<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"><channel><title><![CDATA[7SOBGD]]></title><description><![CDATA[7 Summits Of Bavarian Government Districts 
- Die sieben höchsten Gipfel der sieben bayerischen Regierungsbezirke in sieben Tagen mit dem Rad und zu Fuß erreichen ]]></description><link>https://vakantio.de/stegi</link><image><url>https://img1.vakantio.de/uploads/5368c973929c77407a6e341d6dd8be4f_small.jpg</url><title>7SOBGD</title><link>https://vakantio.de/stegi</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Thu, 06 Aug 2026 13:53:44 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/stegi.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/82617a48535e59b60eaf6a098593daa2_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">22 km, 1.869 Höhenmeter</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Der erste Morgen, an dem ich nicht aufs Rad steige. Dieses ist gut gesichert auf dem Gepäckträger am Auto und eigentlich wollte ich mich in Holzgau wieder draufsetzen. Da es gestern noch schlimmer als ich aus dem letzten Loch schnaubte (Bremsen defekt, Ventil defekt), entschied ich mich die Etappe in Holzgau zu beenden - das sollte auch gut sein, nachdem was ich bis dahin erleben sollte...<br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ich schlüpfe in meine Trailrunningschuhe und nahm den vorletzten Gipfel in Angriff. 2,5 Kilometer anlaufen nach Einödsbach und dann hoch zum Waltenberger Haus und über die Bockkarscharte. Entgegen der Wettervorhersage war es trocken und sollte bis zum Waltenberger Haus auch so bleiben. Als ich dieses erreichte ging ein Schauer runter; also rein und verpflegen - traumhaft schön hier! Danach weiter, steil hoch zur Bockkarscharte. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Hier stehe ich unterhalb des eigentlich höchsten Gipfel Schwabens, der Hochfrottspitze. Doch zu dieser führt kein markierter Steig und somit entschied ich mich bereits bei der ersten Planung schon alleine aus Sicherheitsgründen (es liegen ja doch schon einige anstrengende Kilometer hinter mir), den zweithöchsten Gipfel, die Mädelegabel unter meine Sohlen zu nehmen. Mit 2.645 Meter ist dieser nur 4 Meter niedriger als die Hochfrottspitze und über einen markierten Steig erreichbar. …dachte ich mir.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nach der Bockkarscharte erreichte ich den Heilbronner Höhenweg und überquerte schließlich den Schwarzmilzferner. Danach der Abstecher und einige Höhenmeter mit ordentlicher Kletterei zu meinem Tagesgipfel. Es war heftiger als ich dachte! Zwar gab es einige Markierungen, doch aufgrund aufziehenden Nebels waren diese nicht immer zu erkennen. Einmal vom Track weg, hieß es Sackgasse - wenn man kein Profi-Kletterer ist! Ein bisschen Panik kam zwar auf, aber der Gipfel ruft… </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Irgendwie habe ich dann im Nebel das Gipfelkreuz erreicht. Vielleicht war der Nebel ganz gut um nicht sehen zu müssen, wie weit es da runter geht. Am Gipfel riss es zumindest für ein Foto etwas auf. Geschafft, ich stand auf der Mädelegabel! </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Woher der Name Mädelegabel kommt ist nicht ganz geklärt. Es könnte möglicherweise die Gabelstruktur am Gipfel der Grund hierfür sein oder das Wort Gabel stand ursprünglich für einen Bergsattel oder die Teilung eines Grats. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Für die Erstbesteigung dieses Gipfels bin ich gute 150 Jahre zu spät dran. Die erste dokumentierte Erstbesteigung der Mädelegabel erfolgte 1869 durch Theodor Petersen und dem Bergführer Johann Schlegel. Wegen ihrer relativ guten Zugänglichkeit von der Kemptner Hütte wurde sie im frühen 20. Jahrhundert zum Ziel von Bergtouristen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Natürlich gibt es auch über die Mädelegabel mystisches zu berichten: So soll sie ein heiliger Ort keltischer Bergstämme sein. Drunten opferten hier den Göttern des Windes, das sich oft gewaltige Föhnwellen und Stürme entluden. Mit Hochfrott- und Trettachspitze, gelten die drei Gipfel als Symbol der Dreiheit - Leben, Tod und Wiederkehr.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Wäre nicht der Nebel, könnte ich die Allgäuer und die Lechtaler Alpen sehen. Das einzige was ich sehe sind meine Füße, wenn ich unter meine Achsel runter ins Nichts schaue und versuche jeweils einen ordentlichen Tritt zu finden. Leben, Tod und Wiederkehr kommt mir in den Kopf… </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Quatsch ich muss mich einfach nur konzentrieren um gesund ins Tal zu kommen. Der Abstieg klappte und eigentlich müsste ich mich wieder am Heilbronner Höhenweg befinden. Doch die Sichtweite von 5 bis maximal 10 Meter lies mich völlig orientierungslos herumirren. Endlich fand ich ein Steinmännchen und war heilfroh, doch schon wenig später war ich wieder ohne Markierung und Orientierung im hochalpinen Gelände. Jetzt hieß es, keine Panik aufsteigen zu lassen und zu versuchen einigermaßen auf dem Track der Garmin zu bleiben. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Irgendwie schaffte ich es dann wieder einen Pfad zu finden und diesen am steilen Hang, deutlich länger als gedacht, zum Mädelejoch zu folgen. Hier wurde ich mit der Sichtung von mehreren Steinböcken belohnt.. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ab dem Mädelejoch kannte ich die Strecke wieder, der Nebel löste sich auch auf und ich rannte etwas übermotiviert (das gab einen ordentlichen Muskelkater) in Richtung Tal. Bei Uttas Café oberhalb des gigantischen Simms Wasserfalls erwartete mich mein „Fanclub“ und es gab erstmal eine Stärkung. Gemütlich ging es dann weiter nach Holzgau und per Auto weiter nach Garmisch, meinem letzten Etappenort.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Eigentlich hatte ich mich auf die Radfahrt über das Namlostal und den Schlussanstieg hoch zum Hotel Das Graseck (33% Steigung) gefreut, aber ganz ehrlich, nach den Erlebnissen und dem nun wieder einsetzenden Regen war das Auto die beste Alternative.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Hallo GaPa, ich freue mich auf die Schlussetappe!</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Noch mehr über Land, Leute und Gipfel erfahren? Der BR hat eine ganze Staffel über die 7 Gipfel Bayerns gedreht (Hochfrottspitze):</p><p style="color:rgb(5, 99, 193)"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/die-hochfrottspitze/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDI2ODEzX0YyMDIyV08wMDAzODVBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3">https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/die-hochfrottspitze/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDI2ODEzX0YyMDIyV08wMDAzODVBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3</a></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/82617a48535e59b60eaf6a098593daa2_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/956d9a8e80893f088c1758cf5adc6e10_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7a5bd44e9d38fdd4d72fe37253b019c0_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/5a03a98add3c7ba2c48f6c45a7ac140e_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1e7f28f2718911c7cafc5f2c9551dc2e_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7dfcb6132faaf522e6712c0e4b860b2b_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1bd9a56b6dc057f1b540d997c3a699d6_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c0096c4db4b27517ab59aa3c4933ae9f_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/038f0bf29dd653039f9521eeaeb4b07f_large.jpg" /><figcaption>6. Etappe: Oberstdorf - Garmisch-Partenkirchen (Vordergraseck)</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/6-etappe-oberstdorf-garmisch-partenkirchen-vordergraseck</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/6-etappe-oberstdorf-garmisch-partenkirchen-vordergraseck</guid><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Sun, 27 Jul 2025 12:10:00 GMT</pubDate><geo:lat>47.3</geo:lat><geo:long>10.3</geo:long></item><item><title><![CDATA[5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/e13ecdccc20123042d602e539f9aab06_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">236 km, 2.093 Höhenmeter, 9:07 Std im Sattel</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nochmal gut über 200 Kilometer und die einzige Etappe ohne Gipfel waren heute zu bewältigen. Aber auch ohne Gipfel versprach der Streckenverlauf alles andere als langweilig zu werden. Erst vor einer Woche habe ich die ursprüngliche Route, welche mich unterhalb des Wächters des Allgäu, dem Grünten, vorbeiführte, etwas in den Süden verlegt. Dies führte dazu, dass ich mich am Oberjochpass auf über 1.200 Meter hochschrauben muss und damit höher bin als auf den fränkischen Gipfeln. …von den weiteren Bergen ganz zu schweigen!</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Doch soweit sollte ich noch lange nicht sein. 11 km fuhr ich noch an der Isar entlang, bevor ich mit einem großen Bogen über den Süd-Westteil des schönsten Bundeslandes erst übermorgen wieder ganz in ihre Nähe komme. Der nächste Fluss lässt nicht lange auf sich warten und nach ca. einer Stunde Fahrt kam ich zur Amper. Dem Fluss folgte ich durch Dachau - wo mal wieder ein Besuch in der Fahrradwerkstatt anstand 🙈. Im Rahmen einiger Seminare war ich häufig in Dachau in der Bereitschaftspolizeiabteilung. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Direkt an diese grenzt das, wofür Dachau weltweit bekannt wurde, das Konzentrationslager Dachau. Die Gedenkstätte erzählt vom Leid der insgesamt 161.896 untergebrachten Häftlinge, von welchen nur die wenigsten das Lager bei der Befreiung am 29.05.1945 lebend verlassen konnten. Als eines der ersten KZ Deutschlands wurde es nicht mal 2 Monate nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler errichtet und diente anfangs zur Inhaftierung und zur Einschüchterung politisch Anderdenkender. Himmler nutzte es als „Münchner Modell“ für weitere Konzentrationslager und ließ es 1937 erweitern um Menschen industriell zu morden.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Dies ist leider der grausame Teil der deutschen Geschichte. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Im Hier und Jetzt führte mich der Weg weiter an der Amper durch Fürstenfeldbruck, ein weiteres kleines Puzzlestück in meinem Leben. Hier, im Kloster, wurde mir vor 11 Jahren meine Diplomierungsurkunde ausgehändigt. Allzu viele Erinnerungen möchte ich an diese Zeit aber auch nicht verlieren.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nach knapp 80 Kilometer erreichte ich den Ammersee. Der, nach dem Chiemsee und Starnberger See, drittgrößte bayerische Voralpensee wird von Süden von der Ammer gespeist, während im Norden die Amper abläuft. Fast verwerflich, aber es ist mein erster Besuch am Ammersee und ich genoss die gut 15 km bis ich im Dießen den See in westliche Richtung verließ. Zum Abschied genoss ich noch den Platz in der Sonne bei Radler, Cola, Butterbreze und Käsekuchen 😇</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ab jetzt durfte ich wieder Höhenmeter sammeln. In Schongau erreiche ich den dritten Fluss des Tages, den Lech. So schön wie die Altstadt Schongaus mit ihrer alten Stadtmauer auch ist und ich gerne etwas verweilen würde, ich muss weiter… Oberhalb des Lechs entlang, mit einem ständigen Bergauf und Bergab (da müsste es doch auch einen flacheren Weg geben!?) erreiche ich beim Lechstausee bei Lechbruck den letzten Regierungsbezirk meiner Reise, Schwaben. Flussaufwärts kam ich dann zum Forggensee und befand mich schon mittendrin zwischen den Ammergauer und den Allgäuer Alpen. Was für ein Traum. Gegenüber thront das Schloss Neuschwanstein und dahinter der Tegelberg. Es war einer meiner ersten Bergläufe; war es 1991 oder 1992?</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Hier nun griff meine Routenänderung, und statt nach Westen auf relativ direkten Weg meinem Tagesziel entgegenzufahren, nahm ich das schöne Städtchen Füssen und das nächste Seeufer am Weißensee noch mit um dann einen Abstecher nach Österreich durch das pittoreske Tannheimer Tal zu machen. Den Genuss dieser Schönheit musste ich mit einigen Höhenmetern bezahlen - doch das hat sich gelohnt!</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nach dem Ansteig zum Oberjochpass ging es einen abenteuerlichen Downhill, abseits der Serpentinenstraße, nach Bad Hindelang (mir bekannt von einigen Langlaufwettkämpfen) und weiter nach Sonthofen. Hier stieß ich auf den letzten Fluss des Tages, die Iller, die mich schließlich fast bis an mein Ziel brachte - flussaufwärts versteht sich. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Oberstdorf erreichte ich nach gut 220 Kilometer. Und auch hier schießen Erinnerungen hoch. Urlaub als Kind, Langlaufwettkämpfe, Bergläufe als Jugendlicher und dann der Wiedereinstieg ins Laufgeschehen, als ich 2005 vom Transalpine-Run las und 2006 hier an der Startlinie stand. Eine der schönsten Veranstaltungen, die ich je gemacht habe. Wenn auch Null ambitioniert, „einfach ins Ziel kommen“ war das Motto, aber es passte einfach alles - vom Wetter über die Organisation bis zur Gemeinschaft und der ausgezeichnete Service, dass ich von meinen Eltern und meiner Frau begleitet wurde. 11 Mal nahm ich danach noch an dieser Veranstaltung teil.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Glücklich erreichte ich meinen letzten Zwischenstopp, das südlichste Hotel Deutschlands in Birgsau. An diesem wunderschönen Fleckchen Erde, einer Sackgasse, die zum südlichsten Punkt Deutschlands führt könnte ich gerne noch etwas länger bleiben. Aber das was noch kommt, soll ja noch besser werden!</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/6bc647a91dc6889caf2baa639cdb1058_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f62d9822863b5a25d4021922bfcddaa2_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/be57ab36325a69cb3e820a57524797ec_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/22011266567396e69af8ffc365e1aa54_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4cd69fcfc75597cf165956ab4674534d_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b35973b82b34f792f2f17856370be361_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3dccdcc30d5925e02280588e4d4549c6_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/23b0d2984c8a3653109974c9132db036_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4d004f54952e9bd8860762c55345fd48_large.jpg" /><figcaption>5. Etappe: Freising - Oberstdorf (Birgsau)</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/5-etappe-freising-oberstdorf-birgsau</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/5-etappe-freising-oberstdorf-birgsau</guid><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Wed, 23 Jul 2025 18:50:00 GMT</pubDate><geo:lat>47.3342764</geo:lat><geo:long>10.2679778</geo:long></item><item><title><![CDATA[4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/88f174d818a8ff0e94030062e23ca39c_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">183 km, 1.946 Höhenmeter, 8:10 Std in Bewegung </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Gipfel: Kleiner Arber 1.384 Meter (Oberpfalz)</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">	Großer Arber 1.455 Meter (Niederbayern)</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Zur „Versöhnung“ riss gestern spät abends der Himmel noch auf und gestattete mir den Blick auf den großen Arber. Heute Morgen war alles wieder zugezogen aber ich hatte noch die Hoffnung im Trocken durchzukommen. Boah, aber was war das für ein Ritt. Schier endlos, weil der Arber mehr Zeit als vermutet in Anspruch genommen hat, irre Wetterkapriolen auf mich einwirkten und die läppischen 110 km an der Isar, der Wind ins Gesicht blies. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Aber von Abfang: Heute standen gleich zwei Gipfel auf dem Plan. Bei der Planung fragte ich mich, was wohl der höchste Berg der Oberpfalz sein könnte und war schließlich überrascht, dass es sich hierbei um den kleinen Arber handelt. Die höchsten Gipfel der Oberpfalz und von Niederbayern sind also nur durch eine kleine Senke miteinander verbunden, somit halten sich die Höhenmeter auf dieser Etappe in Grenzen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ich durfte ja in Lam losfahren und sparte mich die Kilometer ab der Drachenstadt Furth im Wald. Mein Kampf gegen die Witterung reichte mir eh, da hätte ich mich nicht noch mit einem Drachen anlegen müssen… 😉</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Bevor es richtig losging, lies ich mir in der ortsansässigen Fahrradwerkstatt noch meine Bremsen richten. Dann ging es los und schon bald ordentlich bergauf in Richtung kleiner Arbersee. Hier stieß ich ach schon auf die Markierungen des erst kürzlich stattgefundenen U.TLW. Lam ist dem interessierten Trailläufer natürlich bestens bekannt. Der U.TLW wurde dieses Jahr 10 Jahre alt. Bei seiner Premiere musste ich leider verletzungsbedingt absagen, ließ es mir aber nicht nehmen die tolle Stimmung der perfekt organisierten Veranstaltung an der Strecke aufzusaugen. Leider hat es sich danach nie mehr ergeben an der Startlinie zu stehen. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Hinsichtlich meiner Erinnerungen stellte ich mich, was meine Streckenführung anging, schon auf einige Schiebe- und Tragepassagen ein. Diese waren dann jedoch deutlich länger als erwartet.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Die beiden Gipfel unterscheiden sich von Gestein wenig von dem gestrigen. Auch hier finden sich Felsformationen aus Granit und, wie ich gelernt habe, Gneis und Glimmerschiefer. Auch hier handelt es sich noch eher um Hügel als um alpines Gebiet - und auch der große Arber wird wie der Schneeberg von einer großen Radarstation geprägt - diese ist auch noch in Betrieb.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nicht in der, schon von weiten sichtbaren (wenn denn besseres Wetter wäre), weißen Radarkuppel, sondern tief im Inneren des Großen Arbers soll ein goldener Palast liegen, in dem ein schlafender König mit seinem Gefolge ruht. Wenn Bayern in größter Not ist, sollen diese erwachen - bis dahin schafft es schon unser Markus. ;-) Oben wacht das Arbermandl, die charakteristische Felsformation. Laut Legende handelt es sich hier um verzauberte Berggeister oder versteinerte Hirten, die bei Sonnenuntergang lebendig werden.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Bis zum Sonnenuntergang möchte ich längst in Freising angekommen sein und freute mich auf die vor mir liegende Strecke die tendenziell nur noch bergab ging - und mich aus der kalten, extrem windigen und nebligen Arberregion herausbringt..</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Um Zeit und Höhenmeter zu sparen, verzichtete ich auf den Abstecher zum Bretterschachten, dem Langlaufzentrum oberhalb von Bodenmais. Die Erinnerungen an zahlreiche Einsätze auf Langlaufskiern kamen dennoch hoch.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ab Bodemmais entfernte ich mich immer mehr von der Tschechischen Grenze und auch der Bayerische Wald wurde zusehends flacher. Leider erwischten mich bis Deggendorf noch zwei ordentliche Regenschauer. In Deggendorf am Donauufer erreichte ich schließlich den tiefsten Punkt der heutigen Etappe. Den zweitlängsten Fluss Europas überquerte ich und lies damit nicht nur die Donaustadt sondern auch den Bayerischen Wald hinter mir. Kurz vor Plattling verfinsterte sich der Himmel. Also nahm ich mir vor in der Stadt einen Stopp einzulegen und das Unwetter abzuwarten. Soweit kam ich nicht. An der Stadtgrenze öffnete der Himmel seine Schleusen und ich erlebte den stärksten Regenschauer aller Zeiten. Unter einem Dachvorprung sog ich mir etwas Trockenes drüber und spannte mein Trikot über meine „Arschrakete“ zum trocknen. Der Regen ließ nach und es kam sogar etwas die Sonne raus. Ab jetzt bewegte ich mich in westliche Richtung Für die nächsten 110 km am Isarufer. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Die Isar ist ja praktisch mein Zielfluss, entspringt der 292 km lange Wasserlauf, welcher mit keinem größeren Wasserfahrzeug als einem Floß befahrbar ist, nur wenige Kilometer von meinem Ziel der Zugspitze.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Eine abwechslungsreiche Landschaft, die Isar hat echt unzählige Gesichter, führte mich vorbei an einigen Stauseen, durch schöne Ortschaften zunächst durch den Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Niederbayern, Landshut. „Landeshut“, für „Hut und Schutz des Landes“ wurde 1150 urkundlich erwähnt und ist bekannt für die historisierende Veranstaltung „Landshuter Hochzeit“, bei der die 1475 vollzogene Heirat des bayerischen Herzogs Georg des Reichen mit der polnischen Königstochter Hedwig nachgespielt wird. Eine wirklich traumhaft schöne Stadt und fast ärgere ich mich, dass dies nicht, wie ursprünglich geplant, mein Etappenziel ist. Aber durch die kurzfristige Änderung der morgigen Etappe mit einen km mehr, entschied ich mich für Marzling.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Keine 40 Kilometer trennten mich nun von Marzling bei Freising und endlich zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite! Aus dem Vorjahr, als ich auf meiner Tour (auf Abwegen) zum Gardasee hier Station machte, war mir der Hotelgasthof Nagerl mit seinem Biergarten bestens bekannt und die Vorfreude auf ein kühles Helles ließ mich die Etappe zu einem guten Ende bringen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Noch mehr über Land, Leute und Gipfel erfahren? Der BR hat eine ganze Staffel über die 7 Gipfel Bayerns gedreht (Kleiner und Großer Arber):</p><p style="color:rgb(5, 99, 193)"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/der-grosse-arber-und-der-kleine-arber/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDM4ODEzX0YyMDIyV08wMDAzODRBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3">https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/der-grosse-arber-und-der-kleine-arber/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDM4ODEzX0YyMDIyV08wMDAzODRBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3</a></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/f10dadfb47c73dd018d7f733118cf0e7_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/10dfe40056e74af5e4da0d7908ac32c1_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/28452c81d715f5576994ccc36788bfbd_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/ad2dc15ade560e28230f45451cfcf39a_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/932bc509fc8f9dc3314385a86135f27f_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/44138e6e6da2612cee572828119d10cd_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/95b11839f3ff1659d1191717afd1c568_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/a694f56fe79f0ab1c89f60c02cf1927a_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/41837dbe2a4bac7f999d9fc30cdfbc7c_large.jpg" /><figcaption>4. Etappe: Lam - Freising (Marzling)</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/4-etappe-lam-freising-marzling</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/4-etappe-lam-freising-marzling</guid><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Tue, 22 Jul 2025 18:52:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.1127778</geo:lat><geo:long>13.1355556</geo:long></item><item><title><![CDATA[3. Etappe: Kulmbach - (Furth im Wald), korrigiere: Bayreuth]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/faba28e052eac67525dcf1a77d774f5c_large.jpg" /><figcaption>3. Etappe: Kulmbach - (Furth im Wald), korrigiere: Bayreuth</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">82 km, 1.518 Höhenmeter, 3:50 Std im Sattel</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Gipfel: Schneeberg 1.051 Meter (Oberfranken)</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ist das gesamte Vorhaben misslungen? Aufgrund andauendem Starkregen und miesen Temperaturen, habe ich die heutige Etappe abgebrochen, bin nach Bayreuth gefahren und von dort mit dem Zug weiter zum eigentlichen Etappenziel Furth im Wald. Hm, glücklich bin ich darüber natürlich nicht!</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Kulmbach habe ich bereits bei Regen, hoch Richting Plassenburg und weiter mit dem ersten Anstieg nach Heinersreuth verlassen. Die Nacht war furchtbar, Gewitter, große Hitze im Zimmer - schlimmer wäre es nächste Woche zum Bierfest auch nicht gewesen, das Wetter dann aber sicher besser. Nein, das ist nicht der richtige Zeitpunkt um übers Timing zu sprechen…</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">In Bad Berneck war ich schon durch bis auf die Haut und leider machte meine Schaltung Probleme. Kurz untergestellt und gegoogelt - ah, der einzige Radshop hat nur mittwochs offen. Also mit rasselnder Kette den gut zu fahrenden Anstieg hoch nach Bischofsgrün. Immer am weißen Main entlang durch den dichten Wald - das ist im Sommer sicher traumhaft! Dennoch freue ich mich über meine Fahrt im Fichtelgebirge und erinnere mich an früher.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nicht nur der Skilanglauf im Winter sondern auch Lauftraining und Mountainbiketouren im Sommer brachten mich in diese Gegend. In Bischofsgrün, am Fuße des Ochsenkopfs und dem zweithöchsten Berg Oberfrankens, erinnere ich mich auch an den schmerzhaften Versuch vom Skilanglauf in die Nordische Kombination zu wechseln. Vielleicht hätte ich dies lieber im Winter auf Schnee, als im Sommer auf Matten versucht. Das hätte definitiv weniger Brandverletzungen gegeben… Leider kann ich nicht mit Bildern dienen, denn die Nässe machte die Nutzung des iPhones unmöglich - aufgrund des dichten Nebel hätte man eh nicht viel gesehen. 😉</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Vorbei an der Höhenklinik griff ich nun die Höhenlinien frontal an. Die steile Rampe brachte mich zum Gipfel der bei gutem Wetter schon längst aufgrund seines auffälligen Fernmeldeturms zu erkennen wäre. Früher militärisches Sperrgebiet, nun Mahnmal an die Zeiten des kalten Kriegs - was haben wir daraus gelernt???</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Der höchste Berg Nordbayerns wäre fast nichts besonderes, würde hier nicht die alte NATO-Funkstation und der eigentliche Gipfelpunkt, das Backöfele stehen. Dieses aus Granitsteinen bestehende Naturdenkmal steht stellvertretend für die vielen Felsformationen rund um Schneeberg, Ochsenkopf, Waldstein, Kösseine und den weiteren Bergen des Fichtelgebirges. Um den höchsten Peak ranken sich einige Sagen. Wie im Inneren vieler anderer Berge, soll auch hier ein Schatz verborgen sein, welcher von einem schlafenden Ritter bewacht wird. Wenn man diesen nicht findet, trifft man aber ja vielleicht auf den wilden Jäger, der ähnlich wie Wotan mit seinem Geisterheer durch die Lüfte zieht.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Doch auch einige Fakten gibt es. In den zahlreichen Minen in den Bergen rund um den Schneeberg wurde nicht nur Gold, Zinn, Eisen, div. Mineralien etc. abgebaut, sondern Landesvater Franz Josef Strauß startete hier das bayerische Atomprogramm mit dem Abbau von Uranerz. Dieses Vorhaben war zunächst verboten und wurde später aus Kostengründen eingestellt.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ich habe mich inzwischen entschieden und fahre frierend die Schotterpiste ins Tal. In Neubau zögerte ich kurz nach rechts zum Biathlonzentrum abzubiegen. Hier gewann ich 1983 meinen ersten Pokal bei der Oberfränkischen Meisterschaft im Skilanglauf. Was hatten wir als Kinder nach den Wettkämpfen noch für eine Energie, um den Skihang bei der Bleaml Alm noch hoch und runter zu fahren oder, weil es ja nie zu steil sein kann, den Schanzenauslauf für waghalsige Aktionen mit den schmalen Brettern herzunehmen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Die Bleaml Alm würde mir jetzt auch gut tun, um etwas zu essen und mich aufzuwärmen. Aber irgendwann müsste ich ja dennoch weiter im Regen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Was ich durch den Abbruch der Etappe verpasste, war das Skilanglaufzentrum Silberhütte. Gerne hätte ich diesem mal wieder einen Besuch abgestattet. Obwohl… An die Skilanglaufwettkämpfe habe ich eigentlich keine guten Erinnerungen. Das Wetter war immer schlecht und meine Leistung ließ hier auch immer zu wünschen übrig. Dann war es ja ganz gut, dass ich mir das heute erspart habe.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Abenteuerlich ging es für mich dann trotzdem weiter, was die Fahrt mit der DB anging. Zunächst gnadenlos überfüllter Zug, danach falsche Auskunft und Fahrt statt nach Furth im Wald, in den U.TLW Ort Lam. So gehen mir morgen also nochmal 25 km durch die Lappen😇  - aber so habe ich zumindest die Hoffnung mein Rad nochmal im ortsansässigen Radladen überprüfen zu können. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Jetzt hoffe ich auf eine ruhige Nacht und besseres Wetter für das was noch kommt!</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Noch mehr über Land, Leute und Gipfel erfahren? Der BR hat eine ganze Staffel über die 7 Gipfel Bayerns gedreht (Dammersfeldkuppe und Schneeberg):</p><p style="color:rgb(5, 99, 193)"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/die-dammersfeldkuppe-und-der-schneeberg/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDMyODEzX0YyMDIyV08wMDAzODZBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3">https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/die-dammersfeldkuppe-und-der-schneeberg/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDMyODEzX0YyMDIyV08wMDAzODZBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3</a></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d6ed491e724011e06bbaedec3d3684d1_large.jpg" /><figcaption>3. Etappe: Kulmbach - (Furth im Wald), korrigiere: Bayreuth</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2b26ec1bcbe82e28377000a44ad20cb8_large.jpg" /><figcaption>3. Etappe: Kulmbach - (Furth im Wald), korrigiere: Bayreuth</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c5e673abb2523a2c16bc2727a02c5e5e_large.jpg" /><figcaption>3. Etappe: Kulmbach - (Furth im Wald), korrigiere: Bayreuth</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/3-etappe-kulmbach-furth-im-wald-korrigiere-bayreuth</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/3-etappe-kulmbach-furth-im-wald-korrigiere-bayreuth</guid><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Mon, 21 Jul 2025 17:28:00 GMT</pubDate><geo:lat>50.0519444</geo:lat><geo:long>11.8544444</geo:long></item><item><title><![CDATA[2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2e1b5b18090f7db0cb0274e02ddc1d0a_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">188 km, 2.594 Höhenmeter, 7:45 Std im Sattel</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Gipfel: Kreuzberg 927 Meter (Unterfranken)</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nachdem mich gestern die letzten 60 km ab Würzburg, wegen dem Profil, der heißen Temperatur und vor allem wegen meiner Übermotivation, extrem ausgeknockt hat, nahm ich mir für heute vor, es deutlich ruhiger anzugehen. Dies fiel mir letztendlich nicht schwer, denn die Strecke war eine echte Genussstrecke. Dies lag sowohl an den Wegen als auch an den echt heftigen Flashbacks auf der zweiten Hälfte, fuhr ich doch da durch meine alte Heimat.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Die Kurstadt Bad Kissingen habe ich bei heute nochmal sommerlichen Temperaturen in nördliche Richtung verlassen. Nach 35 km durch das Biosphärenreservat Rhön und den Naturpark Bayerische Rhön habe ich den Tagesgipfel bereits erreicht. Dem Kreuzberg fehlen zwar (je nach Quelle) 10 - 40 cm um sich höchster Berg Unterfrankens nennen zu können. Dieser Titel gehört der Dammersfeldkuppe, welche als militärisches Sperrgebiet jedoch unerreichbar ist. Bekannt ist der Kreuzberg für sein 1681 erbautes Kloster, welches bis 2021 340 Jahre lang von Franziskanermönchen betrieben wurde. Seit 4 Jahren führen es Diözesenpriester weiter, die zum Glück die 300 Jahre alte Kultur der Bierbrauerei weiterführen. Diesen leckeren Genuss ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Neben einem riesengroßen Gipfelkreuz, bietet der Kreuzberg drei weiter („Gipfel“-)Kreuze. Der Legende nach sollen diese auf dem Gipfel errichtet worden sein, um das Böse zu vertreiben. Sie symbolisieren Golgatha und wurden aus Dankbarkeit für eine überstandene Katastrophe aufgestellt – manche Quellen sprechen von einer Pest oder Krieg. Sie sind das Ziel tausender Pilger, die jährlich den dritthöchsten Rhönberg (die hessische Wasserkuppe ist noch etwas höher) besuchen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ich fuhr weiter in Richtung Osten zur bayerisch-thüringischen Grenze. Bei Irmelshausen mit seinem Wasserschloss kreuze ich nun den südlichsten Zipfel Thüringens. Die alten Wachtürme auf Thüringer Seite zeugen noch von der ehemaligen Zonengrenze. Genauso auf der betonierte Grenzstreifen den ich ein paar Kilometer befahre und meinem Gravelbike aber auch mir alles abverlangt.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Kurz vor Bad Rodach erreiche ich wieder bayerischen Boden und somit meine alte Hood. Auf den nächsten 80 km sollte ich an viele Lebensstationen erinnert werden. Und das war heftiger als ich zuvor dachte. Einige dieser Stationen flammten tatsächlich erst mit dem Durchfahren wieder auf, auf andere freute ich mich im Vorfeld schon. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Bis nach Rodach führten mich als 10 - 12jährigen meine damaligen Rennradtouren auf meiner „Hercules Salerno Rennmaschine“ 😉. Nach der Wiedervereinigung war es dann schließlich das Einfallstor für längere und bergigere Ausfahrten durch den südlichen Thüringer Wald. Schmale Straßen die mich damals zu meiner Jugendliebe führten, führten mich heute zum Lauterberg und somit zur Erinnerung an meinen Einstieg in den Skilanglauf. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Als Siebenjähriger stand ich hier erstmals auf Rollskiern (ganz breite rasselnde Alubretter mit 4 Rollen) und habe hier im Sommer die Liebe für den Wintersport gefunden. Unzählige Runden sollte ich hier künftig immer Dienstag (und ich glaube donnerstags) abends auf der schematischen 8 der Flurbereinigungswege die nächsten 10 Jahre drehen. Der Autobahn- und ICE-Trassenbau hat hier einiges verändert.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">In Unterwohlsbach bog ich nach rechts zum Schloss Rosenau ab. Hier wurde Prinz Albert, der spätere Prinzgemahl der Königin Victoria vor gut 200 Jahren geboren. Meine Strecke führte mich durch den Park und ich dachte an so viele frühere Laufeinheiten, die ich hier, ganz in der Nähe des ehemaligen riesigen Sportgelände der SG Rödental, absolvierte. Meine gute alte Aschenbahn die ich vierstellig umrundete ist inzwischen eine Tartanbahn. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Weiter ging es vorbei an dem was von der Firma Goebel noch vorhanden ist. Deren Hummelfiguren wie auch die Puppenindustrie waren einst der Stolz Rödentals.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Auf meinem Ritt durch meinen alten Heimatort, machte ich natürlich auch einen Verwandtschaftsbesuch. Viel zu lange haben wir uns nicht gesehen… Dann nahm ich ein paar extra Höhenmeter in Kauf und fuhr auf meine alte Laufstrecke oberhalb von Gnailes. Unglaublich hier ist nichts mehr wie es war. An den leichten Downhill konnte ich mich wieder sehr gut erinnern, er führte mich vorbei am Haus meiner Tante und meines Onkels, bei welchen ich so viele glückliche Stunden und Tage meiner Kindheit verbrachte. Zack den einen Berg hinunter über den Fluss Röden und hoch zum Kloster Mönchröden. Vorbei an meiner Grundschule hoch zum Weinberg mit seiner damaligen Skisprungschanze, dem Steinbruch und und und… Mein riesengroßer alter Abenteuerspielplatz, als noch keiner an Playstation und Smartphone gedacht hat. …gute alte Zeit. </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Am höchsten Punkt blicke ich hinunter nach Neustadt (bei Coburg) mit seinem auffälligen Mupperg, dem Grenzberg zu Thüringen. In Neustadt verbrachte ich meine ersten Lebensjahre und später auch einen Teil meiner Schulzeit.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Weiter nach Westen, durch Welmersdorf, mein Kindergarten Ende der 70er Jahre - ich erkenne nichts wieder. Anschließend gabs wieder ein paar Höhenmeter und ich konnte in einiger Entfernung Frankens Tafelberg, den Staffelberg entdecken. Hier lief ich 2006, nach meinem Wiedereinstieg in den Laufsport, meinen ersten Marathon. 2012 lief ich dort in der Vorbereitung zum Rennsteiglauf Streckenrekord. Besteht der noch???</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Danach am Flüsschen Steinach entlang am Rande des Naturparks Frankenwald. Erinnerungen an Crossläufe und Fahrten zu Langlauftrainings und -wettkämpfen im Frankenwald und Fichtelgebirge kommen hoch. Auf dem Weg dorthin, vielmehr stets auf dem Heimweg, war ein Stopp in Mitwitz Pflicht. Denn hier kostete damals eine Eiskugel 30 Pfennige - ohne Witz. Heute hielt ich auch. Aber nicht wegen dem Eis, sondern am pittoresken Wasserschloss, wo heute auch noch ein Musikfestival stattfand. Die Zeit für ein Stück von Jimmy Hendrix musste sein.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Danach fahre ich auf meist mir unbekannten Wegen durch verschlafene Ortschaften der heimlichen Hauptstadt des Biers entgegen - Kulmbach (welche noch viel mehr als nur Bier zu bieten hat). Kurz bevor ich meine wohlverdiente Schlafstätte erreiche, überquere ich den Weißen Main. Da war doch was… Ja, nur wenige Meter von hier vereinigt sich dieser mit dem Roten Main und wird zum Main - aber da war ich ja bereits gestern.</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/1a7049cc82e2697281cdc62d70bf1f38_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/9196ecdfa887ea22da95220f4c6982dc_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7d40ddda3b09b31ad0bdfdc718dff58f_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3c6d2a9bb7f316f2d93c33b089e6f591_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c09cfd4e2948987595331fe2455d511e_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b8b31432a28d5ef44ad5f735bce15ab2_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7137ed7f348f39b2f6747767f02b16f4_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/515a9d2188a55f75d476eda6222f9c37_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/4399585c9e9994e87b30a6f217d51330_large.jpg" /><figcaption>2. Etappe: Bad Kissingen - Kulmbach</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/2-etappe-bad-kissingen-kulmbach</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/2-etappe-bad-kissingen-kulmbach</guid><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Sun, 20 Jul 2025 20:33:00 GMT</pubDate><geo:lat>50.3702778</geo:lat><geo:long>9.980000000000002</geo:long></item><item><title><![CDATA[1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c4854ac9cbdf34020aaf9ecb75331381_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">254 km, 2.390 Höhenmeter, 8:47 Std im Sattel</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Gipfel: Hesselberg 689 Meter (Mittelfranken)</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Die Strecke startete in Nürnberg, seit nunmehr fast 30 Jahren mein Lebensmittelpunkt. Hier durfte ich meine Frau fürs Leben heiraten und mit ihr gemeinsam unseren Traum eines Häuschens mit schönem Garten verwirklichen.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Meine Strecke führte mich südwestlich am westlichsten See des Fränkischen Seenlandes, dem Altmühlsee, vorbei zur höchsten Erhebung Mittelfrankens, dem Hesselberg. Um den Berg ranken sich zahlreiche sagenhaften Legenden, welche von Generation zu Generation überliefert wurden. Fakt ist, dass er einen aufschlussreichen Einblick in die Erdgeschichte der Jurazeit vor 200 - 150 Millionen Jahren gibt. Fakt ist leider auch, dass er von den Nazis missbraucht, Aber heutzutage zum Glück von Familien, Sportlern, Modellfliegern und natürlich Von den Schafen und Ziegen, welche dafür sorgen, dass er nicht wild zuwächst, genutzt (mehr dazu siehe TV Beitrag unten)</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Nach dem Hesselberg ging es nordnordwestlich, haarscharf an der Grenze zu Baden-Württemberg, nach Rothenburg ob der Tauber. Die geschichtsträchtige Stadt ist vielen (leider nur) als Weihnachtsstadt bekannt. Für mich hat sie noch eine andere Bedeutung. 2016 galt die 50 km Strecke des „Taubertal 100“ als interne (gut gelungene) Qualifikation für die anstehende 100-km-WM in Los Alcazares (ESP). Erst heute wurde ich wieder daran erinnert, wie wellig das Profil des Tauber-Radwegs ist. Die kontrolliert gelaufenen sub 3:15 Std fielen am Ende doch etwas schwerer als anfangs gedacht… Gut 25 km bewegte ich mich heute auf dieser Strecke bis Bieberehren, kurz davor verließ ich Mittelfranken und tauchte nach Unterfranken ein. Anschließend schlug ich die Richtung nach Ochsenfurth ein.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Hier stieß ich auf den längsten rechten Nebenfluss des Rheins, dem Main. Seinem Quellfluss werde ich morgen noch zu Gesicht bekommen. Hier nun radelte ich an der für die Binnenschifffahrt wichtigen Wasserstraße, welche durch den Main-Donau-Kanal das Schwarze Meer mit der Nordsee verbindet.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Hier hatte ich erstmal mit einem ordentlichen Hungerast zu kämpfen. Die Einkehr beim Griechen sorgte zwar für einen vollen Magen, aber ich hatte definitiv zu viele Mineralstoffe verloren - jetzt wurde es hart und deutlich langsamer…</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Flussabwärts ging's es zur nächsten Lebensstation, Würzburg, die Universitätsstadt und katholische Mittelpunkt Mainfrankens. Weder das Eine noch das Andere waren für mich ausschlaggebend dafür, hier 2 ½ Jahre meines Lebens zu verbringen. Es war der Einstieg ins Berufsleben, dem Polizeidienst. Damit verbunden war leider auch der (befristete) Ausstieg aus dem gerade in den Startlöchern stehenden Leistungssport. Sportförderprogramme gab´s vor über 30 Jahren bei der Polizei noch nicht - die Entscheidung für diesen Verein war dennoch die Richtige (wenn auch verantwortlich für manche Talsohle 😉- wie passend, dass ich in Würzburg mit 170 ü. n. n. auch den niedrigsten Punkt meiner gesamten Tour erreichte).</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"> Aus eben dieser Talsohle fuhr ich über den Weinberg „Am Stein“ heraus, als ich die Stadt nach Norden verließ und Höhenmeter und Strecke sammelnd u. a. durch den Gramschatzer Wald in Richtung nach Bad Kissingen fuhr. Das UNESCO-Welterbe wurde seit dem 18. Jahrhundert in Konkurrenz zu Karlsbad und Baden-Baden zum Weltbad ausgebaut und dient mir heute als Schlafstätte nach meiner ersten Etappe.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(5, 99, 193)">Noch mehr über Land, Leute und Gipfel erfahren? Der BR hat eine ganze Staffel über die 7 Gipfel Bayerns gedreht:  <a href="https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/der-hesselberg/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDQ0ODEzX0YyMDIyV08wMDAzODdBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3">https://www.ardmediathek.de/video/7-gipfel-bayerns/der-hesselberg/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzM2OTEyNDQ0ODEzX0YyMDIyV08wMDAzODdBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3</a></p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2832354f78452ab502722a1248d99351_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/c0ca873f7844de743a599c42ed0422a0_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8f10da6d21ceb38274f04554af1ecab5_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/90e6ae9a3040820dcdc85ee6ff0c8804_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/7a3901312a01c3adf215293aee23f3a9_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/06abeba9f8af1d6247ddd5126540eb96_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/d7f21a4d82014d0ff4a5293dfed002f9_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/b74dbf440029a20235ea276b52d558a0_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/2acbee57120f74f118a47e4ef7900f14_large.jpg" /><figcaption>1. Etappe: Nürnberg - Bad Kissingen</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/1-etappe-nuernberg-bad-kissingen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/1-etappe-nuernberg-bad-kissingen</guid><category><![CDATA[etappe1]]></category><category><![CDATA[fixundfertig]]></category><category><![CDATA[hesselberg]]></category><category><![CDATA[rothenburg]]></category><category><![CDATA[würzburg]]></category><category><![CDATA[badkissingen]]></category><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Sat, 19 Jul 2025 17:53:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.0879723</geo:lat><geo:long>10.5408362</geo:long></item><item><title><![CDATA[7SOBGD - Seven Summits Of Bavarian Government Districts]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/3bee98860a37e55417cd07a9de66eecb_large.jpg" /><figcaption>7SOBGD - Seven Summits Of Bavarian Government Districts</figcaption></figure><p style="color:rgb(0, 0, 0)">In ein paar Stunden geht es los. Seit sicherlich zwei Jahren spukt dieses Vorhaben in meinem Kopf. Wann, wenn nicht jetzt zu meinem 50sten, wäre sonst der richtige Zeitpunkt? </p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Entlang der Route von Nürnberg zur Zugspitze liegen nicht nur die 7 Gipfel(chen), sondern auch einige wichtige Stationen meines Lebens. Genau wie im Leben, führt mich meine Strecke bergauf und bergab, und so freue ich mich zum Abschluss auf dem höchsten Gipfel zu stehen. Nein, nicht im Sinne der Metapher, dass es nicht mehr höher geht, denn mit 2.962 Metern steht die Zugspitze noch lange nicht als Zenit in meinem Lebenslauf. Aber ich kann von hier auf wirklich erfüllte 5 Jahrzehnte zurückblicken. Die erreichten Gipfel bilden sich deutlich ab, während die Talsohlen nahezu unsichtbar im Nebel verschwinden. Außerdem kann ich den höchsten Gipfel Deutschlands ja auch nutzen um Schwung zu holen, um noch viele weitere Peaks zu erreichen.<br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">So, genug der Philosophie, nun die Fakten. In 7 Tagen gilt es ca. 1.250 km und ca. 16.000 Höhenmeter zu bewältigen. Die meiste Zeit, werde ich auf dem Sattel meines Gravelbikes sein, denn die ersten 5 Gipfel sind (mehr oder minder) mit Pedalkraft zu schaffen. Die vorletzte Etappe von Oberstdorf nach Garmisch-Partenkirchen wird in Form eines „Duathlon“ stattfinden und am letzten Tag sind die verbleibenden 20 km zur Zugspitze ausschließlich per pedes zu bewältigen. Geplant habe ich die Tour mit Outdooractive und navigieren lasse ich mich von meiner Garmin Fenix8. Diese nennt mir die runde Zahl von 100, was die nennenswerten Anstiege mit dem Rad betrifft.</p><p style="color:rgb(0, 0, 0)"><br /></p><p style="color:rgb(0, 0, 0)">Ich bin heiß wie Frittenfett, dass es jetzt bald los geht. Einzig die Wettervorhersage sorgt für leichtes Unbehagen. Aber wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Ok, warten wir mal ab…</p><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8e55407faa64d2a4b437ebbb8ba9d39e_large.jpg" /><figcaption>7SOBGD - Seven Summits Of Bavarian Government Districts</figcaption></figure><figure><img src="https://img1.vakantio.de/uploads/8a73ea46b425bce4c3f0a83537167c96_large.jpg" /><figcaption>7SOBGD - Seven Summits Of Bavarian Government Districts</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/stegi/7sobgd-seven-summits-of-bavarian-government-districts</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/stegi/7sobgd-seven-summits-of-bavarian-government-districts</guid><category><![CDATA[7sobgd]]></category><category><![CDATA[baldgehtslos]]></category><category><![CDATA[heißwiefrittenfett]]></category><category><![CDATA[dudurchbayernschlängeln]]></category><category><![CDATA[gravel]]></category><category><![CDATA[trail]]></category><category><![CDATA[abenteuer]]></category><category><![CDATA[7tage7gipfel]]></category><category><![CDATA[bikepacking]]></category><dc:creator><![CDATA[7SOBGD]]></dc:creator><pubDate>Fri, 18 Jul 2025 17:48:00 GMT</pubDate><geo:lat>49.45428810000001</geo:lat><geo:long>11.0745641</geo:long></item></channel></rss>