<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></title><description><![CDATA[Warum dieser Blog?
Zurzeit bin ich auf einer Solo-Radtour durch die Mitte Deutschlands, von Bielefeld nach Hohenlohe. Die Tour wie auch dieser Blog haben einen Testcharakter: Nächstes Jahr möchte ich auf eine wirklich große Tour gehen: Deutschland von allen Seiten sozusagen, also einmal rundrum. Nicht unbedingt an einem Stück, aber das ist der Plan (wenn es denn einen gäbe). 
Zum Namen: Radschlendern ist ja wahrscheinlich klar, ich will es nicht eilig haben, sondern in meinem Tempo fahren, anhalten, wenn mir irgendwas oder irgendwer interessant erscheint, mit Menschen ins Gespräch kommen, mit offenen Augen unterwegs sein. Und was die Musik angeht: Ich möchte eine Gitarre dabeihaben, spielen können, wenn ich will, gerne auch mal Straßenmusik machen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Bei dieser Tour teste ich eine Mini-Gitarre auf ihre Tour- und Straßentauglichkeit. ]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik</link><image><url>https://vakantio.de/uploads/5b38cc8fc8785a68d29d4eb8c06b8698_small.jpg</url><title>radschlendern-mit-musik</title><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik</link></image><generator>Vakantio RSS</generator><lastBuildDate>Thu, 06 Aug 2026 23:20:37 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://vakantio.de/vak-service/rss/radschlendern-mit-musik.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><language><![CDATA[de]]></language><item><title><![CDATA[Fazit]]></title><description><![CDATA[<p>Tja, das war jetzt erstmal mit dieser Tour.. Hier in Öhringen habe ich jetzt alle Verwandte und Bekannte besucht, zwei kleine Radtouren gemacht, von denen eine durchnässt endete und erfolgreich (wir haben immerhin ein Spiel von vieren gewonnen! ;-) an meinem ersten Bouleturnier teilgenommen , aber das Wetter scheint sich nicht entscheidend bessern zu wollen, und so macht mit dem Rad weiterfahren keinen Spaß! Deshalb geht's morgen erstmal wieder nach Hause und hinein in die Reflexionsphase! ;-)<br />Was habe ich aus der Tour gelernt? Will ich sowas überhaupt für längere Zeit machen? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Vielleicht sollte ich erstmal nochmal einen kleinen Test machen, bevor ich (frühestens nächstes Jahr) zur Deutschlandumrundung aufbreche. Ich habe viel schöne Gegend gesehen, auch ein bisschen weniger schöne und ein paar nette Menschen kennengelernt und nette Menschen, die ich schon kannte, getroffen. Das ist doch schon mal sehr viel. Und alles weitere sehen wir dann!<br /></p>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/fazit-3</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/fazit-3</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Tue, 01 Aug 2023 11:10:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 10: Wertheim --> Öhringen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9c80a48437213b4110d219e20103333f_large.jpg" /><figcaption>Das liebliche Taubertal...</figcaption></figure><p>Ich habe geschummelt: In Anbetracht der aktuellen Wetterlage habe ich beschlossen, jetzt erst mal auf direktem Weg nach Öhringen zu fahren, meinen alten Freund B. zu besuchen, ein bisschen Verwandtschaft und alte Bekanntschaften zu pflegen und - soweit das Wetter einigermaßen mitspielt - Tagesausflüge in der alten Heimat zu machen. Die ich ja auch schon damals nur ziemlich selektiv kannte. In bestimmte Ortschaften und Gegenden kam ich damals auch nie. Da lassen sich vielleicht ein paar Lücken füllen...</p><p>Ach, und was meine Kalauer mit der Sinnsuche angeht muss ich auch kleine Brötchen backen: Ich habe jetzt mitbekommen, dass der Fluss gar nicht "der Sinn" heißt, sondern "die Sinn". Wenn ich das gewusst hätte...</p><p>Nun zu heute: Ich fuhr einen Teil des Radwegs "Liebliches Taubertal", von der Mündung in Wertheim bis in die kleine Stadt Lauda, vorbei an Tauberbischofsheim (nett, Fachwerk, nicht viel los...). Die Tauber ist schon sehr ähnlich zu Kocher und Jagst und ich fühlte mich, angefangen bei der Sprache (Grüß Gott, Ade), schon hier sehr heimatlich. <br /></p><p>Witzigerweise traf ich kurz vor TBB auf einen älteren Herrn (also so mein Alter), der an seinem Liegerad samt Anhänger rumbastelte, er hatte einen platten Reifen. Ich fragte, ob er Hilfe bräuchte (nein) und wo er noch hinfahren wolle. Und er erzählte, er sei eigentlich auf einer Deutschland-Umrundungs-Tour gewesen, habe aber in Schliersee abgebrochen wegen technischer Probleme, aber er war in Kleve losgefahren und hatte (im Uhrzeigersinn) also schon gut zwei Drittel geschafft. War ja schon witzig, dass noch mehr Leute so bekloppte Ideen haben.<br /></p><p>In Lauda stieg ich dann (ungern, siehe geschummelt) in einen Regionalexpress bis Möckmühl an der Jagst (sehr nett, Fachwerk, nicht viel los...) und von dort die letzten paarundzwanzig Kilometer bis Öhringen wieder mit dem Rad, wobei bei der Ankunft in Möckmühl ein ordentlicher Guss auf mich wartete, als der vorbei war und ich losfuhr ging es ein paar km gut, bis dann mitten im Wald ein zweiter Sturz- mit anschließendem Landregen niederging. Ich fand Schutz unter dem Vordach einer Waldarbeiterhütte, verfuhr mich nochmal, weil das Handy mittlerweile leer war und wegen Nässe auch das Laden aus der Powerbank verweigerte und legte dann den letzten Teil der Strecke auf dem Kochertalradweg und dann dem Ohrntalradweg zurück. Ich war zwischenzeitlich schon mal wieder getrocknet, als ich dann bei Berthold ankam, ging der letzte Regenguss des Tages auf mich nieder.</p><p>So, und damit ist mein Zwischenziel erreicht, in den nächsten Tagen wird wahrscheinlich nicht so viel berichtenswertes bzw. -fähiges passieren, insofern pausiert der Blog jetzt ein bisschen. Welche Teile der Rückfahrt ich dann (und wann) wieder mit dem Fahrrad zurücklege, werde ich mir in den nächsten Tagen, die ich hier bin, in Ruhe überlegen! Ach so, heute 65 km, insgesamt 752, aber ich habe auch ein bisschen den Verdacht, den "H" als Kommentar geäußert hat, dass das irgendwie ein bisschen aufgerundet wird. Zumindest sind es immer ein paar km mehr als Google Maps so behauptet.</p><p><br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/47ae5d378428d7bad99e76f3fbd0ffc4_large.jpg" /><figcaption>Tauberbischofsheim</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ecc949f0b51b4f844d18854a66bd7af0_large.jpg" /><figcaption>Wertheim</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8aea9bc214dd5023f6d406417febdf3a_large.jpg" /><figcaption>Wertheim</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e1c40f1339a1de6f4cc174803814a475_large.jpg" /><figcaption>Tauberbischofsheim</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-10-wertheim-greater-ohringen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-10-wertheim-greater-ohringen</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Thu, 27 Jul 2023 14:36:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 9: Lohr --> Wertheim]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/2f529c2404e7e7026d0cbad9b7d3528c_large.jpg" /><figcaption>Fischergasse Lohr</figcaption></figure><p>Heute war auf jeden Fall mal so <b>richtig</b> schlechtes Wetter morgens. So dass ich, quasi aus Verzweiflung ;-) ins örtliche "Spessart-Museum" ging.</p><p>Und das war ausgesprochen gut, fand ich.<br /></p><p>Zuerst einmal gab es grade eine Sonderausstellung zum Thema Migration mit u. a. einem Film mit einem syrischen und einem nigerianischen jungen Mann, deutsche Vertreibungsschicksale wurden angesprochen, es gab schriftliche Aussagen von Lohrern mit Migrations- oder Fluchthintergrund aus diversen Jahrzehnten, alles sehr gut aufbereitet und dargeboten und sehr berührend.</p><p>Eigentlicher Schwerpunkt des Museums waren die Gegebenheiten im Spessart (es lief in einem Raum der Film "Das Wirtshaus im Spessart" aus den Fünfzigern, mit u. a. Wolfgang Neuss und Lilo Pulver, durchaus witzig-nostalgisch). Aber neben den Räuberbanden gab es die Schwerpunkte Holz- und Glasverarbeitung und in diesem Zusammenhang war eine komplette Wagnerwerkstatt aufgebaut. Der Wagner, im Norden Stellmacher, war früher einer von mehreren holzverarbeitenden Berufen und zufällig auch der Beruf meines Vaters. Insofern war das für mich ganz persönlich ein Highlight, denn dessen Werkstatt sah fast genauso aus. Sowohl der damalige Eigentümer der Museumswerkstatt als auch mein Vater gaben zum fast gleichen Zeitpunkt Anfang der 60er Jahre ihren Beruf, denn der Siegeszug von Gummireifen und metallenen Wagen rollte umstandslos über sie hinweg.<br /></p><p>Nebenan war die Werkstatt eines Möbeltischlers und Restaurators, der dort "live" arbeitete und der mir erzählte, dass er in der Werkstatt des Museums für seinen Lebensunterhalt "arbeiten durfte", weil er die Kosten für eine eigene Werkstatt nicht mehr stemmen konnte. Das fand ich auch eine ausgesprochen kreative und ungewöhnliche Art, ein Museum mit Leben zu füllen.</p><p>Die meiste Zeit, die ich im Museum verbrachte, fiel draußen Sturzregen vom Himmel und ich machte mir ein bisschen Gedanken, wie das alles weitergehen sollte mit der Tour.</p><p>Um halb zwei hatte es dann aufgehört, ich fuhr zurück, packte meine Siebzehnsachen und los gings Richtung Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet und der Radweg "Liebliches Taubertal" endet bzw. aus meiner Perspektive begann. Die Wetterprognose war weiter schlecht, es regnete zwar nicht mehr ganz doll, aber ein bisschen schon, und als ich kurz nach fünf in Wertheim war, hatte sich das nicht geändert. Bis zur nächsten Station nach Tauberbischofsheim(TBB) wären es noch 30 km, das war mir zu weit, also war auch heute wieder eine kurze Etappe.</p><p>Wertheim reihte sich nahtlos ein in die lange Reihe von hübschen Kleinstädten mit viel Fachwerk (und einer beeindruckenden Burg), insofern ist dem an dieser Stelle nichts mehr hinzuzufügen. Heute 62 km, insgesamt 687.<br /></p><br /><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/e5db9663b484040d453e3c650dde62c7_large.jpg" /><figcaption>Verlockendes Angebot auf so ner Tour!</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/accdd0a133493c4f1b28a187067c9281_large.jpg" /><figcaption>Wagnerwerkstatt Lohr</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b885aca177683b66a90626f26bbe2ccd_large.jpg" /><figcaption>Ankunft im (Heimat)Ländle</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/74ab59993d3e0b856bf8b16a6f6f529a_large.jpg" /><figcaption>Die Tauber</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ad68412128a2ccc3af3995a7bbd77bda_large.jpg" /><figcaption>Das zweite Frachtschiff auf dem Main!</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-9-lohr-greater-wertheim</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-9-lohr-greater-wertheim</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Thu, 27 Jul 2023 10:39:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 8: Bad Brückenau --> Lohr am Main]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/256e389b6af259fcf962ab2ef8597a56_large.jpg" /><figcaption>Endlich am Main(stream)</figcaption></figure><p>Frühstück im Hotel zur Mühle, mit ganz viel Plastikfolie und perfekt wachsweich gekochtem Ei (genau wie in Booking.com beschrieben), reservierten Tischen für jeden Gast und drei Männern, die ich später noch mal sehen würde.</p><p>Dann also Abfahrt, nochmal im Staatsbad vorbeigekommen, und kurz danach gab es einen neuen Radweg im Sinntal, den Rhönexpress Bahn-Radweg. Ganz neu, wunderbar glatter Asphalt, sanftes Gefälle, ein absoluter Genuss! Einziger Wermutstropfen: Den Sinn sah man auf dieser Strecke fast nicht, weil die Bahngleise immer leicht erhöht im Tal verliefen. (Aber der Sinn ist ja eh oft schwer zu sehen, den musste ich jetzt einfach noch mal raushauen)</p><p>Dafür standen hier teilweise noch die letzten Relikte der sogenannten Strecke 46, einer Autobahn, die in den Dreißigern angefangen wurde zu bauen, von Hersfeld nach Würzburg, und mit Kriegsbeginn wurden die Arbeiten wieder eingestellt und nie wieder aufgenommen. So stehen da jetzt noch Brücken und Dämme rum, die man schon mal baute, und mittlerweile fast schon wieder zugewachsene Schneisen im Wald. Dokumentiert mit schönen großen Infotafeln war das auch für mich was ganz neues, umweht von einem seltsamen, leicht gruseligen Hauch Geschichte.</p><p>Und jetzt zurück zu den drei Männern aus dem Frühstückssaal, die holte ich auf diesem Rhönexpress dann ein, wir kamen ins Gespräch, trennten uns zwischenzeitlich nochmal, nur um uns bei der nächsten Eisdiele dann wieder zu treffen, und von da an wurde ich von den Jungs so ein bisschen adoptiert bis Gemünden. Die drei waren Brüder und machen einmal jährlich ein längeres Wochenende Radfahren zusammen. Unterwegs hatten wir dann zusätzlich noch einmal eine Begegnung mit einem sehr redefreudigen älteren Local, der uns interessante Anekdoten aus seiner Geschichte erzählte. In Gemünden tranken wir dann nochmal einen Abschiedskaffee/-radler/-eis zusammen und ich fuhr – dann wieder alleine – weiter.</p><p>Fast wäre ich im Übrigen dageblieben, denn am Abend waren auf der Gemündener Burg die wunderbaren Gankino Circus angekündigt, aber so lange jetzt auf das Konzert zu warten war mir dann doch zuviel.</p><p>Im Endeffekt kam ich dann aber doch nur noch 15 km weiter bis Lohr, denn ein ordentliches Gewitter schien aufzuziehen, was auch den Rest des Tages nicht wieder komplett weichen wollte, so dass ich mir dann doch in Lohr ein Zimmer organisierte, den Turbo einschaltete und dieses dann auch ohne nasszuwerden erreicht. Letztendlich zog das Gewitter aber dann doch mehr oder weniger folgenlos vorbei.</p><p>Lohr war dennoch nicht die schlechteste Wahl, denn es war zwar die gefühlt siebzehnte nette Kleinstadt mit – natürlich – viel Fachwerk und schöner Atmosphäre. Aber Lohr war irgendwie doch ein bisschen besonders, ich könnte gar nicht sagen warum, vielleicht ist mir das fränkische doch ein bisschen näher als das hessische.</p>Also das übliche, Essen gehen in der Außengastronomie,
vorher und/oder nachher ein wenig mit dem Rad durch den Ort gondeln und mich
umschauen. Zu weiteren Begegnungen kam es dann an diesem Tag nicht mehr, mit
den drei Brüdern habe ich sowieso mehr geredet als an allen Tagen vorher mit
allen Zufallbekanntschaften zusammen. 69 km, insgesamt 625.<br /><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/43d1b054524544537e17424d40903d92_large.jpg" /><figcaption>Bye, bye, Sinn</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/b2af4ff8fbd7ff3e911bdc526b700aee_large.jpg" /><figcaption>Genau mein Thema ;-)</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/631438ff1fc658bc503e65abb5d55014_large.jpg" /><figcaption>Lohr 1</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/62801e98cdbda3bc3cd89b3a711716b2_large.jpg" /><figcaption>Lohr 2</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/6a30d192f2351ef3ca14fccdb285ed19_large.jpg" /><figcaption>Lohr 3</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-8-bad-bruckenau-greater-lohr-am-main</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-8-bad-bruckenau-greater-lohr-am-main</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Tue, 25 Jul 2023 22:40:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 7: Fulda --> Bad Brückenau]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9be44e4a050472aa6fd5800bea7ef753_large.jpg" /><figcaption>Bye, bye Fulda</figcaption></figure><p>Frühstück an der Kirche in Fulda, genauso zugig wie auf der Domplatte in Köln. Insgesamt weht seit vorgestern bis mindestens morgen immer ein unangenehmer Wind, natürlich immer aus der falschen Richtung!</p><p>Danach weiterfahren, an der Gartenschau vorbei, ich setzte mich dort auf ne Bank in der (am Anfang noch nicht vorhandenen) Sonne, packte meine Mini-Gitarre aus und begann zu spielen, Ich hatte grade den Opener "Here comes the sun" gezupft, da kam sofort eine – etwas sonderbare – Frau vorbei, textete mich voll und verschwand dann wieder. Und danach war’s eigentlich sehr frustig, Viele ignorierten mich, einige lachten mich an (oder aus?), genau zwei Menschen warfen insgesamt 3 Euro in meinen Fahrradhelm-Hut. In einer guten dreiviertel Stunde. Und ich probierte alles aus: Beatles, Oldies, deutschen Folk, Sag mir wo die Blumen sind (Hätte bei ner Gartenschau wenigstens mal einer grinsen können), Schlager (Michael Holm sang an dem Tag bei HR4 auf der Gartenschau!), aber wenig Reaktionen. Das hat mich schon ziemlich gefrustet. Ich kann mir das ein bisschen schönreden damit, dass die bestimmt alle eilig zum Eingang wollten um möglichst wenig vom HR4-Schlagerprogramm zu verpassen, aber ich fürchte, das war’s nicht nur. <br /> Irgendwann merkte ich, dass mein Gesicht schon mehr als ein wenig warm wurde von der Sonne und nahms als Zeichen zum Aufhören und fuhr dann weiter.</p><p>Der Plan war, fuldaaufwärts bis Ebersberg-Schmalnau zu fahren, dort trennten sich R1 (Fuldaradweg) und R2 (Vier-Flüsse-Tour) der zum Sinn, einem kleinen Fluss zum Main mit eigenem Radweg führen sollte. Auch heute waren die Windverhältnisse wieder ziemlich unangenehm, zudem war auch die Unterkunftssuche nicht unproblematisch und so entschloss ich mich, auch den R2 frühzeitig zu verlassen und über zwei ordentliche Hügel, ein Stück leider auch entlang der A7, nach Bad Brückenau am Sinn zu fahren, wo ich im Hotel zur Mühle ein winziges Zimmerchen bezog.</p><p>Davor musste ich noch einmal unterstehen, mit zwei nicht wirklich sympathischen Paaren (also uhsimbadische Baare, sie warn aus Frranggen), dafür gabs kurz danach unterwegs noch einen sehr leckeren Kuchen (Beerentorte) zum Ausgleich.</p><p>Bad Brückenau ist ein winziger kleiner Kurort, weit entfernt davon, mondän zu sein, eher charmant zurückgeblieben, grenzt aber an das fast gleichnamige „Staatsbad“ Brückenau und das wiederum ist eine Nummer für sich. Das Wort mondän ist dort vermutlich erfunden worden, riesige alte Kur- und Wandelhallen, Hotels, Bäderbauten, alle aus der Zeit von König Ludwig I. von Bayern, der in den Sommern immer im Staatsbad residierte und regierte. Wirklich beeindruckend und in Teilen auch heute noch genutzt, von wem auch immer! Die AOK schien mir da jedenfalls nicht am Start. Alles leicht bizarr.</p><p>Na gut, daneben gab es dann auch noch Cornelias Rhönstübchen und da gabs für mich dann ein Stück Fleisch mit Spätzle und damit fand der Tag seinen versöhnlichen Ausklang. Nur 63 km, die hatten's aber in sich, insgesamt 556.<br /></p><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/afde1d523329b95ccf48c6529e7cbd6e_large.jpg" /><figcaption>Hügel 1</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/185680114de8ba88104c63c85af01af0_large.jpg" /><figcaption>Woher wussten die, dass ich komme?</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/fd7e37f331aab1f8f898962b73414821_large.jpg" /><figcaption>Rhönpanorama mit Autobahn</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/214d28f20b5b8580016427004efd4c5b_large.jpg" /><figcaption>Ich habe den Sinn gefunden</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/15917cdd4872f6f068de94c2612098bb_large.jpg" /><figcaption>Staatsbad Brückenau</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-7-fulda-greater-bad-bruckenau</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-7-fulda-greater-bad-bruckenau</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Tue, 25 Jul 2023 22:30:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 6: Rotenburg --> Fulda]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/aaf3433aedc02835ffec04b90bea66ef_large.jpg" /><figcaption>Fulda</figcaption></figure><p>Nach dem Frühstück in einer Bäckerei gings auf zur ersten Zwischenstation Bad Hersfeld.</p><p>Dort habe ich dann tatsächlich mal Straßenmusik gemacht, am Anfang lief es ganz schlecht, irgendwann gabs ein bisschen was, nach ner guten halben Stunde fing nebenan eine Kindertanzgruppe an und ich packte ein. 7,90€ !! Reichte genau für einen Eisbecher danach. Aber die hübscheste Frau, die ich in drei Tagen gesehen hatte, applaudierte (als einzige!). Und später sagte eine Musikerkollegin (ein Duo aus Harfe und Saxophon) „Schön gesungen“ zu mir. Naja, man muss mit kleinen Dingen zufrieden sein, Applaus ist ja sowieso das Brot des, äh, Künstlers.</p><p>Kurz vor fünf war ich in Fulda, schaute mir das ein bisschen an, da war richtig viel los, denn Roland Kaiser war in der Stadt und außerdem war hier auch Landesgartenschau! Und überhaupt viel Musik und viele Cafes/Bars. Da wollte ich mich nicht auch noch dazwischendrängen mit meiner Mini-Gitarre.<br /></p>Ich kam wieder mit dem letzten Akkutropfen hier (in einer kleinen AirBnB-Wohnung) an, duschte und fuhr nochmal los. Zuerst das Gartenschaugelände angeschaut, dann nochmal in die Stadt. Roland Kaiser war richtig laut zu hören, es war sehr voll in den Kneipen und ich aß noch nen Happen und fuhr dann zurück in mein Zimmerchen. 88 km, insgesamt 493.<br /><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ebd56c9558b499f2059be244dcdcea5b_large.jpg" /><figcaption>Der Kaiser vor dem Dom</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/aaf3433aedc02835ffec04b90bea66ef_large.jpg" /><figcaption>Fulda</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ef4bceee1f68091fd31695c472cedc52_large.jpg" /><figcaption>Fulda Marktplatz</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-6-rotenburg-greater-fulda</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-6-rotenburg-greater-fulda</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Tue, 25 Jul 2023 22:16:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 5: Kassel --> Rotenburg/Fulda]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8c5c82d772b6f375257c3caae7ca643e_large.jpg" /><figcaption>Sunset in Rotenburg</figcaption></figure><p>Ich muss ein wenig aufs Gas drücken, sonst komme ich nie auf Stand:<br /></p><p>Nach halbwegs ausschlafen bei Ute hatte ich mir eine Bäckerei in der Nähe für’s Frühstück ausgesucht. Ich wollte eigentlich in Ruhe da sitzen, es kam dann aber eine Truppe von acht Kindern mit drei Erziehern, eine typische deutsche, eine vermutlich ukrainische und ein junger Mann dunkler Hautfarbe mit interessantem Akzent, den ich nicht zuordnen konnte. Die Kinder waren alle einigermaßen gestört, behindert oder schwierig, wie auch immer und es war für mich eine interessante Begegnung, weil auch ein bisschen im Hintergrund mitschwang, dass ich ja nicht sooo weit an einem solchen Beruf vorbeigeschrappt war, weil ich fand, dass alle drei einen wirklich guten Job zu machen schienen, und ich sehr froh war, dass ich ihn nicht machen musste.</p><p>Gut, allzu lange ausdehnen musste ich das dann auch nicht und fuhr weiter, durch die Karlsaue auf den Fulda-Radweg. Immer noch ein spezielles Gefühl, in Kassel zu sein, ich war zumindest immer bereit in den Leuten, die ich sah, uralte Bekannte zu identifizieren.<br /></p><p>Kurz vor Guxhagen trennten dann Eder und Fulda ihre Radwege und jetzt begann wirklich ein neuer Weg, denn den anderen über die Eder zur Lahn hatte ich vor ca. drei Jahren mit Greta schon mal gemacht. Und vor 45 Jahren, als ich die Strecke zum ersten Mal fuhr, gab es den heutigen Radweg in weiten Teilen noch nicht. Gab es damals überhaupt schon Radwege?<br /></p><p>Und, wie immer, ein guter Mix aus richtig schönen Anteilen und eher langweiligen Strecken, bis zur ersten Pausenstation in Melsungen eine der vielen Fachwerkkleinstädte.</p><p>Dort gab's Kaffee auf dem Markt, später traf ich noch eine ältere Frau, die auch im Cafe gewesen war, und wir sprachen ein bisschen über unsere jeweiligen Touren (in Gegenrichtung jeweils). Meine Begegnung für heute. Tja. Für Straßenmusik schien mir zuwenig los zu sein, also weiter.</p><p>Das Wetter blieb ziemlich wechselhaft, nach 70 km erreichte ich Rotenburg, hier wieder Fachwerk, noch weniger los, und dann ging der Regen los, es wurde 18:00 Uhr, mein Handy zickte, weil es seine eigene SIM-Karte nicht mehr fand, ein netter junger Mann im Handy-Laden holte die SIM-Karte raus, pustete ein bisschen drauf, schenkte mir noch die notwendige Nadel und erstmal ging’s wieder.</p><p>Heute meine erste Pensions-Übernachtung auf dieser Reise, bei "Haus Irmgard" einer netten älteren Dame. Ich drehte noch eine kleine Runde durch die „Stadt“, in der jetzt absolut tote Hose war. Es war auch richtig kalt, 13 Grad! Und das war's für heute. 78 km, insgesamt 405.<br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8360c37d2ac6aeed965fe8897ce0ebc8_large.jpg" /><figcaption>Hier beginnt Neuland</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/8d07a34844696f53f5cd12f9dc67d6e1_large.jpg" /><figcaption>Fachwerk in Melsungen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/aadf100a95dfde9ff2f44c86554c318e_large.jpg" /><figcaption>Fachwerk in Rotenburg</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/ce73ad78378a5ca1e254c6a0bc1ba81c_large.jpg" /><figcaption>Die Karlsaue in Kassel</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-5-kassel-greater-rotenburgfulda</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-5-kassel-greater-rotenburgfulda</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Tue, 25 Jul 2023 21:48:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 4 Witzenhausen --> Kassel]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/963e0d99297a82e82bce45a3d0d99061_large.jpg" /><figcaption>Schutzhütte am Umschwang</figcaption></figure>Gut, das könnte ein relativ kurzer Eintrag werden, denn die Strecke war eigentlich nicht lang. Nachdem ich bei meinen Gastgebern in Blickershausen noch mit einem guten Frühstück verköstigt worden war und der dritte Regenschauer des Morgens abgeklungen war, machte ich mich auf den Weg nach Witzenhausen-City. Ehrlich gesagt, einfach aus Neugierde, denn obwohl ich ja fünf Jahre in Kassel gelebt habe, war ich in der ganzen Zeit nie in Witzenhausen. Und das, wo es einerseits auch wieder viel schönes Fachwerk hat und außerdem die Kirschenhauptstadt Deutschlands ist, was auf vielen Plakaten betont wurde.<p>Und was soll ich sagen, es ist tatsächlich ein ganz hübsches Städtchen mit Fachwerk, es war um die Mittagszeit nicht viel los, also keine Straßenmusik, und nachdem die nette Dame in der Tourist-Info mir empfohlen hatte, nach Kassel zurück über die Werra und Hann.Münden und dann die Fulda aufwärts zu fahren, besann ich mich auf meine Pfadfindehre (rückwärts nimmer, oder so) und wählte den schwierigen Weg über Kleinalmerode (auch tausendmal gehört, nie da gewesen, was im Gegensatz zu HMÜ aber kein wirklicher Verlust war) und den "Umschwang", einen Bergpass, der so hoch ist, dass er sogar eine eigene Schutzhütte hatte! War aber gar nicht so schwer zu fahren (Bosch sei Dank!) und landschaftlich sehr reizvoll, vor allem als Google mich dann nach der Kuppe auf obskuren aber schönen Waldwegen bis nach Kaufungen führte, die teilweise fast schon Almcharakter hatten. Jedenfalls hieß ein Platz dort "Königsalm".</p><p>Vorherrschendes Gefühl an diesem Tag war auf jeden Fall: Hier soll ich mal gewohnt haben? Warum kann ich mich dann an so wenig davon erinnern? Auch in Kassel selbst hat sich einerseits viel verändert und den Rest hatte ich wahrscheinlich eh vergessen.</p><p>Immerhin fand ich das Haus wieder, in dem ich mal gewohnt habe und auch den Park, in dem wir damals auch öfter waren.</p><p>Anschließend fuhr ich zur ersten Couchsurfing-Übernachtung dieser Tour (mal sehen, obs noch eine gibt, die Seite ist ziemlich eingeschlafen, habe ich den Eindruck. Couchsurfing kennt Ihr, oder? Sonst nachsehen, z. B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Couchsurfing ). <br /></p><p>Und bei Ute war Couchsurfing, wie es sein soll: Ich bekam ein schönes Gästezimmer angeboten, konnte duschen und wurde von ihr und ihrem Freund auch noch zum Essen in ihrem Schrebergarten eingeladen, wo wir einen schönen Abend mit interessanten Gesprächen hatten.<br />Heute 66 km, insgesamt 327.<br /></p><p><br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/963e0d99297a82e82bce45a3d0d99061_large.jpg" /><figcaption>Schutzhütte am Umschwang</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/5def51e90c324bb3b24100689879092b_large.jpg" /><figcaption>Königsalm?</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/722fe41388d66d233ef327bf64baa99f_large.jpg" /><figcaption>5 Jahre hab ich hier gewohnt</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-4-witzenhausen-greater-kassel</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-4-witzenhausen-greater-kassel</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Sun, 23 Jul 2023 21:56:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 3: Uslar --> Witzenhausen]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/de819dc026f2130ce3ab29cada78bbf1_large.jpg" /><figcaption>Hann.Münden Rathaus</figcaption></figure><p>Eigentlich beginnt die Solo-Tour erst heute: Greta und ich frühstücken noch zusammen in Bodenfelde (unterhalten von einer Runde mehr oder weniger rüstiger Rentner) was wir deswegen nicht unnötig in die Länge ziehen wollen und warten deshalb eine Dreiviertelstunde auf dem Bahnhof auf ihren Zug zurück nach Bielefeld.</p><p>Passend setzte während des Wartens der Regen ein, der auch nicht aufhören wollte, als der Zug dann losfuhr.</p><p>Ich saß eine knappe Stunde aus, dann ließ es ein bisschen nach und ich war das Warten hinreichend über, so dass ich aufbrach. Einigermaßen trübe, regnerische Stimmung, es nieselte mal ein bisschen, mal hörte es auf, gelegentlich stellte ich mich unter. Interessant fand ich, dass ich auf den ersten 15 km Richtung Hann.Münden ungefähr 50 entgegenkommende Radfahrer zählte, davon waren mindestens 30 schwer bepackt, die anderen 20 hatten Gepäcktransport gebucht oder waren auf Tagestour. Danach wurde es aber – wie abgeschnitten – sehr viel weniger Gegenverkehr! Aber ich hatte den Eindruck, dass ich ziemlich antizyklisch fuhr, in meiner Richtung waren deutlich weniger Radler unterwegs.<br /></p><p>Ansonsten war nicht viel los, die ersten km waren noch ganz schön, idyllisch, wie so oft, ab der Fähre Hemeln lief der Radweg aber nur noch an der Straße lang und war nicht mehr sehr reizvoll, möglicherweise war ich auch auf der "falschen" Seite.<br /></p><p>Hann.Münden ist immer noch eine sehr schöne alte Fachwerkstadt, für das – vorher von mir überlegte – erste Straßenmusikexperiment war mir aber irgendwie zuwenig los, das war zumindest mein Gefühl. Vielleicht traute ich mich einfach nur nicht, es kostet immer Überwindung, sich so zu exponieren.<br /></p><p>Von Hann.Münden(HMÜ) machte ich mich auf nach Witzenhausen-Blickershausen, wo ein alter Musikerkollege mit seiner Frau wohnt, mit dem ich während des Studiums (in der Jungsteinzeit oder so) tatsächlich auch schon mal Straßenmusik gemacht habe. Den hatte ich ein bisschen überrumpelt mit meinem Anruf, wir hatten seit 40 Jahren keinen Kontakt mehr, aber er hielt sich wacker und bot mir auch an, bei ihnen zu übernachten. Auch diese kleine Fahrt von HMÜ bis Blickershausen war wieder mal sehr schön, ganz naturnah, nichts los, sehr wenig besiedelt zwischen den Dörfen (ganz anders als in Ostwestfalen). <br /></p><p>Ich wurde nett empfangen, bekam auch Abendbrot, wir saßen den ganzen Abend zusammen (mit seiner Frau) am Tisch, und sprachen über die alten Zeiten und die Zeiten seither. Ein wenig rückwärtsgewandt vielleicht auch, aber ich fand's ok. Immerhin hatten wir uns noch was zu sagen nach all den Jahren. (Zwei andere uralte und ungepflegte Freundschaften aus jener Zeit hatte ich ebenfalls versucht zu reanimieren, die waren aber beide nicht erreichbar oder im Urlaub.)<br />Heute 84 km, insgesamt 261.<br /></p><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/500cb011c9896b29d09097f810284c8b_large.jpg" /><figcaption>Weserstein am Zusammenfluss von Werra und Fulda</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/25d55f89b27333e1da227d604516468c_large.jpg" /><figcaption>Radweg nach Witzenhausen</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-3-uslar-greater-witzenhausen</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/tag-3-uslar-greater-witzenhausen</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Sun, 23 Jul 2023 20:14:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 2: Höxter -> Uslar]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/3883922ae1156ae5c622d2a7a7f39355_large.jpg" /><figcaption>Remtergarten Corvey</figcaption></figure><p>Zuerst stand heute die Landesgartenschau Höxter auf dem Programm. Eigentlich war optimales Wetter für eine solche Tour, warm, aber nicht zu knalleheiss. Was soll man über eine LaGa erzählen? Sag mir, wo die Blumen sind? Blumen gab es natürlich genug dort, in schönsten Farben, Formen und Kombinationen, vor allem in den Beeten. Es war auch durchaus viel interessantes, aber irgendwie fehlte so ein bisschen das Wow dabei. Fanden wir jedenfalls. <br /></p><p>So gegen zwei hatten wir dann aber wirklich genug gesehen und machten uns auf den Weg, passierten nochmal Höxter-City, wo wir wieder überrascht waren, wie lebendig es dort wieder war und uns fragten, wieviel davon von der Gartenschau herrührte, oder ob das in anderen Jahren auch so aussieht…</p><p>Der weitere Weg changierte zwischen ganz schön, aber auch ein bisschen langweilig und toller Radweg direkt am Fluss. In Beverungen gab’s Kaffee an der vielbefahrenen Durchgangsstraße, Bad Karlshafen hinterließ keine größeren Eindrücke außer vielleicht dem Stadthafen. Von dort weiter bis Bodenfelde, das wir links liegen ließen und dann in Lippoldsberg die Weser verließen um zu unserer „Fachwerk Ferienwohnung“ in Schoningen zu kommen. Dieser Weg war, zumindest in den ersten zwei Dritteln, eigentlich das Highlight des Tages, denn wir hatten wirklich nichts erwartet, schon gar nichts gutes, er war aber derartig idyllisch, dass es nur so eine Art hatte! Man freute sich schon beim Hochfahren auf den morgigen Rückweg! Unterwegs kamen wir noch an "Gut Steimke" vorbei, anscheinend eine absolute Hippie-Location, mit obskuren Festivals usw. usf. <br />Fand ich insofern witzig als wir bei der letzten Etappe schon an Gut Wintrup vorbeifuhren, wo damals Kraan ihre ersten Alben machten, also auch Hippie-Nostalgie.<br /></p><p>Nachdem wir die "Fachwerk Ferienwohnung" bezogen hatten, gab es noch einen kleinen Ausflug nach Uslar (Überraschung: Viel Fachwerk. Aber sonst leider ziemlich tote Hose). Über den Speiseplan schweigen wir an dieser Stelle auch besser. <br /></p><p>Das Highlight heute sicher: Die letzte Strecke von der Weser nach Uslar. So schön überraschend schön. Heute 70 km, macht insgesamt 177.<br /></p><br /><p></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/671223020f4d3855ead0a120f0e454c8_large.jpg" /><figcaption>(H)elfer*innen-T-Shirt. Gelungen</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/31ab5c299a39c3fd9369bee7a87fc95d_large.jpg" /><figcaption>Sag mir wo die Blumen sind?</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/83bab70b056600114f86e44d5821dae1_large.jpg" /><figcaption>Vielleicht wär Schäfer auch was?</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/9181138844d8f287dcf52d26f3a57b69_large.jpg" /><figcaption>Und weiter nach Uslar</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/hoxter-greater-uslar</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/hoxter-greater-uslar</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Sat, 22 Jul 2023 22:01:00 GMT</pubDate></item><item><title><![CDATA[Tag 1: Bielefeld -> Höxter]]></title><description><![CDATA[<figure><img src="https://vakantio.de/uploads/51335a758fefa8aefb5df44a2b241b21_large.jpg" /><figcaption>Höxter von oben</figcaption></figure><p>Die erste Etappe! Noch nicht ganz solo, denn Greta begleitet mich noch heute und morgen. <br />Irgendwie müssen wir uns mit den Entfernungen vertan haben, denn am Ende haben wir 107 km auf dem Tacho (weit mehr als Google Maps prophezeite) und fast keinen Saft mehr im Akku. Und in Höxter gehts nochmal richtig bergauf zum Schluss zur Weserberglandklinik, in deren Gästehaus wir nächtigen. Dafür eine sehr schöne Aussicht.</p><p>Vielleicht lags auch daran, dass wir uns ein paar Mal verfahren haben, besonders in Horn, wo die Querung der B1 definitiv falsch ausgeschildert war! Hinweis aus dem Nähkästchen: Sich-Verfahren kommt besonders gut, wenn man gleichzeitig schon weiß, dass es mit dem Akku knapp werden könnte UND einen harten Anschlag für den Check-In hat. Besser nicht nachmachen...</p><p>Aber wenn man's dann geschafft hat, ist alles wieder gut.</p><p>Und die Highlights: Die Strecke auf dem R1 von Leopoldstal bis Bredenborn und die Abfahrt von Marienmünster runter ins Wesertal.<br /></p><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/21e6b2f39766e0f80a856b0eb4e1b48a_large.jpg" /><figcaption>Höxter mit Fachwerk</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/1769351a167cf26b7d62b655a06fdf19_large.jpg" /><figcaption>Höxter ohne Fachwerk</figcaption></figure><figure><img src="https://vakantio.de/uploads/31b3ff6535148b0c0a07f9d532f740b2_large.jpg" /><figcaption>Höxter lädt zum Sitzen ein</figcaption></figure>]]></description><link>https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/bielefeld-greater-hoxter</link><guid isPermaLink="true">https://vakantio.de/radschlendern-mit-musik/bielefeld-greater-hoxter</guid><dc:creator><![CDATA[radschlendern-mit-musik]]></dc:creator><pubDate>Sat, 22 Jul 2023 21:33:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>