetenz zum ersten Mal versagt. Schon der erste Bus, den wir nehmen wollten hat nicht geklappt. Die Zeitangaben von Google Map stimmten nicht, die Zeitangaben an der Haltestelle stimmten nicht (ja, wir wussten, dass es Sonntag war), es gab keine Bus-Nummern mit arabischen Zahlen usw. So sind wir irgendwann bei einer Bus-Haltestelle auf einer vielbefahrenen Strasse gelandet und dann haben wir halt ein Taxi angehalten, das uns dann auf einem schönen Berg zur Aussichtsterrasse gefahren hat. Natürlich wurde zwischenzeitlich die Sicht nicht besser, sondern schlechter und vom Fuji war nichts zu sehen. Nur mit etwas verbessertem Kontrast und Objektverbesserungen, wurde der Fuji auf dem Titelbild sichtbar ;).</p><p>





</p><p>Bei der Seilbahn neben der Aussichtsterrasse herrschte so viel Betrieb, dass man über eine Stunde hätte anstehen müssen. So sind wir dann mit einem Bus eine sehr schöne Strecke wieder nach unten gefahren. Irgendwie klappte die Weiterfahrt mit einem Bus wieder nicht, worauf wir das letzte Stück mit einem Taxi zurückgelegt haben. So sind wir wieder auf unserem Schiff gelandet und hoffen, dass wir den Fuji in 14 Tagen doch noch sehen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7a1913246b7d092beb88125b11c86c0c_large.jpg" /><figcaption>Einlaufen in Shimuzu</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1663eb4c19221f6f6056fe31416fdc07_large.jpg" /><figcaption>Mit Lokalzug in Stadtzentrum von Shimuzu</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ff2c724a5d3ecdcf0e8750edd88cdedc_large.jpg" /><figcaption>Mit Lokalzug in Stadtzentrum von Shimuzu</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9bee4811c7d4d4bbc1642effb261042e_large.jpg" /><figcaption>Mit Lokalzug in Stadtzentrum von Shimuzu</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0c24f882f44c0c640a44a17efa14d645_large.jpg" /><figcaption>Sumpu Castle Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/34db305728a3a2e09d6c3460d40c8c79_large.jpg" /><figcaption>Sumpu Castle Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/37feff3e11518a171cb5b89fe1865617_large.jpg" /><figcaption>SumpSumpu Castle Parku Castle Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/58d6e1f5540d1bbcbbcca238515283f2_large.jpg" /><figcaption>Sumpu Castle Park</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2ed8d7134d9665de3e56412076198cc8_large.jpg" /><figcaption>Sumpu Castle Park</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/shimuzu-29-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/shimuzu-29-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 08:53:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.0989605</geo:lat><geo:long>138.9027677</geo:long></item><item><title><![CDATA[Überfahrt Kōchi - Shimuzu, 28. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22780ce4c5f8822bdb924e961add1cd4_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Kōchi - Shimuzu, 28. März 2026</figcaption></figure><p>Endlich ein Seetag an dem wir interessante Vorträge hatten, die nächsten Tage vorbereiten konnten und uns erholen konnten.</p><p>Es gab auch wieder den Galley-Market, den Thunfisch und das Säuli gab es allerdings am Vorabend.  </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5437e7e1621a043667c0581a2e54d770_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Kōchi - Shimuzu, 28. März 2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-kchi-shimuzu-29-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-kchi-shimuzu-29-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 08:08:00 GMT</pubDate><geo:lat>33.6434149395369</geo:lat><geo:long>136.14282293445942</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kōchi, 27. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ca74e448545c46e2d92af3d480d6312f_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle</figcaption></figure><p>Ohne Seetag zum Ausruhen, ist es anstrengend. Heute sind wir Kōchi, eine Präfektur mit gleichnamigem Hauptort. Kōchi City hat gut 300'000 Einwohnende und ist auch von Bergen eingerahmt.</p><p>Der ÖV ist hier etwas weniger gut ausgebaut, deshalb sind wir am Morgen als erstes zum Kōchi Castle gefahren. Das hat sich gelohnt, weil unmittelbar nach unserem Besuch das Castle von Touristen aus verschiedenen Bussen geflutet wurde. Das Kōchi Castle wurde 1585 auf eine bestehende Befestigungsanlage gebaut und verschiedentlich erweitert. Im Jahr 1727 brannte Kōchi Castle vollständig ab und wurde dann aber wiederaufgebaut. In den Jahren 1948 bis 1959 wurde es nochmals komplett abgebaut und getreu den alten Plänen und ausgegrabenen Ruinen neu aufgebaut. Wenn Japaner etwas restaurieren, dann aufwändig und genauestens mit den Techniken und Materialien von damals. Die Geschichte der Herrscher hier hat grosse Analogien zur europäischen Geschichte. Hier mal ein Krieg verloren und Herrscherwechsel, dort mal ein paar kleine Adlige mit Waffen überzeugt dem eigenen Herrschaftsgebiet beizutreten und auch ab und zu eine taktische Hochzeit. Im Anschluss sind wir noch in das zugehörige Museum, das in einem modernen Bau ist. Dort gab es verschiedenste Artefakte und Kunsthandwerk aus der Geschichte der Burg zu sehen.</p><p>Danach sind wir zum Botanischen Garten und einem Tempel. Dazu mussten wir zu einer etwas entfernten Busstation laufen. Unterwegs liefen wir durch kleine Märkte, schöne Arkaden und Wohnquartiere. Die Stadt macht einen sehr angenehmen Eindruck und offenbar ist hier das Velo so wichtig, dass der ÖV gar nicht so ausgebaut sein muss.</p><p>Der Botanische Garten liegt auf kleinen, bewaldeten Berg. Er hat entlang der Wege tausende beschilderte Pflanzen. Ausserdem hat es ein sehr grosses und schönes Tropenhaus. Darin pfeifen verschiedenste Vögel, aber nur aus dem Lautsprecher. Die Gebäude für die Besucher, den Unterhalt und die Forschung sind auf höchstem Niveau. </p><p>In unmittelbarer Nähe liegt der Chikurin-ji Tempel in einer wunderschönen Gesamtanlage. Der Tempel wird von vielen Pilgern besucht, die dort ihre Andachten abhalten und Opfer und Wünsche darbringen. Die Tempelanlage hat uns sogar noch besser gefallen als der Botanische Garten.</p><p>









</p><p>Nach diesem Besuch hatten wir unser Plansoll erfüllt. Da wir nicht eine Stunde auf den nächsten Bus warten wollten, sind wir mit dem Taxi zurück aufs Schiff.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ca74e448545c46e2d92af3d480d6312f_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b41d5dfe0d2f5b434761420b20fc6b6_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/da5c74f68f43bf2c6003506e38336e99_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle, Sänfte - man war damals sehr klein</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4aa2d2d9d37e6baf699bec2096e2519e_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle Aussicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0f001fe6a766606ad9e69aae3fcadcf8_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle Aussicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3e02e7d13f3eafd76be46a40a915b480_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle Aussicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a8627fdf675226b8630952463c74cfc9_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle Aussicht</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/04b92882672d004826a5374ca2e1ce19_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/20ab3511f0a7d3cf1e00e05dfee5a166_large.jpg" /><figcaption>Kōchi Castle </figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kchi-27-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kchi-27-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Fri, 27 Mar 2026 06:36:00 GMT</pubDate><geo:lat>33.56169731092992</geo:lat><geo:long>133.52735825305885</geo:long></item><item><title><![CDATA[Beppu, 26. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1066a4c6a57b4379e1d38fcff75906e7_large.jpg" /><figcaption>Beppu hat viele heisse Quellen, genannt Hell</figcaption></figure><p>Heute sind wir in Beppu, eine Stadt mit gut 100'000 Einwohnenden, die ein bedeutender Bäder- und Badeort Japans ist. Das Besondere sind die Hells (ja Höllen) oder Jigoku. Das sind Orte, an denen die heissen Quellen austreten und die in einem schönen Garten liegen.</p><p>Wir sind denn auch den sieben grösseren Jigokus nachgegangen. Der erste ist auch der schönste. In den meisten spürte man den Frühling und den baldigen Höhepunkt der Kirschblüte. Der Schwefelgeruch ist nicht besonders stark, aber riechbar. Das Wasser ist so 70-90°C heiss. In fast allen Jigoku konnte man kneippmässig die Füsse baden. Dafür läuft das Wasser zuerst über einen Kühler aus halbierten Bambusstämmen. In einem Jigoku züchten sie Krokodile, die Haltung hat uns gar nicht überzeugt und deshalb gibt es davon auch nur ein Bild. In einem Jigoku gibt es einen Geysir, wir waren aber kurz nach der Eruption gekommen und es ging zu lange bis zur nächsten.</p><p>



</p><p>Dafür sind wir aber in das Hyotan Onsen gegangen. Onsen sind japanische Bäder. Das Ganze ist recht unkompliziert, man muss nur aufpassen, dass man die Schuhe oder innen die Sandalen im richtigen Moment an- und wieder auszieht. Es gibt dann Waschorte (sitzend), mehrere Innen- und Aussen- sowie Wasserfall-Becken. Das Ganze war sehr erholsam, brauchte aber auch ein bisschen Energie. Danach haben wir wieder den öffentlichen Bus genommen. Dieses Mal eine längere Strecke die uns zuerst etwas über einen Hügel und durch Wälder und entlang des Meeres zurück zum Schiff geführt hat. Wir hatten nicht so viel Zeit, weil das Schiff schon um 16.00 wieder ablegte. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/36102d2fe10b2091b7acb907bf15b638_large.jpg" /><figcaption>Beppu beim Einlaufen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9118f04047e2c4f7bb7d2b380959ae84_large.jpg" /><figcaption>man sieht schon die heissen Quellen schon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d222b553d54f9eb861bc57ea52a2ea34_large.jpg" /><figcaption>typisch japanische Begrüssung </figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ec6860d7671633d7dba8c6d1fd572529_large.jpg" /><figcaption>Hell No1 - Umi Jigoku</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a1c666e8d694ac7614fdcd6c50f24d32_large.jpg" /><figcaption>Hell No1 - Umi Jigoku</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/40852d191e61838738257eb27c6ea9a7_large.jpg" /><figcaption>Hell No1 - Umi Jigoku</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c23143f8df33765d2a5bafe1a04155d2_large.jpg" /><figcaption>Hell No1 - Umi Jigoku</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/580ec163e15cac85c24909b01363211a_large.jpg" /><figcaption>Hell No1 - Umi Jigoku</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/578617930f7cfa892c71acb7e4da7683_large.jpg" /><figcaption>Hell No1 - Umi Jigoku</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/beppu-26-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/beppu-26-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:27:00 GMT</pubDate><geo:lat>33.2844614</geo:lat><geo:long>131.4907093</geo:long></item><item><title><![CDATA[Hiroshima, 25. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1545ab5ce459d482d16774f0cdd9b68e_large.jpg" /><figcaption>Genbaku Dome, Friedenspark</figcaption></figure><p>Heute sind wir in Hiroshima. Die Stadt steht für den ersten Atombombenabwurf am 6. August 1945 um 08:15. Unser Hauptziel war deshalb auch der Friedenspark mit dem ikonischen Genbaku Dome und das Friedensmuseum. Wir sind mittlerweile geübte ÖV-Benutzer und sind mit dem Bus dorthin gefahren. Wir waren zwar relativ früh, es hatte aber schon unglaublich viele Leute. Als wir das Museum verliessen, waren es noch mehr. Die Sache ist zwar eindrücklich, gerade die vorher/nachher-Bilder sind bewegend. Insgesamt fanden wir das Museum in Nagasaki aber besser, wenn auch noch verstörender. Vielleicht lag es auch an den Menschenmassen, aber gerade das würde wohl ein anderes Konzept notwendig machen.</p><p>Nach dem Besuch sind wir zum Hiroshima Castle gelaufen. Leider hat sich das Wetter nicht vorausgesagt entwickelt. Der Regen wurde nicht weniger, sondern mehr. Das Hiroshima Castle wurde 1590 erbaut und logischerweise von der Atombombe vollständig zerstört. Vor allem die Eingänge, ein Tempel und der Tower sind um 1950 wiederaufgebaut worden. An anderen Teilen wird derzeit gearbeitet. Leider ist derzeit auch der Tower wegen Renovationsarbeiten geschlossen. </p><p>Wir sind dann in ein edles Shopping-Center gegangen, wo es natürlich jede Menge Süsses gab. Edles Konfekt, edelste Schokolade usw. - zwei dunkle Truffes kosteten beispielsweise knapp 10 CHF. Wir haben dann verschiedenste Teesorten beschnuppert und davon etwas gekauft. </p><p>Angesichts des Wetters haben wir entscheiden, dass wir mit der längsten Tramlinie (Nr. 2, rote Linie) bis zur Endstation fahren. Nach 36 Stationen sind wir in Hiroden-Miyajimaguchi angekommen. Die Linie führt zeitweise am Meer entlang und ab Hiroden-Miyajimaguchi verkehrt die Fähre nach Miyajima auf der Insel Hatsukaichi. Der Ort ist bekannt für den ikonischen Torii des Itsukushima-Schreins und den Mount Misen. Da das Wetter immer noch schlecht war und wir nochmals nach Hiroshima kommen, wollen wir die Insel das nächste Mal besuchen. Die Insel zählt immerhin zu den drei schönsten Landschaften Japans. Dafür haben wir dort ein kleines japanisches Mittagessen mit Ramen und Tantanmen verspiesen. Dann fuhren wir wieder mit dem Tram zurück zum Schiff.</p><p>







</p><p>Hiroshima hat ungefähr eine Mio. Einwohnende und ist eine sehr geschäftige Stadt. Selbst in Tokio findet man in zentrumsnähe noch kleine, alte Häuser. In Hiroshima ist das vergleichsweise noch seltener.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/04a5b10642ead2fe538171a22537687a_large.jpg" /><figcaption>Busfahrt zum Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f22a4014e3a6d50d71d93c2c0279d39e_large.jpg" /><figcaption>Strassenszene</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6637b8b6b8adb8481bc3555bdbc332f9_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9e5ff53652b93371a90452f6c7c646c7_large.jpg" /><figcaption>Mönche auf dem Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/305553bda1f9ba342366882fe421204a_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/38471c88ad7175788cd58f023cb0a834_large.jpg" /><figcaption>Genbaku Dome, Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1dc9a729d30f42c4de5672ae8c0abe51_large.jpg" /><figcaption>Bilder vom Friedensmuseum nach der Bombe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/64b4f6d0af5bd8831eb194411a0eada4_large.jpg" /><figcaption>Bilder vom Friedensmuseum vor der Bombe</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/57bccc239bb13399d16dd3e27cea7562_large.jpg" /><figcaption>Bilder vom Friedensmuseum nach der Bombe</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/hiroshima-25-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/hiroshima-25-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 Mar 2026 13:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>34.3955786154917</geo:lat><geo:long>132.45357513427734</geo:long></item><item><title><![CDATA[Shimonoseki, 24. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e96d57e8e0ce3389f94aa66996a70d02_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><p>Shimonoseki ist eine Stadt in der Grösse von Basel, sie liegt im Südwesten der Hauptinsel. Bekannt ist sie vor allem für Fugu, den giftigen Kugelfisch, der hier nie verboten war und deshalb zur Tradition gehört.</p><p>Wir haben wieder unsere eigene Tour gemacht. Vorher mussten wir aber wieder die Einreiseformalitäten für Japan machen, wir waren ja gestern in Südkorea. Wie bisher in Japan, sie hatte sehr viele Leute, sie hatten viel technisches Equipment dabei, trotzdem dauerte es ewig.</p><p>Danach sind wir mit dem Shuttle-Bus zum Zentralbahnhof von Shimonoseki gefahren und dort bei leicht kühlem, aber sehr schönem Wetter losgelaufen. Die erste Sehenswürdigkeit war ein 153m hoher Turm in der Stadt. Von dort aus hat man naturgemäss eine gute Übersicht und man erkannte, dass die Stadt von Wäldern, Wasser und Hügelketten durchzogen ist.</p><p>Nach dem Turm sind wir zum Karato Fischmarkt. Da die Immigration so lange gedauert hat, waren wir schon etwas zu spät um die grossen Stände noch aktiv zu sehen. Bei einigen Ständen gab es aber noch einzelne, frische Fische zu sehen. Zur Hauptsache gab es aber noch getrockneten, gefrorenen oder zubereiteten Fisch. Wir haben uns dort einen Teller rohen, feingeschnittenen Fugu gekauft und diesen draussen gegessen. Er hat einen festen Biss, ist fein und geschmacklich sehr gut. Zum Dessert gab es noch Glacé, das es in Japan auch an sehr vielen Orten zu kaufen gibt. Es gibt sogar Automaten, bei denen man Glacé kaufen kann.</p><p>Gleich neben dem Fischmarkt gibt es den Shinto-Schrein Kameyama Hachimangu, erbaut 859, den wir natürlich angesehen haben. Dort gab es auch eine schöne Kugelfisch-Statue aus Bronze. Überhaupt hat es überall Kugelfisch-Statuen und -Bilder. Als wir nach einem Weg suchten, der nicht zurück an die grosse Strasse ging, hatten wir zuerst einen weiteren Schrein für das wirtschaftliche Wohlergehen (Miyajidake Shrine) gefunden. Dieser hat dann auch einen Zugang nicht nur mit ein oder zwei Zugangstoren, sondern mit 50 oder mehr zinoberroten Toren, genannt Torii. Das sind Tore, die einen als Übergang von einem in den nächsten, heiligeren Raum bilden. Man findet sie fast nur bei Shinto-Schreinen und -Tempeln. </p><p>Von dort führte ein schmaler Fussweg, am Hang entlang, vorbei an kleinen Wohnhäusern. Einige waren sehr gepflegt, andere eher etwas heruntergekommen. Schliesslich kamen wir zum Akama-jingu Schrein. Einem sehr schön gelegenen und gepflegtem Tempel, erbaut 1191. Er hat unter anderem eine Buddha-Statue ohne Ohren.</p><p>Dann sind wir weiter bis zur Kanmon Brücke gelaufen, eine gut 1km lange Hängebrücke. Leider war die in Google Maps verzeichnete Aussichtsplattform nicht zugänglich. Der dortige Tempel, auch mit vielen Torii, war geschlossen und damit gab es auch keinen Zugang zur Plattform.</p><p>Nach der Brücke standen noch Skulpturen und Kanonen, die an die dortige innerjapanische Schlacht von 1185 erinnerten. </p><p>















</p><p>Danach war das Tagessoll an Marschieren und Tempeln erfüllt und wir nahmen den Bus zurück zum Zentralbahnhof von Shimonoseki. Auf dem Schiff haben wir unsere kleine Fugu-Mahlzeit mit einer Portion Kaviar abgerundet. Am Abend konnten wir nach dem Abendessen von der Bar aus die beleuchtete Stadt und die Kanmon Brücke, unter der wir durchgefahren sind, bewundern.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ed251e1befb48c820237f9334491bb6a_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0997fc2ca36c6692b564b232d14a2ce6_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/dfbbdc8a352c0e401cf272a4581a97cb_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4c44ae6c39d31d47364bb665c7a1e75f_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/69775f654ac7027ec7db986d98eab29e_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0c0e1890a761c1c3ca1daa1d183cc53b_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c0577185f40ac29b23833a0eb890cbf8_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4552ba64cfb97cd5949d63a60f17ba53_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/70ae05d04a4a50cd6ef327a72e7beaac_large.jpg" /><figcaption>Shimonoseki, 24. März 2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/shimonoseki-24-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/shimonoseki-24-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 07:26:00 GMT</pubDate><geo:lat>76.93651676258804</geo:lat><geo:long>-152.85937070846558</geo:long></item><item><title><![CDATA[Busan und Gyeongju, 23. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/46bcb86c735ca5739cb6f161814a02d2_large.jpg" /><figcaption>Busan beim Einlaufen in den Hafen</figcaption></figure><p>Heute sind wir in Korea in der Stadt Busan angekommen. Busan ist eine Hafenstadt mit dem siebtgrössten Containerhafen der Welt. Rotterdam als grösster Hafen in Europa ist ein Drittel kleiner und nur auf Platz 10.</p><p>Wir haben eine Tour gebucht, die uns zu den von uns geschätzten "alten Steinen" führte. Dafür war zuerst eine 1 1/2-stündige Busfahrt nötig. Unterwegs konnten wir schon einen Eindruck von der Landschaft, von den Leuten und natürlich vom Verkehr gewinnen. Korea ist ebenfalls ein sauberes und sicheres Land. Verglichen mit Japan und Singapur liegt allerdings schon ab und zu Abfall herum, verglichen mit Indonesien, Malaysia usw. ist es aber sehr wenig. Die Leute sind auch hier sehr freundlich und hilfsbereit.</p><p>Die Landschaft um Busan ist hügelig und auch ausserhalb der Städte ziemlich besiedelt. In den Städten hat es sehr, sehr viele, eng beieinanderstehende Hochhäuser. Auf dem Land sind viele Häuser im alten Stil gebaut. Das heisst, sie haben vor allem Dächer, die an buddhistische Tempel erinnern. Aber auch Tankstellen und Autobahnraststätten haben solche Dächer.</p><p>Unser erster Halt war bei den sehr grossen Hügelgräbern Daereungwon in der Stadt Gyeongju. In einem Park hat es schon 23 Hügelgräber, in der Umgebung gibt es aber noch viele, weitere solcher Gräber. Die Gräber wurden in der Zeit des Königreiches Silla gebaut. Es gibt praktische keine Überlieferungen zu diesem Königreich. Eine Quelle besagt, dass es von 57 v. Chr. bis 935 v. Chr. bestand hatte. Die Gräber sind sehr komplex aufgebaut, sodass Untersuchungen enorm aufwändig sind. Die untersuchten Gräber wurden dem 3. bis 5. Jh. zugeordnet. Insgesamt wurden rund 30'000 Artefakte gefunden, darunter Kleider, Schmuck, Waffen, Töpfereien und was tote Könige und Königinnen halt so brauchen. In einen der Grabhügel (Grab Cheonmachong,"Grab des Himmelspferdes") kann man hineingehen und sich eine 1:1-Vorstellung bekommen, wie so ein Grab gebaut worden ist. Seltsamerweise gibt es hier, wie auch beispielsweise in Vietnam, keinerlei Knochenfunde. Dass es keine Aufzeichnungen, Zeichnungen u.dgl. mehr gibt, ist vor allem auf den Koreakrieg zurückzuführen, genau wie in Vietnam auf den Vietnamkrieg sowie in Hiroshima und Nagasaki auf die Atombombenabwürfe.</p><p>Im nahen Gyeongju Nationalmuseum konnte wir dann einige der Artefakte ansehen. Es wurde im Museum auch gezeigt, dass seit dem Neolithikum hier Menschen gesiedelt haben. Sie haben aber keine Funde aus der Zeit zwischen dem Neolithikum und der Bronzezeit, die hier verglichen mit Europa wesentlich später war. Es sind aber wirklich sehr schöne Funde und wegen der Komplexität des Hügelbaus haben es keine Grabräuber geschafft, hier etwas herauszuholen.</p><p>Im Anschluss haben wir in einem lokalen Restaurant ein koreanisches Festessen bekommen. Es wurden 25 verschiedene Gerichte und verschiedene lokale Getränke serviert. Wir hätten gleich in einen tiefen Verdauungsschlaf sinken können.</p><p>Es ging aber weiter zum Tempel Bulguksa der ebenfalls in der Stadt Gyeongju liegt. Er ist einer der bedeutendsten buddhistischen Bauwerke Koreas und wurde 528, also in der Zeit des schon erwähnten Königreiches Silla, erbaut. In der langen Zeit ist die Tempelanlage wiederholt niedergebrannt (wie z.B. der goldene Tempel in Japan) und wurde dann wiederaufgebaut und teilweise verändert. Die heutige Anlage entspricht aber wieder weitgehend der ursprünglichen Form, die durch archäologische Grabungen ermittelt wurden. Insgesamt eine grosse, schöne, belebte und immer noch genutzte Tempelanlage.</p><p>Nach den vielen Eindrücken und den längeren Gehstrecken wurde es Zeit die 1 1/2-stündige Busfahrt zurück zum Schiff zu nehmen. Unterwegs hat unser Guide noch über die Folgen des Koreakriegs und den Umgang der Südkoreaner mit dem Regime in Nordkorea erzählt. </p><p>Zurück auf dem Schiff haben wir uns noch die Präsentation der nächsten Häfen angesehen und haben nur ein kleines Abendessen eingenommen.</p><p>

















</p><p>Morgen werden wir nach dem Abstecher nach Korea wieder die Einreiseprozedur in Japan machen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/40b71c4e7a6b6473aa1cbb429d322855_large.jpg" /><figcaption>Busan beim Einlaufen in den Hafen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7d08dada475c1d3afe6522bf0eb00093_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt nach Gyeongju - Hafen Busan</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e458718ab5780edffd701fefa59046d8_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt nach Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/54ee363f578b33008561cf0ffa970e27_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt nach Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a2296af444ff12b435c59fe4b2dfc3d1_large.jpg" /><figcaption>Auf der Fahrt nach Gyeongju</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a21bf561bae426ccb51b124b4a88c0a0_large.jpg" /><figcaption>Autobahnraststätte</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ba4168c87e92ee999c1be5786d413c9c_large.jpg" /><figcaption>Tankstelle</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/56ad2ae19b0ec5985bb6b514a9aa99c9_large.jpg" /><figcaption>Hügelgräber Daereungwon</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c08945e62e5018e281f12d5b77758b2c_large.jpg" /><figcaption>Hügelgräber Daereungwon</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/busan-23-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/busan-23-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Mar 2026 11:50:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Nagasaki, 2. Tag, 22. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/fbf896a758abe1689aa077f6faed1d79_large.jpg" /><figcaption>Nagasaki, 2. Tag, 22. März 2026</figcaption></figure><p>Für heute war die Wetterprognose nicht mehr so gut. Ab Mittag wurde Regen prognostiziert. Deshalb sind wir frühzeitig losgezogen und haben uns das Quartier "Dejima" angesehen. Dejima war eine künstlich angelegte Insel mit etwa 15'000m2 Fläche, welche 1636 erbaut wurde. Der damalige Shogun wollte nicht, dass sich das Christentum verbreitete und deshalb mussten die europäischen Schiffe dort anlegen und die Leute auf der Insel bleiben. Zuerst waren es die Portugiesen und dann lange Zeit die Holländer, welche die Insel als Handelsposten nutzten und ausbauten. Die Distanz zum Festland war klein, es war also mehr ein Wassergraben.</p><p>Der Ort war Dreh- und Angelpunkt für westliche Technologie, Import und Export von Gütern, Tieren und Pflanzen, Kultur und Informationen. In der Zeit der Holländer waren auf der Insel permanent holländische Offizielle und Händler anwesend. Die Europäer durften sich nicht an anderen Orten aufhalten und ausser auf der Insel keinen Handel betreiben.</p><p>In den Häusern wurden im Parterre die Import- und Exportwaren zwischengelagert. Im Jahr kamen jeweils mindestens zwei Schiffe an und brachten Waren und nahmen andere mit. Ein grosser Teil der Waren kam und ging nicht nach Europa, sondern von und in die näheren und ferneren asiatischen Länder, wie das heutige Korea, Singapur, Malaysia, Java usw. Die Holländer waren also eine Art Kühne & Nagel sowie ein Handelsunternehmen. Wenn in Europa gerade kriegerische Auseinandersetzungen stattfanden, wurden auch Schiffe von neutralen, nicht involvierten Ländern angeheuert. Interessant ist der kulturelle Austausch. Dieser fand zum einen über die Güter, zum anderen aber auch über Bilder und Texte statt. Nicht nur wurde auf diesem Weg ein Bild von Japan nach Europa überliefert auch umgekehrt. Mitte des 19 Jh. verlor das Konzept dieses geschlossenen Handelspostens an Bedeutung und die Europäer konnten sich freier im Land bewegen, sich überall niederlassen und handeln oder unternehmerisch tätig sein. Davon zeugt auch der gestern besuchte Glover Park. Der Grund dafür war der Niedergang der Shogune und die Restauration der kaiserlichen Macht.</p><p>Die zu besichtigenden Häuser wurden sorgfältig wiederaufgebaut (Atombombe). Dafür wurden Ausgrabungen, Texte und Pläne, technische Analysen aller Art eingesetzt. So kann man sich heute ein gutes Bild machen, wie es damals ausgesehen hat und wie die Leute gelebt haben.</p><p>Nach dem Besuch von Dejima sind wir in die Chinatown von Nagasaki. Es ist ein sehr schöner Stadtteil. Für chinesische Verhältnisse sind sowohl der Stadtteil als auch die Läden fast zu schön. Alles blitzblank und sauber, die Läden sind ordentlich aufgeräumt und minimalistisch eingerichtet, keine Warenberge und Stapel bis zur Decke. Ausser den Läden hat es ausserdem jede Menge Restaurants und Imbisse. Da es an vielen Orten zu den Essenszeiten lange Schlangen hat, nehmen wir an, dass man in Japan oft auswärts isst. Möglicherweise ist das darauf zurückzuführen, dass es immer mehr Einzelhaushalte gibt und die nicht für sich alleine kochen. </p><p>Nach der Chinatown sind wir noch in die Hamanomachi Arkaden. Das ist mehr oder minder ein Quartier, bei dem die Strassen überdacht worden sind. In diesen Strassen hat es Läden aller Art, vom Luxuslabel bis zum Secondhand-Shop. Am meisten gibt es aber Läden mit Süssigkeiten, Backwaren und Schokolade. Das ebenfalls in edlen Luxusgeschäften oder einfachen Kleinläden.</p><p>Während wir durch die Arkaden schlenderten, hat es wir prognostiziert zu regnen begonnen. Wir sind deshalb zurück aufs Schiff und haben dort Ramen und eine Bento Box verspeist. Das kleine, japanische Restaurant auf dem Schiff ist Extraklasse. Die Köche und die Restaurantchefin sind Japaner und verglichen mit dem Essen an Land ist es immer noch eine Spur reiner. Es wird auch klar gesagt, wenn man beispielsweise Sojasauce verwenden darf und wann nicht. Fehler führen zu besorgten Blicken. Deshalb ist das Restaurant bei den Mitreisenden auch sehr beliebt und nach der Öffnung bildet sich immer sofort eine Schlange. </p><p>













</p><p>Häsli und Mungg haben am Vormittag auf dem Balkon noch die letzten Sonnenstrahlen genossen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3fc923346f9fbbc0dcbff1a6bd4e5d78_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3fa903ae6c93bb50fb7174b4704b5793_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8124f2a68fabfa96ce5a805018279b7f_large.jpg" /><figcaption>Brücke nach Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d42c07841a504345e17341a2752055e2_large.jpg" /><figcaption>Eingangskontrolle auf Dejima durch Samurai mit Schwert</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f714a611d338021df886cdf0101e7eab_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d2d507e952d819f25dfaadd28ddad235_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/43ff5ad56eaa0ff53dda796efb2f7396_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8ee997aacfc4c5c9d7c32d5eb809df9a_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/47a3e415aae98b142e1ca067df6037ca_large.jpg" /><figcaption>Dejima</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/nagasaki-2-tag-22-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/nagasaki-2-tag-22-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 05:15:00 GMT</pubDate><geo:lat>32.7414587</geo:lat><geo:long>129.8752789</geo:long></item><item><title><![CDATA[Nagasaki, 1. Tag, 21. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ebb2e373cde43534edadd017d9c48f4d_large.jpg" /><figcaption>Einlaufen in den Hafen von Nagasaki</figcaption></figure><p>In Nagasaki fand am 9. August 1945 um 11.02 der zweite Atombombenabwurf statt. Es handelte sich um eine Plutoniumbombe deren Sprengkraft etwa 50% stärker war, als die der drei Tage früher über Hiroshima abgeworfenen Uranbombe. Plutonium ist nicht nur radioktiv, sondern auch noch enorm giftig. Nagasaki war aber nicht das Primärziel, sondern die Militärindustriezone der Stadt Kokura. Dort hatte es aber eine dicke Wolkendecke und die Japaner hatten den Ort absichtlich mit Rauch eingenebelt. Da Nagasaki von Bergen umgeben ist, war die Zerstörungskraft etwas reduziert. Ausserdem fanden dort in den Vortagen schon grosse Bombenangriffe statt, weshalb ein Teil der Stadt evakuiert worden ist und so einige Menschen mehr überlebten. </p><p>Dem Thema getreu wollten wir zuerst den Friedenspark und das Friedensmuseum besuchen, die vor allem dem Atombombenabwurf gewidmet sind. Das Tourismusbüro im Hafen hat uns geraten, nicht den Bus, sondern das Tram zu nehmen, weil dieses für die des Japanischen nicht mächtigen einfacher sei. Wir waren etwas skeptisch und haben dann die Tageskarte gekauft. Nagaski hat zwar Trams, aber es sind die kleinen wie unsere früher, aber ohne Anhänger. Das heisst, sie sind gestossen voll und kommen nicht genau dorthin, wohin wir gehen wollten. Wir haben deshalb nur einmal das Tram genommen und dann den komplizierten Bus, der uns zum Teil ohne Umsteigen an den richtigen Ort gebracht hat.</p><p>Der Friedenspark und das Friedensmuseum sind eindrücklich und enorm bewegend. Die direkten und indirekten Folgen der Atombomben sind einfach so drastisch, dass es unverständlich ist, dass jemand überhaupt nur in Erwägung zieht, diese Waffen einzusetzen.</p><p>Nach diesen zwar interessanten aber wenig erbaulichen Erlebnissen, haben wir noch die Urakami-Kathedrale besucht. Diese wurde von der Atombombe ebenfalls so stark zerstört, dass nur noch wenige Mauerreste übrig waren, welche kurze Zeit später dann auch noch umfielen. Von den damals 12'000 in Nagasaki lebenden Christen sind 8'500 durch den Bombenabwurf umgekommen.</p><p>Danach haben wir in einem kleinem Imbiss etwas gegessen und sind dann in den Glover Park. Der Glover Park ist ein Gebiet, in dem westliche Unternehmer, Investoren, Teilhaber von Handelsunternehmen usw. Mitte des 19. Jh. ihre Häuser gebaut haben. Das Haus von Thomas Glover, einem Schotten, ist das älteste, westlich geprägte Haus, das in <a href="https://vakantio.de/de/destination/594e6b927412bcbe3fea256c/japan">Japan</a> noch steht. Das Areal liegt an einem Berghang mit bester Aussicht auf den Hafen und die Stadt. Die Umgebung der Häuser ist weitgehend im Stil der japanischen Gärten, die Häuser selbst sind sehr westlich und haben nur kleine, japanische Elemente. Die Unternehmer haben die Wirtschaft Japans aber nicht nur geprägt, sondern stark voran gebracht. Die meisten haben hier Familien gegründet und sich voll assimiliert. Japan hat insbesondere Thomas Glover mehrere Ehrungen verliehen.</p><p>









</p><p>Danach liefen wir, immer noch bei schönstem und warmen Wetter, zurück zum Schiff. Dort haben wir uns dann in einem Whirlpool etwas erholt und haben uns dann ein ausgezeichnetes Abendessen gegönnt. Morgen wird das Wetter leider nicht mehr so schön sein. Mal sehen, was wir am zweiten Tag in Nagasaki bei schlechterem Wetter anstellen können.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ebb2e373cde43534edadd017d9c48f4d_large.jpg" /><figcaption>Einlaufen in den Hafen von Nagasaki</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0512d83902a1d207b68334a25303cf81_large.jpg" /><figcaption>Einlaufen in den Hafen von Nagasaki</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/87e51e0bc6b3a278253c6f510a981ef8_large.jpg" /><figcaption>Tram in Nagasaki</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ca0629ec9a6efbb40647cbe1e9f12bf5_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad8dd59b5ee4746802bcbb572c2f5f98_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6cb5448ecb742ecc7c0298e480a5568b_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2fb49a3d4442d8c2922e4742708f2ab1_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/61a6f988f96c388ed084402434402754_large.jpg" /><figcaption>Friedenspark</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/eff0e8b8e598de520b7e2b76d4a21e45_large.jpg" /><figcaption>Auf dem Gelände des Friedensparks stand ein Gefängnis</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/nagasaki-1-tag-21-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/nagasaki-1-tag-21-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 09:06:00 GMT</pubDate><geo:lat>32.7503334</geo:lat><geo:long>129.8778888</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kagoshima, 20. März 2026
]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f0c6ecfed262f08c220b33329755b309_large.jpg" /><figcaption>Kagoshima, 20. März 2026
</figcaption></figure><p>Heute sind wir in Kagoshima angelandet. Sie hat ungefähr 600'000 Einwohnende und ist die südlichste der grösseren Städte Japans. Auf der Kagoshima gegenüberliegenden Seite der Meeresbucht gibt es den sehr aktiven Vulkan Sakurajima (Kirschblüteninsel). Dieser bricht regelmässig aus und regnet oft Asche.  Der letzte grössere Ausbruch war 2022, 2011-2016 brach er jedes Jahr aus. Meistens gibt es wenige Tote, da den Ausbrüchen jeweils Erdbeben vorangehen. Beim grossen, mehrere Monate dauernden Ausbruch von 1914 starben "nur" 58 Menschen. Neben den Evakuationen gibt es auch an den exponierten Orten Schutzräume und Schutzausrüstung.</p><p>Unser Schiff wurde ausgesprochen freundlich willkommen geheissen, im Hafen waren viele Leute mit Fähnchen, die gerufen und gewunken haben. Auch das Clearing des Schiffs ging schnell, wie sonst nirgends. Das Wetter war ausgezeichnet, blauer Himmel, gut 20°C und schwacher Wind. </p><p>Als Erstes sind wir mit der Fähre zum Vulkan Sakurajima auf die andere Seite der Bucht gefahren. Der Vulkan, der ursprünglich auf einer kleinen Insel lag, wurde durch die Lava des Ausbruchs von 1914 mit dem "Festland" verbunden. Die Mehrheit der Leute leben weiterhin neben dem Vulkan. Es gibt nur vereinzelte Liegenschaften, die verlassen wurden. Privathäuser werden teilweise auch nicht mehr genutzt, weil die Bevölkerung Japans massiv schrumpft.</p><p>Danach fuhren wir zu den Senganen Gärten mit der ehemaligen Residenz des Shimadzu-Clans. Die Anlage wurde 1658 erbaut, ist sehr schön und wurde bis Anfang des 20. Jh. genutzt. Die ersten Kirschblüten haben schon ihre Blütenpracht gezeigt. In den Gärten gibt es unter anderem einen Katzenschrein, den wir natürlich genau angeschaut haben. Die Residenz war auch sehr eindrücklich, weil man sich hier besser als im Kaiserpalast vorstellen kann, wie hier früher gelebt wurde.</p><p>Auf der Fahrt zurück konnten wir uns nochmals ein Bild der Stadt Kagoshima machen. Sie macht im Vergleich zu den bisher besuchten Städten, einen etwas ärmeren Eindruck. Es gibt mehr vernachlässigte oder nicht mehr genutzte Häuser, die öffentliche Infrastruktur (Strassen, Flusswege, Verkehrszeichen usw.) wirken weniger gepflegt. Unser Guide hat auch bestätigt, dass die Immobilienpreise und auch die Löhne hier tiefer sind. Unser Guide, eine Frau, ist dann noch richtig aufgetaut und hat über ihre persönliche Situation, das Leben und die Politik erzählt. Ihr Mann ist seit zwei Jahren pensioniert und sie arbeitet noch. Er macht im Haushalt keinen Finger krumm und weigert sich auch nur etwas im Haushalt zu machen oder sich ausser Haus zu engagieren. Deshalb ist er sehr unzufrieden, dass sie ihn nicht mehr bekochen will.</p><p>









</p><p>Danach sind wir noch mit dem Shuttle Bus in die Innenstadt gefahren. Obwohl ein nationaler Feiertag war, waren die grösseren Läden geöffnet und gut besucht. Die Stadt hat neben Bussen auch Trams. Wir mussten aber schon bald wieder zurück aufs Schiff. Im Hafen wurden wir von einer ausgezeichneten Jugend-Big Band und sehr vielen winkenden, Fahnen schwingenden, rufenden und klatschenden Leuten verabschiedet. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c9a1e6b45b9da2145cb9c958a6298f07_large.jpg" /><figcaption>Kagoshima, 20. März 2026
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3038583203fa552d3691f6be0f57eac5_large.jpg" /><figcaption>Sakurajima - Vulkan gegenüber von Kagoshima</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5cdbfbaf6289e54f8b829c88585b5e6d_large.jpg" /><figcaption>Es werden nicht nur aufwändig Besucherlenkungen aufgestellt, zusätzlich hat es an den Ecken noch Hilfspersonal mit Fähnchen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8f8b516703fae30f33708d7bbea3c37_large.jpg" /><figcaption>Kagoshima, 20. März 2026
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/54072e1e167b021e83395cd4bb415fdd_large.jpg" /><figcaption>Kagoshima, 20. März 2026
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a67ba5fda09c8ecaf6d2543f29ebac50_large.jpg" /><figcaption>Kagoshima, 20. März 2026
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/02a550975ae2a8320db703b2c14eeefe_large.jpg" /><figcaption>Kagoshima, 20. März 2026
</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5b03bf1cbc24fc1b918abbae3702030d_large.jpg" /><figcaption>Es hängen noch viele Plakate vom Wahlkampf, den die Premierministerin Takaichi mit einem Erdrutschsieg gewonnen hat.</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0aab00f73abe7c1f3d84f340e9555cc0_large.jpg" /><figcaption>Es hängen noch viele Plakate vom Wahlkampf, den die Premierministerin Takaichi mit einem Erdrutschsieg gewonnen hat.</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kagoshima-20-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kagoshima-20-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Fri, 20 Mar 2026 09:18:00 GMT</pubDate><geo:lat>31.3911958</geo:lat><geo:long>130.8778586</geo:long></item><item><title><![CDATA[
Überfahrt Kobe - Kagoshima, 19. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5e1b2541a620fc405fb5d20831313aa4_large.jpg" /><figcaption>
Überfahrt Kobe - Kagoshima, 19. März 2026</figcaption></figure><p>Heute gibt es wieder einen Seetag, der ganz gelegen kommt. Beim Morgenessen haben wir noch ein ehemaliges Seebourn Schiff namens Odysee gesehen. Die Odysee wurde an eine japanische Gesellschaft verkauft und heisst heute Mitsui Ocean Fuji. </p>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-kobe-kagoshima-19-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-kobe-kagoshima-19-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Mar 2026 06:22:00 GMT</pubDate><geo:lat>31.35641561258662</geo:lat><geo:long>131.34830605922525</geo:long></item><item><title><![CDATA[Kobe und Kyōto, 18. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4619112bfbc1a7aa6481b90f84452dda_large.jpg" /><figcaption>Kobe und Kyōto, 18. März 2026</figcaption></figure><p>Heute haben wir einen längeren Ausflug von Kobe nach Kyōto gemacht. Kyōto liegt knapp zwei Fahrstunden nordöstlich von Kobe. Unterwegs haben wir an einer Raststätte angehalten. Sie war gut besucht und, wie alles hier, sehr, sehr sauber. Abgesehen vom Angebot in den Shops und in den Automaten (unter anderem gibt es hier Glacé-Automaten), könnte es auch eine Raststätte in der Schweiz sein. </p><p>Kyōto war vom 8. Jh. bis zum 19. Jh. Sitz des japanischen Kaisers. Die Stadt hat rund 2'000 Tempel und die grössten Teile der Stadt gehören den Mönchen des Nishi Hongan-ji (西本願寺) Tempels. Sie haben die Vorgaben gemacht, dass für die Häuser nur die Farben Weiss, Schwarz und Braun verwendet werden dürfen und haben die Zahl der Stockwerke limitiert. Entsprechend muss auch McDonald seine Werbeschilder in Braun und Weiss machen.</p><p>Der Anteil an älteren, kleinen Häuser ist hier etwas höher als in den anderen Orten, die wir schon gesehen haben. In Tokushima haben wir viele dieser Kistchen-Autos gesehen, von diesen hatte es in Tokio viel weniger und hier sind sie wieder häufig. Sonst ist das Strassenbild ähnlich zu anderen Orten. Es gibt innerorts breite Hauptstrassen und sehr schmale Seitengassen.</p><p>Als Erstes haben wir den "Goldener-Pavillon-Tempel" (Kinkaku-ji auf 金閣寺, eigentlich Rokuon-ji 鹿苑寺, wörtlich übersetzt «Rehgarten-Tempel") besucht. Es ist ein japanisch buddhistischer Tempel im Nordwesten von Kyōto in dem ein Tempel vergoldet ist. Der japanische Buddhismus gehört zu den südlichen Buddhistischen Strömungen, die verschiedene Buddhas kennen (Theravada südliche und Mahayana nördliche Strömung). In Japan werden darüber hinaus andere Religionen, wie der Shintoismus, mitvereint. Insgesamt kennen sie so 8 Millionen verschiedene Götter. Die Anlage, die Gärten, Tore und die Tempel sind wirklich schön. Aber, es hat unendlich viel Leute. Ein Gedränge vom Anfang bis zum Ende. Das schmälert das Erlebnis ziemlich. Wir denken, dass das typisch für Asien ist: Ein Ort an den so viele Leute hingehen, muss toll sein und man muss folglich auch dorthin gehen.</p><p>Danach gab es ein japanisches Mittagessen, welches, wahrscheinlich uns zuliebe, aber stark verwestlich war. Wir haben auf dem Schiff wesentlich typischeres, japanisches Essen mit japanischen Köchen. Da in wenigen Gehminuten neben dem Restaurant ein grosser Tempel war, haben wir auf das Dessert verzichtet und sind noch zum oben erwähnten Nishi Hongan-ji Tempel gelaufen. Dieser ebenfalls buddhistische Tempel liegt zwar nicht in einer schönen Gartenanlage aber mitten in der Stadt und ist riesig. Zwischen dem ersten und zweiten Tor führt sogar eine grosse Strasse hindurch. Im Tempel selbst wurde gebetet und geopfert; es hatte nur ganz wenige Besuchende. Ein Vorläufertempel mit Mausoleum wurde hier 1321 errichtet, 1591 wurde die Anlage ausgebaut. Dieser Besuch machte deutlich mehr Spass als einer inmitten von Menschenmassen. Leider hat es dann aber stark zu regnen begonnen.</p><p>Am Nachmittag sind wir in zum Kaiserpalast, dem Nijō Castle (二条城). Es ist eine grosse Anlage mit Befestigungsmauern, Wassergräben, Gärten und den Gebäuden. Die Anlage ist 275'000m2 gross und die Grundfläche der Gebäude beträgt 8'000m2, fertiggestellt wurde sie 1626. Entsprechend gibt es viele Räume, die alle ein Thema (z.B. eine Tier- oder Pflanzenart) haben. Dementsprechend sind die Wände mit entsprechenden Motiven auf Seide versehen und darüber hat es riesige Holzschnitzereien mit den gleichen Motiven, die ebenfalls dünn waren und teilweise durchsichtig waren. Die Wände waren entweder aus Seide, Papier oder vereinzelt aus dünnem Zedernholz. Man hörte also alles, was im Raum nebenan vor sich ging und im Winter war es sehr kalt. Dann hüllte man sich in dicke Kleider und machte möglichst wenig. In den Räumen wurde kein Feuer gemacht, da man die Brandgefahr kannte und schon vereinzelt Tempel abgebrannt waren. Leider durfte man im Innern der Gebäude nicht fotografieren. Die Gartenanlage, eine Mischung aus Befestigungen und japanischem Garten, ist sehr schön und es haben schon die ersten Kirschbäume zu blühen begonnen.</p><p>











</p><p>Danach war schon wieder die knapp zweistündige Rückfahrt zum Schiff angesagt. Vom Schiff aus hatten wir eine schöne Sicht auf Kobe bei Nacht. Wir werden nochmals in Kobe anlanden, dank diesem ersten Tag können wir dann gezielt Ausflüge auf eigene Faust machen.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3a65c619c985278eb69e1f89af60e483_large.jpg" /><figcaption>Kunstwerk am Hafen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a80cbb544bfdd1621a2afca204d91624_large.jpg" /><figcaption>Autobahn</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/08421dd2012b726a2de309010cd2b3ac_large.jpg" /><figcaption>Raststätte</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/81589c2fb2514e8c99a8350f3b7c2b8f_large.jpg" /><figcaption>Raststätte</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/19438c7699714f5963b05314bc193c9a_large.jpg" /><figcaption>Strassenzeile in Kyōto</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/059d1b3c40332ba4ef3676760c4e8256_large.jpg" /><figcaption>einer der 2'000 Tempel in Kyōto</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e891da5abfad61545345bc7129253ebd_large.jpg" /><figcaption>Strassenzeile in Kyōto</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/0dd294a88ba4c642fd1021288b27d168_large.jpg" /><figcaption>Strassenzeile in Kyōto</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e57f082210d2f8056eaa5e5b51ef96b_large.jpg" /><figcaption>McDonald mit braun anstatt rot</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kobe-und-kyto-18-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/kobe-und-kyto-18-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:43:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.011564</geo:lat><geo:long>135.7681489</geo:long></item><item><title><![CDATA[Überfahrt Tokio - Kobe, 17. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f54fb6f9312c2ec3788414d49b818d35_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokio - Kobe, 17. März 2026</figcaption></figure><p>Es ist zwar noch kühl, aber das Meer und der Wind haben sich gelegt. Man kann sogar draussen in windgeschützten Ecken essen. Heute ist zudem St. Patrick's Day und dafür wurde vor allem das Dessert komplett auf grün getrimmt.</p><p>Morgen sind wir in Kobe. Dort kommt, man ahnt es, das Kobe-Beef her. Ein sehr fettes Rindfleisch, das erreicht wird, in dem die schon zur Verfettung neigenden Rinderrassen, stark gemästet werden und sich wenig bewegen können. Die Geschichten mit der Fütterung mit Bier, der regelmässigen Massage oder dem Einreiben mit Sake, sind offenbar falsch.  Sie werden für den Verkauf einmal mit Sake eingerieben, damit ihr Fell glänzt und sie einen besseren Preis erzielen. Es wird kein Bier verfüttert, sondern Biertreber, ein nährstoffreiches Abfallprodukt des Brauens. In Blinddegustationen wird Kobe-Beef mehrheitlich offenbar eher schlechter als normales Rindfleisch bewertet.</p><p>Wir haben morgen einen Ausflug mit dem Schiff gebucht und werden die Highlights im nahen Kyoto ansehen. Der Ausflug dauert aber 9 Stunden, da wir aber nochmals zwei Tage in Kobe sein werden, können wir dann noch die Highlights in und um Kobe selbst besuchen. </p>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-tokio-kobe-17-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-tokio-kobe-17-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Tue, 17 Mar 2026 04:24:00 GMT</pubDate><geo:lat>33.38276776009851</geo:lat><geo:long>135.85461033489227</geo:long></item><item><title><![CDATA[Tokio, 16. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b4d1cd8eb3e363ffcb9d00fce0015ccc_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><p>Heute sind wir im Hafen von Tokio (Harumi-Futõ) angekommen. Es ist bedeckt, etwas windig und knapp 10°C. Wir sind trotzdem mit dem ersten Shuttle Bus zum Hauptbahnhof (Marunouchi) gefahren. </p><p>Der erste Eindruck von der Stadt: Eine Betonwüste. Als wir dann von Bahnhof zum Kaiserpalast bzw. zu den Gärten gelaufen sind, haben wir doch überall ein wenig Grün, Bäume und Wasser gesehen. Die Bäume werden aber mehrheitlich in Form gestutzt, entweder in irgendwelche Formen oder mehr in Stangen.</p><p>Spannend ist, dass es recht viel Velofahrende hat und viele davon sind Lastenvelos mit Kindern drauf. Es hat auch an den meisten Orten deutlich markierte Velospuren (z.T. auf der Strasse, z.T. auf Trottoirs, wenn diese breit sind). </p><p>Die Anlage und Gärten um den Kaiserpalast sind gross. Sie werden zum Teil aber wie der Central Park in New York von Strassen durchschnitten. An Montagen, wie heute, sind aber die Gärten und Anlagen im inneren Bereich geschlossen. Es ist witzig, dass aber auch in den äusseren Gärten nicht gejoggt werden darf. Wahrscheinlich auch nicht auf den Autostrassen, die durch die Parkanlagen führen. Dafür gibt es, obwohl auch verboten, schlafende Obdachlose.</p><p>Nach dem Kaiserpalast sind wir zum Katzentempel "Gotoku-ji". Es ist ein japanisch buddhistischer Tempel, der den Katzen gewidmet ist. Hier sind nach der Legende die winkenden Katzen (Maneki Neko) entstanden. Eine Katze soll einen Fürsten durch winken von einem Baum weggelockt haben, in den unmittelbar danach ein Blitz einschlug. Aus Dankbarkeit liess er den bestehenden Tempel renovieren. Das Ereignis macht die Runde und die Bevölkerung begann dem Tempel Porzellan-Winkekatzen als Opfer zu schenken.</p><p>Der Tempel liegt ziemlich weit weg vom Stadtzentrum. Es war spannend durch dieses Wohnquartier mit kleinen Häusern und Strassen zu gehen. Es ist alles aufgeräumt, sauber und herausgeputzt. Aber überall hängen die Bündel von elektrischen Leitungen.</p><p>Als nächstes sahen wir die uns die bekannte Shibuya-Kreuzung an. Hier wälzen sich Menschenmassen über eine Kreuzung mit ultrabreiten Fussgängerstreifen, inklusive diagonale Fussgängerstreifen. Gleich nebenan ist auch die Hachikō-Hundestatue, die an einen Akita erinnert, der jeden Abend beim Bahnhof Shibuya auf sein Herrchen wartete, um ihn abzuholen. Als sein Herrchen gestorben war, wartete er noch jahrelang jeden Abend, bis er selbst verstarb. Die Geschichte wurde u.a. 2009 mit Richard Gere als Herrchen verfilmt.    </p><p>Danach gingen wir zum ältesten Tempel Sensō-ji (Asakusa-Kannon-Tempel). Er wurde im Jahr 645 gebaut und ist ein wichtiges japanisch-buddhistisches Heiligtum, besonders bekannt ist das Kaminarimon-Tor. Zwischen dem Tor und dem Tempel befindet sich eine Strasse mit Marktständen und unendlich vielen Leuten. Viele BesucherInnen, vor allem Frauen, tragen traditionelle Kimonos. Es treffen hier riesige Touristenmassen auf betende Gläubige.</p><p>Da wir eine Toilette brauchten, sind wir in eine Art Café gegangen. Dort gab es alles mit Matcha. Alle Tee-Sorten, Kaffee, Gutzi, Konfekt usw. mit frisch gemahlenem Matcha. Wir finden, es schmeckt wie frisches Gras und Laub, aber es soll wahnsinnig gesund sein und wird hier aktuell überall angepriesen. Wir haben dann noch eine Portion "heissi Marroni" gekauft. Die Japaner lieben Marroni (auch im Dessert) wie wir.</p><p>Nachher sind wir zum Sky Tree gelaufen, ein Metall-Turm, dessen oberste Plattform 450m hoch ist. Die Wartezeiten von einer Stunde oder mehr waren uns dann aber zu lang, dass wir dieses "Highlight" weggelassen haben.</p><p>Der Bereich rund um den Sky Tree war gerade eine Grossbaustelle, deshalb brauchten wir etwas länger, bis wir die richtige Metro gefunden haben. Wir haben aber alle Strecken mit dem öffentlichen Verkehr gemacht und insgesamt war es erstaunlich einfach. Nicht wesentlich komplizierter als in anderen Städten. Das Komplizierteste waren vielleicht die Billettautomaten. Jeder funktioniert etwas anders, bei einem konnte man nach Stationen suchen, beim anderen musste man eingeben, welche Metro-Linien man brauchen will, bei den meisten konnte man gleich zwei Billette auf einmal lösen usw. Aber mit jeder Fahrt wird man geübter. Um zum Schiff zurück zu kommen, brauchten wir einen Bus. Wir waren nicht sicher wo der wohl halten wird, weil die nächste Bushaltestelle ganz anders als der Hafen geheissen hat. Es stellte sich heraus, dass der Bus unmittelbar vor dem Schiff seine Endstation hatte.</p><p>



















</p><p>Auf dem Schiff gab es dann noch ein hervorragendes, japanisches Abendessen und bei der nächtlichen Hafenausfahrt eine schöne Stadtkulisse.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e0e25c926872617a86dfcfebb4ee4b93_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f0491cdc9d2354d76f8145fac705506b_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4b8e05b2bda8b0f063802adb12620be4_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7f925171a730d2c146b1e12ee14b7343_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/14363aeef766dd86bc122b7a93faac5d_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8f667445aa1a2fb14d8371888ee645ad_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bde9269696537e27fce1d93583b53a91_large.jpg" /><figcaption>Tokio, 16. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/bbf7239c62fde0ccb751a389e10370b9_large.jpg" /><figcaption>Gärten um den Kaiserpalast</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/86c4f0ade701283a5f195cec1eca27aa_large.jpg" /><figcaption>Gärten um den Kaiserpalast</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/tokio-16-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/tokio-16-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Mon, 16 Mar 2026 09:09:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.6488124</geo:lat><geo:long>139.647481</geo:long></item><item><title><![CDATA[Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e46eb77f9624cc77989ef51b159351ba_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><p>Heute ist für einen guten Teil unserer Mitreisenden der letzte Tag, denn der erste Teil der Gesamtreise endet morgen in Tokio. Das ist für diese und für uns etwas traurig. Für uns bleibt noch ein Monat, aber wir werden nun fast jeden Tag an Land sein.</p><p>Heute gab es neben der üblichen Unterhaltung an Seetagen einen "Galley Market". Die Passagiere gehen dann selbst durch die Küche und können ihr Essen selbst zusammenstellen. </p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5e7149b2dfa89737a7d10ad31311bede_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c42c77f7be671cff39db09fc04b1bd3b_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/78930656b082d584ad4588f179bf8846_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/75e8d811da360c15b28d15b5bee7dbb9_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e8d8d8b2bf2018424e2e524f9320d908_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f0867439cb24fc08f958698b7e62246c_large.jpg" /><figcaption>Unser Restaurantchef Alexander</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5ff6e20adaa08b24c11dc0dbee23bf1b_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f895d7663358886ccaa9b1441e8b8cdc_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1430ba3ce2a11c270fe3e9a58c3edd8b_large.jpg" /><figcaption>Überfahrt Tokushima-Tokio, 15. März 2026</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-tokushima-tokio-15-maerz-2026</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/suedostasien-und-japan-mit-kirschbluete/ueberfahrt-tokushima-tokio-15-maerz-2026</guid><dc:creator><![CDATA[Südostasien und Japan mit Kirschblüte]]></dc:creator><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 06:21:00 GMT</pubDate><geo:lat>35.6764225</geo:lat><geo:long>139.650027</geo:long></item></channel></rss>